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Kapstadt - Mit Beschränkungen für den Privatbesitz von Land und den Landkauf durch Ausländer will die südafrikanische Regierung die Verteilung von Anbauflächen an Schwarze vorantreiben. Der zuständige Minister Gugile Nkwiniti stellte am Mittwoch einen Entwurf für ein neues System der Umverteilung von Land vor. Nkwiniti beteuerte, auch künftig solle nur von denjenigen weißen Bauern Land gekauft werden, die zum Verkauf bereit seien. Der Staat stehe zu einem marktwirtschaftlichen System, werde aber beim Kauf von Land größeren Einfluss auf die Preisgestaltung nehmen.
Das elfseitige Arbeitspapier sieht unter anderem das Verpachten von Anbauflächen im Staatsbesitz, Begrenzungen für Privatbesitz von Land und neue Vorgaben für ausländische Käufer von Agrarflächen vor. Strenge Vorgaben für ausländische Landbesitzer seien in anderen Ländern bereits üblich, nun wolle auch Südafrika sie einführen, sagte Nkwiniti. Er verabschiedete sich zugleich von dem ursprünglichen Ziel, bis 2014 rund 30 Prozent des von Weißen besessenen Landes an schwarze Bauern zu übegeben. Dies würde umgerechnet vier Milliarden Euro kosten, was die Regierung nicht schultern könne, sagte der Minister.
Die nach dem Ende der Apartheid versprochene Umverteilung von Land an schwarze Bauern geht in Südafrika nur schleppend voran. Auch arbeiten nur rund zehn Prozent der von Schwarzen übernommenen Farmen rentabel. Bisher wechselten 6,3 Millionen Hektar Land im Zuge der Umverteilung den Besitzer. (APA)
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Julius Malema (Präsident der Jugendpartei des ANC) spaltet definitiv vor allem die Jugend Südafrikas, mit provokanten Thesen um Enteignungen und um die "Rassen". Bei einem Besuch nach Simbabwe stellte Malema in der Vergangenheit fest, dass die Politik von Mugabe in punkto Enteignung im Grunde genommen nicht zu kritisieren sei. Klar ist, dass dieser Mann zu den prominentesten Politgrößen Südafrikas aufgestiegen ist: http://2010sdafrika.wordpress.com/2011/01/0... edafrika/.
Anstatt Kapital ins Land zu hohlen, soll Land an unausgebildete Leute verteilt werden, welche die Verantwortung haben das Land und die eigene Familie zu ernähren.
Das Funktioniert nicht. Viele Weisse Farmer haben sich zusammen getan und gründen Landwirtschaftsgenossenschaften in Georgien, Kasjistan und anderen Staaten um den Druck der Schwarzen Regierung zu entgehen. Man plant das durch den ausfall der Produktion im Inland, diese Produkte nach Südafrika zu importieren.
Die Moral: Das in den nächsten 5 Jahren die Preise für Grundnahrungsmittel um 25% steigen und es wird wieder die Schwarze Bevölkerung am meisten treffen.
Frage mich nur, wem man dann die Schuld in die Schuhe schieben will.
Georgien wird auf lange sicht keine option sein, da viele georgische kleinbauern enteignet werden oder mit den burischen grossbauern nicht mithhalten koennen und sich jetzt schon als landarbeiter bei den buren verdingen muessen, weil die regierung den kleinbauern nicht helfen will. Suedaftika laesst gruessen. Die opposition schreit schon alarm. Wenn saakaschwilli geht wird er fie buren wieder mitnehmen muessen.
bei einer steigenden bevölkerung land an leute zu verteilen die keine ahnung von landwirtschaft haben ist irgendwie blöd. siehe beispiel wo mugabe das durchgeführt hat. ein land als kornkammer kann sich die ernährung der eigenen bevölkerung nicht mehr leisten. bin schon gespannt wann wir von südafrika die ersten berichte von mangelder nahrungs versorgung hören werden.
Mugabes "Landreformen" waren chaotisch ohne Plan und Ziel, bis auf jenes, Weißen zu nehmen und Schwaren zu geben!
Südafrika ist ein Schwellenland, hat ein einigermaßen funktionierendes Bildungssystem, Rechststaatlichkeit und Infrastruktur. Von Enteignung ist hier nicht nicht mal am Rande die Rede, es geht lediglich um Beschränkungen...
"Der Staat hat nicht zu wenig Geld", betont der Direktor des Politikinstituts Ifaisa (Kapstadt), Paul Hoffman. Allerdings koste Südafrika die Korruption jährlich 69 Milliarden Euro. Einen Ausweg gebe es nur, wenn Misswirtschaft des Staates und Bestechungsmentalität beendet würden. Vor allem aber brauche es viel besserer Schulen. Die gelten trotz enormer Bildungsausgaben als miserabel.
Besser als Almosen sind Jobs, von denen man leben kann. Eine von der Regierung gestützte aber freiwillige Umverteilung von Land hin zur schwarzen Mehrheitsbevölkerung kann das schaffen, wenn man es nicht so wie Mugabe macht, was zumindest im Artikel nicht angedeutet wird. (Da wird nicht von einer Hau-Ruck-100%-Umverteilungs-Aktion gesprochen, sondern von graduellen Anpassungen, die eine recht moderate Umverteilung zum Ziel haben.)
Jobs sind immer besser als Almosen, alleine schon fürs Selbstwertgefühl.
vorgeworfen, sie arbeiteten "unproduktiv" u. "unrentabel". Dieses Totschlagargument soll beweisen, daß eine Landreform (Vergabe an Kleinbauern) keine "Vorteile" brächte. Ich finde, es bleibt jedem einzelnen vorbehalten zu entscheiden, ob er rentabel oder unrentabel wirtschaften will. Wenn Bauern es vorziehen in Subsistenzwirtschaft zu leben (viele tun dies aus Tradition u. aus freien Stücken), so ist dies deren persönliche Entscheidung. Nicht jeder auf dieser Welt ist der Ansicht, daß Arbeit ununterbrochen steigende "Gewinne" abwerfen muß. Viele Menschen arbeiten in Entwicklungsländern "unrentabel", weil ihnen der Staat zwar Land, aber nicht die nötige Bildung und physische Infrastruktur zur Verfügung stellt.
Weder die Weißen noch die Schwarzen sind die Ureinwohner Südafrikas, sondern die
"eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoisan. Unter diesem Begriff werden die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner) zusammengefaßt.
Bantu-Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit den Bantus zusammen." Und diese wurden erfolgreich sowohl von den Schwarzen als auch von den Weißen verfolgt und vertrieben. Die wenigen Überlebenden sind heute in Namibia zu finden.
konsequenterweise so sein, dass nach so einer "freien" Entscheidung für eine Subsitenzwirtschaft konsequenterweise im Fall es Falles die Entscheidung für eine entsprechende Hungersnot zu treffen ist; dann ohne auf die Hilfe derjeniger zu hoffen, die eben nicht so wirtschaften.
Und die nötige Bildung ist nicht nur eine Bringschuld
ist in Südafrika relativ. Die Vorfahren der schwarzen Bevölkerung sind etwa um 1600 zeitgleich mit den holländischen Buren eingewandert. Die einzigen wirklichen Ureinwohner in Südafrika sind die San (die Buschmänner) und die machen nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung aus.
Ja und damn gibts in suedafrika selbst noch die befestigungsanlagen von makumbugwe oder so. Zwischen ca 900 bis 1300. Es wurde nie bewiesen, dass det ansprucj auf das land aufgegeben wurde, noch das es sich bei den an den auseinandetsetzungen ab 1600 beteiligten nicht um die nachfolger der urspruenglichen dort d.h. um makumbugwr etc. gelebt habenden leute handelt. Der zeitliche aspekt spielt ja auch bei israel keine rolle
dieses Makumbugwe ist so bedeutend, dass Google das Wort ein einziges Mal findet und zwar in einem Posting unter einem Blog! Die Wikipedia kennt dieses Wort gleich gar nicht, weder die de. noch die en. Google Scholar findet gar nichts unter diesem Stichwort. Was soll also dieses Makumbugwe sein? Eine Fatamorgana?
Na ja, das mag für Europa gelten.
Auf einem Kontinent, wo Hunger herrscht - was für große Teile Afrikas nicht sein müßte - ist ein schlecht bebautes Feld mit wenig Ertrag, m.E. keine Option.
Simbabwe ist hier warnendes Beispiel.
Hoffentlich nicht alla Simbabwe?
Noch redet er ja halbwegs vernünftig.
Wie aber sollen Menschen, die keine Ahnung von Feldbewirtschaftung haben, Land ordentlich bearbeiten.
In Simbabwe jedenfalls ist das schiefgegangen.
Das Land, das einst die Kornkammer Afrikas war, ist heute bettelarm und auf Nahrungshilfen angewiesen.
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