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Experten halten die Besteuerung auf Arbeit für zu hoch und jene auf Vermögen für zu niedrig. Das hat Kanzler Werner Faymann schon richtig mitbekommen. Aber sein Vorschlag für eine Sondersteuer für die rund 80. 000 Millionäre des Landes ist weit von dem entfernt, was etwa Wifo oder OECD sich vorstellen.
Denn Steuern auf große Geldvermögen bringen stets viel weniger als gedacht. Reiche Menschen leisten sich hochbezahlte Berater, die dabei helfen, das Kapital dem Fiskus zu entziehen. Deshalb hat in Österreich einst ein SPÖ-Finanzminister die Vermögenssteuer abgeschafft, deshalb hat in Europa nur noch Frankreich eine solche Abgabe. In Österreich stecken die meisten Großvermögen ohnehin in Privatstiftungen. Eine neue Substanzsteuer auf Stiftungen würde das Kapital sofort in die Flucht treiben.
Das weiß auch Faymann. Sein Vorstoß dient nur dazu, Stimmung gegen "die da oben" zu machen und den Koalitionspartner ÖVP zu ärgern. Das ist billiger Populismus.
Was Ökonomen seit Jahren empfehlen, ist eine höhere Besteuerung jenes Vermögens, das nicht abwandern kann: Grund und Boden. Eine Anhebung der absurd niedrigen Einheitswerte würde die Häuser der Reichen am stärksten treffen - ganz in Faymanns Sinne. Aber er müsste dann auch akzeptieren, dass auch der gewöhnliche Häuslbauer mehr bezahlt. Das wäre zwar ökonomisch sinnvoll, kommt aber beim Wähler nicht so gut an wie ein bisserl Klassenkampf. (DER STANDARD, Printausgabe, 1.9.2011)
Spindeleggers Vorstoß bei der Wohnbauförderung ist sachlich gerechtfertigt und längst überfällig
wo ist das eine mehrfachbesteuerung?
ICH hab doch für das, was ICH erbe, noch nie steuern bezahlt - obwohl das erbe ein einkommen ist, das ICH bekomme.
ich weiß nicht, in welcher welt Sie leben, aber ich vermut mal, dass das auch in Ihrer gilt ... und der wille des erblassers, der erblasserin ist leider wurscht: oder sagen Sie beim einkaufen an der supermarktkasse auch, dass sie die 20% mehrwertsteuer nicht zahlen wollen, weil das nicht "in Ihrem sinne" ist? und Sie fühlen auch "Ihren willen mit füßen getreten", wenn Sie dann trotzdem mehrwertsteuer zahlen wollen? pathos ersetzt leider keine argumente.
ich versteh nicht, wie man dieser antierbschaftssteuerpropaganda aufsitzen kann.
nicht nur beim erben, auch sonst stimmt das argument von don'tthinkonyourfeet nicht. vermögen in österreich stammt zum grossteil nicht aus arbeit, sondern z.b. aus aufwertung von land, das wird eben nicht besteuert, d.h. der weingarten der in bauland umgewidmet wurde hat steuerfrei zu mehr vermögen geführt. frey hat recht, die einheitswerte sind ein grundübel. gold das im wert steigt, wird nicht besteuert. aktien die im wert steigen, werden (wurden) nicht besteuert. nur ein bruchteil des superreichtums kommt aus versteuertem einkommen, das ist ja gerade die illusion, die vp will allen glauben machen, achtung, das könnte euch auch treffen, wenn ihr brav arbeitet und spart. selbst mit einem bruttoeinkommen von 100k kann man sich kaum 1m ersp
neid?
was hat das mit neid zu tun, wenn ich nicht einseh, warum einkommen, für das NICHTS geleistet wird (und das kind einer reichen person zu sein ist, auch wenn diese wahrheit in gehobenen kreisen nicht gern gehört wird, keine leistung) nicht versteuert wird ...
und mit den "widersprüchen" sollten Sie vorsichtig sein, denn ich hab ja nicht gefordert, dass die vererbenden nochmal zahlen sollen (1. sind die tot und 2. haben die schon versteuert) - ich will, dass die EMPFÄNGERiNNEN des einkommens (in dem fall ein erbe) versteuern, genauso wie auch empfängerInnen von einkommen durch lohnarbeit versteuern müssen ... denn dass lohnarbeit (leistung) besteuert wird und erben (nichtleistung) nicht, das ist zumindest ungerecht.
Drum muss man diese unsäglichen Privatstiftungen reformieren. Sie sind mit ein Grund dafür, dass Ö. von der OECD als Steuerparadies eingestuft wird!
Kann man sich über sowas freuen ?: http://www.slc-europe.com/xist4c/we... 11545_.htm
wenn man alle steuern und abgaben nach dem motto 'sie bringen weniger, als gedacht' abschaffen würde, wären wir ein steuerparadies.
vorschlag: schaffen wir folgende bagatellsteuern und -abgaben ab, denn sie bringen eh fast nix:
kulturförderungsbeitrag und orf-gebühr (gis-steuer)
alle arten v. studiengebühren (auch künftige)
tabaksteuer
alkoholsteuer
exzessive kopierkosten bei gericht
usw.
die liste ließe sich endlos fortsetzen. alles belastungen, die, verglichen mit vermögenssteuern eh wenig bringen!
komisch, dass nur die belastung der reichen sooooooo schwierig ist und tausend argumente vorgeschoben werden.
der kapitalabwanderung könnte mit einer saftigen kapitalabwanderungsabgabe begegnet werden!
1. Feymann will auch die Stiftungen miteinbeziehen;
2. es wird niemand abwandern, denn wenn man z.B. die Vermögenssteuer auf Stiftungen oder überhaupt die Stiftungen um bis zu - sagen wir - 1 % unter den niedrigsten Stiftungssteuersatz in Europa anhebt, könnte unser Budget rasch ausgeglichen sein. Und es wird auch niemand abwandern, weils immer noch am günstigsten ist.
Nein, die Stiftungen werden nicht miteinbezogen.
Schließlich sind Stiftungen Firmen, und stellen kein Privatvermögen dar. Das Vermögen einer Stiftung ist nicht einer Privatperson zurechenbar.
Und Faymann hat im Sommergespräch gesagt, dass Firmen keine Millionärssteuer zahlen müssen.
Es gibt in Österreich ein gültiges Bewertungsgesetz, das für Wohnimmobilien den durchschnittlichen Marktwert in einer Region als Berechnungsbasis für die Bewertung heranzieht. Dieses Gesetz wäre die Basis für die neue Vermögenssteuer. Blöd nur, dass auch die Einheitswerte und damit die Grundsteuer am selben Gesetz hängen. Das Bewertungsgesetz wurde das letzte mal 1973 angewandt. Inzwischen haben sich die Preise verzehnfacht. Innerhalb des Gürtels könnten dann 4000€/m² und davon 1%als Grundsteuer fällig werden =>3000€ für 75m² Mietwohnungen.
Es ist gar nicht möglich, eine Vermögenssteuer einzuführen, ohne gleichzeitig die Grundsteuer gewaltig anzuheben.
wenn die spö ein derartig heisses thema als ablenkung zum telekom skandal lostritt, kann man nur sagen, sie wäre besser beraten . das oberste eine prozent der funktionärs-und führungsebene sofort zu feuern.
selten hat m,an der schwarzbraunblauen mafia einen bessseren dienst erwiesen.
und ich bin auch dafür, dass man bei häupl den spitzensteuersatz auf alkohol spürbart anhebt, vielleicht bekommt er danach wieder mehr bodenhaftung.
Diese ewigen Drohungen mit Abwanderung und Arbeitsplatzverlust hängen einem beim Hals heraus.
Österreich wird mit 6,5,3... Millionen Menschen nicht weniger lebenswert sein.
Zum Leben braucht man Zeit,die Erwerbsarbeit und der Konsum könnten eingeschränkt werden.
Wir müssen uns auf das besinnen was das Leben
lebenswert macht und was einem wirklich wichtig ist.
Reichtum verpflichtet andererseits sollte auch Neid verpönt sein.
Nichts oder Wenig zu haben ist oft nicht so schlimm
wie die Verachtung und Willkür der Privilegierten.
(oder derer die sich dafür halten)
als ihrem Namen nach haupstsächlich mit Sitzen beschäftigtes Rindvieh (ich nehme nicht an Sie sitzen am Little Big Horn?) ist es natürlich verständlich, dass sie am liebsten wiederkäue, in diesem Fall möchtegernrevolutioäres Geschwafel, wünschen Sie sich viel aber bitte kein "Wutvolk"
die meisten Leute haben viel Geld als Folge von Erfolg mit z.B. einem kleinen oder mittleren Unternehmen. Und der Erfolg ist i.d.R. hart erarbeitet - da gibt's keine "maximalen Wochenstunden", "sichere Überweisung jeden Monat", "Krankenstand", "Pflegeurlaub" ...
Dafür ist man selbst verantwortlich!
DIese Unternehmen bilden das wirtschaftliche Rückgrat Österreichs. Wollen SIe das wirklich zum Teufel jagen?
... muffensausen wenns ... äähhh... kapital abzieht! kärnten ohne flick, glock ein kines, der vatikan stellt die gruppenbesteuerung in rechnung für admont und die anderen hungerleider, esterhaasi laßt das schloß in eiszenstadt abreißen und i geh in den prater eichln klaubn. die kultur is im o*sch, kein schloß wird mehr gebaut ... äähhh ... gekauft und d'filharmoniker spieln in dubai auf.
Sondern eines gegen die kleinkarierte und unsinnige variante, die von der spoe vorgeschlagen wird.
Man sollte es vielleicht anders herum angehen: wegen der negativen lenkungseffekte müssen die steuern auf einkommen und gewinne gesenkt werden. Insbesondere die auf gute einkommen. Deren bezieher entscheiden nämlich über die ansiedlung innovativer betriebe, in denen dann gute jobs existieren.
Wenn der staat aber zugleich die rolle behalten soll, bildung für alle bereitzustellen (wofür ich unbedingt bin), und wenn man akzeptiert, dass reformen der verwaltung zeit brauchen, muss das kompensiert werden. Da bieten sich substanzsteuern und erbschaftssteuer an, weli sie die schwächsten negativen lenkungseffekte haben.
Vermögenssteuern wirken im wesentlichen wie Kopfsteuern, und sind daher wesentlicher Bestandteil konservativer Steuersysteme. Das kann man wollen, oder auch nicht.
Es ist praktisch unmöglich auch nur halbwegs gerechte Vermögenssteuern zu formulieren. Vermögen, insbesondere große werden meist gegen Entgelt anderen zur Verfügung gestellt, sei es den Mietern, Arbeitnehmern oder Konsumenten. Jeder nutzt fremdes Vermögen, und diese Nutzung ist wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität.
Niemand akzeptiert negative Renditen, weder im Wohnbereich, noch im Wirtschaftsbereich. So werden die VSteuer je nach Lage des Wettbewerbs entweder auf die Konsumentenpreise oder auf die Arbeitnehmer abgewälzt, oder es bleiben Investitionen aus.
Ich will 2%p.a. von jedem Aktiendepot in österreichischer Hand, jedem Grundbesitz, jedem Goldschatz. Unabhängig davon, auf wieviele Köpfe es sich verteilt. Wo ist das die Kopfsteuer?
Das Kalkül ist: fderzeit ließt Liquidität auf dem Umweg über die Dotierung von Kreditfonds in den öffentlichen oder privaten Konsum. Mit dem Effekt, dass bei vielen Schuldnern die Schulden scheller wachsen als die Fähigkeit zur Bedienung von Krediten. Das geht so nicht. Entweder, die, welche diese Liquidität haben, konsumieren selbst mehr. Oder, sie wird in Form nicht-rückzahlbarer Steuern in den öffentliche Konsum gelenkt - was durch Reduktion der Einkommensteuer ausgeglichen werdeb kann und soll. Das ist nicht links oder rechts, sondern rational.
Aus ihren Posting gehen einige grundlegende Denkfehler zugrunde. Zum ersten ist die Endlichkeit unberücksichtigt. Alles, insbesondere auch Betriebe aller Art gehen zwingend ihrem Untergang entgegen.
Zum zweiten, die Fähigkeit Kredite zurückzuzahlen ist abhängig vom Eigenkapital. Das Eigenkapital ist das Risikokapital der Unternehmen. Ist das Eigenkapital aufgebraucht ist der Betrieb pleite. Verteuert man Eigenkapital, verteuert man gleichzeitig auch das Fremdkapital => Investitionen werden viel teurer.
Hochqualifizierte Arbeitsplätze brauchen sehr hohe Investitionen. Verteuert man Investitionen, dann müssen alle um die Arbeitsplätze in den Niedrigstlohnbranchen kämpfen.
Beispiel Aktien: Betriebe gehen an die Börse, weil sie Geld brauchen, dass sie niemals zurückzahlen wollen. Sie brauchen es, um Kredite für Investitionen zu bekommen, die sie zurückzahlen *müssen*! Da das Aktienkapital niemals zurückgezahlt wird, endet es zwingend in der Insolvenz, manchmal früher manchmal später, aber irgendwann ganz sicher.
Dem Aktionär bleibt also nur die Dividende. Sind die Steuer höher als Dividendenerlöse, sind Aktien völlig wertlos. Man muss sie also so schnell wie möglich verkaufen. => Damit werden Betriebe aber kein Geld für Investitionen und auch keine Kredite mehr bekommen. Die Lebenserwartung des Betriebs fällt drastisch, und die Arbeitnehmer auf der Straße.
a) Glauben Sie wirklich, dass Superreiche, die seit Jahrzehnten in Österreich leben, wegen knapp 1% Prozent Steuer - ab einem riesigen Freibetrag! - ein Land wie Ö verlassen, das eine so hohe Lebensqualität hat? Lieber hier 1% Steuer als 0% in einem Land, wo ich einen Bodyguard für meine Kinder brauch.
b) Wohin sollen sie denn großartig abwandern? Österreich ist innerhalb der OECD ein Schlusslicht, was Vermögensbesteuerung angeht.
c) Und selbst wenn doch jemand wegen dieser lächerlich geringen Steuer sein Vermögen aus Österreich abzieht: Wo genau ist der Schaden wenn diese Milliarden der Gesellschaft vorher sowieso keine Steuern eingebracht haben?
Vermögenssteuern sind dringend nötig - sonst bricht uns die Gesellschaft auseinander.
Sie werden dorthin abwandern wo die Einkommenssteuer niedriger ist.
Warum sollten sie bei uns gleich hohe Vermögenssteuern zahlen und höhere Einkommenssteuern.
(Und ausschicht haben dass die Steuern immer nue höher werden, weil keine Reformen angegangen werden)
d.h., daß bei Überschreitung der ominösen einen Million Euro die Besteuerung ab 1 Euro einsetzt. Er verwendete bewußt den Begriff FREIBETRAG nicht. Wenn die nächste Reform wieder erst in 15 oder 20 Jahren kommt, werden sich die Häuselbauer bei einer galoppierenden Inflation wundern, wie rasch sie steuerpflichtig sind.
Ein zentraler Lehrsatz der Volkswirtschaftlehre besagt S=I also Sparquote ist gleich der Investitionsquote.
Die Sparquote kratzt derzeit nahe am historischen Tiefststand. Es wurde soeben eine AktienKest neu eingeführt, die nächstes Jahr wirksam wird.
Jetzt soll die V Steuer die Sparquote weiter absenken. Fragt sich woher das Geld für Investitionen kommen soll? Aus China?
Gerade Arbeitsplätze für Hochschulabsolventen erfordern enorm hohe Investitionen, und schaffen nebenbei viele geringer qualifizierte Arbeitsplätze. Wenn wir die Sparquote weiterhin so effizient bekämpfen können wir und dann auch bald die teuren Unis sparen, denn es fehlt dann sowieso das Geld, um die Absolventen qualifiziert beschäftigen zu können.
gab es zwar eine Vermögenssteuer, aber es gab auch die Anonymität auf Sparbücher. Zinsen wurden gar nicht besteuert.
Gleichzeitig gab es vielfältige Subventionen fürs Sparen, von denen nur noch kleine Reste übrig blieben. Damals wurde das Geld noch für Investitionen benötigt.
Der Staat hatte damals nur 30% Anteil an der Wirtschaft, der Anteil der Investionen am Staatsbudget war dabei vielfach höher als heute. Heute wird der Großteil des rund 50%igen Staatsanteil in den staatlichen und privaten Konsum umgeleitet. Der Anteil der Investitionen am Staatsbudget ist am historischen Tiefststand.
Kein Wunder, dass das Potentialwachstum gering ist und die Kaufkraft weiter Teile der Bevölkerung sinkt.
mein Vermögen ist binnen 5 Sekunden in Singapur. Und ich werde keine 5 Sekunden zögern, es dorthin zu verlagern.
Dem "Sozial"staat schaue ich dann genüßlich bei seiner Implosion zu. Damit Leute wie Politiker, Minister, Beamte und sonstige Nettotransferleistungsempfänger merken, dass sie keine "Steuerzahler" sind - sondern Steuerempfänger.
Mir reichts.
Darfst halt nicht vergessen, Deinen Lebensmittelpunkt auch nach Singapur zu verlegen, gell?
Den Leuten weismachen zu wollen, nur weil das Geld auf einem ausländischen Konto liegt, sei es in Ö nicht zu versteuern und kann daher vergessen werden, ist kürzlich dem Herrn Grasser auch nicht gelungen.
Ja, transferieren Sie ihr Vermögen nach Singapur. Wen juckt das? Wenn Sie in AT leben und hier für ihr Einkommen Steuern zahlen nett. Was Sie mit ihrem Vermögen machen, bleibt ja ihnen überlassen. Da ihr Vermögen hier anscheinend eh nichts wichtiges macht, ansonsten könnten sie es nicht in 5 Sekunden ins Ausland schaffen, was drohen Sie hier dann damit?
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