Neue Studie

Rauchen für Arterien von Frauen besonders schädlich

31. August 2011, 15:53

Bei Frauen und Männern steht Rauchen in unmittelbarem Zusammenhang mit Ablagerungen in Arterien

Wien/Paris - Die schädlichen Auswirkungen des Rauchens auf die Atherosklerose, die wesentliche Ursache von Herz-Kreislauf-Krankheiten, treffen Frauen viel stärker als Männer. Das ist ein Ergebnis einer internationalen Studie, die auf dem Europäischen Kardiologenkongress in Paris vorgestellt wurde, teilt die Österreichische Kardiologengesellschaft mit.

Die Messung der Wanddicke der Halsschlagader von 1694 Männern und 1893 Frauen mittels Ultraschall zeigte: Die Anzahl der im bisherigen Leben konsumierten Zigaretten steht bei Männern und bei Frauen in einem eindeutigen Zusammenhang mit der Wanddicke der Halsschlagader. Eine hohe Wanddicke dieses Gefäßes, das das Gehirn versorgt, weist auf bestehende Ablagerungen in Arterien, Arteriosklerose genannt, hin. Allerdings waren diese Effekte bei Frauen mehr als doppelt so stark ausgeprägt wie bei Männern.

Frauen stärker betroffen

Die Auswirkung der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten auf das Fortschreiten der Atherosklerose war bei Frauen sogar fünfmal stärker als bei Männern. Diese Zusammenhänge waren unabhängig von anderen, die Atherosklerose begünstigenden Faktoren wie Alter, erhöhter Blutdruck, ungünstigen Cholesterinwerten, Übergewicht oder sozialer Klasse. "Die Ursachen für die stärkere Auswirkung von Tabak auf die Arterien von Frauen sind noch unbekannt", so Studienleiterin Elena Tremoli von der Universität Mailand. "Einige Hinweise liefert das komplexe Zusammenspiel von Rauch, Entzündung und Atherosklerose."

"Die a priori durch hormonelle Unterschiede besser als Männer vor Atherosklerose geschützten Frauen verlieren diesen Schutz durch negative Lebensstil-Einflüsse, insbesondere durch das Rauchen", so Thomas Stefenelli vom Kaiserin-Elisabeth-Spital in Wien. "Die massive Zunahme der Zahl rauchender junger Frauen ist im Lichte der aktuell vorliegenden Studienergebnisse besonders problematisch", so Stefenelli. (red)

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12 Postings
Franziska Pfleum
00
30.10.2011, 11:03
und eine weitere Studie

Es konnte nicht lange dauern, bis eine weitere Studie erscheint. Kaum haben sich junge Mädchen in die Abhängigkeit geraucht, schon werden sie belehrt und angegriffen. Die Industrie wird dafür sorgen, damit die Abhängigkeitsfaktoren, in der Zigarette, erhöht wird, auch in den Teeieszigaretten, bestimmt.

Emma Peel's Sister
01
Vernebelungstrategie der Zigarettenindustrie In wichtigen Dingen hat sich allerdings nicht allzu viel geändert:

So ist Gerhard Scherer seit nunmehr 20 Jahren ununterbrochen Chef des Labors. Auch stammt weiterhin ein Großteil der Forschungsaufträge von der Tabakindustrie, wie Scherer im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung einräumte. „Wir sind trotzdem unabhängig“, betonte er. „Als akkreditiertes Labor sind wir verpflichtet, nach exakten Standards zu arbeiten.“
http://lobbywatch.wordpress.com/2009/12/2... e-bezahlt/

Easy Fullstop
01
Achtung - die Lobby wird schon beobachtet!

http://www.google.at/url?sa=t&... Iw&cad=rja

Peter Widzky
32
31.8.2011, 21:56

die kleinen finger von raucher verkümmern doch auch früher - oder?

da lässt sich doch sicher eine studie basteln...

qwertztt
32
31.8.2011, 18:14

"Rauchen für Arterien von Frauen besonders schädlich"

Also liebe weibliche Arterien nicht so viel rauchen....

Rote Pest
04
31.8.2011, 16:55

Von den rechts stehenden Artikeln über Herzschäden, Stressanfälligkeit, Demenz, Depressionen, Diabetes, Genschäden, Meningokokken-Erkrankungen, Brustkrebs, Schwerhörigkeit, Blasenkrebs, finde ich die Studie, dass Kinder von Rauchern eher kriminell werden noch am besten :-)

Das Salz in der Suppe
11
31.8.2011, 23:02

Die steht auch ganz oben auf meiner Lieblings-Junk-Science-Liste ;-)

smeki
22
31.8.2011, 15:56

Wir werden alle störben.

Stifter
12
31.8.2011, 16:00

Die Frage ist aber, wann und wie...

smeki
00

na hoffentlich gesund und wissenschaftlich optimiert

svr1900
 
00

Ganz gesund wahrscheinlich nicht, aber denfinitiv im Durchschnitt um 15 Jahre später als ein Raucher.

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