Herbert Katzengruber: "Richtiger Zeitpunkt" - Nachfolgerin steht fest
Amstetten - Kommunalpolitischer Paukenschlag in Amstetten: Herbert Katzengruber (SPÖ) geht als Bürgermeister. Er wird sein Amt, das er mehr als 23 Jahre innehatte, mit 30. September zurücklegen. Es sei "der richtige Zeitpunkt", sagte der 59-jährige Langzeit- Stadtchef zur APA. Die derzeitige 1. Vizebürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ) soll am 11. Oktober zur Nachfolgerin gewählt werden.
"Eine Ära geht zu Ende", war am Mittwoch auf der Homepage der Bezirksstadt zu lesen. Katzengruber war seit 11. April 1988 Bürgermeister. Er ist somit der längst dienende Bürgermeister Amstettens. In der Kommunalpolitik war er mehr als 26 Jahre tätig.
"Rathaus war zweite Familie"
Katzengruber begründete seine Entscheidung, die viele überraschte, damit, dass "vieles auf Schiene" sei. Er verwies u.a. auf die Wirtschaft, die "gut" sei, auf geringe Arbeitslosenzahlen und nicht zuletzt darauf, dass die Gemeindefinanzen "in Ordnung" seien. Der "ideale Zeitpunkt" für seinen Rückzug sei mit der Partei, der Familie und den Abteilungsleitern abgesprochen gewesen. Das Rathaus sei seine "zweite Famile" gewesen, so der 59-Jährige. Jetzt wolle er "Freizeit gewinnen".
Seine designierte Nachfolgerin Ursula Puchebner sei eine "engagierte Kommunalpolitikerin", sagte Katzengruber. Er wünsche sich, dass sie auch mit den Stimmen anderer Parteien gewählt werde.(APA)