Verbraucher kommen an neuen Begriffen kaum vorbei
Die Bedienung der Unterhaltungselektronik soll immer einfacher werden, doch die Verbraucher müssen sich auch mit immer mehr neuen Begriffen auseinandersetzen. Fünf Begriffe, an denen auf der Technik-Messe IFA kaum jemand vorbeikommt:
- HbbTV: Aktuell ein vielbenutztes Schlagwort in der Branche. HbbTV wird oft auch Hybrid-TV genannt und steht für das Verschmelzen von traditionellem Fernsehempfang und Online-Video. Die Idee ist, dass der Zuschauer auf seinem "Smart TV" nahtlos zwischen TV-Sendungen und Online-Angeboten umschalten kann. Hinter der Abkürzung HbbTV steckt "Hybrid Broadcast Broadband TV".
- IPTV: Die Begeisterung über Hybrid-TV hat inzwischen das Fernsehen über das Internet etwas in den Hintergrund gedrängt. Die Bilder werden beim "Internet Protocol TV" als Datenpakete nach dem Internet-Standard verschickt. Für interaktive Angebote wie TV-Shopping gibt es einen Rückkanal. Die Deutsche Telekom hat als Marktführer in Deutschland 1,3 Millionen Kunden.
- CI+: Diese Technik wird immer häufiger für den Empfang digitaler Programme benötigt. Es ist eine Weiterentwicklung der weitverbreiteten "Common-Interface"-Schnittstelle - aber mit erheblichen Einschränkungen für die Zuschauer. So können die Anbieter verhindern, dass Sendungen aufgezeichnet werden oder den Zeitraum beschränken, in denen man sich die Aufnahmen ansehen kann.
- HDMI: Die alten SCART-Kabel haben in Zeiten der Fernsehbilder in hoher Auflösung ausgedient. Wer seinen Blu-ray-Player oder HD-Empfänger mit ordentlicher Qualität an den Flachbild-Fernseher anschließen will, kommt ohne HDMI (High-Definition Multimedia Interface) nicht aus. Dazu gehört auch der Kopierschutz HDCP.
- Streaming: Internet-Inhalte wie Musik oder Filme werden beim Streaming (Strömen) nicht komplett auf eine Festplatte heruntergeladen, sondern direkt aus dem Netz abgespielt. Der Vorteil: Keine Ladezeiten. Der Nachteil: Man braucht eine schnelle und stabile Internet-Verbindung. (APA)