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Das Kommunikationsmittel ist nicht das Problem.
786! 1104! Längst ist es nach dem Urlaub an der Tagesordnung, sich gegenseitig die Zahl der im Postfach wartenden Mails an den Kopf zu werfen. Und wie viele davon sind relevant? Sieben oder zehn oder 15? Alle klagen über die E-Mailflut, aber wer ist bereit, sie einzudämmen?
Vielleicht sollten wir uns statt dem Abspecken einmal eine Kommunikationskur leisten. Infos nur mehr in kleinen Häppchen zu uns nehmen, schön langsam kauen und noch langsamer verdauen. Auf Mails nach reiflicher Überlegung von sagen wir zwei, drei Monaten mit einer handgeschriebenen Antwort auf Büttenpapier reagieren. Einen berittenen Boten losschicken, Brieftauben züchten, Nachrichten in Wachstäfelchen ritzen.
Nein, nicht das Medium ist das Problem, nur seine Handhabe. Also besser Online bleiben im Urlaub - und gleich löschen. (Tanja Paar/derStandard.at/31.08.2011)
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