Angestellte wirft Sarah Netanyahu Misshandlung vor

31. August 2011, 06:44

Frau des Ministerpräsidenten soll mit Abschiebung gedroht haben

Jerusalem (APA/AFP) - Die Ehefrau des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu sieht sich erneut Vorwürfen ausgesetzt, ihr Personal zu drangsalieren. Eine aus Nepal stammende Pflegerin wirft Sarah Netanyahu vor, sie misshandelt zu haben, wie ein israelischer Fernsehsender am Dienstagabend berichtete. Die mit der Pflege von Sarah Netanyahus Vater beauftragte Frau gab an, ihre Dienstherrin habe sie geschubst, wodurch sie am Kinn verletzt worden sei. Zudem habe Frau Netanyahu ihr gedroht, sie in ihre Heimat abschieben zu lassen.

Dem Fernsehbericht zufolge wies Sarah Netanyahu die Vorwürfe zurück. Das Büro des Ministerpräsidenten erklärte laut einem Rundfunkbericht, es habe "nicht den geringsten körperlichen Kontakt" zwischen der Frau des Regierungschefs und der Angestellten gegeben. Seit Mitte der 90er Jahre macht Sarah Netanyahu in der israelischen Presse wegen ihres angeblichen Jähzorns gegenüber ihrem Dienstpersonal immer wieder Negativ-Schlagzeilen. Mehrfach gab es Gerichtsprozesse wegen mutmaßlichen Mobbings von Angestellten gegen Frau Netanyahu. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 26
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fred bull
00
11.11.2011, 20:36

der fall spiegelt nur wieder unter welchen bedingungen die nicht-jüdischen gastarbeiter in israel leben

omar chamra
22
Hier werden aufgrund einer wirklichen oder angeblichen Mißhandlung

einer Angestellten von einigen Postern weitgehende Schlüsse über ein ganzes Land gezogen.
Doch die israelische Polizei und Justiz gehen auch gegen Politiker konsequent vor. Erst unlängst hat der arabische Richter G. Kara den ehemaligen Staatspräsidenten wegen Vergewaltigung verurteilt.
Ich wünschte mir unsere Justiz würde nicht Politiker mit samtenen Handschuhen anfassen und man hätte den Eurofighter Skandal und eine große Anzahl weiterer Skandale nicht vertuscht.
Da behauptet einer zynisch "jidisch ist = unschuldig, so ist es auf dieser welt!" Da könnte man im Umkehrschluß meinen, Antisemiten würde man in Österreich verfolgen. Und sind wir Österreicher wegen einiger korrupten Politiker das "Land der Diebe"?

Gerry Kreisky
03
Wenigstens werfen Sie den Postern diesmal nicht vor,

sie sollten sich besser um Darfur, Libyen oder Syrien kümmern, nur bitte ja nicht den hier vorliegenden Artikel.

omar chamra
20
G. Kreisky: Eine mißhandelte Hausangestellte ist für ihn ein Skandal.

Das Massaker an über 2000 Zivilisten ist für ihn kein Skandal.
Das ist der doppelte Standard des G. Kreisky.

fred bull
00
11.11.2011, 20:34

darfur ist für dich nur ein "thema" weil du glaubst dort jemanden anprangern und ablenken zu können. in wirklichkeit interessiert dich das genau so wenig wie gewalt in ruanda oder kongo. wenn jemand aufzeigen würde wie israel das apartheid-regime in südafrika jahrzehntelang unterstützt hat oder welche rolle es im kongo zur zeit mobutus gespielt hat, würdest du "antisemitismus" schreien

"Able Danger"
214
31.8.2011, 17:31
Immerhin hat sich Bibi

eine zu ihm passende Frau ausgesucht.

susi strolcher
164
31.8.2011, 16:03
was hat so eine affaire de domestiques

in einem qualitätsblatt verloren? ist ja nicht mal ein model, die beste, wo ist da der informationswert? ein paar antisemitische poster kann man anlocken und clicks stinken bekanntlich nicht.

NONE
35
31.8.2011, 23:48

Immer die alte Antisemitismuskeule ...

Die wirkt vielleicht bei der Generation post 1950.

Bei uns jüngeren hingegen absolut nicht.

Herbert Chaos
10

Oh mann none du dummerchen...

the academic cyber sense
11

offenbar weiss die post 1950 generation nicht was "prä" und "post" bedeuten...

marlowe
 
03
was war davor...was kommt danach...

...einerseits wurde - um nicht zu sagen: wird... den post 1950 Generationen hierzulande bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit erklärt und vorgehalten... dass sie aufgrund ihrer Eltern, Großeltern und sonstigen Vorfahren per se eine Antisemitismus Erbschuld hätten...

...andererseits wird das geradezu obligatorische Prozedere jedwede Kritik an Juden als Antisemetismus darzustellen ob der von Israel mit sowie seit seiner Gründung praktizierten Politk... mehr und mehr zu einem obszön absurdem Konstrukt! -
- speziell bei post-post 1950ern

soviel dem werter 'the academic cyber sense' zu: ***offenbar weiss die post 1950 generation nicht was "prä" und "post" bedeuten...***

the academic cyber sense
00

beruhige dich.

ich wollte nur darauf hinweise, dass der vorposter offensichtlich "prä" und "post" verwechselt hat. nicht mehr und nicht weniger.

omar chamra
10
Kommen Sie runter vom hohen Ross und nehmen Sie

zur Kenntnis, dass bis vor wenigen Jahren Antisemitismus in der österreichischen Politik toleriert wurde. Nach 1945 haben sich führende Politiker der "staatstragenden" Parteien antisemitisch verhalten. Der Historiker Robert Knight hat die Wortprotokolle der Regierung 1945-52 publiziert, Figl und Helmer u.a. haben da antisemitische Sprüche gemacht. Dann hatten wir die antisemitische Wahlkampagne Waldheim, und noch 2001 hat J.Haider in Wien eine antisemitische Wahlkampagne geführt.
Und den Antisemitismus hat es hier schon lange vor Hitler gegeben. Also wir Österreicher haben keinen Anlass darauf stolz zu sein und diese Tradition durch Anwendung eines doppelten Standards gg Israel zu perpetuieren.

4simo
110
31.8.2011, 17:52
man muß nicht antisemitisch sein

um einen auf respekt basierenden umgang mit personal zu befürworten/verlangen...

Seria
00
31.8.2011, 23:27

... es ist eher eine Frage der Herzensbildung

4simo
00
31.8.2011, 23:56
stimmt

herzensbildung klingt gut

omar chamra
163
31.8.2011, 13:14
Claus Kress, Völkerrechtler: "Das gezielte Töten, das targeted killing ist eine der brisantesten Streitfragen in der gegenwärtigen Diskussion.“

Im Friedenszustand, im Normalzustand ist ein solches Vorgehen uneingeschränkt verboten. Die Situation im bewaffneten Konflikt ist allerdings grundsätzlich anders. Man wird auch hier, jedenfalls ist das die Position eines beachteten Teils der Staatengemeinschaft, und auch das internationale Komitee vom Roten Kreuz, der Hüter des Rechts der bewaffneten Konflikte, vertritt diese Auffassung, man kann auch hier derartige Befugnis nicht kategorisch ausschließen. Es geht allerdings darum, die Grenzen so scharf wie möglich zu ziehen."
http://www.3sat.de/page/?sou... index.html

Also eine Reihe Staaten führen gezielte Tötung von Terroristen durch und das ist legitim.

Hubert Ungeist
 
01
Stimme ich voll überein..

da es aber keine Notwehrsituationen sind, erwarte ich von einem demokratischen Staat Beweise und am besten eine Verurteilung eines Gerichts (in Abwesenheit). Oder zumindest eine gerichtliche Vorgehensweise, und nicht das die IDF beschließt wer Terrorist ist.

lassen Sie mich durch
01

Typisch,wieso Wundert mich das nicht war zu erwarten.

NONE
01
31.8.2011, 23:48

(1) Was hat das hier verloren? Themaverfehlung, setzen.
(2) Nein, ist es nicht. Es geht hier um einen bewaffneten Konflikt zwischen Volksgruppen und Vertriebenen.

erinnye
 
05
31.8.2011, 20:37
ja wie jetzt

hat die Netanyahu Angestellte gezielt getötet? Das geht aber schon etwas zu weit!
Oder sind Sie vielleicht im falschen Film?

Djuli Murti
 
316
31.8.2011, 14:55
Gezielte Tötung = Außergerichtliche Hinrichtung = Mord

Nein - gezielte Tötung ist völkerrechtlich nicht akzeptiert. Das was Israel als gezielte Tötung bezeichnet, nannte man früher außergerichtliche Hinrichtung - und die ist natürlich nicht erlaubt Die Tötung Bewaffneter kann im Zuge einer unmittelbaren kriegerischen Auseinandersetzung im Fall einer Notwehr legal sein, dann z.Bsp. wenn Terroristen also unmittelbar dabei sind einen Terroranschlag zu verüben und dieser so abgewendet werden kann. Sie ist allerdings schlichtweg Mord, wenn man gesuchte Personen aufspürt, um sie umzubringen, ganz gleich in welcher Situation. Das ist eine Hinrichtung ohne Prozess und die ist ganz klar völkerrechtswidrig.

''Die gezielte Tötung politischer Gegner durch staatliche Agenten ohne einen fairen Gerichtsprozess i

Igor Gassner
24
31.8.2011, 13:02
Je größer die Männer um so

größenwahnsinniger die Frauen ist wahrlich kein jüdisches Problem man sehe nach Libyen.

NONE
01
31.8.2011, 23:50

Jüdisch?

Das ist Israel. Das heisst aber noch lange nicht das jeder dort jüdisch ist und schon gar nicht mit den radikalen Siedlern gleichgesetzt werden kann oder dem imperialistisch geprägtem Gross-Zion.

Nennen wir die Dinge beim Namen. Das ist Israel, Punkt. Und das hat ÜBERHAUPT NICHTS DAMIT ZU TUN das eine ANgestellte von EINER PERSON (angeblich?) misshandelt wurde.

4simo
20
31.8.2011, 17:54
gaddafi ist groß?

inwiefern?

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