Junge FPÖ

Schüler durch Uniformen vor sozialen Konflikten bewahren

Interview | Lisa Aigner, 30. August 2011, 18:21
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    foto: privat

    "Die Markenfetzen von heute sind das erste Statussymbol in unserer Gesellschaft."

Der Obmann der Jungen FPÖ im Burgenland hält Schuluniformen für das richtige Rezept gegen Mobbing

Der Obmann der der Jungen FPÖ im Burgenland, Stefan Philipp, erklärt im derStandard.at-Interview, warum sich seine Organisation für Schuluniformen einsetzt. Er wolle keine "ultrakonservativen oder gar militanten Adjustierungen", sondern eine Uniform, die von den Schülern selbst gestaltet wird. Es gehe darum, dass sozial schlechter gestellte Schüler weniger gemobbt werden und die Kinder sich mehr auf den Charakter und weniger auf die Kleidung konzentrieren, so Philipp. Eine Einschränkung der Individualität der Schüler sieht er nicht, da die Uniform nur in der Schule und nicht im Alltag getragen werden müsse.

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derStandard.at: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Kampagne für Schuluniformen zu starten?

Philipp: Heute werden Kinder und Jugendliche schon viel zu oft danach bewertet, wie es um die finanzielle Situation in der Familie steht. Wenn man Schuluniformen einführt, konzentrieren sich die Jugendlichen in ihrem Alltag und in ihrer Kommunikation untereinander viel mehr auf die charakterlichen Eigenschaften und Interessen. Im Grunde finanzieren die Eltern der Kinder die Kleidung. Die Markenfetzen von heute sind das erste Statussymbol in unserer Gesellschaft. Dem sagen wir den Kampf an.

derStandard.at: Können die Schüler nicht trotzdem mit anderen Symbolen wie Handys oder Buttons ihren Status klar machen. Oder indem sie die Uniformen ändern, wie das auch in anderen Staaten, in denen Schüler Uniformen tragen, passiert?

Philipp: Das soll verhindert werden. Es gibt heute auch schon in Schulen Regelungen, die eine gewisse Bekleidungsordnung vorschreiben. In meinem Gymnasium in Oberschützen hatten wir auch Regeln. Die Uniform sollte einheitlich sein. Damit nicht der Eindruck entsteht, wir wollen irgendwelche ultrakonservativen oder gar militanten Adjustierungen, fordern wir, dass auch die Schüler selbst darüber befinden sollen, wie diese Uniform aussehen soll.

derStandard.at: Die Schüler jeder Schule sollen die Uniform selbst entwerfen können?

Philipp: Genau. Das kann ruhig von Schule zu Schule unterschiedlich sein. Das Problem des Mobbings gibt es überwiegend im Klassenrahmen. Der Wettbewerb der Schulen um die Gestaltung von Uniformen kann nur positiv sein.

derStandard.at: Soll es dann auch Vorschriften geben, wie kurz beispielsweise der Rock der Schuluniformen der Mädchen sein darf?

Philipp: Der rechtliche Rahmen soll schon genügend Spielraum für die Schüler, Lehrer und Eltern lassen, um das korrekt zu gestalten. Normalerweise sagt es der Hausverstand, wann ein Rock zu kurz ist und wann zu lang. Wenn ich jetzt kurz darüber nachdenke, würde ich sagen, Kniehöhe oder knapp über dem Knie. Das sollen dann aber Schüler und Schule selbst festlegen.

derStandard.at: Was haben Sie an Ihrer Schule getragen?

Philipp: Wir haben keine Uniform getragen. Ich selbst zählte damals zu den Jeansträgern. Ich habe auch ganz normale T-Shirts angehabt, wie die meisten. Das ist auch ein Punkt: Die verschiedenen Gruppen, also die unterschiedlichen Gewandträger, tun sich zusammen. Wir zielen speziell darauf ab, dass diese Gruppenbildungen nicht mehr möglich sind. Manche können sich den modernen Markenzwang leisten oder den immer schneller werdenden Modetrends nachgeben - und das können finanziell schlechter ausgestatte Schüler nicht. Sie sind dann aber primär von Mobbing betroffen.

derStandard.at: Haben Sie das selbst auch erlebt, dass Kinder gehänselt werden, wenn sie nicht die richtige Kleidung tragen?

Philipp: Selbstverständlich. Das passiert auf ganz primitive Art und Weise. Es gibt keinen Ort, wo ein Mensch mehr auf seine äußerliche Erscheinung reduziert wird, als in der Schulzeit. Das wird dann am Gang ausgetragen oder auch während des Unterrichts. Auch durch physische oder psychische Übergriffe.

derStandard.at: Ist Ihnen das auch passiert?

Philipp: Mir persönlich ist das Gott sei Dank nicht passiert. Aber ich habe oft genug erleben müssen, dass es anderen Personen passiert ist. Es gibt auch Studien, auf die wir uns berufen. Ein Studie der FH Münster, bei der 18.000 Schüler befragt worden sind, ergab, dass durch Schuluniformen mehr Konzentration auf den Unterricht herrscht und mehr Klassengemeinschaft existiert. Weiters gibt es Studien aus den USA, deren Resultat war, dass Uniformen zu einem massiven Rückgang der Gewalt in der Schule führen.

derStandard.at: Ihre Kritiker sagen, dass man durch Uniformen den Individualismus der Kinder einschränkt. Was entgegnen Sie diesem Argument?

Philipp: Den Individualismus der Kinder schränken wir nicht ein. Die liberalen Gedanken der Schüler und die Selbstbestimmtheit der Jugendlichen schränken wir während des Alltags nicht ein. Die Uniform soll nur während der Schulzeit getragen werden, damit mehr Augenmerk auf das Schulsystem gelegt wird. Unser Schulsystem geht den Bach hinunter. Wir wollen Kinder und Jugendliche vor der sozialen Konfliktsituation bewahren. Später wird es sowieso dazu kommen. Das wollen wir so lange es geht hinauszögern.

derStandard.at: Die FPÖ ist ihrem Namen nach eine freiheitliche Partei. Wie passt das zu einer Uniform für Schüler?

Philipp: Der freiheitliche Gedanke bei dieser Initiative liegt mehr darin, dass die sozial schlechter gestellten in ihrer Freiheit eingeschränkt werden und das wollen wir verhindern. Wir versuchen weitestgehend eine Autonomie geben, indem wir den Schulen Gestaltungsfreiheit überlassen.

derStandard.at: Wollen Sie auf die Parteispitze Druck ausüben, damit ihr Vorschlag von der gesamten FPÖ übernommen wird?

Philipp: Das hatten wir vor. Mittlerweile gibt es aber schon eine Stellungnahme des Abgeordneten Höbart, der uns unterstützt. Es wird sich weisen, wie sich das entwickelt. Die Umfragen deuten darauf hin, dass die Freiheitlichen einen stetigen Zuwachs haben und ich gehe davon aus, dass diese Forderung früher oder später ihre Umsetzung findet. (derStandard.at, 31.8.2011)

Umfrage: Sollen Schüler Uniformen tragen?

STEFAN PHILIPP (21) ist geschäftsführender Landesobmann der Jungen FPÖ Burgenland und studiert Rechtswissenschaft an der Universität Wien. Er ist Milizoffiziersanwärter beim Österreichischen Bundesheer.

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Einzelstimme
01

Werter Herr Philipp, was für manche Bereiche wie zB Bundesheer angemessen ist, muss noch lange nicht für Schülerinnen und Schüler taugen. Uniform fördert nicht naturgegeben so was wie Gemeinschaftssinn und sie hält auch nicht automatisch Konflikte versch. Art zurück. Uniform für Schüler stülpt eine Glocke über Wunsch nach individueller Kleidung und teilw. über soziale Unterschiede. 2, 3 Jahre nach Einführung werden die Kinder ärmerer Eltern gebrauchte Uniformen tragen. Andere Status-Elemente bleiben außen vor.

Wer nicht uniform-gleich sein will, wird in Gleichmacherei gezwungen - das ist nicht die Aufgabe von Demokratie iwS.

Schul-Uniformen bringen unnötige Mehrkosten gegenüber Alltagskleidung und Geschäft für Hersteller.

gekaufter poster
10
ABSCHAFFUNG DER UNIFORM BEI BUND UND FUSZBALL

die individualistischen bestrebungen (ein freier geist drückt sich zuallererst am Iphone UND am edhardy-shirt aus) werden unterdrückt. bewiesenermaßen fördern uniformen weder das gefühl einer gruppenzugehörigkeit noch die schaffung freiraums von modehypes führt NICHT zu einer kritischen betrachtung derselben. ein minderwertigkeitsgefühl ist arbeiterkindern schon in der volksschule einzuflössen und kindern reicher eltern durch die abstinenz ihrer teuren statussymbole ein lernprozess in statusfreier sozialkontaktknüpfung zu ersparen.

el ka
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kleiderzwang ist sowieso generell abzulehnen, egal aus welchen gründen

nicht zuletzt deswegen, weil es immer welche geben wird, denen gerade die ausgesuchte uniform nicht passt... wo sie unvorteilhaft aussehen, wegen der farbe, der fasson oder aus sonstigen gründen

ich z.b. hätte nie und nimmer eine bluse angezogen... pullis und t-shirt, was anderes kam nicht in frage... es durfte keine steifes verknitterndes material sein, das hab ich gehasst...
und hätte mich nie wohl gefühlt...

ist auch kein zufall, dass es im knast uniformen gibt ;)

gekaufter poster
00
individualität ist kein argument

ein kleiderzwang besteht schon, da es in unserer gesellschaft als höchst despektierlich angesehen wird, öffentlich nackt zu sein. und selbst dann: es tragen doch eh alle jeans und shirts mit sneakers. nur die presiunterschiede werde zw. a*idas-pullis und noname-pullis fallen extrem auf. individualität fehl am platz. kommens mal mit bunten punkerhosen, dreads und nietenarmbändern in eine 8 jahrgangsstufe: da brauchens dickes fell. ein schulinterner wettbeweerb um die gestaltung der uniform könnte die kreativität eher anregen!

Zwie Ferl
 
01
Wegen der Ausschreibung der Herstellung....

....fragen sie dann, bitte Herrn Hochegger. Er berät sie gerne!

stall
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wenigstens wird zugegeben

dass es konflikte gibt.

Sternchen100
11

Uniformen fände ich richtig, lässig-sportlich und schön bequem. Mit kurzen und mit langen Hosen und für Mädchen Hosen und knielange Röcke. Und der Verpflichtung, sauber in die Schule zu kommen. Dann ist endlich Schluß mit Markenklamotten und viel zu sexy bauch- und busenfreie Outfits, punkige Spinner, Stinker und sonstige Fundis.

Außerdem ginge man nicht einfach anonym "zur Schule", sondern zur bestimmten Schule XY im Wettbewerb zu anderen Schulen.

Einzelstimme
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Wäre ich großer Schneider, dann könnte ich das für eine tolle Geschäftsidee halten. Jede Schule mit Zig oder ein paar Hundert Schülerinnen und Schülern kriegt ihre eig. Corporate-Identity-Uniformen. Bei den unterschiedl. Größen macht man schöne Stückpreise. Wenn Kids aus den Uniformen rauswachsen, gibt's einen Second-Hand-Uniform-Handel. 2, 3 Runden später zeigt sich dann, dass die Kinder von schlechter verdienenden Eltern die gebrauchten Uniformen tragen ...

Es ist ein Rückschritt, Kinder in Schul-Uniformen zu stecken. Uniformen + Einheitskleidung sind für Pfadfinder, Wachkörper, rel. Berufe, Straßendienst ... Vielleicht kommt noch jemand auf Kutten, die wären nebenbei kostengünstig und geschlechtsneutral.

Bernhard Marold
01
Richtig,

Zucht und Ordnung. So wie's früher war. Hat uns weit gebracht und ab Morgen wird dann wieder zurück geschossen....
Wann wird uns endlich klar, dass wir keine weiteren "Befehlsempfänger" brauchen, sondern flexible, intelligente, verantwortungsvolle und entscheidungsfreudige Bürger, um diesen Planeten als von Menschen bewohnbaren Ort zu erhalten. Kinder, die nicht mal entscheiden dürfen, was sie morgens zur Schule anziehen, werden das ganz sicher nicht lernen. Was unsere Elten, Grosseltern und Altvorderen für richtig hielten hat sich de Fakto als falsch erwiesen. Es fällt uns halt schwer das einzugestehen.

tschamba fii
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logo?

mag sein sie haben ein bisl recht, aber es geht hier ja nicht um eine entmündigung, sondern eigentlich genau darum, was sie anprangern. marken hysterie - gesponsert von... , logo platzierung - je teurer je höher stehend. was spricht dagegen, wenigstens die kindheit im schulalter darauf hinzuweisen, dass das nichts mit leistung, intelligenz, werten zu tun hat, sondern eben nur gut plazierte werbung ist, und bitte nicht mit "ab morgen wird zurückgeschoßen" über das ziel hinaus schießen.

Bernhard Marold
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P.S.

Ich wohne seit 14 Jahren in Brasilien, wo Schuluniform (obwohl gesetzlich verboten) knallhart durchgezogen wird. Und ich habe zwei Töchter von 9 bzw. 14 Jahren. Ich habe also ein wenig Erfahrung mit der Realität der Schuluniform.

tschamba fii
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hart

knallhart durchziehen, das klingt schon ein bisl hart für österreich, gehe mal von anderen voraussetzungen aus als in brasilien - sie schreiben ja auch gesetzlich verboten, verstehe in diesen zusammenhang - wegen töchter, die hier quasi gezwungen werden natürlich ihr argument. aber wir , so denke ich, haben eine aufgekärtere gesellschaft und hoffentlich auch jugend.
schöne grüße nach brasilien
ein leser

Bernhard Marold
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Vielen Dank

für die Grüsse. Ich finde es phantastisch, das wir auf diese Weise über ein Tema reden können, das mir sehr wichtig ist. Hier (Brasilien) ist es so, dass öffentliche Schulen kein Recht haben Uniform verbindlich vorzuschreiben. Weil viele Familien nicht genug Geld habe die teuren Schuluniformen zu bezahlen. Allerdings ist der Druck unheimlich gross, so dass genau das Gegenteil von Gleichheit eintritt. Kinder ohne Uniform werden maltratiert. An Privatschulen, und das ist die grosse Mehrzahl, sind Uniformen in allen mir bekannten Schulen verbindlich. Allerdings sehe ich absolut keinen Effekt in Hinblick auf Disziplin und Gewalt (Bullying), was sich mit der Meinung des von mir zitierten Wissenschaftlers deckt.

Bernhard Marold
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Ich sehe da einen gewaltigen Unterschied!

Auf der einen Seite der Markenzwang. Ein Zwang dem die Kinder sich "freiwillig" unterwerfen oder auch nicht. Wenn die Erziehung stimmt ist die Phase des Markenzwangs halt nur eine Phase, aus der wichtige Lehren für die Zukunft gezogen werden. Eine Uniform ist genau das Gegenteil. Nichts ist freiwillig (selbst wenn viele sich das einreden) und welche Lehren können da gezogen werden? Vielleicht: Meine Meinung zählt eh nicht? Oder auch "Unsere Schule ist eben besser, denen von der Nachbarschule werden wir mal eins rüberziehen." Noch nie gesehen, was in den Fussballstadien passiert. Das ist genau das!

tschamba fii
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weder pro noch kontra, aber drüber reden

eben so sehe ich es aus, ein zwang der dazu führt etwas zu kaufen was ma eigentlich nicht will, nur weil ein logo drauf ist, das so geil ist und mit dem natürlich ein gewisses "gefühl" eine gewisse lebensart "verbunden" ist o. sein soll. die erwachsenen stehen dem ja in nichts nach, im gegenteil sie protzen genauso mit marken und produkten und sind somit vorbildfunktion, mein papa hat.. ich habe es halt von der seite gesehen, schule hat auch erzieherische aufgaben - vorbildfunktion, sonst wärs ja unnötig, klassen bestehen aus bis zu über 30 kindern. also warum nicht frühzeitig konsumverhalten- besonders in der heutigen zeit zum thema machen wie politische bildung. konkurrenz unter schulen muss nicht ausarten, richtig umgesetzt natürlich

Bernhard Marold
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Wie heisst es so schön:

Erziehen hat überhaupt keinen Zweck. Die Kinder machen uns eh alles nach. - Und ich möchte hinzufügen, das die Schule nicht die Fehler der Gesellschaft ausgleichen kann. Abgesehen davon sind Lehrer auch keine Übermenschen, die gegen die Konsumsucht gefeit sind. Aber das ändert nicht's daran , dass Uniformen das Problem nicht lösen. Ich spreche aus 14 Jahren Erfahrung in einem Land, in dem Uniformzwang herrscht.

tschamba fii
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wenn man wählen könnte, welche schule würde man wählen?

klar machen sie nach was ihnen vorgelebt wird und ihnen wird so vermittel wird "so ist das leben", aber als gegengewicht eine aufklärung hinsichtlich konsumverhalten wäre doch nicht schlecht und das schule nicht die fehler allgemein richten kann ist ja auch keine neuheit, sonst hätten wir andere verhältnisse heute- ich rede hier von terror an schulen, die bis zu handgreiflichkeiten gegen lehrer und schüler ausarten. lehrer sind keine übermenschen, aber sie sind erwachsen, haben einen beruf gewählt der vorbildfunktion haben muss und sollten hier vielmehr die öffentlichkeit suchen wenn es um fehlverhalten von ganzen gruppen von schülern geht, als solche fälle zu verheimlichen um nicht in konflikt mit einer partei schulbehörde zu kommen

Mit der Gesamtsituation unzufrieden
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Unser Schulsystem geht den Bach hinunter.

Und dagegen helfen Uniformen????? Husch husch zurück ins Körbchen. Darf das denn alles noch wahr sein?

Doppelkeks
01

Warum ist gleich wieder die Rede davon dass Mädchen Röcke tragen sollten? Knielang oder knapp übers Knie noch dazu?
Insgesamt ist die ganze Forderung nicht sehr gut durchdacht, wie hier schon öfter erwähnt wurde, Mobbing passiert sowieso, Gründe dafür werden schnell gefunden (man hat kein "cooles" Handy, man ist zu dick oder zu dünn, man hat das erste Mal noch nicht hinter sich gebracht, man raucht nicht, usw.). Wichtiger wäre die Erziehung zu mehr Toleranz und Offenheit. Aber DAS kann der FPÖler ja nicht fordern...

Bernhard Marold
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Beim lesen des Posts

kamen mir die Worte von Mick Jagger in den Sinn:"... But he can't be a man 'cause he doesn't smoke
the same cigarrettes as me ..." aus dem Song "Satisfaction" aus dem Jahr 1965. Hirnlose Intoleranz und Vorurteile gibt's schon lange... unsere Kinder sind da nicht alleine.

Gendo
01

Am besten sollten sich Mädchen und Jungs aussuchen können ob sie die Unifom mit Rock oder mit Hose nehmen wollen. Wenn schon Gleichheit dann auch da und jeder Junge kann seine Individualität auch schön Zeigen mit Mut zum Rock. ;)

Rosa Grün
 
00
31.8.2011, 21:48
hey,

ich habe auch eine gute idee: wie wäre es mit einem handyverbot in der schule? nein, keine gute idee? suche partei, die das proklamiert, freue mich schon auf die diskussion.

Julian95
 
00
31.8.2011, 22:01

Gibt's schon großteils. Aber es ist jeden wurscht.
Aber: Was ist, wenn wir Schuluniformen ohne Hosentaschen einführen? Schließlich kann man nicht den ganzen Tag das Handy in der Hand halten.

8uddh48r0t
01
31.8.2011, 23:00
Rosa Grün
 
00
31.8.2011, 23:03

seufz, ich geb's auf, wird wohl nix aus meiner idee ...

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Posting 1 bis 25 von 1042

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