Abgeschlankte ScienceWeek mit entsprechend weniger Besuchern

28. Mai 2003, 21:23
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Bilanz: 50.000 kamen - und große Veränderungen im nächsten Jahr

Wien - Mit geschätzten 50.000 Besuchern in rund 190 Vorführungen ist Veranstalter Peter Rebernik mit der am Sonntag zu Ende gegangenen Science Week 2003 zufrieden. Vergleiche mit den Vorjahren (2002: 250.000 Besucher) sind müßig, da die Veranstaltung erstmals ohne Subventionen ablaufen musste und entsprechend weniger Forscher daran teilnahmen.

Neues

Für das kommende Jahr ist Rebernik schon wieder voll von Ideen. So soll es räumliche Konzentrationen der Science Week geben. "Ganz ohne Subventionen wird es allerdings kein zweites Mal gehen", sagte der Initiator der österreichischen Wissenschaftswoche.

Rebernik plant, die wissenschaftlichen Vorführungen etwa von Unis, Schulen, Vereinen oder Firmen im kommenden Jahr an bestimmten Orten zu konzentrieren. "Der Nachteil am bisherigen Konzept war, dass wir nicht sagen konnten, wo die Science Week stattfindet", so Rebernik. 2004 soll es daher in Wien rund drei noch nicht näher genannte Punkte geben, wo die Vorführungen stattfinden, in anderen Städten wird es sogar nur ein Punkt sein.

Marke

Der Veranstalter möchte mittel- und langfristig den Begriff Science Week als Qualitätslabel entwickeln. Es soll eine Ehre werden, wenn eine wissenschaftliche Einrichtung im Rahmen dieser Veranstaltung tätig wird. Außerdem plant Rebernik eine verstärkte Zusammenarbeit mit den 15 Science Weeks in anderen europäischen Ländern. So soll es gemeinsam mit 55 wissenschaftlichen Museen das "European Science Festival" geben, jeweils an verschiedenen Orten und mit einer Abschlussveranstaltung im November.

Gewinner

Mittlerweile stehen auch die Gewinner der im Rahmen der Science-Week heuer erstmals vergebenen "Günter Koch-Preise der Kronen-Zeitung" fest. 10.000 Euro waren für die drei originellsten, kreativsten und spektakulärsten Schülerprojekte im Rahmen der Science Week ausgeschrieben. Die Preise gehen - gleichberechtigt - an die Vorführungen "Katzentheater" der HTL Graz Ortweingasse, "...weil jeder Tropfen zählt..." der Europa Hauptschule 2 Mistelbach und "Physik leicht gemacht - entwirre das Labyrinth der Versuche" des BORG Mittersill.

Für den "Katzenturner" kreierten die Schüler eine künstliche Katze, eine Art Roboter. Bei der Veranstaltung "...weil jeder Tropfen zählt..." stand das Thema Tropfsteinhöhle im Mittelpunkt. Bei "Physik leicht gemacht - entwirre das Labyrinth der Versuche" boten die Nachwuchswissenschafter Experimente und Erklärungen aus vielen Teilbereichen der Physik. (APA)

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