Kamera im Augapfel: Dokumentarfilm "Eyeborg" veröffentlicht
29. August 2011, 16:19
foto: eyeborg
Film wird für die PR des Computerspieles Deus Ex: Human Revolution verwendet
Rob Spence, ein einäugiger Dokumentarfilmer aus Kanada hat für seine Arbeit eine ganz neue Perspektive gefunden: er hat sich eine einer kabellosen Kamera in seine Augenprothese einsetzen lassen. Die Kamera liefert auch Bilder für den Dokumentarfilm - "Eyeborg", der gerade für die PR des Computerspiels "Deus Ex: Human Revolution" - Ziel: die Verbesserung des menschlichen Körpers - verwendet wird.
Die winzige Kamera wurde ursprünglich für Darmspiegelungen entwickelt. Die Herstellerfirma OmniVision aus Kalifornien zeigte sich von Spence's Idee begeistert und passte sie für sein Projekt an.
"Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann"
Die Idee zu dem Projekt kam Spence nach eigenen Angaben ganz spontan, als er einmal auf die winzige Kamera seines Handys schaute. Der Filmemacher war in den 70er Jahren ein großer Fan der US-Serie "Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann. Darin verfügt ein Mann dank einer teuren Operation nach einem Flugzeugabsturz über ein bionisches Auge. Dieser Gedanke hat Spence, dessen rechtes Auge bei einem Schießunfall in seiner Kindheit beschädigt und vor drei Jahren entfernt wurde, niemals losgelassen. (red)
war nicht im standard ein artikel zu einem prothesenhersteller? es ging darum, wie sehr man den menschlichen körper verbessern könnte. hat da jemand einen link, ich finde ihn nicht mehr?
Kann mich erinnern, dass es sogar mal bei Galileo einen Bericht über ihn gab. Da Galileo aber ständig Berichte wieder und wieder und wieder bringt weiß ich nichtmal wie aktuell das war. /:
Der menschliche Körper ist nur dazu da, um verbessert zu werden!
Und bald wird's wirklich heißen:
"Gentlemen, we can rebuild him. We have the technology. ... Better than he was before. Better, stronger, faster." -Oscar Goldman, "The Six Million Dollar Man"
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