Zusammenhang

Bei Migräne schmerzen oft Kopf und Nacken

29. August 2011, 16:14
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    foto: ap/winfried rothermel

    Erklären lässt sich der Zusammenhang zwischen Kopf- und Nackenschmerzen durch Verbindungen zwischen dem Trigeminusnerv und dem großen Hinterhauptsnerv

Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: Teilweise unnötige und kostenintensive Untersuchungen, ohne Zusammenhang zu kennen

"In einer amerikanischen Untersuchung an Migränepatienten litten bis zu 50 Prozent an Übelkeit, einem häufigen Begleitsymptom bei Migräne. Bis zu 70 Prozent beklagten Nackenschmerzen während ihrer Migräneattacken", erklärt Tim Jürgens, Neurologe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Mitglied der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), in einer Aussendung. Damit zählen Nackenschmerzen zu den häufigsten Symptomen bei Migräne und lassen sich durch eine wirksame Akutbehandlung lindern.

Bei häufigen Attacken (ab etwa drei bis vier Mal pro Monat) sei dann auch eine vorbeugende medikamentöse Behandlung sinnvoll, bei der neben Betablockern auch Antidepressiva wie Amitriptylin, Epilepsiemedikamente wie Topiramat und andere Wirkstoffe wie Flunarizin mit großem Erfolg eingesetzt werden, so der Experte. Unbedingt sinnvoll sei bei Migräne auch begleitender regelmäßiger Ausdauersport, wobei das genaue Wirkprinzip noch unklar ist.

Erklären lässt sich der Zusammenhang zwischen Kopf- und Nackenschmerzen durch Verbindungen zwischen dem Trigeminusnerv, der für die Wahrnehmung von Schmerzen im Gesicht, dem vorderen Teil des Kopfes und den das Gehirn umgebenden Hirnhäuten zuständig ist, und dem großen Hinterhauptsnerv, der den Hinterkopf und den Nacken innerviert. Fasern beider Nerven treffen im Gehirn aufeinander, so dass eine durch Migräneattacken bedingte vermehrte Aktivität des Trigeminusnerven über diesen Mechanismus zu Schmerzen im Nacken und Hinterkopf führen kann.

Zum Teil unnötige Untersuchungen

Bei Nackenschmerzen im Zusammenhang mit einer Migräne sei bei normalen Befunden in der Untersuchung des Nervensystems durch einen Neurologen eine weitere Diagnostik entbehrlich, so Jürgens. Insbesondere Röntgenuntersuchungen der Halswirbelsäule, aber auch Kernspintomographien der Halswirbelsäule seien in diesem Zusammenhang meist nicht sinnvoll, denn sie verunsichern Patienten und verursachen neben möglicher Strahlenbelastung beim Röntgen auch hohe Kosten.

Ältere Patienten

Anders sieht dies bei älteren Patienten sowie Patienten mit Nackenschmerzen ohne zeitlichen Zusammenhang zu einer Migräneattacke aus. "Hier kann die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten notwendig werden", so Jürgens. Denn hinter diesen Beschwerden können sich vielfältige andere Erkrankungen - von Abnutzungserscheinungen an der Halswirbelsäule bis zum akuten Schlaganfall - verbergen, so dass ein interdisziplinäres Vorgehen und weitere Diagnostik notwendig werden. (red, derStandard.at)

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Posting 1 bis 25 von 27
1 2
dB84
00
10.1.2012, 11:59
gegen migräne (mit aura) hilft mir..

auskotzen und schlafen
oder
cannabis

Aracni Santini
00
30.8.2011, 11:07
Fortsetzung Histaminintoleranz - Migräne

Östrogen führt zu einer Histaminfreisetzung. So vor dem Eisprung bzw. Periode. Östrogenhältige Pillen sind somit für Migräne-anfällige Personen ein Problem, oder Frauen, die von Haus einen hohen Östrogenspiegel haben mehr anfällig für Migräne... bei älteren Frauen wird das Östrogen weniger, in der Regel nimmt die Migräne bei Frauen mit dem Alter ab.. hängt wohl mit dem Östrogen zusammen. Viele Krebsarten bei Frauen hängen auch von Östrogenspiegel ab... Die Plazenta baut Histamin ab, darum haben Schwangere in der Regel während der Schwangerschaft keine Probleme mit Migräne od. Allergie (nach dem 3. Monat) Könnte man die Substanz in der Plazenta gewinnen, hätte man ein super Frauenmigränemittel...

Aracni Santini
00
30.8.2011, 11:08
DAO

Histamin abbauendes Enzym wäre als Medikament unschlagbar!

Aracni Santini
00
30.8.2011, 11:03
Histaminintoleranz ist ein Migränegrund

das ist eine Histaminabbaustörung. Steigt der Histaminspiegel im Körper, z.b. durch histaminhältige Nahrung (lange gereifter Käse, gelagerte Fleischprodukte, Sauerkraut, Bier, Rotwein etc.) od. durch Histaminfreisetzer (z.b diverse Verdickungsmittle die Lektine enthalten, Soja, Sojaverwandte wie gelagerte gesalzene Erdnüsse, manche Medikamente) oder durch Dinge die den Histaminabbau hemmen wie Alkohol, manche Medikamente dann wird der Kreislauf beeinträchtigt. Das äußert sich meist durch niedrigem Blutdruck, geröteten Augen, schwitzigen Händen/Füßen, laufende Nase, Migräne... kann bis zum Kreislaufversagen führen...

Aracni Santini
00
30.8.2011, 11:15
Fortsetzung

Übersteigt die Histaminbildung im Körper die Abbaukapazität kommt es zu einem Histaminüberschuss... was zu Migräne führt bzw. zu Kreislaufproblemen

Sids Logopäde
00
30.8.2011, 09:14

Bei mir war eindeutig "die Pille" an Migräneanfällen Schuld. Wurde mit Relpax, Mexalen, Betablockern vollgepumpt. Es war dann schon so schlimm, dass ich jeden Tag Kopfschmerzen hatte und mindestens einmal wöchentlich Migräne. Hab dann durch Zufall erfahren, dass die Pille daran Schuld sein kann. Ca. 1 Monat nach Absetzen der Pille haben sich meine Migräneanfälle schlagartig verbessert, auch die ständigen normalen Kopfschmerzen sind verschwunden.

Ich kann nur jedem empfehlen einfach verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, wie Ernährungsumstellung, Entspannungstechniken, ..... Bei mir war's halt "die Pille", die alles verschlimmert hat.

Tethys
00
30.8.2011, 09:40

Hab schon einiges durchprobiert, nix hat geholfen. Manche Verursacher von Migräne sind zwar ausgemacht, aber zu verhindern ist es nicht immer. Beispiel Licht: bin lichtempfindlich, doch die Intensität, ab wann Licht einen Migräneanfall verursachen kann, ist nicht immer dieselbe, sondern hängt noch von einigen anderen Faktoren ab. So schnell kann man gar nicht vorbeugen, die Migräne ist oft schneller.

Mirabilis1
01
30.8.2011, 08:50
30 Jahre Migräneerfahrung

Dass ich nun seit einigen Jahren nahezu migränefrei lebe, verdanke ich einer Ernährungsumstellung (TCM), regelmäßigen Rücken - und Nackenmassagen, durch Psychotherapie (oder Lebenserfahrung?) eine gelassenere Einstellung, Yoga und merkwürdigerweise Reiten. Ich habe die durch die vielen Kopfschmerzen permanent verhärtete Nacken- und Rückenmuskulatur geschafft, zu entspannen und so hat sich auch der Kopfschmerz entspannt. Wo früher zwei tage Krankenstand notwendig waren, reicht jetzt eine Schmerztablette

Mirabilis1
00
30.8.2011, 08:43
30 Jahre Migräneerfahrung

Schon als Kind hatte ich oft Kopfschmerzen, in der Pubertät begannen die Migräneattacken. Medikamentöse Vorbeugung, damals mit Mutterkornpräparaten, schlug fehl. Saroten verursachte auch bei mir Herzrasen und Bluthochdruck, damit wieder zusätzliche Kopfschmerzen. Der Neurologe war überzeugt, Saroten sei daran nicht schuld. Hormoneller Zusammenhang (während der Schwangerschaften anfallsfrei) wurde damit abgetan, dass dies eh bekannt sei. Später, so ab 35 kamen die beschriebenen Nackenschmerzen dazu. Triptane zeigten heftige nebenwirkungen, boten aber keine Hilfe.

Rafflesia
 
00
30.8.2011, 08:41

Ich hatte mein Leben lang oft mehrmals wöchentlich Migräne, wie übrigens Mutter und Großmutter auch, und beide haben mir gesagt: "Wart bis du in die Wechseljahre kommst, dann geht es weg." Und wirklich - schlagartig wars weg.

nik.2008
00
29.8.2011, 16:25

.. nach 10 Jahren Leidensgeschichte mit einer Kombination aus Spannungskopfschmerz Migräne wo ich von Medikamenten/Physiotherapie/Entspannung/Homöopathie, 3 Seractil an Schmerztagen probiert habe ist mir dann ein Gehirntumor dazwischen gekommen. Leider war der nicht für die Beschwerden ausschlaggebend und nach der OP wieder Spannungskopfschmerzen & Migräne. Letzter Ausweg, Schmerzambulanz & Amitriptylin (Saroten, Equilibrin & CO). Mir gings verherend, selbst geringe Dosen habe ich nicht vertragen (Herzrasen, Schlafstörungen, Pulsrasen etc. / 27 Kopfschmerztage pro Monat. Danach nochmals eine Homöopathin probiert, mit der Einstellung das auch das nix wird. Tja, und nach 10 Jahren und Globuli hab ich anstatt 27 nur mehr 2-3 Kopfschmerztagen

Empf
60
30.8.2011, 01:38

klingt nach einem sehr kopflastigen Menschen.
Eine Freundin wird auch permanent von Migräne geplagt - man sieht es ihr auch an, sehr verspannt fast schon verkrampft.

Bedeutet jetzt nicht, dass sie unangenehm ist, aber man will überall seinen Kopf durchsetzen und das geht halt nicht.

1 besorgter Bürger
01
31.8.2011, 09:17
sie machen mich staunen

über das ausmass von ignoranz und dumpfheit die sie so locker lässig in ihren postings verströmen

Tethys
14
30.8.2011, 08:44

Ich verkrampfe, wenn ich einen solchen Schwachsinn lese. Aber liegt sicher nicht an Ihrem Geschreibsel, sondern allein daran, dass ich so kopflastig bin.

Na sicher.

Kräuterpfarrer Escobar
13
30.8.2011, 08:06

Ihr Posting bereitet mir auch Kopfweh. Vielleicht liegts an Ihnen?

Empf
70
30.8.2011, 09:10

vlt sollten sie sich ein Stäbchen wohin stecken und ein Sahnehäubchen in den Wind schiessen, als mir ans Bein zu pinkeln, nur weil sie Ihre Unwissenheit im Bezug auf Menschen unbedingt zur Schau stellen wollen.

Tethys
02
30.8.2011, 09:37

Wieviel Ahnung haben Sie vom Thema Migräne?

Empf
40
30.8.2011, 09:20

das Leben geht man easy und locker an. Dann verkrampft sich auch nichts, fängt nichts zu wuchern an, und die Energie fließen.

Ist aber nicht mein Problem.

Der Waehlerwille
 
01
30.8.2011, 12:35
Ihr Problem ist offensichtlich .. keine Sorge.

keywords
00
29.8.2011, 17:36

ich bin froh, dass es ihnen besser geht.

haben die häufigen kopfuntersuchungen die entdeckung des tumors begünstigt? dann wars wenigstens für irgendwas gut, das kopfweh.

nik.2008
00
29.8.2011, 17:57

.. erstes mrt im jahr 2004 bei einem hörsturz ohne befund. dann vor 2 jahren aufnahme ins kh wg. verdacht auf gehirnhautentzündung. schnelltest zeigte eine meningitis -> dann antibiotika im kh -> dazwischen ct ohne befund nach 4 tagen war der bluttest fertig, lt. diesem doch keine gehirnhautentzündung. dann sicherheitshalber noch ein mrt, davon zwei spulen ohne kontrastmittel -> kein ergebnis, 3. spule mit kontrastmittel und hier war der tumor sichtbar. der neurochirurg meinte, dass der befund in dem stadium einen lottosechser gleichkommt. so gesehen, war das kopfweh dann doch für was gut - denn ohne dem wär ich nicht wegen der verm. gehirnhautenzündung ins kh aufgenommen worden (die dann keine war).

Der Waehlerwille
 
00
29.8.2011, 16:43
Der Kausale Zusammenhang ist allerdings vermutet und nicht gesichert.

nik.2008
00
29.8.2011, 16:51

.. nein das sicher nicht. wie gesagt, nachdem der leidensgeschichte die letzten 10 jahren hätt ich nicht mehr damit gerechnet, dass überhaupt noch etwas hilft. ehrlich gesagt, mir ist es auch egal - ich bin froh, denn jeden tag höllische kopfschmerzen, das wünscht man nicht einmal seinem ärgsten feind...

Der Waehlerwille
 
00
29.8.2011, 17:31
ich liege bei dem Thema etwa bei 20 Tagen pro Monat.

Kopfschmerzen wo man in den Polster beisst und nicht mehr loslassen möchte.

Ärzte. "Ihre Kopfschmerzen sind mit der Zeit chronisch geworden."

Aha! (?) Und jetzt?

nik.2008
00
29.8.2011, 17:35

.. das problem hatte ich auch - bei mir wars dann vor jahren auch schon medikamentenindiziert. bin dann für ein paar wochen in den krankenstand gegangen und hab versucht, die tage ohne schmerzmittel auszukommen und hab viel pflanzliches/homöopatisches probiert. von heel kopfschmerztrofen in kombination mit migränetropfen für männer von dr. doskar usw. - was gg. spannungskopfschmerz auch geholfen hat, waren infilttrationen mit xyloneural in den nacken bzw. im hinterkopf.

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