Sollen Schüler Uniformen tragen?

Umfrage | 29. August 2011, 15:04

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Die Junge FPÖ im Burgeland startet eine Kampagen für Schuluniformen und "gegen Markenzwang". Sind Sie für Schuluniformen? Gründe für Ihre Meinung bitte posten! (red, derStandard.at, 29.8.2011)

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Aufklärung über die Machenschaften der Werbebranche

sollten die Kindern bald genug bekommen.
Wer erklärt bekommt wie die Werbebranche Marken bewirbt und bei den Kindern "cool" macht, fällt auch nicht mehr darauf rein. Es ist nämlich nicht "cool" jemanden auf den Leim zu gehen, und das zu tun was er will.
Mobbing ist Teil des Werbekonzepts, es erhöht die Umsätze. Es nutzt Stammesdenken ähnlich wie Fussballvereine mit Wappen, Farben und Hymnen. "Wer nicht so aussieht wie ich, muss zum anderen Stamm gehören und die sind dumm und böse."
Wie praktisch bei allen Problemen der Gesellschaft ist Aufklärung die Lösung. Gerade die Schulen hätte da ja alle Möglichkeiten dazu, kostet maximal eine Stunde + regelmäßige Auffrischung.

Ich halte Schuluniformen

in der Pflischtschule für sinnvoll (Alter 6 - 14), um damit soziale Unterschiede zu verwischen - auslöschen wird wohl nicht gehen - könnte auch mit der "neuen Mittelschule" bzw. Gesamtschule einhergehen (gleiches Recht & Chancen für Alle)
In höheren Schulen in denen ja auch schon eine individuellere Ausbildung efolgt,bin ich eher dagenen - ev. eine "Festuniform" zu speziellen Events um den Charakter der Schule hervorzuheben und die CI zu stärken

aha schuluniform

warum nicht gleich in militärgewand,,,

dann brauchst ihr denen nur mehr die waffe in die hand drücken wenns so weit ist

wer für schuluniform ist ist für den krieg.

man sollte dann Ehrlichkeit beweisen

und wenigstens sowjetische Uniformen einführen.
Damit die Kinder und deren Eltern wissen, welche Doktrin auf der Agenda steht. :)

so issas!

dazu...

noch eine kleine Geschichte.
Als sich in unserer Klasse die allgemeine Meinung verbreitete, nur, wer Schuhe der Marke "Converse" habe, sei "cool", hat eine Freundin von mir, die praktisch ihre ganze Schulkarriere lang gemobbt wurde (und am Ende wegen einer schweren Depression und selbstverletzendem Verhalten in der Psychiatrie landete) in ihrer Verzweiflung ihre (durchaus gut betuchten) Eltern dazu gebracht, ihr gleich drei Paar besagter Converse Schuhe zu kaufen. Hat ihr das geholfen? Nein. Drei Jahre später war sie nichtsdestotrotz in der Psychiatrie. Woran man wieder sieht, dass Kleidung weder mit den Ursachen noch mit der Bekämpfung von Mobbing in irgendeiner Verbindung steht. Lediglich mit den Symptomen.

Schulinformen unterbinden die Individualität, aber nicht Mobbing. Bei uns hat es in der zweiten Klasse regelrechte Kleidungsvorschriften gegeben, die von den MobberInnen gemacht wurden: Alle müssen Converse tragen, um "cool" zu sein, heute tragen alle Mädchen Röcke usw. Folge: Alle sehen gleich aus und die anderen gehören nicht dazu. Soll das von der Schule auch noch als wünschenswert vorgelebt werden? Wenn die individuelle Kleiderwahl unterbunden wird, geht es eben darum, wer die schönere Frisur und wessen Eltern das teurere Auto haben, und wenn nicht darum, dann finden Mobber andere "Schwachpunkte". Schutz vor Mobbing bieten weder Schuluniformen noch Markenkleidung, sondern ein gesundes Selbstwertgefühl.

Ein gesundes Selbstwertgefühl bietet meiner Erfahrung nach nicht notwendigerweise Schutz vor Mobbing selbst, ..

..eventuell aber Schutz davor, am Mobbing zugrunde zu gehen. Leider verfügt nicht jeder über so ein gutes Selbstwertgefühl, gerade in jungen Jahren oftmals nicht. Was ich so mitbekomme, kümmern sich Lehrer im Allgemeinen auch einen Dreck um gemobbte Schüler, nicht einmal, wenn sie explizit konsultiert werden. Die Gemobbten müssen erst depressiv werden oder ein suizidales Verhalten an den Tag legen - nicht einmal dann geschieht etwas.

Da gibt es dann vielleicht ein nettes Gespräch mit dem betrf. Schüler; das höchste aller Gefühle ist, die Eltern hereinzubestellen. Kein Direktor hat heute den Mumm, solche Schüler von der Schule zu verweisen, was das einzig richtige bei fortdauerndem Mobbing wäre. "Das kann man doch nicht tun, der arme Bub"

Eines meiner drei Kinder geht in eine Schule mit Uniformpflicht.
Ich kann allerdings keinen Unterschied zu den beiden anderen feststellen. Wenn die Schule meint, von mir aus.

Ich bin für...

...mehr Kleidung guter Qualität bei der die Marke nicht nach außen getragen wird. Ich bekomm ja schließlich auch nix bezahlt dafür dass ich als Werbeträger rum hample! Wenn ich von dem Produkt überzeugt bin kann ich das auch sagen...und wenn ich meine Meinung zur Marke ändere (weil sich z.B. der Produzent ändert), kann ich das Shirt oder die Jacke noch zu Ende tragen ohne Werbung zu machen :)

kein Problem mit simpler standardisierter Kleidung an Schulen, aber nicht die Uniformen von denen die Ewig Gestrigen FPBZÖler träumen

Das Wort Uniform stört mich

Die Schulkleidung kann eine einfache günstige Jean (keine Markenjean) sein und ein Tshirt mit von der Klasse entworfenen Logo.
Klar können die Accesoires Status ausdrücken, aber wenn man den Kindern und Eltern erklärt dass das unerwünscht ist werden sie es sicher verstehen.

ratens mal was die Kids in "die Welle" getragen haben ...

und dadurch, da alle das gleiche tragen...

wird auch die NoName Jean und das selbst bemalte Tshirt wieder zur Uniform.

solange es aus hanf aus.

dieses könnte man am hinteren teil des schulhofes anbauen, pflücken und eine woche vor schulbeginn mit dem nähen der uniform beginnen.

so lernen die schüler auch gleich handwerkszeug.

Wenn die schüler ihre Zugehörigkeit nicht mehr durch die Kleidung zeigen können dan halt durch Schmuck und andere Acessoires, der Effekt ist also gleich null.

Hauptsache, die Uniform hat eine Armbinde - eventuell noch ein bissal exerzieren am Schulhof - mehr sollts aber nicht sein.

Sehen sie, solche Kommentare sind es, die weit am Thema vorbei gehen und ein fast atemberaubendes Unverständnis zeigen.
Ich selbst bin gegen Schuluniformen. Aber mit Millitarismus verbinde ich sie nicht einmal ansatzweise.

wenns ein Outfit von Armani ist, bin ich dafür. aber nur wenn ich 4x mal im Jahr neu eingekleidet werde, von Armani natürlich!

Ja, weil Schüleruniformen soziale Diskriminierung dämpfen.

Also das wäre mir noch nicht aufgefallen. Möglicherweise gehen meine Kinder in die falschen Schulen aber Diskriminierung bezüglich Kleidung dürfte heute nicht mehr das Thema sein.

dann sehen sie sich doch mal england an... das land in dem "bullying" überhaupt kein problem ist... grml..

oder Japan

Nein, weil dieser Effekt nur in der Imagination autoritär gesinnter Menschen existiert, die ihn als Ausrede benutzen, um Schüler inhaltsleerer Disziplinierung zu unterziehen

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