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Die Junge FPÖ im Burgeland startet eine Kampagen für Schuluniformen und "gegen Markenzwang". Sind Sie für Schuluniformen? Gründe für Ihre Meinung bitte posten! (red, derStandard.at, 29.8.2011)
Die Kindergesundheitsexpertin Blennow plädiert für mehr Bewegung und weniger Kuchen
Mehr als 60 Prozent Berliner SchülerInnen beschimpfen sich mit "Schwuchtel" oder "schwul"
Im Wiener Zentrum für Entwicklungsförderung im 22. Bezirk erfahren Eltern, welche Behinderung ihr Kind hat, und erhalten Hilfe. Therapieplätze dort sind heiß begehrt
Politische Bezirke mit Anteil von Volksschülern mit anderer Erstsprache als Deutsch von ein bis 89 Prozent
Derzeit maximal 158 Euro - Armutsexperte Schenk kritisiert uneinheitliche Unterstützung
Integrationsstaatssekretariat unterstützt 2013 sechs zusätzliche Standorte
Direktorin tut Sache inzwischen leid - Stadtschulratssprecher sieht Kommunikationsprobleme
Es mangelt an Therapieplätzen für chronisch kranke oder behinderte Kinder - und an ganz normaler Betreuung
Katja Urbatsch hat als Erste ihrer Familie gegen viele Widerstände studiert. Damit auch andere das schaffen können, gründete sie die Initiative arbeiterkind.de
Die Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer fordert Maßnahmen zur Inklusion
In der Schwerhörigenschule Wien wird besonders auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen - Sonderschulen gehören trotzdem abgeschafft, meinen Experten
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf verlassen Schule laut Studie oft mit geringen Qualifikationen - Große Unterschiede bei Inklusion zwischen den Ländern
Eine "solide Sekundarausbildung" und mehr Studierende geben der Bildungswissenschafterin Ilse Schrittesser wenig Anlass zur Freude - Gleichzeitig könnten mehr als 30 Prozent der Kinder nicht sinnerfassend lesen
"Stillstand" bei Umsetzung von UN-Konvention - Unterausschuss im Parlament gefordert
Einmal pro Woche besuchen die Schüler einer Schwerhörigen-Klasse das "Integrative Voltigieren"
sollten die Kindern bald genug bekommen.
Wer erklärt bekommt wie die Werbebranche Marken bewirbt und bei den Kindern "cool" macht, fällt auch nicht mehr darauf rein. Es ist nämlich nicht "cool" jemanden auf den Leim zu gehen, und das zu tun was er will.
Mobbing ist Teil des Werbekonzepts, es erhöht die Umsätze. Es nutzt Stammesdenken ähnlich wie Fussballvereine mit Wappen, Farben und Hymnen. "Wer nicht so aussieht wie ich, muss zum anderen Stamm gehören und die sind dumm und böse."
Wie praktisch bei allen Problemen der Gesellschaft ist Aufklärung die Lösung. Gerade die Schulen hätte da ja alle Möglichkeiten dazu, kostet maximal eine Stunde + regelmäßige Auffrischung.
in der Pflischtschule für sinnvoll (Alter 6 - 14), um damit soziale Unterschiede zu verwischen - auslöschen wird wohl nicht gehen - könnte auch mit der "neuen Mittelschule" bzw. Gesamtschule einhergehen (gleiches Recht & Chancen für Alle)
In höheren Schulen in denen ja auch schon eine individuellere Ausbildung efolgt,bin ich eher dagenen - ev. eine "Festuniform" zu speziellen Events um den Charakter der Schule hervorzuheben und die CI zu stärken
noch eine kleine Geschichte.
Als sich in unserer Klasse die allgemeine Meinung verbreitete, nur, wer Schuhe der Marke "Converse" habe, sei "cool", hat eine Freundin von mir, die praktisch ihre ganze Schulkarriere lang gemobbt wurde (und am Ende wegen einer schweren Depression und selbstverletzendem Verhalten in der Psychiatrie landete) in ihrer Verzweiflung ihre (durchaus gut betuchten) Eltern dazu gebracht, ihr gleich drei Paar besagter Converse Schuhe zu kaufen. Hat ihr das geholfen? Nein. Drei Jahre später war sie nichtsdestotrotz in der Psychiatrie. Woran man wieder sieht, dass Kleidung weder mit den Ursachen noch mit der Bekämpfung von Mobbing in irgendeiner Verbindung steht. Lediglich mit den Symptomen.
Schulinformen unterbinden die Individualität, aber nicht Mobbing. Bei uns hat es in der zweiten Klasse regelrechte Kleidungsvorschriften gegeben, die von den MobberInnen gemacht wurden: Alle müssen Converse tragen, um "cool" zu sein, heute tragen alle Mädchen Röcke usw. Folge: Alle sehen gleich aus und die anderen gehören nicht dazu. Soll das von der Schule auch noch als wünschenswert vorgelebt werden? Wenn die individuelle Kleiderwahl unterbunden wird, geht es eben darum, wer die schönere Frisur und wessen Eltern das teurere Auto haben, und wenn nicht darum, dann finden Mobber andere "Schwachpunkte". Schutz vor Mobbing bieten weder Schuluniformen noch Markenkleidung, sondern ein gesundes Selbstwertgefühl.
..eventuell aber Schutz davor, am Mobbing zugrunde zu gehen. Leider verfügt nicht jeder über so ein gutes Selbstwertgefühl, gerade in jungen Jahren oftmals nicht. Was ich so mitbekomme, kümmern sich Lehrer im Allgemeinen auch einen Dreck um gemobbte Schüler, nicht einmal, wenn sie explizit konsultiert werden. Die Gemobbten müssen erst depressiv werden oder ein suizidales Verhalten an den Tag legen - nicht einmal dann geschieht etwas.
Da gibt es dann vielleicht ein nettes Gespräch mit dem betrf. Schüler; das höchste aller Gefühle ist, die Eltern hereinzubestellen. Kein Direktor hat heute den Mumm, solche Schüler von der Schule zu verweisen, was das einzig richtige bei fortdauerndem Mobbing wäre. "Das kann man doch nicht tun, der arme Bub"
...mehr Kleidung guter Qualität bei der die Marke nicht nach außen getragen wird. Ich bekomm ja schließlich auch nix bezahlt dafür dass ich als Werbeträger rum hample! Wenn ich von dem Produkt überzeugt bin kann ich das auch sagen...und wenn ich meine Meinung zur Marke ändere (weil sich z.B. der Produzent ändert), kann ich das Shirt oder die Jacke noch zu Ende tragen ohne Werbung zu machen :)
Die Schulkleidung kann eine einfache günstige Jean (keine Markenjean) sein und ein Tshirt mit von der Klasse entworfenen Logo.
Klar können die Accesoires Status ausdrücken, aber wenn man den Kindern und Eltern erklärt dass das unerwünscht ist werden sie es sicher verstehen.
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