21-Kilometer als Wertschätzung für Jobs' Visionen
Die Reaktionen auf den Rücktritt von Apple-Chef Steve waren unterschiedlich. Von Verständnis über Aufregung bis hin zum Abrutschen der Firmenaktie um sechs Prozent. Ein Mann in Tokyo zollt dem ehemaligen Apple-Chef nun seinen ganz persönlichen und medienwirksamen Tribut. Der Medienproduzent Joseph Tame hat sich als Apple-Fan zu einem 21-Kilometer-Streckenlauf in Form des Konzernlogos, eines anebissenen Apfels, entschieden.
Revolutionär und Visionär
Durch den Tokyo-Dschungel haben ihm dabei zwei iPhones und die Runkeeper App geholfen. "Ich möchte damit meine persönliche Wertschätzung für seine Visionen und Führung zum Ausdruck bringen, die sich positiv auf mein Leben ausgewirkt haben. Steve Jobs' Arbeit hat die Mobilfunkindustrie revolutioniert, eine Revolution war in diesem Bereich dringender notwendig als in jedem anderen", schreibt Tame in seinem Blogeintrag.
Zwei Stunden
Er brauchte insgesamt zwei Stunden und verbrannte dabei 1.724 Kilokalorien, um dem Konzern, den er verehrt, seinen persönlichen Respekt zu zollen. Seine Verehrung ging so weit, dass, als das iPhone in Großbritannien und Japan auf den Markt kam, er innerhalb von drei Stunden bereits einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnete, wie Tame weiter schreibt.
Running Art
Dabei handelt es sich nicht um den ersten "Running Art", wie der Medienmanager seinen Tribut-Lauf bezeichnet. Er hat bereits Strecken in Form von Buchstaben, die seinen Namen ergeben, eines Herzens sowie der Form eines Wasser-trinkenden Baby-Elefanten hinter sich gebracht. Mit seiner "Running Art"-Reihe bringt Tame seine Leidenschaft für mobile Kommunikationsgeräte, GPS Satelliten in Verbindung mit sozialen Netzwerken zum Ausdruck. (ez, derStandard.at, 29. August 2011)