Nach "Progress"-Absturz

ISS-Crew über verschobene Rückkehr informiert

28. August 2011, 19:33

Auch Start der nächsten ISS-Missionen verzögert sich nach Absturz eines Transportraumschiffs

Moskau - Wegen des Absturzes eines Transportraumschiffes am vergangenen Mittwoch verschiebt sich die Rückkehr von drei Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS zur Erde. Die Vorbereitungen seien ausgesetzt worden, teilte das Flugleitzentrum den Kosmonauten Alexander Samokutjajew und Andrej Borissenko sowie dem US-Astronauten Ronald Garan mit. Voraussichtlich sollen die drei Männer nun erst am 19. September statt wie geplant am 8. September zur Erde zurückkehren. Das meldete die Agentur Interfax am Sonntag unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Flugleitzentrums.

Auch der Start der nächsten ISS-Missionen verzögere sich entsprechend, hieß es. Am 22. September sollten drei Raumfahrer in einer Sojus-Kapsel zum Außenposten der Menschheit fliegen. Der Rest der aktuellen Besatzung - ein Russe, ein Amerikaner und ein Japaner - sollte dann im November heimkehren. Eine offizielle Entscheidung über diese Verschiebung werde schon bald bekanntgegeben, teilte das Flugleitzentrum der Crew mit.

Fehlzündung

Am Mittwochabend war ein unbemannter Transporter vom Typ Progress kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) über dem Osten Russlands abgestürzt. Der Grund war eine Fehlzündung der Sojus-Trägerrakete. Noch immer sind die Trümmer der Progress nicht entdeckt worden. Suchtrupps des Zivilschutzministeriums überprüften weitere Gebiete im Altai-Gebirge in Südsibirien, wo der Raumfrachter zerschellt ist. (APA)

kein nick will mir mehr einfallen
00
29.8.2011, 08:50

naja, aussenposten der menschheit: auf einen durchschnittlichen schulglobus mit 30 cm durchmesser projeziert verläuft die umlaufbahn der iss ca 0.7 mm über der oberfläche. so wirklich weit weg ist das nicht. zum vergleich: der mond wäre bei so einem globus etwa 9 meter weit weg - und dort waren wir schon!

Sepp Seppi
00
31.8.2011, 09:18
cm nicht mm

trollvottel
02
29.8.2011, 15:03

Naja, die Vorstellbarkeit von Distanzen ist immer schwierig: "Wenn die Erde so groß wär wie ein Volleyball, dann wär die Erdkruste eine etwa briefmarkendünne Schicht; und wenn man den fangen würde, würde man nicht mal merken dass er nass ist"

Andi K4
00
29.8.2011, 12:38
Wenn Sie Aussenposten lediglich über die Entfernung definieren

haben Sie Recht.
Allerdings ist die Erreichbarkeit auch ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Und schnell mal zur ISS, um den Astronauten die Hand zu schütteln, speilt's leider noch nicht.

Aussenposten ist ob der mangelnden Transportmöglichkeiten durchaus gerechtfertigt.

kein nick will mir mehr einfallen
00
29.8.2011, 10:25

ups, da hat sich ein typo eingeschlichen, natürlich sollte es 0.7 cm heissen. macht die sache aber auch nicht viel besser. LEO sucks!

trollvottel
00
29.8.2011, 15:06

Hm. In den 60er Jahren gab es Spionagesatelliten; die hielten zwar nicht sonderlich lange, aber richtig neu oder innovativ ist die ISS nicht. Und Experimente wären mit spezialisierten Satelliten billiger. Manche Astronomen beschimpfen die ISS schon als "schwarzes Loch in Erdumlaufbahn": Die ISS zieht Geld an, kann aber sonst nicht viel außer schöne Bilder liefern.

The_new_number_2
00
30.8.2011, 08:41

Bemannte Spionagesatelliten? Das glaubst du doch selbst nicht...

sauereiter
00
31.8.2011, 16:42
Kohuma
 
10
29.8.2011, 09:34
angeblich :D

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