US-HURRIKAN-KRISENMANAGEMENT

Lehren für die Tea Party

Kommentar | Frank Herrmann, 28. August 2011, 19:12

Die fürsorgliche Kompetenz Obamas und die sachliche Art Michael Bloombergs sind ein wohltuender Kontrast zu Bush

Wer erinnert sich noch an Michael D. Brown, den Direktor der amerikanischen Katastrophenschutzbehörde, der in die Annalen einging, weil er sich bis auf die Knochen blamierte? Es ist fast auf den Tag genau sechs Jahre her, dass der damalige US-Präsident George W. Bush den Mann für einen tollen Job lobte, obwohl genau das Gegenteil richtig gewesen wäre. Beide, Bush und Brown, hatten sträflich unterschätzt, welche Tragödie der Hurrikan Katrina in den überfluteten Straßen von New Orleans auslösen würde. Stellenweise wirkten sie so, als interessiere sie das Leid der Gestrandeten höchstens am Rande.

Ganz anders Barack Obama, der Krisenmanager des Sturms Irene. Nichts nimmt er auf die leichte Schulter, die flotten Sprüche seines texanischen Amtsvorgängers sind nicht seine Sache. Zugegeben, Katrina hat wesentlich heftiger getobt als Irene. Doch Irene zog über dichtbesiedelte Ballungsräume mit vier Millionenstädten. Zwar wird vielleicht alles weniger schlimm als erwartet, doch die fürsorgliche Kompetenz Obamas und die sachliche Art Michael Bloombergs sind ein wohltuender Kontrast zu Bush.

Vielleicht darf man die Radikal-Individualisten der Tea Party einmal sachte an ein paar nüchterne Wahrheiten erinnern: Es ist Onkel Sam, es ist der angeblich so überflüssige Staat, der die Antwort auf die Naturgewalt organisiert. Wer ihn à la Tea Party auf Zwergenmaß reduzieren will, sollte Ereignisse wie Irene nicht vergessen. (DER STANDARD, Printausgabe, 29.8.2011)

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Posting 1 bis 25 von 68
1 2
1116er
02
30.8.2011, 10:57
die Radikal-Individualisten der Tea Party ...

...werden behaupten, dass irene nur deshalb relativ glimpflich davongezogen ist, weil sie eine ganze woche lang gebetet haben.
und ihre dumpfbackigen anhänger werden es glauben, sich bekreuzigen und ihr geld nicht füpr eine krankenversicherung verschwenden sondern es lieber einem tv-prediger überweisen....!

al vvi
20
29.8.2011, 18:14

Dieser Artikel schlaegt ziehmlich alles an Inkompetenz. Oder????? Hat Obma erkannt dass seine Wiederwahl illusorisch ist und kauft sich nun die kaeuflichen Schreiberlinge der auslaendische Presse?

salgon
00

Manchmal denke ich eher, Leute wie du sind gekauft.

Ulrich Nagel
03
29.8.2011, 19:08

Ich bezweifle, dass sie erklaeren koennen, weshalb Obama, der angeblich erkannt hat, dass er nicht wiedergewaehlt wird, auslaendische Journalisten bestechen soll.
Die Inkompetenz besteht bei dieser Argumentation nicht beim Redakteur.

Totaler Durchblicksstrudel
01
29.8.2011, 16:16

Der Kommentar strotzt nur so vor Halbwissen. Wenn man sich aber so seine kleine Welt selbst zusammen reimt, kommt man eben auch auf die Schlüsse, die man gerne anstellen möchte ;)

Der Katastrophenschutz in der USA ist auf allen Verwaltungsebenen präsent. Es gilt die Devise, dass Katastrophen möglichst lokal gemanagt werden sollen. Die FEMA, als Organisation von Homeland Security stellt nur das Gerüst dafür bereit, koordiniert, unterstützt in Vorbereitung und Aufbau hat aber selbst kaum Ressourcen für den Ernstfall. Diese müssen erst langwierig rekrutiert werden.
Den Schutz vor konkreten Katastrophen werden besonders auf Bundesstaatenebene Mittel zur Verfügung gestellt - z.B. Nationalgarde.
Ähnlich wird es ja auch in AT gemacht.

Johannes Benn
10
29.8.2011, 16:11
.

hurrican katrina ist immer noch unbewaeltigt, die lehren wurden nicht gezogen.
http://www.amren.com/ar/2005/1... index.html
lieber wird auf den suendenbock bush eingeschlagen

Sun Zi der II
73
29.8.2011, 13:21
Schön dass es noch Leute gibt..

....die eine so einfache Sicht auf die Dinge haben. Eine kompliziertere Betrachtung der amerikanischen Politik...neeeh das brauchen wir nicht!

Igor Ximan
24
29.8.2011, 14:26
... aber es ist zumindest eine Sicht ...

Sie haben gar keine, außer einen destrukiven Kommentar. Neeeh, das brauchen wir nicht!

Cuca Racha
 
23
29.8.2011, 12:18
Lehren und lernen

Ich fürchte, dass die Teepartisten nicht lernfähig sind, wie es die bildungsfernen Schichten eben so an sich haben.
Für Ideologie ist alles nur Bestätigung des Wahns, gegensätzliche Evidenz Resultat einer Verschwörung.

wurm83
 
00
29.8.2011, 16:07

hmm an wen erinnert mich das...haben wir nciht auch so eine partei die behauptet alles bei uns ist schlecht (vor allem wegen den ausländern) und wenn man ihnen gegenteilige statistiken vorlegt sind die ALLESAMT gefälscht!

(arbeitslosigkeit, verbrechensrate, ...)

ach ja und ausserdem sind ALLE gegen sie und keiner will was mit ihnen zu tun haben...nicht etwa weil sie es nciht wert sind sondern weil ALLE andere sich gegen sie verschworen haben...

hotzenplotz1001
00
29.8.2011, 12:04
Die Tea Party und nüchterne Wahrheiten! Ungewöhnlich Wortkombination. Erklären Sie mal einem Hooligan, dass er seine Feinde soll.

sociovation
11
29.8.2011, 10:53
Dem Autor scheint nicht bewußt zu sein,

dass das Katastrophenmanagement in New Orleans genau so abgelaufen ist, dass private Investoren den maximalen Profit aus dem Chaos gezogen haben.
So gesehen hat im Sinne der politischen Absichten der Bush-Admininstration und auch der Tea Party das Katastrophenmanagement genau den Job getan, für den es engagiert war.
So jedenfalls behauptet es Naomi Klein in sehr nachvollziehbarer Weise.

Otto Ottinger
 
195
29.8.2011, 10:45
aha, die New Yorker haben es also der linken zu Verdanken das es nur ein bissl geregnet hat?

dümmer als dieser Kommentar geht wohl nicht.

1116er
00
30.8.2011, 11:04
ich habe den artikel jetzt 2 mal gelesen

und kein einziges mal links oder rechts gefunden.

es werden 2 personen ausdrücklich für ihre arbeit gelobt: obama und bloomberg.
es werden 2 personen ausdrücklich für ihr versagen getadelt: bush und brown.

und es wird die schwachsinnigkeit der teepartisten wieder mal aufgezeigt.

was ist dumm daran?

grad ischach
11
29.8.2011, 14:11
Die Demokraten in den USA

stehen im Vergleich etwas rechts zur ÖVP bei uns, die Republikaner sind fundamentalistisch ganz rechts außen.
Die SPÖ bei uns wäre in der dortigen Ansicht schon fast kommunistisches Feindbild.
Welche Feindbilder haben Sie?

Otto Ottinger
 
32
29.8.2011, 14:35

lechz und rinks werden andauernd velwechsert.

ganz besonders von der linken, die eine sozialistisch nationale arbeiterpartei wie die FPÖ, die ständig (und genau wie sie selbst) nach noch mehr staat und noch mehr umverteilung plärrt als rechts aussen bezeichnet, gleichzeitig aber eine antietatistische bewegung wie die teaparty ebenfalls dort ansiedelt.

Joe_Chip
02
29.8.2011, 12:36

falls sich der zweite satz (dümmer...) auf den ersten (aha, die New Yorker....) bezieht, haben sie vollkommen recht, falls nicht sind beide sätze ein widerspruch in sich.

birka
12
29.8.2011, 11:37

du hast den Artikel so falsch verstanden wie man ihn nur falsch verstehen kann. Somit ist auch deine letzte Aussage inkorrekt..

Reich sein muss sich lohnen!
13
29.8.2011, 11:37

Als würde es in den USA irgendwo Linke geben...

JosyH1
11
29.8.2011, 11:34
Na zumindst wissen wir jetzt dass der Otto in einer rechten Parteizentrale oder Vorfeldorganisation sitzt

Inhaltliche Auseinandersetzung ist bei den bildungsfernen Wählerschichten ja nicht zu erwarten - aber ev. hat er sich genau deshalb im Forum getäuscht? z.B. www.krone.at oder Heute etc.

Otto Ottinger
 
42
29.8.2011, 12:05

keine Sorge, ich sitze in keiner Parteiorganisation. ich bin vollends damit beschäftgt zu hackeln und steuern zu zahlen, damit man intelligenzbolzen wie sie einer sind durchfüttern kann.

JosyH1
11
29.8.2011, 14:50
Danke für die Trollbestätigung ;)

Otto Ottinger
 
42
29.8.2011, 15:09

ich dachte schon sie wollten sich für die erhaltenen transferzahlungen bedanken.

Tethys
00
30.8.2011, 09:09

Na soviel Zeit wie sie aufs Posten verwenden, kann es maximal ein Halbtagsjob sein. Ist eher wahrscheinlich, dass der Vorposter Ihre Notstandshilfe zahlt.

Also bedanken Sie sich für die Zuwendung und gut is.

Paulschneider
01
29.8.2011, 11:33

Ein grünes Stricherl von mir, weil ich so glacht hab über ihre "Meinung". Geh jetz ein klein wenig fröhlicher in den Tag. Danke!

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