Google gibt Slide auf, Apple streicht TV-Rentals und Facebook beendet Deals-Projekt
Diese Woche bedeutete den Tod für mehrere Projekte der großen Software- und Internetfirmen. Google hat nach dem Abgang von Slide-Chef Max Levchin beschlossen, das Projekt aufzugeben. Levchin, der auch Mitbegründer von PayPal und Yelp war, hatte Slide 2005 gegründet. Google hat den Dienst 2010 für rund 200 Millionen US-Dollar gekauft. Neben Levchin wird auch Slide-Produktionschef Jared Fiesler Google verlassen. Die rund 100 Mitarbeiter sollen bei anderen Google-Projekten unterkommen.
Sämtliche Produkte werden pensioniert
Sämtliche Slide Produkte, bis auf prizes.org, werden „pensioniert". Auch das erst in der letzten Woche vorgestellte iPhone-App Photovine ist von der Einstellung betroffen, genauso wie Slideshow, SuperPoke! Pets, Video Inbox und Pool Party.
Aus für Apples TV-Rentals
Auch bei Apple gibt es, wenn auch im geringeren Ausmaß, eine Streichung. Es ist nun nicht mehr möglich über Apple TV oder iTunes TV-Sendungen zu mieten. Grund dafür ist das geringe Interesse der Kunden. Außerdem ermöglicht Apple es seit kurzem seinen Kunden über „iTunes in the Cloud" Sendungen, die sie gekauft haben, immer und auf jedem Apple-Gerät anzusehen.
"Deals" gecancelt
Doch nicht nur Google und Apple haben Kürzungen vorgenommen, auch Facebook hat seinen Schnäppchendienst „Deals" nach nur vier Monaten Testlauf eingestellt. Die Plattformglaubt, laut einem Statement, immer noch an das Potential eines sozialen Schnäppchendienstes und meint, man habe viel von dem Test gelernt und wird weiter evaluieren, wie man am besten lokale Geschäfte bedienen kann. Warum „Deals" eingestellt wurde, teilte Facebook nicht mit.
„Deals" sollte Facebooks Pendant zu Diensten wie Groupon werden und eine stärkere soziale Komponente als die Konkurrenz aufweisen. Nun ist der Dienst genauso gestorben, wie Slide und die Möglichkeit TV-Sendungen auf iTunes zu mieten. (soc)