FPÖ Wien: Erwin Hirnschall 1930–2011

26. August 2011, 21:51

Ex-Landesobmann und Mitbegründer der FPÖ verstorben

Wien - Der Wiener FPÖ-Politiker Erwin Hirnschall ist einer Mitteilung der FPÖ zufolge Freitagabend verstorben. Der aus dem Waldviertel stammende Jurist zählte zum Kern der Wiener Freiheitlichen, war von 1983 bis 1991 Landesparteiobmann und von 1991 bis 1996 dritter Landtagspräsident. Als Studentenvertreter war Hirnschall Mitbegründer des Rings Freiheitlicher Studenten sowie 1955 der FPÖ. Die Todesursache war Freitagabend nicht bekannt. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 27.8.2011)

Kommentar posten
23 Postings
WolvesInTheThroneRoom
00
31.8.2011, 14:04

Der stalinistische Terror der SPÖ hat wieder zugeschlagen! Grüße, Scheuch!

zoya mossessian
20
31.8.2011, 13:53
egal!!

tot oder lebendig ist egal, der Mann war Rechts!!!

Elio Ambrosi
 
00
Ihr Kommentar ist entbehrlich

Hirnschall war ein Verteter des liberalen Flügels der FPÖ.

Übrigens, in der Politik gibt es mehr als eine Dimension links-rechts.

Verbrecher schreibt man mit F!
10
28.8.2011, 19:41
Meint Ihr das er es sich verbessert hat oder warum steht das da?

Jülyet Ksantopulo
00
28.8.2011, 22:25
Wie?

Patschertes_Tschapperl
12
28.8.2011, 18:34

Ein aufrechter Volksvertreter, der versuchte, den freisinnigen Flügel gegenüber dem völkischen zu stärken.

Leider zumeist vergeblich!

byron sully
25
27.8.2011, 15:50

einer der letzten nicht-rechtsradikalen in der fpö bzw. der letzte obmann der fpö wien, auf den das zutrifft.

wildkater
44
29.8.2011, 09:44
Er war Mitglied der FPÖ.

Er hat somit das rechtsextreme Gedankengut Haiders, Strache & Co mitgetragen - das reicht.
Außerdem ist er der Gründer des RFJ - DER rechtsextremen Keimzelle Österreichs überhaupt.

Wenn man als Parteimitglied GEGEN den Kurs der Partei ist, muss man sich lautstark in der Öffentlichkeit dagegen aussprechen und davon distanzieren - oder aus der Partei austreten.
Ansonsten ist man ein Mitläufer und macht sich für die Parteipolitik mitverantwortlich und im -schuldig.

Offensichtlich konnte er aber gut mit dem Parteikurs leben.

Elio Ambrosi
 
10
Stimmt nicht.

er war der Verteter der FPÖ vor der Haiderschen rechtspopulisitischen "Revolution".

wildkater
00
...und Mitglied dieser selben FPÖ bis zu seinem Lebensende.

sepp schilehrer
10
30.8.2011, 13:52

Es muss in einer Demokratie möglich und erlaubt sein, sich für rechte Parteien zu engagieren, auch wenn das der Jagdgesellschaft nicht passt.

Freilich ist es auch erlaubt, anderer Meinung zu sein.

Jedenfalls war er sicher ein Pragmatiker.....

Harry Y.
 
00
30.8.2011, 17:52
Wer hat Ihnen bzw. ihm das verboten, hm?

Können wir gar nicht, dürfen wir gar nicht, jedenfalls nicht bis endlich der Verfassungsgerichtshof gegen die FPÖ tatsächlich tätig werden sollte, oder es eindeutige Gesetze und Regelungen gibt gegen die blaue Art der "Politik" (Politsprech). Bis dahin aber können wir sehr wohl gegen Wiederbetätigung, Rufmord, Verhetzung und Ähnliches vorgehen, da gibt es genug.

wildkater
00
30.8.2011, 15:01
Die "Jagdgesellschaft" in Österreich ist traditionell aber eh eher rechts...

Übrigens war es ja eh möglich, dass er sich für die FPÖ engagiert, da sagt ja keiner was - solange diese Partei noch erlaubt ist.
Aber es ändert nichts an der Sachlage, dass er sich mit dem ganzen NS-ideologischen Wahnsinn den diese Partei Woche für Woche absondert, offensichtlich identifiziert hat (warum bleibt man sonst in einer Partei, wenn man sich nicht mit ihr identifiziert?).

Sowas färbt eben auf JEDES Mitglied ab, auch wenn er noch so honorig, pragmatisch etc. erscheint...

byron sully
00
29.8.2011, 14:36

na ja, zu zeiten straches war hirnschall nicht mehr politisch aktiv. und im RFJ gab es einstmals (im unterschied zu heute) auch gemäßigtere kräfte.
o.k., aus der fpö hätte er austreten sollen, das schon. aber das ist z.b. steger auch nicht.

wildkater
00
29.8.2011, 16:14
Ist jetzt im Endeffekt eh wurscht.

Der Mann ist tot.

Cesarus55
13
27.8.2011, 20:35

Pawkowicz war sicher auch kein rechtsradikaler.

byron sully
00
28.8.2011, 19:55

aber ein rechtspopulist, der haiders kurs mittrug.

Eireamhon
03
27.8.2011, 17:21
liberaler

er war einer der letzten liberalen in einer partei, die sich nur mehr über den nationalismus definiert und den rechten rand immer mehr ausfransen lässt. und er hatte den mut, strache "mangelnden intellektuellen tiefgang" zu attestieren.

guzo
72
28.8.2011, 13:22
Halten Sie es für "mutig",

über einen dummen, ungebildeten Menschen zu sagen, dass er dumm und ungebildet ist?

Harry Y.
 
00
30.8.2011, 17:54

Für notwendig.

Marlon62
00
29.8.2011, 16:26
Als Politiker (= geborener Berufslügner)

die Wahrheit zu sagen, erfordert Mut.

Marlon62
01
29.8.2011, 16:04
In der Politik braucht es gehörigen Mut,

die Wahrheit zu sagen. Immerhin sind Politiker ganz allgemein geborene und danach best geschulte Berufslügner.

gast76
01
29.8.2011, 08:52

Für solche Tatsachen braucht es keinen Mut.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.