Helga Rabl-Stadler

"Sponsoring muss man diskret betreiben"

26. August 2011, 18:17
  • Artikelbild
    foto: ap/lilli strauss

    Helga Rabl-Stadler, Präsidentin und kaufmännische Direktorin der Salzburger Festspiele, will Mitsprache bei der Wahl des Eröffnungsredners.

Der Blick der Salzburger Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler wandert bereits in die Zukunft: Sie erklärt den Spagat zwischen Kunst und Pflicht

Standard: Haben Sie mit der Landeshauptfrau schon gesprochen, dass man die Auswahl des Eröffnungsredners optimieren könnte?

Rabl-Stadler: Ja. Pereira und ich haben der Landeshauptfrau auch schon unseren Wunschredner genannt. Ich bemühe mich seit Jahren um ein Mitspracherecht. Wir wollen und müssen die Eröffnung als Plattform für den kulturpolitischen Diskurs nützen, etwa mit so unterschiedlichen Denkern wie Rüdiger Safranski, Ilija Trojanow, Konrad Paul Liessmann oder Zaha Hadid.

Standard: Wen haben Sie fürs kommende Jahr vorgeschlagen?

Rabl-Stadler: Das soll die Landeshauptfrau zur gegebenen Zeit verkünden. Ich weiß jedenfalls zu schätzen, dass sie die Verantwortung für die schlechte Ouvertüre dieser Festspiele übernommen hat.

Standard: Welches Motto werden die kommenden Festspiele haben?

Rabl-Stadler: Keines. Es wird ein dichtes, weitgreifendes Programm in Oper, Schauspiel und Konzert geben. Wir werden beispielsweise eine neue Zauberflöte und die von Schikander weitgehend un-bekannte Fortsetzung Zauberflöte Teil 2 machen. Die Programmpräsentation möchte ich aber dem Intendanten überlassen.

Standard: Alexander Pereira will jedenfalls keine Wiederaufnahmen und die Festspiele durch einen Prolog mit geistlicher Musik um sechs Tage verlängern. Kostet das nicht viel Geld?

Rabl-Stadler: Pereira will durch das Streichen von Wiederaufnahmen im wörtlichen Sinne die Einmaligkeit der Salzburger Festspiele unterstreichen. Ich komme von einer anderen Schule - siehe Figaro, den wir mit Riesenerfolg zum vierten Mal präsentiert haben. Es kann eine Produktion im Laufe der Jahre reifen. Aber ein neuer Intendant wird für neue Wege geholt. Tritt er in die Fußstapfen seiner Vorgänger, wird er keine Spuren hinterlassen. Also unterstütze ich ihn. Aber wie Sie richtig sagen: Das kostet Geld, das wir von der öffentlichen Hand nicht bekommen. Deshalb müssen wir beim Sponsoring aktiv sein, deshalb ist es wichtig, dass der Kartenverkauf trotz der Ausweitung um 40.000 Karten so gut wie 2011 läuft.

Standard: Das müssen Sie wohl auch, um Pereiras 230-prozentige Gagensteigerung abzufangen, die der Rechnungshof aufgezeigt hat.

Rabl-Stadler: Das ist ein total verzerrtes Bild. Das Gehalt des Intendanten wird in etwa gleich sein wie das seiner Vorgänger. Er hat nur in der Vorbereitungszeit mehr Geld bekommen. Dazu ist zu sagen: Pereira arbeitet bereits jetzt mit ganzem Einsatz. Wir können schon im Oktober mit der Produktion in den Kostüm- und technischen Werkstätten beginnen und somit später teure Überstunden vermeiden. Schon jetzt sind wir in den Werkstätten mit 2012 beschäftigt.

Standard: Warum wird dann das Programm offiziell erst im November bekanntgegeben?

Rabl-Stadler: Würde Pereira jetzt seine Pläne für 2012 vorstellen, so würde das Jahr des Markus Hinterhäuser eingezwängt zwischen Flimm und Pereira wirken und nicht so eigenständig, wie es war. Wir werden das Programm 2012 im November in Salzburg, am selben Tag noch in London, später in Zürich, New York und München präsentieren - und in Schanghai, weil Pereira dort einen Sponsor für die Kostüme von Bohème gefunden hat; diese Produktion wird im Herbst 2012 von Salzburg nach Schanghai gehen.

Standard: Zurück zur Rechnungshof-Kritik: Was ist an den Festspielen verbesserungswürdig?

Rabl-Stadler: Der Rechnungshof hat den Eindruck erweckt, als würden wir noch auf der Holzschreibmaschine schreiben! Es soll nicht zu salopp klingen, aber wir werden nicht dafür besucht, das beste EDV-System zu haben. In den Theatern stand bis vor wenigen Jahren der finanzielle Aufwand für ein vernetztes EDV-System in keiner Relation zum Output. Wir müssen allein heuer schon mehr als 300.000 Euro für die Erneuerung der EDV ausgeben und werden sicher noch einmal so viel brauchen. Da wir bis 2012/13 von der öffentlichen Hand nicht mehr Geld bekommen, hieße das, dass wir in der Kunst etwas wegsparen müssten. Das zu verhindern kämpfen Pereira und ich für neue Sponsoren. Und da sind wir auf einem guten Weg.

Standard: Was bedeutete es für das Sponsoring, wären die Festspiele, wie der Rechnungshof vorschlägt, ein börsennotiertes Unternehmen?

Rabl-Stadler: Wir sind uns wohl einig, dass Kunst ihre Rechtfertigung nie aus der Rentabilität beziehen darf. Denn dann wäre man bald so weit zu sagen: Wir brauchen keine Perner-Insel, kein Landestheater, weil sich diese Bühnen nie rechnen. Man müsste verlangen, möglichst kleine Besetzungen und keine Choropern zu machen. Das wäre katastrophal - und hätte natürlich Auswirkungen auf unsere Anziehungskraft auf Sponsoren. Sponsoring muss man mit äußerster Diskretion betreiben. Es war schon nicht angenehm, als bekannt wurde, dass Hauptsponsoren mindestens 700.000 Euro bezahlen. Jeder Sponsor erwartet, dass sein Verhältnis zu den Salzburger Festspielen vertraglich genau festgelegt, für Kontrollorgane nachprüfbar, aber nicht in der Öffentlichkeit finanziell diskutiert wird.

Standard: Die Festspiele zahlen die finanziell lächerlich geringe Miete von jeweils 72,67 Euro für die diversen Häuser. Ist das als Subvention zu verstehen?

Rabl-Stadler: Die Mietverhältnisse sind historisch gewachsen tatsächlich kompliziert. Der Schüttkasten, in dem das Kartenbüro untergebracht ist, gehört den Festspielen, das Große Festspielhaus der Bundesimmobiliengesellschaft, die Felsenreitschule und das Haus für Mozart gehören der Stadt Salzburg. Wenn wir mehr Miete zahlen sollen, müssen logischerweise die Vermieter für die Erhaltung aufkommen. Das wäre ein schlechtes Geschäft für die öffentlichen Hände.

Standard: Um welche Investitionen handelt es sich?

Rabl-Stadler: Mit Spenden, Freundesgeldern etc. werden wir die 1,9 Mio. Euro für die Sanierung des Bühnenturms in der Felsenreitschule aufbringen, das heißt, hier ist kein Euro öffentliches Geld drin, das ist für einen Kulturbetrieb einmalig. Aber die öffentliche Hand muss die Erneuerung des Sicherheitssystems im Großen Haus bezahlen, 700.000 Euro allein für die Sicherheitsbeleuchtung, weitere 700.000 Euro für die Modernisierung des Sicherheits- und Alarmierungssystems, die nötig sind, weil wir sonst keine Spielstättengenehmigung mehr bekommen. Für diesen Aufwand gibt es keinen Sponsor, denn es ist kein sinnliches Vergnügen, in Brandmelder und Lautsprecher zu investieren. (Andrea Schurian, DER STANDARD- Printausgabe, 26./27. August 2011)

Helga Rabl-Stadler (63) Die in Salzburg geborene Tochter der ORF-Legende Gerd Bacher ist seit 1995 Präsidentin der Salzburger Festspiele. Dafür legte die ehemalige ÖVP-Nationalratsabgeordnete alle politischen Ämter zurück. Nachdem der kaufmännische Direktor Gerbert Schwaighofer aus seinem Vertrag vorzeitig ausstieg, übernahm sie ab 1. 1. 2011 auch dessen Agenden.

Weiterlesen

KulurGlosse: Zu Schadens Freude

Fazil Say: Geschichten die sich musikalisch entfalten

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 69
1 2
donna corleona
00
28.8.2011, 17:41

Kurier 26.8.: ... Nach dem Rechnungshof, der den Salzburger Festspielen eine neue Struktur empfiehlt, bekommt das Festival einen weiteren Zuruf von außen: Günter Rhomberg, der scheidende Präsident der Bregenzer Festspiele, bezeichnet den organisatorischen Aufbau in Salzburg als nicht mehr zeitgemäß. Pereira benötige einen starken Aufsichtsrat. Das sei mit dem jetzigen Kuratorium nicht gesichert, weil dieses in jüngster Vergangenheit kapitale Fehler begangen habe: Etwa einen Intendanten zu bestellen, ohne sich von diesem ein Konzept erörtern zu lassen. Der neue Aufsichtsrat sollte mit Experten aus Wirtschaft und Kunst besetzt werden, den Künstlerischen und Kaufmännischen Leiter bestellen und diese kontrollieren ...

es bleibt spanned...
17
28.8.2011, 16:05
Diskretes Sponsoring?

Die Frau Präsidentin, selbst ein der vehementesten Befürworterinnen die Korruptionsgesetzgebung zu "entschärfen" darf uns wieder das österreichisch Verständnis zu Korruption darlegen.
Warum etwas "diskret" sein muss, wenn es doch völlig legal und für einen wahrhaft guten Zweck ist, werde ich nie verstehen.
Ich glaube es ihr aber auch nicht!
Hier wird der institutionalisierten Korruption das Wort geredet. Wenn Unternehmen Geld geben (die nennen das Investition), dann wollen sie einen ROI (Return of Investment). Wer bei Firmen wie Nestle uä anderes behauptet ist naiv.
Wenn einem die so genannten Sponsoren verhaftet und weggesperrt werden, könnte man schon mal zu denken anfangen.
Geht das Modell auch sauber? oder nur diskret...

Dr. Lari and Mr. Fari
 
40
29.8.2011, 13:09
în welcher Stellung Du am liebsten mit Deiner Frau ****, ist auch legal,

und doch wirst Du es diskret behandeln, oder?

Franz Klug
03
28.8.2011, 12:24
Typisches verschämt kritisches Interview, wenns zu politischen Fragen kommt!

Statt klar zu Fragen, warum nun die Landeshauptfrau den Ziegler wieder ausgeladen hat, ob das mit dem Hauptsponsor zu tun hat, warum Salzburg Zieglers Kritik nicht aushält? wird nur leise angefragt ob man optimieren könnte?

Ja, da bricht da gschamste Diener vor der Politik durch! Warum eigentlich? Bekommt der Standard kein Interview mehr wenn er kritischer fragt oder traut, darf, der Standard sich nicht?

vale vale
10
28.8.2011, 14:02
Na klar doch haben Nestle und Credit Suisse

interveniert, und das bezeugt die Kleingeistigkeit dieser Konzerne. Umso kleingeistiger befinde ich aber die Vielzahl der Poster hier, die nicht kapieren, dass durch die Ausladung sich die Publizität der wichtigen Meinungen von J. Ziegler um ein Vielfaches erhöht hat und dass der größte Profiteur der Antikapitalist Ziegler selbst ist (s. Bestsellerlisten). Wie hätte sich HRS, bei der ihr auferlegten Verantwortung für das Festival, anders verhalten sollen? Hier geht es um Millionensummen, die von der Wirtschaft zur Kultur fließen. Wenn jemand natürlich glaubt, man könne die Festspiele gleich abschaffen und es solle nur mehr staatlich subventionierte Kleinkunst existieren, dann ist ihm nicht zu helfen.

Franz Klug
02
28.8.2011, 15:19
Diskretes Sponsoring klingt ja fast wie schmierige Geschäfte?

Ziegler hat die Ausladung geholfen, bzw. es gebe kein so erfolgreiches Buch von der nichtgehaltenen Rede, aber absurd ist aber die Geheimhaltepolitik bei Sponsoren.
Entweder man bekennt sich öffentlich zu Sponsoren und beide Teile sind Stolz darauf, oder man lässt es. So zu tun als, ob man hier wie bei der Mafia diskret Geldschleusen muss, ist ja hochgradig absurd.
Und prinzipiell stellt sich die Frage inwieweit diese Firmengeschenke dann wieder von der Steuer absetzbar sind bzw. dann ja indirekt wieder vom Steuerzahler gezahlt werden.
Ich bin für die Salzburger Festspiele, für kritische, diskurkusfreudig, die für Kunst begeistern und wo die Geldflüsse für Alle offen und nachvollziehbar sind!

thomas bernhard2
 
00
28.8.2011, 19:23
das war

naiv, franzl klug

Yar Ali
01
28.8.2011, 11:32
Sponsoring = Werbung = sehen und gesehen werden

Seria
01
28.8.2011, 10:33

da hat sie von Sponsoring keine Ahnung und sollte mal in die US oder auch nur nach UK schauen wo mit der Eitelkeit von und der Reklamewirkung für Sponsoren viel riesig Geld lukriert wird

>t<
00
28.8.2011, 10:31
mit sponsoring verkommt die kunst zum betteltum

wenn man selbst diesen job machen muss...

besser sind da schon plattformen wo man sein projekt präsentieren kann und der sponsor selbst entscheidet... oft ist es für den sponsoren auch nervig ständig mit kunstbettler zu tun zu haben...

und oftmals ist ein künstler nur dann erfolgreich wenn er entweder ein marketinggenie, eine maschinerie an angestellten hintersich hat, oder eben selbst vermögend ist.... glaubt jemand das es einen professor auf der KUni interessiert wie man seinen lebensunterhalt verdient ?

Walter Gröbchen
01
28.8.2011, 03:16
"Kunst ist nicht verdaulich, sondern eine Irritation des Bewusstseins, wie ein Sandkorn im Inneren einer Auster..." (Howard Barker)

Ravenspower
19
28.8.2011, 01:42
Salzburger Festspiele

nachdem man jean ziegler ausgeladen hat da man keine kritischen worte hören wollte muss man davon ausgehen das die hauptsponsoren sowie viele der besucher der festspiele ähnliches gedankengut gutheissen wie sie neoliberale konzerne wie nestle und co. betreiben und vorleben!
denen doch wurscht wenn in afrika weiterhin kinder sterben. konzerne welche mitschuld an vielen toten weltweit haben schweigen einfach und das publikum applaudiert vor ort während man am champagner glasl nuckelt.

die "salzburger festspiele" rangieren gleich hinter dem "opernball" was meine absoluten "no go's" anbelangt. das publikum ist da wie dort ident!

gschäftlmacher ohne gewissen und anstand. frei nach bockelmann: "die waffenhändler hier stören".

Kontrahent1
03
28.8.2011, 11:57
Zustimmung

bis auf den Vergleich mit dem Opernball.- In Salzburg finden Sie doch immer noch Kultur, auch wenn Karajan sogar eine ex-Kaiserin Soraya in eine 'Walküre' (5 Stunden) locken konnte. Wenn den Sponsoren keine Vergünstigungen eingeräumt werden, sondern das zur Verfügung gestellte Geld der Produktion zugute kommt, wie die Summen, welche man Karlheinz Böhm spendet, (die Sponsoren dürfen ja auch nicht beim Brunnengraben mitarbeiten;-) dann erübrigt sich das Problem ganz von selber.

marcopolo1971
 
00
28.8.2011, 00:32

Ja, für das "diskrete Sponsoring" ist diese sogenannte Republik ja auf allen Ebenen weltbekannt.

total recall
00
27.8.2011, 19:29
Sponsoring muss man mit äußerster Diskretion betreiben.

Darum ist auch ganz Salzburg Montblanc.

thomas bernhard2
 
01
27.8.2011, 20:58
diese füller werden auch mit

unsichtbarer tinte geschrieben, ahem...

charley franchini
111
27.8.2011, 17:57

haha. ganz diskret hat also obersponsor nestle ich gegen jean ziegler ausgesprochen, der am ende wirklich sehr diskret und also nicht anwesend war.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
171
27.8.2011, 22:15
Einen Verleumder und Spinner

braucht man wirklich nicht, um die Festspiele zu eröffnen.

pago1
10
28.8.2011, 16:53
redest du von dir

ich bin so frei
05
28.8.2011, 01:12

ach, was denken Sie!
Soll das etwa die Rede eines Verleumders und Spnners sein?
hören Sie in Ruhe.
http://www.youtube.com/watch?v=74ppqi8vhlU

Ich denke, Salzburg und Nestle wünschen keine kritischen Denker wie Jean Ziegler, schlimm!

ich bin so frei
00
28.8.2011, 01:15

passt ja nicht zur Festspielsociety

Dr. Lari and Mr. Fari
 
11
28.8.2011, 12:56
Ich gehöre NICHT zur Festspiel-Society.

Aber ich habe mich übe eine Menge von TV-Auftritten und Interviews von JZ aus einer Menge von Gründen geärgert, sodaß ich nach reiflicher Überlegung zu obiger EInschätzung kam.

Z. B.: sein Erweckungs- und Heilserlebnis bei Jean Paul Sartre, dessen Aussagen er nach wie vor für die letzte Wahrheit nimmt (so zuletzt beim "Frühstück" in Ö 3 bei C. Stöckl). EIn Gläubiger halt, recht ähnlich dem George W. Bush. Intellektuell unbrauch- und ungenießbar.

BatoutofHell
00
27.8.2011, 23:06
sagt wer?

W. Müller
 
110
27.8.2011, 14:20
"Sponsoring diskret"

Häää ?!?!?!

Das wär doch so, als würde man teure Plakate verkehrt aufkleben, sodaß das nur die weiße Rückseite sichtbar ist.

Sie meint eher Geldwäsche, Freunderlwirtschaft, Korruption, ...

Irgendwie scheint mir "in diesen Kreisen" das G'spür für Anstand abhanden gekommen zu sein.

Mr. Karnickel
05
27.8.2011, 16:52
Haben Sie sich etwas anderes erwartet?

Diese Dame saß von 1983 - 90 für die ÖVP im Nationalrat. Noch Fragen?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 69
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.