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Markus Brenner, Brenner & Company.
Die Branche der Headhunter wirkt auf Außenstehende nicht gerade kristallklar transparent. Daher kommt es wohl, dass das Spektrum der Zuordnungen von "Knechten der Mächtigen" bis zu "Königsmachern" reicht. Es wird sehr viel unterstellt, etwa, dass die Gagen künstlich in die Höhe getrieben würden, damit das eigene Honorar passt, dass nicht beraten, sondern lediglich ausgeführt werde. Kurz: Was hinter den Kulissen eigentlich geschieht, bleibt geheim.
Das ist einerseits auch gut so, wollen doch beide Seiten Diskretion. Andererseits handelt es sich bei dieser Dienstleistung nicht um ein gebundenes Gewerbe - die Eintrittsbarriere ist sehr niedrig. Und: Die Branche hat es nicht geschafft, sich selbst einen "code of conduct" zu verpassen und damit ihre Prozesse standardisiert offenzulegen. Abseits von den wenigen Börsennotierten hüten die Berater auch ihre Geschäftszahlen wie Augäpfel.
Auch wenn viel des Nimbus nur Super-Top-Jobs betrifft, klagen nun, da der Markt wieder stärker in Bewegung ist, eine Menge Bewerber unterhalb der Vorstandslevels über Erratisches. Wir haben Personalberater Markus Brenner (Brenner & Company) mit den häufigsten Kritikpunkten konfrontiert:
Zusätzlich seien Vermittler im Markt unterwegs, die auf ihre Seiten alles stellen, was sie im Markt finden, um groß zu erscheinen oder/und um an Lebensläufe heranzukommen, die dann ungefragt an Unternehmen verschickt würden. Brenner: "Kein guter Berater will Bewerbungen für ein abgeschlossenes Projekt, und kein guter Berater hat Interesse am Lebenslauf-Sammeln."
Möglicherweise ist eine Barriere für Transparenz-Standards auch der Stolz der eigentümergeführten Personalberatungen, die seit 20 oder 30 Jahren ihr Geschäft pflegen und die ebendies auch als Marktvorteil sehen. Besonders jetzt, wo viele Ein-Personen-Unternehmen neu dazugekommen sind. (Karin Bauer/DER STANDARD; Printausgabe, 27./28.8.2011)
Buchtipp:
Dieter Hofmann, Rainer Steppan, "Headhunter. Blick hinter die Kulissen einer verschwiegenen Branche", Gabler Verlag 2011
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mit den Personalisten. Die sind ja so ARM. Die haben doch DRUCK. Die müssen doch die richtigen PROFILE finden. Die Profile müssen 100%ig passen. Die Profile zu verkaufen bringt GELD. Je mehr Profile in kurzer Zeit, umso mehr Geld. Da kann man nicht immer auf alles eingehen. Ja wo kommen wir da hin. Die Personalisten sind ja auch nur MENSCHEN und verkaufen PRODUKTE wie PROFILE und...ja- BEWERBER.INNEN. Ich fordere: Habt doch ein HERZ FÜR PERSONALISTEN
Wer zahlt, schafft an.
Als Geldempfänger wird man sich immer bewerben müssen. Bei Experten kann es aber vorkommen, dass man Angebote erhält, klar, denn auch Experten erhalten nur ein existenzabsicherndes Gehalt - sind also gefundenes Fressen, denn jedes Gehalt ist niedrig. Viel Arbeit bekommen für wenig Geld: das lässt auch Personaler proaktiv werden.
Super - und bis dahin stzen Sei zuhause und warten einfach, bis Ihnen das gute Schicksal jemanden vorbeischickt der vor Ihnen auf die Knie fällt und sagt "Bitte arbeite für uns"?
Sich die Mühe zu machen, aktiv einen Job zu suchen, kann man wohl von Erwachsenen erwarten - auch wenn's nicht so bequem ist wie fernsehen und nur zu warten.
Ich gratuliere Ihnen, wenn Sie so gefragt sind, dass Sie nur zuhause sitzen müssen, und auch schon angerufen werden und einen Job angeboten bekommen.
Ich muss mich zumindest um einen Teil meiner Projekte aktiv bemühen.
Aber beeindruckend zu hören, dass Sei nie länger als 2 Wochen arbeitslos waren, und dann auch immer ganz ohne Mühe einen Job bekommen haben, weil's eh angerufen wurden. Für viele Andere (so gut wie Alle) ist as nicht so.
P.S: 2 Wochen ist eine völlig unrealistische Zeit, einen neuen Job zu haben. Da müssen'ss chon unglaublich Glück haben und extrem gut strategisch arbeiten, damit das klappt.
Das mit den 2 Wochen war ein fiktives Beispiel und es ging um den ERSTEN Anruf und nicht darum sofort angestellt zu werden.
Bitte im Kontext bleiben und nicht der Phantasie freien lauf lassen.
>und dann auch immer ganz ohne Mühe einen Job bekommen haben, weil's eh angerufen wurden. Für viele Andere (so gut wie Alle) ist as nicht so.
Also geben sie mir doch Recht, dass es schlicht keinen Mangel gibt und sich "so gut wie niemand" glücklich schätzen kann.
So gut wie niemand heißt: Ausnahmen bestätigen die Regel, also mich. Es gibt keinen Mangel ;) Für die wenigen gibts garantiert Lösungen: Ausbiuldung bezahlen. Denn Sie schon davon ausgehen, Monate lang zu warten, dann können sie doch sofort jemanden zum Experten ausbilden, sei es in Kursen, sei es on the hob.
Experten und Spezialisten sind eben Selten - die Meisten sind gar nicht oder Mittelmässig qualifiziert.
Ausnahmen und Regel wäre richtig, wenn die Verteilung zufällig wäre. Was ja aus Sicht der weniger qualifizierten so aussehen mag, insofern will ich Ihre Beobachtung nicht widerlegen - Sie ziehen nur die falschen Schlüsse.
Der Mangel ist für jene Leute gegeben, die mehr Projekte bekommen als sie abwickeln können - oder immer wieder Jobs angeboten bekommen.
Stellen Sie die Frage umgekehrt:
Es steht Ihnen frei, Ausbildungen zu machen. Wer hindert Sie daran?
Und warum sollte man Ihnen mehr zahlen? Welchen höheren Nutzen liefern Sie tatsächlich für's Unternehmen, so dass es im Cashflow spürbar wird?
>Und warum sollte man Ihnen mehr zahlen? Welchen höheren Nutzen liefern Sie tatsächlich für's Unternehmen
Wenn Sie meine strahlenden Augen sehen, meine Motivation riechen und meine Dynamik auf Grund meiner Sprache und Körperhaltung wahrnehmen würden, zahlen Sie gerne mehr, aber wohl auch nur Sie.
Weil ich mich so passend wie möglich auf diese Positionen beworben habe und somit genug Argumentationen gehabt hätte.
Wenn es also heißt: "Affinität zum Brandschutz wünschenswert", dann habe ich nicht bloß eine Affinität, sondern gleich ne Spezialisierung. Wenn es nun heißt "Englisch Pficht", eine weitere Sprache wünschenswert... na sie wissen schon.
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