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London - Mehr als 1,5 Milliarden erwachsene Menschen auf der Welt sind einer neuen Untersuchung zufolge übergewichtig. Hinzu kommen 500 Millionen Fettleibige sowie 170 Millionen Kinder, die entweder übergewichtig oder fettleibig sind. Das hat eine Studie der Universität im australischen Melbourne ergeben, die in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "The Lancet" vorgestellt wird.
Autoren des britischen Fachjournals schlagen angesichts der Zahlen Alarm: Fettleibigkeit breite sich wie eine Epidemie aus und entwickle sich zu einer größeren Gesundheitsgefahr als Rauchen. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer seien mittlerweile betroffen.
In einem Leitartikel fordert die Zeitschrift Regierungen weltweit dazu auf, etwas gegen die Ausbreitung des Übergewichts zu unternehmen. Die Vereinten Nationen sollten eine Rahmenkonvention zur Kontrolle von Fettleibigkeit herausbringen. Als fettleibig gilt, wer als Ergebnis der Body-Mass-Index-Formel (Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat) einen Wert von mehr als 30 erreicht. (APA)
Situation in Österreich dramatisch - Mehr fundierte Forschung zu Ursachen von Übergewicht und Fettleibigkeit erforderlich
Essen ohne Hunger: Nicht definierte Inhaltsstoffe scheinen auf das Lustzentrum im Gehirn zu wirken
Weltweit sind 1,5 Milliarden Menschen zu dick, 500 Millionen sogar krankhaft fettleibig. Allein in den USA ist jeder Dritte adipös
Übergewicht könnte sich künftig möglicherweise über die Darmflora bekämpfen lassen
Ultraschalluntersuchungen zeigen, dass Fettleibigkeit bereits im Kindesalter Arteriosklerose verursacht
In Österreich eine Million Menschen fettleibig - Besonders Männer betroffen
Fettleibige Kinder entwickeln bereits in jungen Jahren Herz- und Gefäßerkrankungen, die sonst erst im höheren Alter auftreten
Das Gehirn besitzt eine besondere Rolle innerhalb des Stoffwechsels
Sterberisiko schlanker zuckerkranker Menschen doppelt so hoch, wie bei übergewichtigen Typ-2-Diabetes Patienten - Ursache nicht bekannt
Meist wird ein Magen-Bypass angelegt - Noch keine Langzeiterfahrungen
Warum nehmen manche Menschen zu und andere nicht? Wie Genetik, Hormone und die Umwelt zusammenwirken
Die viszerale Adipositas hat Einfluss auf die Entstehung von Krebs
Ernährungsmediziner Kurt Widhalm und Gesundheitsminister Alois Stöger lehnen in der ATV-Sendung "Am Punkt" eine "Zuckersteuer" ab
Gefährliche Häufung von Risikofaktoren bei übergewichtigen und adipösen Kindern
Die Frage nach der Eigenverantwortung für die Gesundheit wird brisant, wenn die Politik Fettsteuern und den Gesundheitsbonus zu Themen macht
In Österrerich leben 80.000 morbid adipöse Menschen - Spezielle Betten, OP-Tische und Rollstühle in Spitälern sind dringend gefragt
US-Ernährungswissenschaftler haben nachgewiesen, dass Tellergröße und Farbkontraste den Nahrungskonsum beeinflussen
Übergewicht, Alkohol, Rauchen: Kinder und Jugendliche in ärmeren Ländern haben zunehmend mit nicht ansteckenden Krankheiten zu kämpfen
Während die Kalorienaufnahme in der Schweiz in etwa gleich blieb, stieg sie in den EU-Ländern an - In Österreich besonders stark
Sozial benachteiligte Männer seltener unzufrieden mit Übergewicht
Vor allem Generation 55 plus mit wenig Bildung gefährdet - Grazer Sozialmediziner analysierten Daten von 1983 bis 2007
Neben der Lebensweise spielen auch die Gene eine Rolle bei der Entwicklung von Übergewicht - Deutsche Forscher haben zwei neue Gene identifiziert
Neue Daten deuten darauf hin, dass der Erfolg zeitlich begrenzt ist - Die Deutsche Diabetes Gesellschaft warnt vor undifferenziertem Heilsversprechen
Hätte unsere Nahrung mehr natürliche und gesunde Nährstoffe, statt dem ganzen Chemikalienzeugs (von Konservierungsmittel über Geschmacksverstärker bis hin zu Lebensmittelfarben und künstlichen Aromastoffen, die Weichmacher aus der Plastikverpackung und den Süßstoff nicht zu vergessen!) würde der Körper vielleicht sich mit weniger Nahrung zufrieden geben statt verzweifelt zu versuchen, den Mangel durch Menge wettzumachen!
Ich hab keinen Kilo mehr. Ich lass mich einmal unter den Feiertagen von meiner Mutter gut füttern, und das wars dann, von der einen Luxusmahlzeit werd ich nicht fett. Auch ein Über-Angebot ist nämlich ein Angebot, das man auch ablehnen kann. Oder MÜSSEN dicke Menschen alles essen, was man ihnen aufdrängt?
Nehmen wir einmal an, APA bezieht sich auf diesen Artikel: http://www.thelancet.com/journals/... 1/abstract
(Teil einer Serie von 4 Artikeln in The Lancet). Da geht es nicht um eine Studie "der Universität im australischen Melbourne" - wir haben hier neun Universitäten, man ist schließlich kein Dorf wie Wien - sondern spezifisch der Deakin University, wo auch der Korrespondenzautor des Artikels arbeitet. Aber wer wird denn gleich recherchieren, so als Journalist, auch wenn's nur 2 Minuten google wären...
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