Warnung vor Fettleibigkeit-Epidemie

26. August 2011, 08:21

1,5 Milliarden Menschen weltweit übergewichtig

London - Mehr als 1,5 Milliarden erwachsene Menschen auf der Welt sind einer neuen Untersuchung zufolge übergewichtig. Hinzu kommen 500 Millionen Fettleibige sowie 170 Millionen Kinder, die entweder übergewichtig oder fettleibig sind. Das hat eine Studie der Universität im australischen Melbourne ergeben, die in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "The Lancet" vorgestellt wird.

Autoren des britischen Fachjournals schlagen angesichts der Zahlen Alarm: Fettleibigkeit breite sich wie eine Epidemie aus und entwickle sich zu einer größeren Gesundheitsgefahr als Rauchen. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer seien mittlerweile betroffen.

In einem Leitartikel fordert die Zeitschrift Regierungen weltweit dazu auf, etwas gegen die Ausbreitung des Übergewichts zu unternehmen. Die Vereinten Nationen sollten eine Rahmenkonvention zur Kontrolle von Fettleibigkeit herausbringen. Als fettleibig gilt, wer als Ergebnis der Body-Mass-Index-Formel (Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat) einen Wert von mehr als 30 erreicht. (APA)

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Hätte unsere Nahrung mehr natürliche und gesunde Nährstoffe, statt dem ganzen Chemikalienzeugs (von Konservierungsmittel über Geschmacksverstärker bis hin zu Lebensmittelfarben und künstlichen Aromastoffen, die Weichmacher aus der Plastikverpackung und den Süßstoff nicht zu vergessen!) würde der Körper vielleicht sich mit weniger Nahrung zufrieden geben statt verzweifelt zu versuchen, den Mangel durch Menge wettzumachen!

Dem ist nicht mehr hinzuzufügen. Wen es interessiert: Michael Pollan "Lebens-Mittel: Eine Verteidigung gegen die industrielle Nahrung und den Diätenwahn", sehr informativ, kann ich nur empfehlen.

jaja

die leute die "selbstverantwortung" posten haben nach den weihnachten sicher auch keinen kilo mehr. überangebot und so ;)

Ich hab keinen Kilo mehr. Ich lass mich einmal unter den Feiertagen von meiner Mutter gut füttern, und das wars dann, von der einen Luxusmahlzeit werd ich nicht fett. Auch ein Über-Angebot ist nämlich ein Angebot, das man auch ablehnen kann. Oder MÜSSEN dicke Menschen alles essen, was man ihnen aufdrängt?

ohne überangebot

kein überkonsum.

Ja, dann müssen wir uns Zustände wie in Ostafrika oder wie bei uns nach dem Krieg wünschen. Wer das nicht will, muss weiterhin bei sich selber anfangen.

essen verbieten!

diese 'epidemie' beruht aber auf die mast-hormonfütterung

der tiere in der modernen agrarindustrie.

Ich würde eher sagen sie beruht auf den Mast-Fütterung, die man in unserer Gesellschaft als "normales Essen" bezeichnet.

Die muss man dafür bestrafen!

Ganz klar, "Eigenverantwortung".

"Eigenverantwortung" ist wohl Ihr Pfui-Wort Nummer eins... Ja, wo kämen wir da hin, wenn jeder selbst dafür verantwortlich wäre, was er sich hinter die Zähne stopft!

APA = Ahnungslos Pleibt Ahnungslos?

Nehmen wir einmal an, APA bezieht sich auf diesen Artikel: http://www.thelancet.com/journals/... 1/abstract
(Teil einer Serie von 4 Artikeln in The Lancet). Da geht es nicht um eine Studie "der Universität im australischen Melbourne" - wir haben hier neun Universitäten, man ist schließlich kein Dorf wie Wien - sondern spezifisch der Deakin University, wo auch der Korrespondenzautor des Artikels arbeitet. Aber wer wird denn gleich recherchieren, so als Journalist, auch wenn's nur 2 Minuten google wären...

Wenn Sie nicht ignorant andeuten würden, dass es in Wien nur eine Universität gibt, dann wäre das ein kompetentes Post. So ist es eher blamabel.

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