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vergrößern 458x675Der Brunnenmarkt ist eines der Beispiele markanter Veränderungen im Stadtbild entlang des Westgürtels.
vergrößern 582x360Die Plakatstandorte entlang des Gürtels von der Währingerstraße im 18. Bezirk bis zur Gumpendorferstraße in Mariahilf.
Das Brunnenviertel in Ottakring ist nur eines mehrerer Stadtquartiere, das sich in den letzten Jahren umfassend verändert hat. Der Brunnenmarkt wurde zur Fußgängerzone, baufällige Märkte wurden saniert, auf dem Yppenplatz ist eine lebendige Lokalszene entstanden. Durch Investitionen im Bereich Wohnbau und Sanierung im Grätzel wurde nicht nur die Lebens- und Wohnqualität im Viertel gesteigert, sondern auch die lokale Wirtschaft belebt.
Foto-Ausstellung an Straßenbahnstationen
Der Yppenplatz ist einer der insgesamt sieben Standorte, an denen seit 24. August auf bauliche Veränderungen und den damit einhergehenden Wandel der lokalen Wirtschaft aufmerksam gemacht wird. Bis 13. September kann die Ausstellung im Freien, die in Form einer Citylight-Plakatserie entlang der Straßenbahnstationen am Westgürtel präsentiert wird, quasi im Vorbeigehen besucht werden.
Aufwertung der Stadtquartiere entlang Gürtel
Seit 2008 setzt sich das Projekt "VIEW - Vision Entwicklung Westgürtel" dafür ein, die Stadtquartiere des dicht bebauten Gebiets entlang der Gürtelstraße zwischen Heiligenstadt und Wiental aufzuwerten und die Lebens- und Wohnqualität in diesem Gebiet zu verbessern. Unter dem Namen "Früher wird alles besser..." erzählen die neuen Citylight-Plakate Geschichten zu Orten des Wirtschaftslebens und vergleichen zwischen früher, heute und morgen. (red)
Von 13. bis 30. September 2011 lädt zudem eine Ausstellung am Westbahnhof zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema ein. Video-Interviews mit am Westgürtel ansässigen Geschäftsleuten vermitteln einen Eindruck der aktuellen Situation, im Rahmen von zwei Themenführungen können einzelne Betriebe besucht werden.
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Also ich als Landei kann ja dieses Theater das um die Wiener Märkte gemacht wird nicht nachvollziehen.
Will man sich dort mit Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch etc. eindecken, bezahlt man zu hohe Preise für meist mittelmässige Qualität, und die Vielfalt lässt inzwischen auch zu wünschen übrig.
Statt Marktstandeln die frische Ware anbieten gibts dort jetzt überall stinkende Garküchen und Fetzenstandeln mit Rapid Leiberln. Dann noch ein paar Standeln mit Oliven, Schafkäse und Co die alle das absolut idente Sortiment führen.
Was soll das?????
Wenn die Wiener dort nicht mehr zum Einkaufen hingehen, dann nennt's das ganze doch Gastromeile oder so, aber mit einem Markt hat das alles nix mehr zu tun.
"unzumutbar" ist quatsch. sie müssen schauen und vergleichen, wie überall. natürlich gibt es standler, die lassen sich die roten rüben vergolden. biobauernbrot und biokäse sind aber überall schon luxus. was das gemüse anbetrifft, ist der brunnenmarkt immer noch einer der günstigsten und samstags zahl ich gern einmal mehr, für einen nicht vergifteten paprika.
Sie haben recht, ich war noch nicht am Brunnenmarkt. Das wollt ich oben eh dazuschreiben, habs aber vergessen.
Das mit den Samstagen, wo Bauern - bzw. Leute die sich für solche ausgeben - Gemüse & mehr verkaufen ist eh OK. Markttag halt.
Jedenfalls danke, ich werde mir den Brunnenmarkt demnächst einmal unter der Woche anschauen.
auf den ersten blick sehe ich einen irren dachbodenausbau und eine unmotivierten schriftzug der sicher nicht von einem grafiker stamm. die stände mit billig "fetzen" und kebap um €1 sind auch nicht gerade eine aufwertung - aber der markt ist endlich autofrei - schön währe jetzt noch das parkpickerl, dass die dauerparker in den anderen gassen verschwinden, und auch besucher/liferanten des marktes eine parkplatz finden.
was man auf dem foto nicht sieht ist die aufwertung durch die gastronomie und die viele (großteils unbezahlte) arbeit der kunststaffenden.
aber nur mit den Mieten dieses Dachbodenausbaus konnte das Haus hergerichtet werden, die beiden anderen sehen aus wie sie aussehen - eben Mieterschutzwohnungen, keine Farbe am Haus vermutlich innen wie außen.
weg mit den geschützten Mieten, dann gibt es genug Wohnraum.
Und warum soll sich B das nicht leisten, oder auch A mit ein paar Abstrichen woanders?
Was ich mich beim Betrachten dieser Graphik eher frage ist, warum tut sich einer einen 4000 Euro Job mit höchster Abgabenlast, beschixxenen Arbeitszeiten, Dienstreisen, etc. an, wenn ihm fast genausoviel überbleibt wie einem 7 - 15 Arbeiter?
die dann über Wahnsinnsprojekte wie den Kletterpark über der U6 schwadronieren und ein paar Kletterpflanzen auf einer 2m langen Stahlseilkonstruktion als EU-förderungswürdige gigantische Verbesserung der Lebensqualität verkaufen.
Um das hinausgeschmissene Geld hätte man schon längst die Fahrspuren weit von den Häusern abrücken können und dort vor den Fenstern der Anrainer die breite Allee pflanzen können um zum vielbeschworenen "Boulevard" zu werden.
Davon, dass ein paar fähige Stadtplaner schon längst die Untertunnelung des Gürtels zu einem Bruchteil der Kosten diverser unnötiger Pampa-Ubahnen und Dreifach-Autobahnanschlusse unnötiger Speckgürtelsiedlungen fertiggestellt hätten, ganz zu schweigen.
'Davon, dass ein paar fähige Stadtplaner schon längst die Untertunnelung des Gürtels zu einem Bruchteil der Kosten diverser unnötiger Pampa-Ubahnen und Dreifach-Autobahnanschlusse unnötiger Speckgürtelsiedlungen fertiggestellt hätten, ganz zu schweigen.'
Das würde ich Ihnen nur allzu gerne glauben.
Haben Sie Quellen.
Gut, habe mich vor zwanzig Jahren noch nicht für die Wiener Stadtentwicklung interessiert.
Ist glaube ich aber leider nicht um einen ähnlichen Preis zu bekommen, wie ein Autobahnkreuz, oder eine verlängerung einer U-bahn.
Die Idee natürlich gut, weiterverfolgenswert, nur fürchte ich nicht umsetzbar in den nächsten Jahrzehnten. Sollte sich jedoch die Gentrifizierung rund um 16/17 im Gürtelbereich so entwickeln wie z.Z. könnte das natürlich auch schneller passieren.
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