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Die Ära von Steve Jobs bei Apple spannt sich über dreieinhalb Jahrzehnte - mit einer Unterbrechung von zwölf Jahren. Der historische Überblick dieser Zeit dokumentiert die wichtigsten Innovationen, die Jobs während dieser Zeit angestoßen hat. (APA/dpa)
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Auch wenn die Meinungen über Innovation hier auseinander gehen, wie sieht´s denn mit Gegenbeispielen aus? Wer hat mehr Leben in die Märkte gebracht? Gates? Ballmer? Torwald? Ich denke da wird die Luft schon recht dünn. Also ich wäre ganz schön stolz, wenn ich auf so eine Erfolgsgeschichte zurückblicken könnte.
Hier ein Ausschnitt aus dem Film "Die Silicon Valley Story" (bzw. dem Original: "Pirates of Silicon Valley"), der den Xerox-Coup recht amüsant nachzeichnet. Der Film ist weder großes Kino noch historisch genau, aber eine ziemlich unterhaltsame Darstellung der Erfolgsgeschichte von Steve Jobs und/vs. Bill Gates.
http://www.youtube.com/watch?v=2u70CgBr-OI
Nicht nur ein Chip ist eine Innovation, die Erschaffung eines Gesamtpaketes von Benutzerführung, Gesamtdesign der Geräte etc. kann sehr innovativ sein. Und ist es in vielen Fällen bei Apple auch gewesen. Für die meisten Endkunden war und ist es völlig egal welcher Chip oder welche Technik dahinter steckt - richtig kapieren tun das nur die wenigsten. Was Apple auszeichnet war ein "Ease of Use" der Gräte. Wer jemals einen Vergleich hatte zwischen Win 3.1 und Apple damals oder wer Großeltern hat die sich mit PC´s rumärgern nur um mit ihren Enkeln zu skypen weiß wovon ich rede. Ich arbeite mit allen Systemen - aber in diesen Punkt ist Apple Spitze.
Ich arbeite auch mit Windows und Apple und kenne beides Systeme recht genau. Aber Apple würde ich auf jeden Fall vorziehen. Man kann sogar sagen, ich bin ein Apple Fan. Bei itunes bin ich das aber nicht mehr, das ist in meinen Augen der größte Schmarren, den Apple je gemacht hat. Als Beispiel: Wie gesagt, arbeite ich auf mehreren Systemen (auch auf mehreren Apple Geräten). Wenn ich jetzt mein iPad beim MacPro anhänge und einen in iTunes gekauften Film raufkopieren möchte - was ja legal ist - sagt mir iTunes dass das iPad bereits mit einer anderen Mediathek verknüpft ist und alles an Musik am iPad, die von der anderen Mediathek stammt, die aber auch "meine" mit der gleichen AppleID erzeugten Mediathek ist, löschen muss!
Die Benutzung des Begriffs greift hier meist zu kurz. Oft haben Entdecker keinen Erfolg gehabt und kein publikum erreicht weil es an Ideen zur Umsetzung mangelte, das Marktpotential nicht erkannt wurde oder teilweise sogar die Verwendung noch im Unklaren lag. Der Verdienst von Jobs war geniales deutsches Produktdesign zu verwenden ( Frog, Braun ) , nicht auf deutsche oder chinesische Gebrauchsanweisungen zu vertrauen ;-) sondern aus den technischen Möglichkeiten zu schöpfen und teilweise geniale Ideen anderer Leute in den Markt und damit ins Leben zu bringen. Das finde ich ungeheuer innovativ. Und eine unglaubliche schöpferische Leistung. Ich bin von Win 3.1 und 95 zu Apple wegen dieser unglaublich symphatischen Oberfläche gewechselt.
du hast eine zentrale medienverwaltung, welche unkompliziert funktioniert. du willst ein album haben, suchst es, lädst es runter, meist günstiger als die cd im laden und streust es gleich an die damit verbundenen geräte.
aber gut, ich bin ja LP-käufer ...
wenn eh alle alles schon viiieeel früher und viiieeel besser herausgebracht haben - warum konnte es keiner kommerziell so erfolgreich aufstellen, dass auch nachziehende unternehmen mit ihren eigenen gleichwertigen geräten erfolgreich sein konnte?
ganz ehrlich? wer von euch hatte vor zwei jahren ein damals gängiges tablet? wer 2005 ein damaliges smartphone zum damaligen datentarif? wer hat täglich ein touch-device benutzt, welches nicht von nintendo war?
apple hat das alles nicht erfunden - aber sie haben daraus etwas gemacht, was vorher nicht da war. das alles auf marketing runterzubrechen ist schwachsinnig und ignorant.
erklärt Menschen zu Heiligen, bevor sie nicht unter der Erde liegen.
Steve Jobs war als CEO ein großartiger Geschäftsmann, der Technik, Design und Usability zu kommerziell höchst erfolgreichen Geschäftsmodellen verknüpfte.
Nicht mehr und nicht weniger.
Apple ist auch nicht mehr der David gegen den bösen MSGoliath. Der Konzern nutzt genauso seine Marktmacht um die KundInnen kräftig zur Kasse zu bitten. Warum auch nicht, wenn es die Leute zahlen.
Also wenn diese eingängige Benutzerführung so "revolutionär" war, wieso hatte der Verkauf von Apple Geräten in den Jahren 2000 / 2001 so schleppend begonnen? Trotz besserer Benutzerführung war Windows XP beliebter.
Aber auch nicht überall. Die Schweizer, als alte Mac-User bekannt, waren damals schon am Ball.
( http://www.macweb.ch/berichte/... -jahr-2000 )
Wobei die Geräte damals echt "scheuslich" wie Fisher Price Klone ausgesehen haben.
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