Baugewerkschaft kritisiert Fekter

25. August 2011, 13:11

Muchitsch für Wiedereinführung der Zweckbindung

Wien - Die Baugewerkschaft hat Finanzministerin Maria Fekter wegen deren Weigerung kritisiert, die 2008 abgeschaffte Zweckbindung für die Wohnbauförderungsmittel des Bundes wieder einzuführen.

Seit diesem Zeitpunkt werden in verschiedenen Bundesländern Wohnbausubventionen zum Stopfen von Budgetlöchern und zum Spekulieren verwendet, erklärte der stellvertretende Chef der Baugewerkschaft Josef Muchitsch am Donnerstag. "Einerseits sind wir im internationalen Vergleich Europameister im Bezug auf leistbares Wohnen, andererseits wollen wir nun diese Position offensichtlich abgeben. Das kann es doch nicht sein!" gab sich Muchitsch empört.

Und die Baugewerkschaft erinnert: Die Wohnbauförderung werde auch mittels Beiträgen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern als fixer Anteil an der Lohnsumme aufgebracht. Das sei verschmerzbar, würde sie für Wohnbau oder Bausanierung eingesetzt werden und somit wieder der Bevölkerung zugute kommen. (APA/red)

Share if you care
4 Postings
Konsequenterweise müßte man gegen die Einhebung der WF-Beiträge, die ja nur bei Unselbständig Erwerbstätigen erfolgt,

aber ALLEN Einwohnern zugute kommt, beim VfGH klagen.
Mit guten Erfolgsaussichten, besonders, seit diese Beiträge auch für zweckfremde Ausgaben verwendet werden.

Umverteilung auf österrreichisch

Das heisst:
ich bezahle mit Abgaben auf meinem Gehalt die Villa meines Chefs mit.

Mittelstandsförderung heisst das dann im Jargon der Vernebler.

es sollte ohnehin überhaupt niemanden geben

der fekter nicht kritisiert

Go Beppo!

Zeigs dieser Tante.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.