Müssen zukünftige Lehrer Masochisten sein?

Leser-Kommentar | 29. August 2011, 08:48

Das Lehrerdasein zwischen Anspruch und Wirklichkeit!

Der angebliche Traumberuf mit Burnoutgarantie erfreut sich in Zeiten unsicherer Zukunftsaussichten steigender Beliebtheit. Es wird jedoch viel zu selten die Tatsache verleugnet, dass sich eine Lehrkraft in einem ständigen Spannungsfeld bestehend aus Eltern, Kollegen, Öffentlichkeit, Schülern und Behörden befindet.

TV und PC als Ersatzerzieher

Die Hauptaufgabe einer Lehrkraft wäre ja eigentlich die Wissensvermittlung, jedoch kann diese oftmals nicht mehr zielführend bewältigt werden, da manche SchülerInnen in ihren Familien nicht mehr ausreichend unterstützt bzw. sozialisiert werden. Viele Elternteile werden im Berufsleben stark beansprucht und haben daher leider wenig Zeit, um sich nachhaltig um die Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu kümmern. In vielen Familien sind daher leider der Fernseher und der Computer zum Ersatzerzieher geworden. Die Voraussetzungen für nachhaltige Lernerfolge sind unter diesen Voraussetzungen denkbar schlecht. Das Sozialsystem Schule wird jedoch vermehrt dazu gezwungen, alle erzieherischen Versäumnisse auszubügeln.

Verschiedene Wege zum Ziel

Dies kann trotz des hohen Engagements vieler Lehrkräfte jedoch nicht vollständig geleistet werden. Lehrkräfte sind trotz ihrer pädagogischen und fachlichen Ausbildung auch nur ganz normale Menschen, die im Rahmen ihrer alltäglichen Erziehungsaufgaben ebenfalls oft an ihre Grenzen stoßen. - Jeder der selbst Kinder hat, weiß das auch. Man kann keine Verhaltenskontrolle über Schulkinder ausüben, da Kinder eigenständig denkende und handelnde Wesen sind. Das Ö-Normschulkind gibt es nicht. Vor diesem Hintergrund gibt es auch keinen idealtypischen Unterricht oder die perfekte Lehrkraft! Es gibt vielmehr sehr unterschiedliche Lehrerpersönlichkeiten und verschiedene Wege zum Ziel, wobei klaren Inhalten der Vorzug vor Methodenwahnsinn zu geben ist. In der breiten Öffentlichkeit herrschen in Bezug auf das Berufsbild meist zwei Meinungen vor, die die Widersprüchlichkeit der Thematik aufzeigen.

Einerseits behaupten viele, der Lehrerberuf sei so schön aufgrund der angeblichen Vorteile (viel Freizeit, kein Leistungsdruck etc.) und andererseits geben jedoch die meisten offenkundig zu, dass sie sich diesen Job heutzutage niemals antun würden. In Wirklichkeit ist das Lehrersein ein ständiger Balanceakt zwischen dem öffentlichen Erwartungsdruck und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Trotz widriger Umstände geben 99 Prozent der Lehrkräfte ihr Bestes und fördern ihre Schulkinder mit großer Hingabe. Als Dank für diese anstrengende Sozialarbeit werden sie dann regelmäßig in der Öffentlichkeit durch den Kakao gezogen.

Neue Mittelschule als Etikettenschwindel

Zudem jagt eine unausgereifte Schulreform die nächste. Regelmäßig wird uns so alter Wein in neuen Schläuchen verkauft. Zum Beispiel ist die hochgepriesene Neue Mittelschule zum Großteil ein reiner Etikettenschwindel, welcher von der allgemeinen Unfähigkeit, eine nachhaltige Bildungsreform durchzuführen, ablenken soll. In Wirklichkeit fehlt es am Geld und am politischen Willen tatsächlich sinnvolle Reformen umzusetzen: ordentliche Arbeitsplätze für Lehrkräfte, ausreichend Sozialarbeiter für jede Schule, flächendeckende Nachmittagsbetreuung, Laptops, Whiteboards und Beamer für alle Klassen etc.

Somit bleibt die Schule eine bildungspolitische Baustelle, auf welcher die wirklich wichtigen Probleme ungelöst bleiben. (Leser-Kommentar, Wolfgang Jagsch, derStandard.at, 29.8.2011)

Autor

Wolfgang Jagsch, ist 30 Jahre alt, arbeitet als freier Texter und Lektor und ist angehender Hauptschullehrer!

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Wolfgang Jagsch
03
31.8.2011, 12:28
Nur zur Klarstellung!

Ich bin für einen liebevollen Umgang mit Schüler und Schülerinnen. Die Schule soll vor allem Menschlichkeit (Soziale Kompetenz) vermitteln und langfristig auf das Leben vorzubereiten! Mir ist es wichtig SchülerInnen auf Augenhöhe zu begegnen. Von oben herab behandelt zu werden, tut niemandem gut. Das oberste Prinzip sollte Menschlichkeit sein. Leider ist Österreich ein Land der Überperfektionisten und Pedanten!
Ich versuche für meine Schulkinde vor allem ein guter Hirte zu sein, der darauf achtet, dass auf dem gemeinsamen Weg niemand verloren geht.
Ingesamt gesehen sollte Menschlichkeit das oberste Lernziel sein! Einen besseren Vorschlag kann ich leider nicht machen. Ich werde mich auf jeden Fall um diese bemühen!

Wolfgang Jagsch
04
31.8.2011, 11:38
Zum Suderantentum

Es ist auch nicht gerecht jeden gleich als Suderanten abzustempeln, nur weil er/sie einmal seine Meinung kundtut. Ich werde nie wieder einen Kommentar posten. Mein Beitrag ist leider völlig missverstanden worden. Naja, habe ihn wohl zu pointiert verfasst. Ich stehe auf jeden Fall zu folgenden Aussagen:
1. Lehrer sind auch nur Menschen!
2. Den perfekten Unterricht und den perfekten Lehrer gibt es nicht !
3. Unterrichtsqualität lässt sich nur schwer messen, da jeder andere Zugänge ha!
4. Ich bin für ein pluarlistisches Lehrerbild!
5. Nicht jeder Reform ist auch eine Verbesserung!
6. Lehrer sein bedeutet vor allem menschlich und fürsorglich zu sein.
7. Diese Menschlichkeit lernt man jedoch nirgends!
8. Mehr Menschlichkeit würde auch den Argum

Orbit Ohne Zucker
01
31.8.2011, 12:11
"Ich werde nie wieder einen Kommentar posten."

Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen :-)

Ich finde ihr Beitrag ist zu *wenig* pointiert. Ihre 8 Punkte kann eh jeder unterschreiben (ich auch).

Die Frage ist vielmehr: Wie anders? Ja es fehlt das Geld. Ja wir brauchen Reformen. Aber welche? Und woher soll das Geld kommen? Was macht mehr Geld besser und in welchem Zeitraum?
Wenn wir nächstes Jahr 500 Millionen mehr in die Schulen investieren, was ist dann besser und für wen?

Wie ändert sich ihr Unterricht und der Lernerfolg der Schüler wenn es einen Beamer gibt?

Der Betrieb eines Laptops inkl. Software kostet ca. 150 EUR / Monat. Wenn sie das mit 120.000 Lehrern und 12 Monaten multiplizieren, sind das 216 Mio EUR im Jahr. Gut investiert? Oder doch woanders? Fragen, Fragen,Fragen :)

Wolfgang Jagsch
02
31.8.2011, 11:26
Soziales Lernen

Übrigens habe ich in keinem Wort erwähnt, dass ich für ein antiqiuertes Lehrerbild bin. Ich bin nur für menschenwürdige Ansprüche. Soziales Lernen und kooperative Lernformen sind wichtig. Nur muss man ehrlich bleiben und auch zugeben, dass nicht alles lehrerseitig kompensiert werden kann. Mehr wollte und will ich mit dem Beitrag gar nicht sagen.

manfred bruckner
10
31.8.2011, 11:40
soziales lernen, wertevermittlung

lieber herr jagsch,
da sie in ihrem artikel darauf verweisen, dass die hauptaufgabe der lehrkraft wissensvermittlung sei, musste ich annehmen, dass sie ein veraltetes lehrerInnenbild vertreten. ich bin der letzte, der die ansprüche von lehrerInnen verurteilt - hinsichtlich adäquater arbeitsumstände, was mir allerdings sehr wichtig erscheint, ist, dass das lehrerInnenbild selbst einer kompletten modernisierung unterworfen werden muss. von ausbildung, weiterbildung, karrierewegen bis zu funktionen in der schule (ihr seitenhieb auf den methodenwahnsinn ließ zudem vermuten, dass sie hier ebf. eher reserviert sind). als ehemaliger lehrer habe ich wirklich jedes verständnis...

Wolfgang Jagsch
00
31.8.2011, 11:23
Lieber Geier!

Es ist beinahe beängstigend wie manche Leute über einen herfalllen, nur weil man einmal seine ehrliche Meinung öffentlich kundtut. Ich werde Lehrer, weil ich Kinder mag und Ihnen zudem optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten will. Ich wollte nur auch einmal auf die Schattenseiten hinweisen.
Aber so ist die einseitige Diskussionskultur in Österreich nun mal, es wird nicht sachlich diskutiert, sondern gleich einmal mit Unterstellungen übelster Art gearbeitet. Wenn man sich die anderen Beitrage und deren Postings durchliest findet man immer wieder das gleiche Muster:
1. sachliche Argumentationen fehlen
2. Unterstellungen werden gemacht
3. Es wird mit Argumenten und Formulierunger unter der Gürtellinie gearbeitet

manfred bruckner
10
30.8.2011, 18:33
im gegenteil

man ist masochist, wenn man so jemandem seine kinder anvertraut... ich finde das erschütternd, das ein junglehrer mit einem lehrerInnenbild hausieren geht, das vor 40 jahren im grunde sein ende finden hätte sollen...
http://manfredbruckner.blogspot.com/2011/08/j... inder.html

ewig_Werdende
10
30.8.2011, 08:20

Bin ich froh, endlich dieses 13-jährige Martyrium hinter mir zu haben...

Mir jeden Tag (in meinem Fall) die seelischen Defizite einiger erwachsenen Menschen, die aufgrund ihres Alters schon eine gewisse Grundfestigkeit ihres Charakters ausgebildet haben sollten, anzuhören, und ihnen dann noch das Geld für die Psychotherapie zu ersparen, war mich dann doch eindeutig genug.

Aber natürlich gab es auch motivierte/-ende Lehrer, die einen Schüler seinem Alter (Stichwort Volljährigkeit) entsprechend behandelt haben, aber diese waren, so leid es mir jetzt tut, dies zuzugeben, eindeutig und ohne Zweifel in der Unterzahl.

Aber das "Lehrer-Bashing" tut ja auch weh....arm....

asinus
02
31.8.2011, 05:57

Sie kauen nur die gängigen Vorurteile wieder ("die meisten"...."in der Minderzahl"...). Woher wollen Sie das so genau wissen? Mit dem Schätzometer?

jassl11
11
30.8.2011, 08:09

zu meiner zeit erinnere ich mich eher an sadisten. die hatten eher keine gefahr eines burnouts, da sie ihr groll an uns ausgelassen haben.

J. Reichhart
10
30.8.2011, 07:50
lieber herr Jagsch,

wer mit 30 eine ausbildung zum hauptschullehrer macht und sich gleichzeitig darüber beklagt wie unmöglich dieser beruf sei und jammert, dass 'sich eine Lehrkraft in einem ständigen Spannungsfeld bestehend aus Eltern, Kollegen, Öffentlichkeit, Schülern und Behörden befindet', der ist kein masochist sondern einer, der wohl unter vielen übeln das kleinste wählt.

deshalb jammern's nicht oder machen'S was anderes!

ausserdem: was ich in ihrem lamento vermisse, sind konkrete vorstellungen, was und wie schule im 21. jahrhundert sein soll, welche lehr- und lernmodelle den herausforderungen der gegenwart adäquat sind usw.

das brauchen sie zwar alles nicht erfinden, das gibt es woanders schon!!!, aber die offenheit dazu wäre das mindeste!

wellenschreiber
00
30.8.2011, 07:26
Die Überschrift ist falsch

Masochismus ist wieder was ganz Anderes! Bitte diesen Begriff nicht mißbräuchlich verwenden. Beim Masochismus steht das eigene Verlangen mit dem Sexualpartner in Verbindung und nicht mit dem Beruf.

Orbit Ohne Zucker
11
30.8.2011, 06:59
Analyse die 112te

ich muss hier noch ein bisschen meckern :-)

Wieder eine Analyse mit den üblichen Beobachtungen. Eltern machen zu wenig, alles so anstrengend und zuwenig Liebe in der Öffentlichkeit.

Die vorgeschlagene Lösung (Laptop, Beamer, Whiteboard, Nachmittagsbetreuung, Sozialarbeiter, Schreibtisch) ändert aber nichts am oben beklagten Problem (Eltern).

Ich denke wir müssen endlich einen Konsens finden, was wir (alle Beteiligten) uns von der Schule erwarten. Das wird eine harte Diskussion, die wir jedoch führen müssen. Und dann erst beginnen die Reformen. Auf der Basis dieses Konsens. Dazu muss es Veranstaltungen in den Schulen geben - mit Lehrern, Kindern, Eltern. Keine Kommissionen im Ministerium von Besoldungsrechtsexperten...

Murmelchen1
00
31.8.2011, 09:07
100% Zustimmung -

eine Diskussion dazu ist überfällig.

D/E
00
31.8.2011, 08:11
Noch dazu stammt diese "Analyse" aus der Feder eines

Berufsanwärters, der die Situation noch gar nicht ausreichend kennen gelernt hat.

Orbit Ohne Zucker
04
30.8.2011, 06:46
Die Tatsache verleugnet, aber viel zu selten - uhm?

"Es wird jedoch viel zu selten die Tatsache verleugnet, dass sich eine Lehrkraft in einem ständigen Spannungsfeld bestehend aus Eltern, Kollegen, Öffentlichkeit, Schülern und Behörden befindet."

Es wird wohl eher *viel zu oft* die Tatsache verleugnet, dass Lehrer ein normaler und anstrengender Beruf ist.
Viele Jobs sind in einem Spannungsfeld: Zeit, Geld, Ressourcen, Kollegen, Chefs, Kunden. Jeder will was (anderes) und man muss eben damit arbeiten können.

Lehrer ist am allermeisten ein Sozialberuf. Daher braucht es in der Ausbildung viel Selbsterfahrung, Gesprächsführungstechniken, Selbstreflexion, Psychologie usw. Da oben drauf kommt dann das Fachliche.

Kondratjew -Zyklus
 
00
30.8.2011, 04:25
"30 Jahre alt und angehender Hauptschullehrer" - ein Verweifelter ?

Leider ist der Lehrerberuf oft das Ergebnis einer Negativauswahl. Und das rächt sich leider erst (mindestens) eine Generation später.

Gunter Pilz
13
30.8.2011, 00:28
Mit wenigen Worten ....

.... alles gesagt.
Da bedarf es keinen umfangreichen Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen: In diesem kurzen Artikel steckt viel Wahrheit und so ziemlich alles drinnen, wie's an unserer (Pflicht-)Schule aussieht.
Bei mir kam einmal ein Vater zum Elterngespräch. Er war aber so besoffen (um 10 Uhr vormittags), dass er es nicht in den 1. Stock schaffte. Wie soll so jemand ein Kind erziehen ?

Mann40
10
30.8.2011, 07:38

offenbar musste er sich erst Mut antrinken, vor einem Treffen mit Ihnen ;-)

Fritz Meyer
06
29.8.2011, 19:29
Lehrer mussten schon immer Masochisten sein.

Ohne Leidensfähigkeit ist der Beruf nicht zu ertragen.

Murmelchen1
00
31.8.2011, 09:16
Das sehe ich nicht so, im Großen und Ganzen ist es ein sehr schöner erfüllender Beruf.

In der Zusammenarbeit mit den Schülern stört mich kaum etwas auch der größte Teil der Eltern ist sehr konstruktiv. Anstrengend ist eher "die Öffentlichkeit" als eine Art Kollektiv. Spricht man nämlich mit einzelnen, dann kann man ihre Vorurteile relativ leicht entkräften. In der Masse und im Schutz der Anonymität wird allerdings oft das kritische Denken und das Zuhörenkönnen ausgeschaltet. Schade. Ich fühle mich jedenfalls nicht als Masochistin.

J. Reichhart
20
30.8.2011, 07:58
das gegenteil war der fall,

lehrer waren im allgemeinen komplexbehaftete, eitle, selbstbefällige wesen, die ihre minderwertigkeitsgefühle durch machtdemonstrationen an wehr- und hilflosen schülerinnen kompensieren konnten. ohne jede gefahr von sanktionen, verantwortung oder konsequenzen!

ich habe lehrer erlebt, die unzählige biografien zerstört oder nachhaltig negativ beeinflusst haben. ich habe lehrer erlebt, die unzählige schüler wiederholt auf 'nicht genügend' gezapft haben, bis diese die schule verlieszen. ich habe lehrer erlebt, die offenkundige fehler bei der benotung nicht eingestehen konnten und mussten!

von einem zeitgemäszen lehrer-schüler-verhältnis sind wir noch zweihundert jahre entfernt. österreichs schulen stecken im biedermeier!

D/E
03
30.8.2011, 08:07
Fairerweise müssten wir jetzt auch noch erfahren,

wie Lehrer/innen (und Mitschüler/innen) Ihren geschätzten Charakter beschreiben würden. Es kann sein, dass Sie wirklich überdurchschnittlich viele üble Lehrertypen erdulden mussten. Manchmal ist jedoch auch der Spiegel am verzerrten Bild schuld.

onlooker
10
30.8.2011, 08:36
sie werden doch nicht behaupten dass sich lehrer nicht an

verhaltungsäuffälligen schülern rächen, die grosse frage ist natürlich, warum ist der schüler so verhaltungsauffällig? und dass ist den meisten lehrern ziemlich egal, sie wissen sich ganz einfach nicht zu helfen, und der vorpaoster hat recht, die qualität der lehrer ist bemitleidenswert,jaeds zweite jahr eine automatische lohnerhöhung, ob sich die qualität erhöht hat oder nicht, da ist kanada um einiges besser, diese lehrer müssen sich fortbilden um mehr geld zu bekommen, usw.
sie kennen die grosse welt noch nicht, und deren teaching techniques, man weiss doch heute viel mehr über das verhalten von kindern als vor 50 jahren, in österreich sollten sie einmal den durchschnittlichen lehrer fragen ob er/sie jemals ein seminar zur verbesserung i

D/E
01
31.8.2011, 07:50
Der Umgang mit verhaltensauffälligen (politisch korrekte: besonders begabten) Schülern ist für viele Lehrer eine übergroße Herausforderung.

Da haben Sie schon Recht. Von "Rache" kann keine Rede sein. Wir sind ja nicht Jesse James.

Die Pflicht zur Fortbildung ist in jedem Vertrag festgeschrieben, bei Pflichtschullehrern sogar stundenmäßig. Für AHS/BHS-Lehrer gibt es eine Beschränkung!

Da ich selbst in der Lehrerbildung tätig bin und mich mit aktuellen didaktischen Modellen beschäftige, darf ich Ihre Mutmaßungen über meine Person dankend zurückweisen. Sie kennen mich nicht, also bitte urteilen Sie nicht über mich.

In jedem Fall würde ich die Kritik "an den Lehrern" immer relativieren -- umgekehrt sieht ja auch der hartnäckige Basher ein, dass "die Schüler" oder "die Eltern" auch keine homogene Gruppe sind.

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