Ferrero-Waldner soll zu "geringes Interesse" an UNESCO gehabt haben

25. August 2011, 10:31
  • Benita Ferrero-Waldner, Nicht-UNESCO-Chefin
    foto: reuters/bader

    Benita Ferrero-Waldner, Nicht-UNESCO-Chefin

Diplomatenpost nennt Gründe für Scheitern der Kandidatur von Ex-Außenministerin um UNO-Posten

Wien - Eine diplomatische Depesche an das US-Außenministerium hat mögliche Gründe für das Scheitern der Kandidatur von Ex-Außenministerin Benita Ferrero-Waldner als UNESCO-Chefin genannt. „Ihre Kritiker bezeichnen sie als Nachzüglerin in dem Rennen, mit geringem Interesse an der UNESCO", heißt es in der Meldung der US-Mission in Paris an Washington, die am Mittwoch von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurde. Die ehemalige Außenministerin (2000 - 2004), gescheiterte ÖVP-Präsidentschaftskandidatin und EU-Kommissarin habe sich „fälschlicherweise als gemeinsame Kandidatin der EU-Staaten" dargestellt, die als solche in der Lage sei, EU-Gelder an Entwicklungsländer auszuteilen.

In der Depesche, deren Autoren noch von einem möglichen Erfolg der Österreicherin ausgehen, heißt es, Ferrero-Waldner könne vermutlich die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen, da es ansonsten keinen starken Gegenkandidaten zu dem langjährigen ägyptischen Kulturminister Faruk Husni (Hosni) gebe. Ihr gehörten wahrscheinlich die Stimmen aus dem Norden Europas und Kolumbien, sowie möglicherweise die Voten aus Mexiko und Afrika.

Ferrero-Waldner scheiterte mit ihrer Bewerbung um den UNO-Spitzenposten im September 2009 im dritten Wahlgang und zog sich daraufhin von der Kandidatur zurück. In einer Stichwahl setzte sich schließlich die bulgarische Diplomatin Irina Bokowa gegen Husni durch, gegen den wegen seiner antiisraelischen Haltung Antisemitismus-Vorwürfe erhoben worden waren. Sie wurde in einer knappen Abstimmung zu ersten Frau an die Spitze der UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur gewählt. (APA)

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Klar dass die niemand wollte.

Wie in Ö, Schüssel ausgenommen.

wer ist...

die dame auf dem bild?

Nun, wenn sie nicht einmal für die Bundespräsidentin in Österreich taugt,

wird sie bei der UNESCO als Chefin(!) noch weniger brauchbar sein. Die hätte nämlich wesentlich mehr zu bewegen als ein österreichischer Präsident.

Schutzbehauptung

@standard Bitte ohne Bild, habe die Fratze schon fast vergessen, und dann das.

Oder Untersuchungsauschuss, wenn kriminellen Visahandels.

Wäre wichtiger als Faymanns Selbstverherrlichung mit Steuermittel.

die blamagen häufen sich

sollte man in der övp nicht einmal ein ganz kleines bissi - mehr als der nano bereich wird eh nicht möglich - über die qualität des eigenen personals nachdenken...

Wer da wohl das geringe Interesse gehabt hat?

das bild zum text: ist das unsere evita?

in der küche einsperren...

Sein wir alle froh, dass sie es nicht geworden ist. Wäre super Werbung für Österreich, wenn man dann irgendwann draufkommen sollte, dass auch sie was mit der Korruption in der Schüssel-Regierung zu tun hatte.

sie war aussenministerin, als die skandale mit den visa aufgeflogen sind.
und nix ist ihr passiert.

primäre Selbstdarsteller

finden eben irgendwann kein Publikum ....

Warum errinnert mich ihr Laecheln so sehr

an die Stiefmutter von Schneewitchen aus dem Maerchenbuch meiner fruehen Kindheit?

Walt Disney haette seine Freude an ihr gehabt :-)

Gruss aus Genua !!

hahahahahahaha

Wahrscheinlich war sie einfach zu doof.

Gehn's, wenn man doch 101 Sprachen spricht...

deutsch:blablabla
spanisch:blubblubblub
usw

loool, und so gut Satellitenbilder lesen kann

Genau das bedeutet die Aussage ja, ist halt diplomatisch ausgedrückt.
geringes Interesse = kriegt wenig mit

sie war Teil der Ära des...

abgewählten Ex-Sch-BK! Diese Zeit setzte ich gleich mit "NIE WIEDER".
Man muss genauso oft posten, wie in den Medien Artikel erscheinen! Bis in die Gegenwart sind Gerichte noch beschäftigt, soweit noch ermittelt wird! Täglich kommen kriminelle Handlungen ans Tageslicht, von denen dieser Mann nichts mitbekommen hat, wo selbst die Justiz in Schieflage geraten ist! Bin aus dieser "ABWIRTSCHAFTSPARTEI" ausgetreten und nach wie vor überzeugt, dass dies der richtige Schritt war. Figl Raab, Koren... waren noch Persönlichkeiten mit Charisma, Anstand, haben für und nicht gg. das Volk regiert!!!

Sie habe sich „fälschlicherweise als gemeinsame Kandidatin der EU-Staaten" dargestellt.

Ist ja kein neuer Schmäh. In Ö. stellt sich die ÖVP ja auch gerne als *die* staatstragende Partei dar, vereinnahmt in ihrer Hybris das Land für sich und fordert von anderen gern einen "(nationalen) Schulterschluss" damit alle nach nach ihrer Pfeife tanzen.

Auf internationaler Ebene klappen solche Spielchen halt nicht so leicht. Mal eben die Länder der EU für sich zu vereinnahmen, um einer Parteigängerin einen netten Versorgungsjob zu verschaffen, wird da garnicht gern gesehen; ganz im Gegenteil.

övpler haben nun einmal kein interesse an wissenschaft, erziehung und kultur.

sind die einzigen die keine gauner waren von der schüssel ära, warscheinlich.

Sehr gut, dass Leistungsträger-Schmäh im Ausland und dort wo es darauf ankommt nicht funktioniert.

Funktioniert dort auch, aber nicht auf dem Schüssel und Komplizen Niveau.

FW und Nabucco, 2leere Röhren.

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