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Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Ministerin Claudia Schmied und ihr neuer MQ-Chef. Christian Strasser wird am 1. Oktober die Geschäftsführung übernehmen.
Das MQ soll verstärkt zum "Kunstschaffensraum" werden.
Wien - Als "nahezu idealtypische" Besetzung bezeichnete Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) am Mittwoch Christian Strasser bei dessen Präsentation als neuer Geschäftsführer des Wiener Museumsquartiers. Strasser sei ein "erfahrener, weltoffener Kultur- und Immobilienmanager" .
Ab 1. Oktober wird der Oberösterreicher Strasser, der unter anderem das Linzer Kulturzentrum Posthof geleitet hat und zuletzt als Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Linz tätig war, Wolfgang Waldner als MQ-Chef nachfolgen. Waldner war im April als Staatssekretär ins Außenministerium gewechselt.
Insgesamt 29 Bewerbungen habe es im Zuge des offenen Ausschreibungsverfahrens für die Geschäftsführung des Kulturareals gegeben, mit fünf Bewerbern habe sie vertiefende Gespräche geführt, sagt Schmied. Strasser habe "innerhalb der Ausschreibungsfrist in einem persönlichen Gespräch mit mir sein Interesse bekundet" und sich danach formal beworben. Strassers Vertrag ist auf fünf Jahre befristet, eine Verlängerung wäre auch ohne neuerliche Ausschreibung möglich.
Mehr Lokal-Kultur
Für den künftigen Herrn über die Enzos erfüllt das Museumsquartier drei Funktionen - "als Lebensraum, Kulturraum und Schaffensraum" . Mit jährlich mehr als 5,8 Millionen Besuchern sei das MQ in den ersten zehn Jahren "prächtig gediehen" - Strasser möchte nun die Lokale noch mehr in die Kunstprojekte einbinden. "Zu den Immobilien der Stadt Linz gehören auch 30 Wirtshäuser" , erzählt Strasser lachend, "die Gastronomie ist mir also nicht fremd." Weiters möchte der designierte Geschäftsführer die einzelnen Kultureinrichtungen besser miteinander vernetzen - etwa durch gemeinsame Programm-Schwerpunkte und ein stärkeres Augenmerk auf Kunstvermittlung. Was den "Schaffensraum" betrifft, plant Strasser, das "quartier21" zu stärken. "Das bunte, florierende Biotop" , das der zeitgenössischen Kunst gewidmet sei, verdiene mehr Aufmerksamkeit.
Nicht zuletzt möchte Strasser das MQ öffnen - für Kunst aus den Bundesländern, aber auch architektonisch. Ausführen wollte Strasser seine Pläne noch nicht, es werde aber mit den Architekten Ortner & Ortner Gespräche darüber geben, wie man "mit geringen Mitteln" eine Signalwirkung nach außen erzielen könne.
Der Blick von außen zeichne Strasser aus, sagte der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SP). "Es ist gut, dass jemand aus den Bundesländern kommt, dessen Blick nicht nur in Wien geschult wurde."
In Wien ist Strasser bereits Aufsichtsratsmitglied bei den Bundestheatern und den Vereinigten Bühnen. Seine Funktion als Obmann des Theatervereins, wo er Eigentümervertreter der Stadt ist, wird Strasser "noch vor Oktober zurücklegen, das wäre unvereinbar". (Bettina Fernsebner-Kokert, DER STANDARD - Printausgabe, 25. August 2011)
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Machen Sie die "electronic avenue" zu dem was der Name suggeriert. Der jetzige Ramschladen ist eine Beleidigung. Die Banalitäten der "Avantgarde" sind auch kaum auszuhalten.
Mehr Qualität in diesen Bereichen bitte. Das wäre auch einen neue Deutung des MQ:
Museumsquartier - Moderne Qualitäten.
Wie phantastisch ist das denn! Es wird nicht einmal mehr ein offenes, objektives Auswahlverfahren geheuchelt :o)
Liebe Frau Schmidt, sollten Sie einen Sektionschef benötigen bzw. bei Departure is ja grad der Chefposten vakant; ich würde unverbindlich in einem persönliche Gesprächen mit Ihnen Interesse bekunden. Von dannen mit diesen lästigen öffentlichen Ausschreibungen...
hört sich ja nicht so prickelnd an... mit dem leopold museum und dem mumok gibt es im mq schon zwei äußerst presente moderne architektonische einschnitte. gelungen sind sie allemal, jedoch könnte ein weiteres objekt leicht die harmonie dieses ausgeglichenen, stark ausgeprägten kontrastes, in eine schieflage rücken
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