300 Millionen Jahre alte Weberknechte gefunden

Ansichtssache | 26. August 2011, 18:16
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foto: russell garwood/naturkundemuseum berlin

Die Bilder zeigen, dass die Tiere aus dem Steinkohlewald des Karbon den noch heute existierenden zwei Weberknecht-Gruppen ähneln. Weberknechte haben sich demnach vor mehr als 300 Millionen Jahren in ihre Hauptgruppen gespalten und manche von ihnen haben seither ihren Körperbau kaum verändert. Das eine Tier (Macrogyion, hier im Bild) hat die typische Form mit kleinem, rundem Körper und langen, dünnen Beinen, genau wie der heutzutage am häufigsten anzutreffende einheimische Weberknecht.

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sapperlot!

gruß an den weberknecht, freund meiner kindheit am lande!

Der abgebildete muss wohl sowas wie der

Ururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururopa Ihres Kindheitsweberknechtes gewesen sein ;-)

auch der weberknecht freut sich, wenn er weiß, von wem er abstammt.

ps: mein beileid zum ableben von paul - möge ihm die erde leicht sein!

Unser guter alter Hausweberknecht Paul

hat erst kuerzlich das zeitige gesegnet (wir haben ihn hinterm Haus vergraben). Wir kannten ihn seit ca. 3 1/2 Jahren. Wie alt er aber wirklich war weiss ich nicht genau. Wohl juenger als 300 Millionen Jahre.

Jetzt hoffen wir halt, dass er uns wenigstens ein paar Babyknechte hinterliess...

RIP mein guter Paul,

Dein Preger, Teilzeitkuenstler/In

de werdn scho recht stinkn,

oda?

Der RB Webberknecht

Gender

Ist die Ansprache Zimmermänner Gendermäßig überhaupt zugelassen? ("Heimat bist du großer Zimmermänner/mädchen")

fehler!

zimmermann ist ein komplett anderer beruf wie zimmermädchen und warum eigentlich mädchen und nicht frau? ruf´mal einen zimmermann zimmerbub ... da gibt es dann eine mit dem latthammer ;-]

lg
dein trollkind

und was ist mit den Knechten??

Heimat bist du großer Knechte, großer Dirnen...

Zimmermädchen entspricht eher Stubenbursch :D
Zimmermann...öh...Zimmerfrau.

Das eine reinigt, das andere baut.

Meine einzige Phobie

Ich glaube es gibt keine harmloseren Wesen als Weberknechte aber ich kann mich kaum im gleichen Zimmer mit einem aufhalten. Toll dass es so gebrechliches Zeug schon seit 300 millionen Jahren gibt.

Weberknechte sind mir lieber als die anderen (die Web-)Spinnen. Ich vermute, weil erstere eher langsam herumschleichen und nicht so unberechenbar und schnell laufen wie Letztere. Auf die Hand nehmen, was bei Käfern u.ä. kein Problem ist, möcht ich sie trotzdem nicht.

Das Allerschlimmste sind für mich allerdings Schnaken, also quasi die Flugversion eines Weberknechts (ich weiß schon, sind Insekten, keine Spinnen). Die können schon kleinere Panikattacken auslösen.

Interessanterweise

habe ich mit ihnen keinerlei Probleme - nur mit Spinnen.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe diese Biester schon immer gemocht.

Interessant

Wo haben die Viecherl nur gelebt bevor es Zimmerecken gab?

Ich glaube, Sie verwechseln die nur spinnenartigen Weberknechte (weder Spinndrüsen noch Gift) mit gewissen Spinnenarten. Echte Weberknechte sind Naturburschen, die eher zufällig in Häuser kommen.

Man kann die aber auch ziemlich leicht mit denen hier verwechseln:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%... tterspinne
Es ist zwar falsch, aber durchaus verständlich, dass die im allgemeinen Sprachgebrauch auch oft als "Weberknechte" bezeichnet werden.

Das beruhigt mich jetzt aber gar nicht!

Ich habe bisher immer gedacht, die "Weberknechte" sind eh recht liebe harmlose Tierlein. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich sie nur mit den "Zitterspinnen" verwechselt habe, wird mir jetzt noch ganz heiß...

Hmmm

Ok, mein Beitrag war eher humoristisch gedacht. Aber jetzt lerne ich so Manches. Was mich eigentlich fasziniert ist die Frage: Welchen Vorteil haben diese Tiere durch ihre Gestalt, dass sie das schon seit zumindest 300Mio Jahren so erfolgreich durchziehen. Man möchterte doch meinen, diese netten Zeitgenossen sind in erster Linie Teil einer Nahrungskette, wo sie ziemlich am Anfang stehen müssen, weil sie doch recht schlecht flüchten, angreifen oder sich verteidigen können. Ähnliches denke ich mir auch immer bei den Schnaken.

schnaken sind der letzte zyklus des insekts

und nachdem (angeblich) die fortpflanzung kurz nach der wandlung zur fertigen schnake stattfindet, ist selbsverteidigung und langes leben egal für das flattertier.

lg
dein trollkind

Sie passen halt überall rein und sind flexibel. Große Menge Nachwuchs, daher wurscht, wenn 1000 Individuen kein Essen finden...Wenig Anspruch an die Umgebung, essen alles, was kleiner ist...

Jetzt stellt sich die interessante Frage, was Sie jetzt wieder unter "Schnaken" verstehen. Jene Tiere, die man in meiner Heimat als "Schneider" oder jene, die man in Österreich als "Gelsen" kennt?

gelsen sind die kleinen stechmücken mit dem enervierenden gesurr. schnaken sind große mücken mit extrem langen beinen, die eher langsam herumfliegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schnaken

"schneider" dürfte ein gebräuchlicher name in deutschland sein...

Aber hierzulande werden "Gelsen" bzw. "Stechmücken" als "Schnaken" bezeichnet (in Schleswig-Holstein soll dafür "Schuster" gebräuchlich sein), Fliegen als "Mücken" und Weberknechte übrigens als "Schneider".

Daher mein Interesse an solchen Terminologien, die den Arglosen in die Irre führen können.

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