Uni Linz brachte dem Land Oberösterreich im Vorjahr 321 Millionen Euro

24. August 2011, 16:54

2050 neue Arbeitsplätze - Kunststofftechnik-Studium mit positiven Effekten

Linz - Die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz generiert 321 Millionen Euro pro Jahr zusätzliche Wertschöpfung für das Land Oberösterreich. Das ergab eine aktuelle Studie des Volkswirtschaftsprofessors Friedrich Schneider. Auch 2.050 neue Arbeitsplätze wurden 2010 geschaffen, wie die Uni am Mittwoch in einer Presseaussendung mitteilte. Die Einrichtung des Studienzweiges Kunststofftechnik - seit 2009 bietet die JKU dieses Studium an - habe großen Anteil daran.

Bauvorhaben

Schneider hat die Bauvorhaben, die Studierenden und Universitätsbediensteten, Effekte durch Kompetenzzentren, Investitionen, Sachanlagen und Firmenbeteiligungen analysiert. Dadurch sei im Vorjahr ein Masseneinkommen von 225 Mio. Euro geschaffen worden. Alleine die Bauvorhaben wie etwa der neue Science Park hätten große Auswirkungen. Als Effekte auf das Bruttoinlandsprodukt errechnete Schneider über 37 Mio. Euro für das Jahr 2011 sowie 237 Arbeitsplätze.

Die Effekte, die auf die Beschäftigten und Studierenden der Kunststofftechnik zurückzuführen sind, hatten laut Studie 2010 einen Anteil von 8,69 Mio. Euro am regionalen Bruttoinlandsprodukt. Das dadurch generierte Masseneinkommen habe 6,08 Mio. Euro betragen und die Effekte auf die Beschäftigung 54,6 Mio. Euro. Im Sommersemester 2011 belegten 140 Studierende den Zweig Kunststofftechnik als Bachelor- oder Masterstudium, 35 Personen mehr als im Wintersemester 2009. Hierbei müsse beachtet werden, dass die Studierendenzahlen an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät von allen Studierenden der JKU Linz nur etwa 18 Prozent ausmachen würden.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des branchenübergreifenden Kunststoffclusters stellte Schneider gesondert dar, da die Kunststoffstudiengänge sowie die gesamten Forschungsproduktivität an der JKU wesentlich zu seiner Existenz beitragen würden. Alleine der Effekt auf das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2010 habe 3,97 Mrd. Euro betragen. Über 25.000 Arbeitsplätze seien gesichert worden.

Neue, attraktive Studiengänge

Schneider schlussfolgerte, dass die volkswirtschaftlichen Effekte der JKU Linz und vor allem des Studiums der Kunststofftechnik quantitativ bedeutend sind. In der Schaffung von neuen attraktiven Studiengängen sah er eine wichtige Voraussetzung für Oberösterreich, um den Vorsprung zu anderen Bundesländern und zu europäischen Regionen weiter auszubauen. (APA)

MrNO
02
24.8.2011, 21:32
Einmal eine positive Meldung bzgl. Universitäten und Studien!!

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