Echtnamen schützen vor Bosheit nicht

Kommentar der anderen

Ein Plädoyer für die Beibehaltung der Anonymität in Internetforen - Von Ingrid Thurner

Seit den Gräueltaten in Norwegen wird wieder verstärkt gefordert, in den Diskussionsräumen des Web 2.0 die Anonymität abzuschaffen. Da wird von der Annahme ausgegangen, dass nicht nur die islamfeindlichen Exzesse rechtspopulistischer Parteien, sondern auch die Hasstiraden in Blogs und Postings den Boden dafür bereitet haben - und dass bei Zwang zu Echtnamen die Schamgrenze steigt und die Bereitschaft zu beleidigendem Gekeife sinkt.

Insbesondere eine Generation 50+ möchte anonyme Postings so behandeln wie seit Menschengedenken anonyme Briefe: sie nicht beachten. Gefordert wird auch mehr Kontrolle virtueller Plattformen durch die Verantwortlichen.

Aber die Sinnhaftigkeit der Anonymität wird nicht nur deutlich im Extremfall des politischen Blogs in repressiven Systemen, wo Echtnamen die ganze Bewegung in Gefahr brächten, weil Regierungsschergen das Portal samt jenen, die es mit Inhalten bestücken, mundtot machen würden.

Wie die Nutzungspraxis aus ganz normalen Lebenswelten zeigt, würde bei Zwang zur Namensnennung das Web 2.0 nicht nur seinen Charme, sondern über weite Strecken auch seine Existenzberechtigung verlieren. Bei allen Freiheiten einer aufgeklärten Gesellschaftsordnung verbleiben noch eine Menge Tabuthemen.

Zuweilen lassen es biografische Lebensabschnitte wünschenswert erscheinen, sich schlau zu machen etwa über Menstruations- oder Klimakteriumsbeschwerden, Abtreibungen, Sexualität in welcher Form auch immer, Alkoholismus, Spielsucht, jegliche Krankheit sowieso, Strafdelikte. Aber selbst wer sich bloß in einem Forum für Modelleisenbahnbau herumtreibt oder im sozialen Netzwerk der Pets die Identität seiner Katze annimmt, will mitunter verhindern, dass Nachbarschaft, Vorgesetzte oder gar die Kinder aufgrund eines dummen Zufalls mitlesen.

Verlust

All diese unschätzbaren neuen Möglichkeiten, sich zu informieren und auszutoben, gingen bei Preisgabe der Anonymität verloren - ohne dass Rechtsextremismus, Rassismus, Terrorismus oder singuläre Gewaltakte verschwänden.

Ohnedies ist die Anonymität bloß Fiktion und notfalls leicht zu knacken. Zudem sind die rechtspopulistischen Parteien Europas ganz ohne Wahrung der Anonymität groß geworden. Auch in sozialen Netzwerken verwendet man Echtnamen, und doch werden Leute gemobbt, Minderheiten verhetzt, Religionen verulkt, Gläubige diskriminiert.

Bleibt also Zensur? Studiert man die Foren einiger der edlen Blätter im deutschsprachigen Raum, stellt man fürs Erste fest, dass das Benehmen dort entschieden besser ist als in jenen der einschlägigen Boulevardzeitungen. Insbesondere in den Kommentaren der FAZ, die Klarnamen bei den Postings fordert, ist manchmal ein fast krampfhaftes Bemühen um Korrektheit feststellbar.

Kaum anders

Bei einer genaueren diskursanalytischen Betrachtung findet man allerdings schnell heraus, dass islamfeindliche Positionen keine Frage der Anonymität sind, dass sie aber bei dem rücksichtsvollen Ton, der in diesen Blättern gepflegt wird, besonders gut zur Geltung zu bringen sind. Was da alles höflich verpackt an Gemeinheiten daherkommt und die Kontrollfilter passiert, ist erstaunlich.

Mehr Überwachung erfordert demnach von den Diskutierenden mehr Fantasie und sprachliches Geschick, vermindert Pöbeleien, verhindert sie aber nicht gänzlich. Die Lösung kann demnach nur in der Schaffung eines gesellschaftlichen Klimas liegen, das Rassismen unnötig macht, in dem eine Gesprächskultur gedeiht, die Diskriminierung nicht akzeptiert. (Ingrid Thurner, DER STANDARD, Printausgabe, 24.08.2011)

Die Autorin ist Kulturanthropologin an der Uni Wien und Mitglied der Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung.

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Menschen sollten überhaupt weniger kommunizieren.

Trolle trollen doch, weil sie zuviel Zeit haben und nichts mit sich anzufangen wissen.

Dr. Muffel ist also ihr echter Name ...

und auf der Strasse laufen sie wohl auch nicht ohne weithin sichtbares Namensschild, nehme ich an?

Ich bewundere ihre Zivilcourage und Haltung.

Der Name ist die Identität.

ehrlich gesagt, habe ich mit meiner realidentität nicht viel gemeinsam. :)

wer anonyme accounts abschaffen will, tötet identitäten, denn auch virtuelle identitäten sind lebewesen...

Wenn der Echtnamen-Zwang eingeführt wird, lasse ich mich amtlich in Mike Hunt umbenennen.

oder John Smith?

Noch besser:

John Doe

Hinzu kommt

daß alle Namen die ich mir die Freiheit nehme, mir zu geben, echt sind. 'Cuz I say so!

Ebenso die Namen, die Feunde mir geben.

Oder, um, Liierte...

Ich höre auch auf Namen wie: "Schatz, bring' doch mal den Müll raus und wenn Du schon dabei bist, sei doch so lieb und pumpe den Hinterreifen von meinem Radl auf, bitte, danke!"

(Einer der längsten der vielen Namen, wobei, einleitend, "Schatz" nicht nur der maßgebliche Zünder ist, der den Müllrausbringer und Aufpumper aktiviert und die Aktion auslöst, sondern längst meinen Passnamen abgelöst hat. Den hat sie vergessen...)

Anyways: die zwei Typen, die im California Valley Websites betreiben, sowie Politiker und Medienmogule werden nicht bestimmen, welche Namen ich zu tragen beliebe. No way!

diese...

einglischen Ausdrücke sind soooo cooool.....:)

absolut richtig - thx, frau turnherr

was ich noch anmerken möchte:

durch klarnamen wird auch das anlegen von mehreren nicks verhindert

ich (/b/) bin zum beispiel ein reiner trollnick, da mein verfasser seien ursprünglichen nick doch etwas niveauvoll halten möchte (eitler pfau!)

manchmal gehen ihm aber die pferde durch, er hat miese laune etc (und zudem einen etwas schrägen humor) - wer kann's ihm verdenken?

und dann noch was -> http://www.youtube.com/watch?v=d... cQ&ob=av2e

*hihi*

Thurner heißt die

aber mit Echtnamen.........

Wie man sieht...

...nützt der echte Name gar nix. Ich hätte den Kommentar jetzt auch Ingrid Turnherr zugeschrieben, wenngleich ich mich wunderte in diesem Medium in dieser Form von ihr zu lesen. War aber nicht grund genug für mich, noch mal genauer nachzulesen.

got you! ;)

Echtnamen schützen vor Bosheit nicht

Stimmt sogar!

Als Beispiel für die Themen Politik und Gesellschaft dienen mir jetzt einige gewichtige Persönlichkeiten:

Hans Söllner, Volker Pispers, Dieter Hildebrandt, Georg Schramm, usw ...

Als ob die 'anonymen' Postings wirklich anonym wären!

Wer ist schon vor den emsigen privaten und vor allem auch staatlichen Internetschlüfflern sicher? Der große Bruder sieht alles und nimmt gern jene Elemente aufs Korn die ihm nicht passen, natürlich auch dann, wenn das in keinster Weise etwas mit der Verteidigung der Verfassung zu tun hat.

Meine Meinung ist

Anonymes Posting hat den Vorteil, dass jemand die Freiheit hat seine Meinung kund zu tun ohne Folgen zu befürchten. Wie viele würde es geben, die diese Person dann zB. auf Facebook fertig machen würden? Gerade bei seltenen Namen wäre dies recht einfach. Ich warte eigentlich nur darauf bis es eine art Internet-Card für alle gibt; jeder, der einen Internet Zugang hat bekommt dann eine Card mit einem Code den er dann überall eingeben muss wenn dieser jemand sich irgendwo registriert ;-)

Als jemand, der einen einzigartigen Namen hat kann ich nur zustimmen (liegt an einem Schreibfehler, als mein Großvater von einem Bundesland ins andere gezogen ist, von daher ein einzigartiger Name). Plötzlich ist man überall verschrien und kann nichtmal sagen: "das ist halt einer der den gleichen Namen hat". Hans Meier gibts sicher zigtausendfach, aber mich gibts leider nur einmal.

warum wird islamfeindichkeit

hervorgehoben aber katholikenfeindlichkeit, oder andere x feindlichkeit nicht.
ich persönlich meine, dass islam schwer vereinbar mit westlichen gedankengut ist. warum soll ich das nicht offen und anonym sagen können?

Dürfen sie doch auch, wenn sie jetzt noch erklären warum und ohne Beleidigungen und Hasstiraden auskommen.

unter anderem aus folgenden gründen

“Und wenn Ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis Ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt!” (Sure 47, Vers 4)
“Und so sie den Rücken kehren, ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer Ihr sie findet!” (Sure 4, Vers 89)
“Muhammad ist der Gesandte Allahs, und seine Anhänger sind streng gegen die Ungläubigen, barmherzig untereinander.” (Sure 48, Vers 29)
“Die ungehorsamen Frauen… warnt sie, verbannt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie!” (Sure 4, Vers 34)
“Vorgeschrieben ist Euch der Kampf.” (Sure 2, Vers 216)
“Verwehrt ist Euch Krepiertes, Blut, Schweinefleisch und das, über dem ein andrer Name als Allah angerufen ward.” (Sure 5, Vers 3)

oder, hasse jeden der nicht denkt wie du. das passt nicht gut zu uns.

2.Mose 32:27:

Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten.

2.Moses 32:27 hingegen ist ja viel westlicher:

Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten.

Fünf weitere Minuten mit google würden mir zu jeder zitierten Sure eine äquivalente Bibelstelle als fadenscheiniges Argument dafür liefern, warum der Katholizismus nicht mit westlichen Idealen vereinbar ist. Mein Leben ist mir allerdings für so etwas zu kurz.

und warum genau soll das nicht gut 'zu euch' passen? da gibts eh viele überschneidungen zum christentum. ein paar zitate, diesmal aus der ach so heiligen bibel:

"Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden." (Markus 16, 16-17)

"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; ..." (3.Mose 20,13)

"Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!" (Psalm 137,9)

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." (4. Mose 31,17-18)

"Lasset eure Weiber schweigen i

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewa... _der_Bibel

"Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“

Passt genausogut zu uns wie ähnliche Punkte aus der Bibel :)

etwa:
"liebe deinen nächsten"
oder
"du sollst nicht falsch zeugen als zeuge gegen deinen mitmenschen"
?

Jaja, die feinen Sachen herauspicken ist einfach.

Ein guter Christ kennt aber die ganze Bibel ;)

kennt er eh

Können Sie diese Bibelstellen auch zitieren?

Wenn mich die Standardzensur zitieren ließe würde ich es tun.

Aber Sie können in der Zwischenzeit gerne "Leviticus" googlen, u. was der alles für ein "Greuel" hält u. wie dann mit denen die diese Greueltaten vollführen verfahren wird.

Könnte ich, aber googlen kann jeder selber.

Fangen's mal bei Leviticus an - zB:

" Denn welche diese Greuel tun, deren Seelen sollen ausgerottet werden von ihrem Volk"

Mit "Greuel" ist in dieser Bibelstelle u.a. Homosexualität gemeint. Nur eine von vielen solchen "netten" Passagen in der "heiligen" Schrift.

Merke: nur weil viele Christen sich die "guten" Seiten ihrer Religion heraussuchen u. danach leben, heißt das noch lange nicht, dass die Religion an sich nur Gutes propagiert, und schon garnicht, dass die Regeln die hier aufgestellt werden in der heutigen Zeit angemessen sind.

z.b.

"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie Schändliches getan, sie sollen sollen beide mit dem Tod bestraft werden."
(Lev 20:13)
"Wenn einer zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, seine Mutter, sein Weib, seine Kinder, seine Brüder und Schwestern [...] kann er nicht mein Jünger sein."
(Lk 14:26)
"Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter." (Mt 10:34-35)
"[Jesus] aber sprach zu ihnen: [...] wer kein Schwert hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe eines."
(Lk 22:36)

Islam und Frauenrechte

Schon allein dieses Thema ist ein großer Kritikpunkt, ohne daß man dazu noch viel sagen muß.

Diese Schriftsteller sind als gute Quellen zu nennen:

Irshad Manji, Salman Rushdie, Oriana Fallaci +,

Auch der Katholizismus war in den letzten Jahrhunderten großer Kritik ausgesetzt und Menschenrechtskämpfern ein Dorn im Auge!

Ebenso das Thema Abfall vom Glauben. In Europa bei Christen und Juden keine große Sache ...

...vermindert Pöbeleien, verhindert sie aber nicht gänzlich...

Ich bin für die Beibehaltung der Anonymität bei den Postings. Auf diese Weise wird ein gewisser Überblick über die Intelligenz mancher Schreiber möglich.

http://so-for-humanity.com2000.at

Schönes Kommentar :-)

Außerdem wäre einem Mensch in gewisser Hinsicht die Freiheit genommen, sich weiterzuentwickeln.

Oder wer von euch kann seine Meinungen von vor 20 Jahren heute noch 100%ig vertreten?

Also ich möchte meine zum Teil unreifen Gedanken aus jener Zeit nicht mehr als googlebar wissen ;-)

das Kommentar?!

Ja, dieses seltsame Vieh treibt seit geraumer Zeit hier sein Unwesen

Keine Ahnung, wer es ausgebrütet hat, aber es reißt mich jedesmal, wenn ich seiner ansichtig werde. Vielleicht geht es ja auf "das Teller" zurück ...

Darüber rege ich mich nicht mehr auf...

...Wer die alte Rechtschreibung nicht beherrschte,
hat auch seine Probleme mit der Neuen.
Einfacher wäre auf Dialekt: da!
Da Kommentar, da Teller(a)
oder gleich "da dege"- Aber dann wäre es schon wieder zu kompliziert, es würde zu Verwechslungen zwischen: dege, sege, setane etc. kommen...

Der Dialekt (jedenfalls in Ostösterreich) löst das Problem nicht

"Da dölla" - "des dölla".

Aha...

Dazu kann ich nur sagen: "Sege wol!"

OsttirolerIn?

Knapp daneben...

..der südbairische Dialekt hat sich auch in Kärnten erhalten

Nein, das ist gendern 2.0
Alles wird versächlicht.

Das Baum, das Katze, das Computer, usw. ;-)

Oder war doch Swype schuld, oder gar das eine Bier zu viel?

ein schönes Kommentar ;-)

leider gar nicht so unrealistisch

Ein Klarnamens-"Zwang" (Abgleich der User- mit realen Identität) klingt erstmals unrealistisch, da ein privates Unternehmen nur gegen personenbezogene Daten authentifizieren könnte, die ihm legal und freiwillig überlassen wurden. Somit ginge es eher um ein geschlossenes Userforum (z.B. für Abonnenten oder Facebooknutzer).
Auf der anderen Seite mit steigender Relevanz der elektronischen Identität könnte z.B. eine verlangte Facebook-Authentifizierung durchaus gewichtiger werden als ein "Echtnamenszwang".
Wenn man weiters bedenkt, dass das ZMR unsere Meldedaten verkauft und Anonymität im Netz illusorisch ist - leider gar nicht so unrealistisch!

genau frau turnschuh ;)

im ernst, stimme ihnen voll zu.

Tschuldigung, sie tun der Dame unrecht!

Die echte Frau Turnschuh sitzt dem HaCe heute bei und wäre beim Verfassen eines solchen Artikels intellektuell an den Rand ihrer Leistbarkeit gebracht!

Ja, die Verwirrung tritt regelmäßig ein.
Einen Moment war ich auch irritiert.

Is'n, ha ?
I haß wiari haß!

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