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Expertenrat empfiehlt Gebühren und Zugangshürden

Lisa Aigner, 23. August 2011, 14:59
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    Karlheinz Töchterle präsentierten die Empfehlungen für den Hochschulplan.

  • Der Expertenbericht als Download.

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    "Ob der vielen Vorschläge kommt man ins Schwitzen", so der Wissenschaftsminister.

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    Hochschulen in Österreich

Wissenschaftsminister Töchterle will "Verbindlichkeit" des Studierens durch Zugangsbeschränkungen erhöhen

"Ob der vielen Vorschläge könnte man ins Schwitzen kommen", zeigte sich Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) heute bei der Präsentation der Experten-Empfehlungen für den Hochschulplan etwas überwältigt. Als "Stoffsammlung" bezeichnete einer der Experten, Eberhard Menzel, den Bericht.

An Ideen für das österreichische Hochschulsystem mangelt es den drei Experten aus der Schweiz und Deutschland wirklich nicht. Das Papier enthält Empfehlungen für die Organisation des Hochschulbereiches, für Finanzierung des Systems und Steuerungsmittel.

"Abrutschen in Mittelmäßigkeit"

Das österreichische Wissenschafts- und Forschungssystem befinde sich "immer noch auf hohem Niveau", "weiteres Abwarten und ein Versuch, die allseits bekannten Probleme auszusitzen" würden jedoch zum "Abrutschen in die Mittelmäßigkeit" führen, heißt es im Bericht. Erstellt wurde er von Antonio Loprieno,

Die Experten schlagen deshalb ein Finanzierungskonzept vor, in dem sich alle "Stakeholder" am Budget für die Unis beteiligen: Ausländische Staaten sollen Ausgleichszahlungen für ihre Studenten zahlen, die Ländern sollen sich an der Infrastruktur für die Universitäten beteiligen, die Wirtschaft soll in die Forschung investieren und die Studenten sollen Studiengebühren zahlen. "Wir haben ausgerechnet, dass ein Bachelor- und Masterstudium bei einer Studiengebühr von 500 Euro pro Semester so viel kostet wie man im ersten Jahr der Berufstätigkeit verdient", argumentierte Andrea Schenker-Wicki von der Universität Zürich für Studiengebühren. Insgesamt orten die Experten damit ein Finanzierungspotenzial von 790 Millionen Euro für den Hochschulsektor.

Unis sollen Studenten aussuchen können

Angesichts der vielen Studenten empfehlen die Experten auch die Einführung von Zugangsbeschränkungen. Bachelorstudien sollen dann beschränkt werden, wenn der Andrang sehr groß ist. Bei Masterstudien sollen sich die Universitäten "aussuchen können", wer studieren darf und wer nicht.

Neben Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren wird auch eine andere Steuerung für den Hochschulbereich empfohlen. Eine "Hochschulkomission" soll das oberste Beratungsgremium sein und Strategien entwickeln. Die "Hochschulkonferenz" bestehend aus den Interessensvertretern von Universitäten, Fachhochschulen und Ministerium soll diese Strategien koordinieren, die Hochschulen sie umsetzen. Eine Hochschulkommission schloss Töchterle bereits bei der Präsentation aus. Die Hochschulkonferenz jedoch soll bereits im Herbst tagen und über die Empfehlungen für einen Hochschulplan beraten. Der Wissenschaftsminister hat angekündigt jenen Hochschulen mehr finanzielle Unterstützung zu geben, die sich genau an diesen ausgearbeiteten Plan halten.

Fachhochschulen ausbauen

Österreich soll laut den Experten auch den Fachhochschulbereich ausbauen und dadurch die Unis entlasten, heißt es in dem Papier. 2009 besuchten nur 11,1 Prozent aller Studenten eine FH, die Experten halten eine Steigerung auf 40 Prozent (allerdings inklusive PH-Studenten) für wünschenswert.

Wissenschaftsminister Töchterle bezeichnete den Blick der Experten bei der Präsentation als "hochkompetent" und "scharf". Es würden manche Dinge eher langfristig umgesetzt werden können und andere schneller. Als Beispiel nannte Töchterle Studiengebühren, die man leicht einführen könnte. Ausgleichzahlungen aus Deutschland wiederum seien eher schwieriger durchzusetzen. Zu einer Beteiligung der Länder an der Uni-Finanzierung bezeichnete der Wissenschaftsminister als "schlüssig". Schließlich würden sich die Länder sehr für Universitäten einsetzen. "Ich will die föderale Struktur beibehalten und stärken", so Töchterle.

100.000 studieren weniger als einen Tag

Grundsätzlich sei es an der Zeit die "Verbindlichkeit des Studierens" zu erhöhen. Hier gab ihm auch Experte Menzel von der Hochschule Ruhr West Recht. Derzeit gäbe es beinahe 100.000 Studenten, die weniger als einen Tag in der Woche an der Universität studieren würden. Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen würden diese Verbindlichkeit bringen, dies würde die Situation an den Fachhochschulen beweisen, ist der Wissenschaftsminister überzeugt. 

Viel Zeit für die Umsetzung all dieser Punkte bleibt nicht. Bereits im nächsten Jahr beginnen die Verhandlungen des Wissenschaftsministeriums mit den Universitäten um die neue Leistungsvereinbarung für die Jahre 2013 bis 2015. Geht es nach dem Wissenschaftsminister sollen die Grundzüge für den neuen Hochschulsektor in Österreich bis Ende dieses Jahres stehen. (Lisa Aigner, derStandard.at, 23.8.2011)

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StVO2
11
25.8.2011, 01:05
FHs wirklich das Gelbe vom Ei?

Nach dem Rat der Experten liegt das Heil im verstärkten Ausbau der FHs auf Kosten der Unis. Die Ausbildung bis zur Verwertbarkeit in der Wirtschaft geht auf den FHs sicher rascher.n Alerdings ist die österr. Wirtschaft im Wesentlichen durch KUMs bestimmt. Bei diesen ist es aber für das Überleben erforderlich sehr felxibel zu sein. In dieser Hinsicht sind Uni-Absolventen sicher besser, da sie sich während des Studiums selbst organisieren mussten, wogegen den FH-Absolventen alles, wie in eine Schule vorgegeben wird. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit lernt man dabei nicht gerade. Ob das für die österr. Wirtschaft so besonders gut sein wird wage ich zu bezweifeln.

Völkerball
01
24.8.2011, 17:52
Ah, da. Seite 34

"Insbesondere in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Massenfächern erweist sich das Fehlen von Zulassungsregeln als ein schlechtes Geschäft für das Individuum und die Gesellschäft."

Mit der Fußnote auf Seite 38 kommen wir der Sache auf den Grund :-)

Rote Pest
13
24.8.2011, 15:51

Mit dem Bologna Prozess verkommen die österreichischen Universitäten zu Ausbildungsstätten der Wirtschaft. Dabei haben die doch eh schon die FH's.
Die meisten Vorlesungen sind "prüfungsimmanent", also mit Anwesenheitspflicht und weniger Prüfungsterminen. Viele zu viele Lehrveranstaltungen erfordern vorher abgeschlossene Module.
Von universaler oder gar individueller Ausbildung in Wissenschaften ist kaum noch eine Spur zu finden.

MCW-VIE
00
24.8.2011, 15:16
... wochenlang irgendwelche 'Experten' ÖVP-Ideologie ausarbeiten lassen und dies auch noch finanziert mit Steuergeldern ...

... was diese Politiker an Geld für 'Expertengruppen' udgl. aufbringen, um parteipolitische Berichte aus dem Hut zu zaubern ist einfach eine Frechheit ...

Da werden hunderttausende Euros herumgeschleudert als geb's kein morgen mehr ...

Ich würde mir wünschen einer der Oppositionsparteien würde eine parlamentarische Anfrage stellen um herausfinden zu können wieviel dieser ÖVP-Wunschbericht gekostet hat.

fahrenheit 451
00
24.8.2011, 16:19

in der privatwirtschaft sind es dann consultants die sinnlos geld verpulfern dürfen ^^

teilweise auch freunderlwirtschaft

onduras
11
24.8.2011, 15:14

ohne studiengebühren plus zugangsberechtigung wird es nicht gehen, allerdings bezweifle ich bei der vorgeschlagenen geringen höhe der abgaben, ob ein qualitatives studieren möglich sein wird

trollvottel
02
24.8.2011, 14:48

Das klingt ganz so, als wäre ein Haufen unfähiger ÖVP-Marionetten zu einem inkompetenten Expertenrat ernannt worden und würden jetzt brav die ÖVP-ideologien wiederkäuen: Bildung wenns sein muss, aber nur für die Reichen.

Aristokrates
10
25.8.2011, 18:41

Wo genau haben Sie das denn rausgelesen?

Gert Bachmann
 
23
24.8.2011, 14:32
Wahrnehmungsverweigerung seitens BM Töchterle:

Zitat Exp.Bericht:"Das Betreuungsverhältnis an den Fachhochschulen ist mit1:16,3 gut, an den Universitäten ist es mit 1:35,3 bedeutend schlechter.*20 In der Schweiz sind die Betreuungsverhältnisse vor allem an den Universitäten deutlich besser.*21"

Da wäre doch darauf zu schließen, das dies das primäre Anliegen sein muß, wie ja auch im UG02, §112, angegeben das Betreuungsverhältnis an internationale Verhältnisse anzupassen, anstatt die hohen Ausgaben für die Lehre zu bejammern.

In den acht Punkten, die Töchterle "ein besonderes Anliegen sind" wird diese info allerdings nicht aufgegriffen. Mehr Jobs an der Uni, auch kein Thema. Qualitative Besserungen, zum Preis der Schrumpfung.
Ein Exrektor führt Österreich in den intelektuellen Abgrund.

Gert Bachmann
 
12
24.8.2011, 14:12
Üble Unlogik im Expertenbericht!

"Die bessere soziale Durchmischung an Fachhochschulen ist umso erstaunlicher, als im Fachhochschulbereich Studienbeiträge bezahlt werden, während sie an den Universitäten weitgehend abgeschafft wurden. Dies bedeutet, dass die Studienbeiträge für die soziale Durchmischung in Österreich keine signifikante Rolle spielen, was für uns ein wichtiger Hinweis dafür ist, dass in Österreich moderate Studienbeiträge offensichtlich nicht dazu führen, talentierte junge Menschen von einer akademischen Ausbildung fernzuhalten."
dazu so viel:
1. Eine FH Ausbildung dauert signifikant kürzer
2. Das Betreuungsverhältnis auf FHs ist viel besser
3. FH sind reine berufsbildende Hochschulen

Äpfel/Birnenvergleich, post/propter Verwechslung, Zweckinterpretation!

http://atomausstieg.at/
12
24.8.2011, 14:02
Was kosten solche Experten?

damit könnte man Geld sparen und schon ein paar Mäuse für die Unis bereitstellen.

Donald Fuck
14
24.8.2011, 13:30
Man kann sich nur mehr an den Kopf greifen!

Ein 1000er im Jahr also...puh, das sind bisschen mehr als 80€ pro Monat. Dazu kommt noch Miete und Essen-zusammen unter 500 im Monat sehr schwer. Sagen wir mal 600, über den Daumen gepeilt, monatlich nur für Studium, Dach überm Kopf sowie viel Spaghetti. Das ist viel in Anbetracht, dass man als geringfügig Angestellter maximal 374,02€ monatlich verdienen darf, geschweige denn, dass man überhaupt neben dem Studium arbeiten muss, um über die Runden zu kommen. Da fehlen aber noch immer 226€, wie auch immer man diese herzaubern will ist fraglich, gut wenn die Eltern etwas beisteuern können. Das Arbeiten verzögert widerum die Studiendauer. Also die jungen Leute haben es nicht leicht.
Und dann liest man wieder - Fachkräftemangel in Ö! Wahnsinn!!!

mephisto666
20
24.8.2011, 14:34

2 punkte fehlen aber bei der rechnung.
1. die FBH
2."wenn die Eltern etwas beisteuern können" nicht können, diese MÜSSEN JEDE/R 22% ihres Nettoeinkommens an Sie abgeben. gehen wir vorsichtig davon aus dass ihr vater 1200 und Ihre Mutter 1000,-/ Monat netto verdienen so sind diese VERPFLICHTET Ihnen ~ 564,-/ Monat Unterhalt zu zahlen (natürlich vorausgesetzt das Studium wird ernsthaft und zielstrebig betrieben..)

Donald Fuck
13
24.8.2011, 14:50

Nehmen wir an das geht aus irgendeinem Grund nicht, auch wenn die Eltern das gerne machen würden. Würden Sie dann gegen Ihre Eltern vor Gericht ziehen???
Wenn man so denkt, dann ist in der Erziehung etwas vollkommen schief gelaufen und dann ist es keine Familie mehr.

Shadowhunter
12
24.8.2011, 16:07

Naja, wenn die Familie seit je her einen Geldspeicher besitzt, kann man sich halt schwer vorstellen, dass es viele andere Familien gibt, denen es nicht so geht und die sehr wohl auf ihr Geld schauen müssen.

mephisto666
10
24.8.2011, 15:02

aus welchem grund soll das nicht gehen? es gehört zur elterlichen pflicht und ist gesetzl verankert... da ist eher was schiefgelaufen wenn eltern der auffassung sind, dass sie sich aus der verantwortung stehlen können, sobald das kind mit der schule fertig ist und meinen mit paar hundert EUR"taschengeld" ists getan und das zahlen für die sprösslinge auf die allgemeinheit abwälzen.
ich hab diese gesetzte nicht gemacht, nur kann ich mich nicht an den staat wenden nur weil es evtl unangenehm ist die eltern zur kasse zu bitten. bei minderjährigen kindern stellt ja auch niemand die UH Pflicht des zahlenden Parts in Frage und diese endet nun mal erst mit der SELBSTERHALTUNGSFÄHIGKEIT (ohne altersbegrenzung).

ninette
10
25.8.2011, 12:34

Tatsächlich kommt es aber gar nicht mal so selten vor, dass die Eltern ihrer Unterhaltspflicht für studierende Kinder nicht nachkommen können (etwa deswegen weil sie Schulden abzubezahlen haben) und/oder wolln (etwa deswegen weil sie die Studienwahl des Kindes nicht gutheißen). Da bleibt dann vielen gar nichts anderes übrig, als sich den Unterhalt (zumindest teilweise) selbst zu verdienen.

Und noch zur FBH, die Sie angesprochen haben: die allermeisten Studenten schließen ihr Studium erst nach dem 24. Geb. ab, d.h. dass diese finanzielle Transferleistung des Staates in den letzten Studienjahren auch nicht mehr vorhanden ist.

mephisto666
00
25.8.2011, 16:58

aus welchem gruns auch immer dies der fall sein mag, nicht können oder meistens nicht wollen. Jeder elternteil ist dazu VERPFLICHTET. mit ihrer argumentation stellen Sie das komplette unterhaltsgesetz in frage. oder würden Sie es gut heissen wenn eine alleinerziehende Mutter keinen UH für ihr kind bekommt nur weil der vater nicht will?
schulden etc sind auch keine argumentation, denn gerade ein student kommt auch nicht von heute auf die welt, sondern mann kann sich ~18 jahre darauf vorbereiten, dass man gegebenenfalls noch ca 10 jahre anhängen wird müssen. das zu verklickern wäre eigentlich aufgabe der politik. (oder man entwickelt generell alternativen zum UH gesetz)

ninette
00
26.8.2011, 13:56

Nein, meine Absicht war nicht, das Unterhaltsgesetz an sich in Frage zu stellen.

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass dieses Gesetz - natürlich zu Recht - zwar besteht, aber viele Eltern 22% ihres Netto-Einkommens ihrem studierenden Kind nicht zur Verfügung stellen können (weil sie sonst andere Ausgaben nicht mehr decken können) oder generell nicht guten Willens sind, eine (ausreichende) finanzielle Unterstützung zu leisten.

Und da das der Fall ist, fände ich persönlich es begrüßenswert, wenn die FBH für Studenten um Einiges erhöht werden würde, um die Abhängigkeit der Studenten von der finanziellen Lage bzw. vom guten Willen ihrer Eltern zumindest etwas zu vermindern.

Techniker
41
24.8.2011, 14:08

Zu Ihrem Rechenbeispiel:
Sie haben recht es sind nicht € 80,-/m sondern 83,33/m.
Ihre Rechnung hinkt aber zusätzlich, da auf Basis des beschriebenen Prozederes Ihnen ja € 226,- abgehen. also weniger der Studiengebühr ~€ 142,- woher nehmens denn dann diese??
Schlüssig ist was anderes.
Zudem gibt es nach wie vor genügend Stipendien, Zuschüsse, Möglichkeit der Steuererleichterungen und Abschreibungen.
Ich habe mein Studium aus vollständig selbst bezahlt und auch keinen Kredit hierfür benötigt - und ja ich habe ein wenig mehr als geringfügig gearbeitet.

665
10
24.8.2011, 14:57
bitte um Aufklärung

welche Steuererleichterungen und Abschreibungen meinen Sie? Sprechen Sie von Österreich?

Techniker
01
24.8.2011, 21:09

Abschreibungen bez. AN-Veranlagung. Hierzu ist allerdings erforderlich, dass Sie Lohnsteuer zahlen.
Dennoch kann man sich einiges anrechnen lassen bzw. immer wieder mal auf ein Stipendium versuchen zuzugreifen.

665
00
25.8.2011, 17:56
noch immer unklar

angenommen ich zahle als Student Lohnsteuer und mache eine ANVeranlagung. Mir fällt immer noch nichts ein, was ich von der Steuer absetzen könnte.
ÖH-Beitrag ist kein Beitrag zu Berufsverbänden und Gewerkschaften.
Ausgaben für Literatur etc sind keine berufsnotwendigen Ausgaben wenn ich kellnern gehe (und auch nicht wegen Ausbildung, weil es ja keine Weiterbildung ist)
Nichteinmal meine PC-Nutzung könnte ich strenggenommen absetzen, weil sie nicht berufsbedingt ist.
Das reine 'Studieren und deswegen wenig verdienen' führt in Österreich NICHT zu steuerlichen Vorteilen und auch nicht zu einer besonderen Behandlung bei Grundgebühren etc.
Soweit der österreichische Staat zur Bildungspolitik.
Zum Schämen

Loxoceles
11
25.8.2011, 02:05

Der OP schriebt von einer geringfügigen Beschäftigung. Da gibt es keine Lohnsteuer, nicht einmal Sozialversicherungspflicht.

Donald Fuck
11
24.8.2011, 14:46

gratuliere - schön für Sie, Sie sind der beste! was haben Sie denn studiert - i-Tüpfelchen setzen? wegen 3,33 monatlich machens an Aufstand? lächerlich!
Sie habe recht, schlüssig ist etwas anderes, also was wollten Sie mit Ihrem Beitrag aussagen?
Ohne Gebühren gehen uns 142€ ab, das stimmt - ich habe das Kindergeld vergessen, damit dürfte es abgedeckt sein.
Wenn es schon ohne Gebühren schwer ist, kann man die Leute nicht noch zusätzlich ausnehmen - das war mein Punkt. Aber anders kommen die Unis nicht auf ihr Geld, ein Teufelskreislauf. Ein Thema über das die politiker gerne schweigen.

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