Frühkindliche Leseförderung

In Vorarlberg erhalten Babys Lesepakete

23. August 2011, 13:26
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    apa-foto: barbara gindl

    Inspiriert wurde die Vorarlberger Initiative von Beispielen aus Großbritannien, der Schweiz und Südtirol.

Ab 1. Oktober startet Vorarlberg Initiative "Kinder lieben lesen"

Bregenz - Die Vorarlberger Landesregierung will mit einer Initiative die Sprach- und Lesekompetenz schon ab dem Kleinkindalter besser fördern. Im Rahmen des im Herbst startenden Programms "Kinder lieben Lesen" erhalten Eltern Bücherpakete und sollen so angeregt werden, die Sprachentwicklung ihres Kindes durch Erzählen, Anschauen und Vorlesen zu unterstützen. Mit Büchern könne man nicht früh genug anfangen, dabei komme der Familie eine wesentliche Rolle zu, so Landesstatthalter Markus Wallner und Familien-Landesrätin Greti Schmid (beide ÖVP) im Anschluss an die Regierungssitzung.

Auch Eltern sollen Lesekompetenz verbessern

Ab 1. Oktober 2011 werden alle frisch gebackenen Eltern bereits auf der Geburtenstation im Krankenhaus über das Projekt informiert und können sich anmelden. Ist das Kind sechs Monate alt, bekommt die Familie ein erstes Paket mit altersgerechten, von einer Expertengruppe ausgewählten Büchern, Lesetipps, Informationen zur Sprachentwicklung und Buchempfehlungen zugesandt. Das zweite Paket können die Familien mit ihren dann 18 Monate alten Kindern in Büchereien abholen. Damit sei die Hoffnung verknüpft, dass die Eltern über diesen Kontakt zu den Büchereien auch ihre eigene Lesekompetenz verbessern.

Inspiriert wurde die Vorarlberger Initiative von Beispielen aus Großbritannien, der Schweiz und Südtirol. Dort sei das Projekt auf große Zustimmung der Eltern gestoßen, so Schmid. Evaluierungen hätten gezeigt, dass Kinder vom Vorlesen in sehr frühem Alter hinsichtlich Sprachkompetenz, Konzentrationsfähigkeit und Schreibentwicklung später beim Schuleintritt sehr profitierten. Heuer seien für das Projekt 80.000 Euro vorgesehen, für 2012 würden 188.000 Euro budgetiert. Jährlich werden in Vorarlberg zwischen 3.800 und 3.900 Kinder geboren. (APA)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 34
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Zara von Thustra
00
2.11.2011, 14:19

Außerdem: viel wichtiger als Sprechen, Lesen und Schreiben und das ganze uncoole Zeugs ist die Computerkompetenz! Ich unterstütze daher die Bewegung OPSPB (One PlayStation Per Baby).

Zara von Thustra
00
2.11.2011, 13:50
Wahnsinn!

Jetzt reicht das Ozonloch schon bis Voradelberg!

sonne-licht
 
00
27.8.2011, 12:05
steuergeldverschwendung

wer für sein baby/kind immer schon was über hatte, wird sich auch selber bücher kaufen/leihen um sie seinem baby/kind vorzulesen

wer nicht dazu bereit ist,
wird es auch ohne zwang nicht machen
und sich vor das problem zu stellen,
selber nicht lesen zu können bzw. die geduld zu haben sich mit seinem baby/kind auseinanderzusetzen

sinnlose massnahme ohne erfolgsaussichten, daß es nur die nützen die sowieso lesen!

stall
00
25.8.2011, 12:23
wahrscheinlich

können in vorarlberg babys nicht small enough sein to read.

Spucks
11
25.8.2011, 15:56

Kein Wundern, dass die Bevölkerung immer mehr verblödet, wenn Leute meinen Kinder können zu jung sein um etwas vorgelesen zu bekommen.

Denker9
00
25.8.2011, 12:03
Babys?

Es müsste heißen "Eltern erhalten Lesepakete!"

andreas weissnicht
00
25.8.2011, 08:37

Wo bleibt die Initiative "Kinder hassen Politiker"?

das ding das aus dem nichts kam
00
24.8.2011, 12:49
Apfel

Ein ursprünglich saurer Apfel bedarf dieser Säure, um irgendwann mal süß werden zu können.
Der Vergleich mit Kleinkindern, die mit 2 Jahren schon lesen und schreiben beherrschen sollten, mit grün geertneten Früchten, die unter fragwürdigen Bedingungen "reifen" müssen, damit wir sie als wohlschmeckend zu empfinden in der Lage sind, bereitet mir schon etwas Kopfzerbrechen...
Auch die Evolution bedarf ihrer Regeln und die sollte man nicht unterschätzen....

Spucks
11
24.8.2011, 20:08

Was hat möglichst frühe Sprachförderung mit lesen und schreiben mit 2 Jahren zu tun?

das ding das aus dem nichts kam
11
24.8.2011, 23:38

Es hat damit zu tun, dass bestimmte Maßnahmen zu betimmten Zeiten gesetzt werden sollten, um positive Wirkungsweisen hervorrufen zu können....Alles zu seiner Zeit....

Spucks
11
25.8.2011, 09:09

Sprachförderung beginnt ab der Geburt, und zwar durch reden, singen, usw. Und dann eben auch durch Vorlesen. Das ist auch Leseförderung, da die Kinder das Schöne an Büchern kennenlernen und dann die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie selbst gerne lesen. Somit ist es Leseförderung, wenn man Kleinstkindern vorliest, mit lesen lernen hat das aber in diesem Stadium rein gar nichts zu tun.
Wann meinen Sie denn, sollte man Kindern vorlesen? Wenn sie selbst lesen können?

das ding das aus dem nichts kam
21
25.8.2011, 16:44
Wann meinen Sie denn, sollte man Kindern vorlesen? Wenn sie selbst lesen können?

Nun, Ihre Ausdrucksweise ist von einer sehr femininen Art geprägt, was ich auch sehr zu schätzen gelernt habe. Jegliche Form der positiven Kommunikation mit Kindern, egal welchen Alters ist zu begrüßen.
Als ich langsam in das Schulalter eintauchte, offenbarten mir meine Großeltern, dass ich im Alter von 4 Jahren schon das Lesen beherrschte, ein Büchlein auswendig replizieren konnte, was ich allerdings später wieder vergessen hatte (IA)
Ich denke, es kommt auf die Inhalte an, die jemanden dazu animieren, diese interessant zu finden und diese im späteren Leben zu verwirklichen.
Es bedarf allerdings eines Fingerspitzengefühls, um solche Maßnahmen in der richtigen Form anwenden zu können und nicht eines politisch motivierten Lesezirkels.

Spucks
13
25.8.2011, 17:42
"Es bedarf allerdings eines Fingerspitzengefühls, um solche Maßnahmen in der richtigen Form anwenden zu können"

Ja, wirklich, Kleinkindern etwas vorzulesen ist in der Tat eine äußerst komplizierte Maßnahme, an die man vorsichtig herangehen muss.

das ding das aus dem nichts kam
11
25.8.2011, 17:53

Ich danke Ihnen sehr für das bewundernswerte Kompliment....bin übrigens männlicher Natur, was nicht unbedingt zur Folge haben muss, mütterliche Gefühle ausschlissen zu müssen...
Ich denke, wir verstehen uns...

Spucks
11
25.8.2011, 22:10
"Ich denke, wir verstehen uns..."

Nein, ich glaube SIE verstehen mich nicht ...
Sarkasmus sagt Ihnen etwas?

das ding das aus dem nichts kam
01
25.8.2011, 22:36

Bis vor Kurzem dachte ich mir, Sarkasmus müsste man/frau nicht explizit erklären müssen, um dessen Humorgehalt erkennen zu können...Offenbar bin ich einer Fehlmeinung aufgesessen...Vielen Dank für die weiterbildenden Maßnahme...

das ding das aus dem nichts kam
12
25.8.2011, 22:26

In der Tat scheint es kein leichtes Unterfangen zu wein, verkappten Sarkasmus von wohlmeinendem Idealismus abgrenzen zu können....
Offenbar gibt es auch für diese Disziplin Spezialisten...

das ding das aus dem nichts kam
22
24.8.2011, 12:02
Infantile Amnesie

Ein Kleinkind bedient sich anderer Methoden der Wahrnehmung, welche mit der späteren (reiferen?) Umgangsweise mit unserer Welt nicht allzuviel zu tun haben. Offenbar möchte man mit dieser Vorgehensweise bezwecken, um das Maturaalter auf 7 Jahre minimieren zu können. Jeder Lebensabschnitt ist durch spezifische Wahrnehmungen, verbunden mit den dazu gehörigen Erfahrungen gekennzeichnet...
Spielerische Entwicklung ist heutzutage ohnehin nicht mehr gefragt, weil nicht rentabel...
http://de.wikipedia.org/wiki/Infa... le_Amnesie
An alle "schwarzen Katholiken":
Da sagte mal einer: "Wenn ihr zu mir kommen wollt, müsst ihr werden wie die Kinder"....Ebendieses Kindsein ist im Begriffe, verboten zu werden.
Es lebe die Sonnenfinsternis, nicht wahr?

Nevim
02
25.8.2011, 02:57

Dass es infantile Amnesie gibt, heißt aber nicht, dass es völlig wurscht ist, was man mit einem Kind bis zum vierten Lebensjahr macht. Vorlesen und Geschichtenerzählen ist eine Art (natürlich eine von vielen), sich mit einem Kind zu beschäftigen, zu kommunizieren und eine Beziehung aufzubauen. Alleine das ist schon positiv, von der Sprachentwicklung ganz abgesehen.

das ding das aus dem nichts kam
10
25.8.2011, 16:27
Vorlesen und Geschichtenerzählen

Natürlich ist diese Form der Kommunikation zu begrüßen, jedoch sollte man auch die Inhalte beachten, mit denen man sie "füttert".
Dieses primäre Bewußtsein wird abgelöst von einem sekundären Bewußtsein, welches die primären Inhalte in die unbewußte Sphäre verschiebt, das jedoch auf deren Erfahrungen gründet.
Es macht schon einen Unterschied, ob ich dem Kind den Struwwelpeter als negativ-konditionierende Maßnahme vorsetze, oder ihm Hänsel und Gretel zur Auswahl anbiete.
Was die Politiker allerdings als Lesestoff anzubieten haben, weiss ich nicht, doch könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Werbepsychologie eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielt.

Nevim
00
26.8.2011, 02:49

Ihre Sorge ist im Prinzip nicht unberechtigt, aber trotzdem ist eine Geschichte meist besser als keine Geschichte.

Hänsel und Gretel ist ja übrigens auch nicht ohne, mit den Eltern, die ihre Kinder aussetzen und der menschenfressenden Hexe ;)

das ding das aus dem nichts kam
11
26.8.2011, 17:40
menschenfressende Hexe

Nun, es könnte sich auch so zugetragen haben, dass die Eltern die beiden Kinder nicht mehr ernähren konnten und sie daher in blindem Gottesvertrauen diese den Schicksalsmächten überliessen... Diese waren ohnehin vorgegeben, also hatten die beiden nichts zu befürchten.
Die "Hexe" fütterte beide also durch, "Leb"kuchen hatte sie ohnehin genug zu verschenken, also konnte fast nichts mehr schief gehen. Wäre diese "Hexe" nicht existent gewesen, hätten die beiden erbärmlich verhungern müssen...Sie erfüllte also ihren zwischenzeitlichen Zweck der Lebenserhaltung, mußte allerdings in Folge schlechten Karmas ihren Dienst quittieren....
Jegliche vorkommenden Personen sind willkürlich gewählt und daher nicht authentisch...
Ton machen Musik...
MfG

das ding das aus dem nichts kam
00
26.8.2011, 17:14

Aber die erleichternde Point dieser Geschichte ist offenbahr ihr Ende...

La Balance
04
24.8.2011, 08:41

Für die Bildung von Kinder sollte nichts zu teuer sein, aber für was der STeuerzahler alles herhalten muss, ist schon fragwürdig. Lieber zahle ich einen Elternkurs, glaub der wäre nachhaltiger und bei machen Eltern stellt sich für mich so wie so die Frage, wo die Fürsorge sich versteckt hat!

Bücherwurm1
30
23.8.2011, 22:22
Gute Idee

gibt es auch Bücher in anderen Sprachen oder zweisprachige Bücher darunter? Nicht alle Eltern können deutsch, da wär es doch schön, wenn auch diese Eltern die Möglichkeit hätten, ihren Kindern in ihrer Sprache etwas vorzulesen. Und ein zweisprachiges Bücherangebot, zumindest für einige Bücher, wäre überhaupt super!

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