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Seoul - Nordkorea hat ein seit Jahren auf Eis liegendes gemeinsames Tourismusprojekt mit Südkorea de facto endgültig beendet. Wie die amtlichen nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Montag mitteilte, beschlagnahmten die Behörden in Pjöngjang den gesamten südkoreanischen Besitz an dem Projekt am Kumgang-Gebirge. Alle Südkoreaner wurden aufgefordert, das nordkoreanische Feriengebiet innerhalb von 72 Stunden zu verlassen.
Die Tourismusregion liegt direkt an der innerkoreanischen Grenze und galt lange Zeit als Symbol der Wiederversöhnung zwischen Nord- und Süd-Korea. Für Nordkorea war das Projekt eine wichtige Devisenquelle.
Nach dem Tod einer südkoreanischen Touristin durch die Schüsse eines nordkoreanischen Grenzsoldaten hatte Seoul vor drei Jahren die Reisen in die Region eingestellt. Die südkoreanische Regierung verlangt von Pjöngjang offizielle Ermittlungen sowie Sicherheitsgarantien, dies lehnt das stalinistisch geführte Land jedoch ab.
KCNA machte nun das Nachbarland für die Enteignungen verantwortlich. "Wir gehen davon aus, dass Südkorea alle Rechte auf den Besitz südkoreanischer Unternehmen aufgegeben hat, deshalb übernehmen wir nun selbst die Verfügungsgewalt", hieß es in der KCNA-Erklärung. (APA)
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wenn die Pipeline durch NK nach SK fertig ist. Wie hoch die Durchleitungsgebühren sind wird ja gerade ausgehandelt. Ist mMn auch ein friedensförderndes Projekt dass da von Russland eingefädelt wurde. NK bekommt Devisen und kann Getreide einkaufen. SK bekommt Energie ohne dauernd alles über Schiffe ran zu karren. Und Russland verdient auch drann und steht mit erhobenem Zeigefinger hinter beiden damit es auch so bleibt. Passt schon.
das waer dumm.
wenn nordkorea die sachen weiter betreiben will muessens ersatzteile und wartung kaufen, so bleibt man im gespraech und im geschaeft. naja, nordkorea benimmt sich wirtschaftlich und militaerisch seit 20 jahren vollkommen danneben, was soll man mit denen reden.
andererseits: bei dem was derzeit in libyen passiert sollte ich vielleicht auch meine meinung zu nordkorea ueberdenken.
3 Fehler bei 4 Worten. Alle Achtung
"an deinen geliebten diktator?"
Fehler 1: Es ist nicht mein Diktator. Es sei denn er ist der Herrscher Deutschlands
Fehler 2: Er wird nicht von mir geliebt
Fehler 3: Wo betreibt NK eine Politik der verbrannten Erde? Das wurde ihnen noch nicht mal beim NK-krieg vorgeworfen.
wie passt das zusammen?
und wer wird wirklich von den russischen Lebensmittellieferungen profitieren?
der Diktator und seine Schergen
es scheint als habe Kim Jong-Il den letzten Restverstand eingebüßt der ihm geblieben wäre, das wiederholte "Zündeln" mit Artilleriebeschuss ist lediglich ein weiteres Symptom dafür...
"Nach dem Tod einer südkoreanischen Touristin durch die Schüsse eines nordkoreanischen Grenzsoldaten hatte Seoul vor drei Jahren die Reisen in die Region eingestellt."
Das Projekt wurde also von Südkorea auf Eis gesetzt.
Das wurde nun formal von NK quittiert.
und nicht gleich selbst aufgekündigt....
sorry, das ist keine hinreichende erklärung für die Wahl des Zeitpunktes
jeder Tag seit dem Zwischenfall mit der getöteten Touristin wäre so gut wie jeder andere gewesen. Wenn nun das Ressort geschlossen werden soll liegt doch die Vermutung nahe daß es noch andere Gründe geben könnte...
...darum, eine auf den Deckel zu bekommen. Andererseits stell ich mir die Frage, wieso man so naiv/dumm ist, in Nordkorea auch nur einen Cent zu investieren, solange dieses Regime dort regiert? Wie kann man auf die Idee kommen dort - mit was auch immer (noch dazu mit einem Tourismusprojekt - what the... wer soll denn dort hin?!) - Geld zu machen, solange das Volk dort ausgebeutet wird? So gesehen vielleicht eh gut, daß Investoren, die vor lauter Dollarzeichen in den Augen auf Menschenrechte & Co pfeifen, auf diese Art und Weise auf die Schnauze fallen! Wie wär's damit ins eigene Land zu investieren?!
ich will keineswegs eine Lanze für den Norden brechen - ich habe nur im Gegensatz zu Schniggschnagg Verständnis dafür, dass Südkorea versucht, mit Zugeständnissen an den Norden doch die eine oder andere Familienzusammenführung zu erreichen oder seinen Bürgern den Besuch eines Teils der alten Heimat zu ermöglichen
Na ja, dank der maroden Industrie und Energieversorgung, ist es wohl kein Staat für Produktion, dank der maroden Wirtschaft und der damit verbundenen Armut, ist es kein Absatzmarkt.
Das einzige, was man unterstellen kann ist, dass sich die beteiligten Personen damit ihren Ruf aufpolieren wollen.
Das hat aber einer der ersten, bei dem raus gekommen ist, dass er kräftig an den Norden gezahlt, mit Selbstmord quittiert.
Ich denke die treibende Kraft sind in der Tat die getrennten Familien, das lässt sich der mordende Diktator im Norden jedoch teuer bezahlen...
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