Geschichte bizarr

Ansichtssache | Stefan Schlögl, 22. August 2011, 07:07

Das Tunnelsystem war eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Sowjetunion: Anfang der fünfziger Jahre ließ Stalin im Moskauer Untergrund einen riesigen Bunker anlegen. Heute wird dort Besuchern die Geschichte des Kalten Krieges vermittelt - simulierter Atomraketen-Abschuss inklusive.

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cold war museum

Das Jahr 1952: In Ostasien tobt der Koreakrieg, auf Kuba putscht sich Fulgencio Batista an die Macht, in Ägypten und Jordanien vertreiben Militärs die jeweiligen Potentaten - und Stalin gräbt sich ein. Seit August 1949 befanden sich der sowjetische Diktator und damit die UdSSR im Besitz der Atombombe. Seitdem lieferten sich die Sowjets mit den USA ein nukleares Wettrüsten.

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auf eine runde paintball in den atombunker - geniale idee :)

sehr unscheinbar und gut versteckt

ist dieser bunker in moskau. das war ja auch deren intention. aber wie ich dort war, gab's kein red bull oder ein feines dinner, sondern einen linseneintopf mit einer schnitte brot und vodka, damit man das essen runterbringt. also sehr authentisch.

generell ist moskau sehr sehenswert. ich war dort letzten oktober und hab meinen trip sehr genossen. die leute hab ich auch alle als sehr freundlich empfunden, obwohl ich kein einziges wort russisch konnte. und von den mädchen ganz zu schweigen. ein trip nach st. petersburg bietet sich natürlich an. nicht umsonst wird diese stadt als das venedig des nordens bezeichnet. und wiederum, von den mädchen ganz zu schweigen ;)

metro 2033 ;)

Sehr interessant - DANKE

Gibt's in Saalfelden auch,

aber halt "noch" nicht zur Besichtigung freigegeben Das hat der Grasser Karli beim privatisieren vergessen.
Genauso wie den Bunker in der Himmelpfortgasse ( Ausgang ist der seltsame Riesengulli am neuen Markt )

In Saalfelden?

Bitte wo genau da?

Herzelichst
Ihr Lappe

Hatte das ganz spontan in Erinnerung,

ist aber offenbar nicht in Saalfelden, sondern eher in St.Johann im Pongau.
Na ja, Entschuldigung, meine Bundesheerzeit ist halt auch schon 20 - 25 Jahre her.

Genau!

Den in St. Johann kenne ich. Sallfelden hätte mich gewundert.

In Saalfelden gibt es aber auch einen Bunker, der auf den Namen "Kongresszentrum" hört. Das gute an diesem Bunker ist, dass sich dort seit einigen Jahren dass Saalfeldener Jazzfestival einbunkert...

Herzelichst
Ihr Lappe

...und ich habe in den Weinkellern von Retz schon heftige Beklemmungen

1A Bericht

"Zu erfahren ist ein gigantomanisches, gleichwohl sinnloses Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges"

Ähm, naja!?

Im Kalten Krieg haben sämtliche (!) europäischen Nationen ihre Regierungen sowie Teile der zivilen Verwaltung und militärischen Kommandostruktur für den Fall eines Atomschlags in tw. gigantischem Umfang eingegraben.

Und auch heute noch gibt es in den allermeisten Ländern ensprechende Bunker - so wie auch Stoltenberg gleich nach den Anschlägen in Olso im Bunker gesessen ist oder Bush nach 9/11 ...

Nun mag man solche Situation verglichen mit einer heilen Welt grundsätzlich für "sinnlos" halten - ein "sinnloses Relikt" sind solche Dinger SICHER NICHT - schon gar nicht im Kontext des Kalten Krieges!

Und da muss man nicht mal Militaria-Fanatiker sein ...
(Auch wenn die Vermarktung in Moskau zugegeben ziemlich skurril anmutet.)

Man stelle sich den Aufschrei vor, der erfolgen würde, wenn im Fall eines Angriffes die Regierung auf einmal weg wäre. "Warum haben die nicht rechtzeitig vorgesorgt?" Blablabla...

Ok, Zyniker werden einwenden, dass wir ohne die Regierung ohnehin besser dran wären...

sinnlos weil 3 monate nach dem atomkrieg erst recht alle verrecken.

Bild 25: Boxenwand rein und Paaarty!!

Ansonsten, sehr cooler Bericht, gefällt!

Auch sehr interessant

und sehenswert (und leichter zu erreichen) ist der Bundesbunker, siehe http://www.bundesbunker.de/index/

Sehr schräg. :-)
Gefällt mir, dieser Bericht. Auch die Fotos sind nicht übel.

BTW, ist die "Überredungskunst" mit monetären Zuwendungen (abgesehen von der Eintrittskarte) verbunden?

Also in Metro 2033 habe ich den Bunker leider nicht gefunden .... hmmm

Vielleicht dann in Metro 2034?

War damit nicht dieser Regierungsbunker "D-6" gemeint? Wo man gegen Ende des Spieles hinkommt, um die Raketen abzuschießen.

Gute Frage .... müsste Metro mal wieder Durchspielen :-P

Ned bizarr - lässsig.

hat noch jemand das gefühl, dass

russland auf ihn/sie so fremd wirkt? china, argentinien,.. tun das auch, aber bei weitem nicht so wie russland.

es können auch nur die geschichten meines großvaters, oder einige merkwürdige bekanntschaften mit russischen studenten und studentinnen sein, die im unbewussten wirken und mir dieses gefühl geben, aber es muss nicht, bzw. könnte auch vielen anderen so ergehen, weil dieses riesige land etwas geheimnisvolles an sich hat.

nö, russland ist nicht fremder als bspw litauen.

Ich habe ziemlich viel mit Russen udn auch ein klein wenig mit Russland zu tun.

Zudem den Kalten Krieg speziell in den späten 70ern und 80ern auch medial ziemlich intensiv miterlebt.

Fremd kommen mir die Russen mitnichten vor. Eher im Gegenteil. Die (allgemeinere) Mentalität ist mir in vielerlei Hinsicht sogar sehr vertraut.

Dort fühlen sich die fleißig postenden Gadaffi-Huren sicher wohl ;-)))

Hochzeit im Stalin-Bunker

dafür!

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