Europäische Union

Westerwelle will "Vereinigte Staaten von Europa" noch erleben

21. August 2011, 11:45
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    foto: reuters/fabrizio bensch

    Deutschlands Außenminister Gudio Westerwelle.

"Zu wenig koordinierte Politik bei der Konsolidierung der Staatsfinanzen"

Berlin - Nach Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auch Außenminister Guido Westerwelle für eine stärkere europäische Integration als Antwort auf die Schuldenkrise ausgesprochen. "Ich will die Vereinigten Staaten von Europa noch erleben", sagte der FDP-Politiker dem Nachrichtenmagazin "Focus".

"Niemand wird ausgeschlossen. Aber genauso soll niemand diejenigen ausbremsen können, die sich auf den Weg machen wollen in Richtung mehr Wettbewerbsfähigkeit, Zusammenarbeit und Koordination." Man solle einzelnen EU-Staaten ermöglichen, auch dann enger zusammenzuarbeiten, wenn darüber kein Konsens zwischen allen 27 Mitgliedstaaten herrsche.

Die Ursache für die aktuellen Krisen sind nach Westerwelles Ansicht nach nicht zu viel, sondern zu wenig Europa. Zwar gebe es eine einheitliche Währung, aber noch zu wenig koordinierte Politik bei der Konsolidierung der Staatsfinanzen, sagte der deutsche Außenminister. Angesichts der Schuldenkrise hatte Merkel gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy für eine europäische Wirtschaftsregierung geworben. (APA/Reuters)

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Posting 1 bis 25 von 60
1 2
Nelson25
00
11.10.2011, 11:28
Dem Deppn habes aber schon gewaltig ins Hirn ge....!

It is so hot in here...
02
7.10.2011, 15:44
Die "Bilderberger" schlagen wieder zu...

Walter Bimini
11
14.9.2011, 21:10
so alt wird er wohl nicht mehr werden.

Mostbluzza
12
na klar wollma das,

von nazigrössen bereits strukturiert, vom cia konstruiert und von willigen, abhängigen lakaien (von der cdu/fdp-transatlantikbrücke bis hin zu den grün verseuchten thinktanks) verklausuliert, machma das so.
die roten wollten das jo scho immer, dann brauchen sie nur ein gebilde übernehmen und nicht jedes landerl einzeln.

die franzmänner können ohne sowieso nicht überleben ohne die brd mit liebe zu erdrücken und sonst hat eh keiner was zu sagen. die briten kochen ihr süppchen via washington.

bin gespannt auf faymandys volksbefragung zur änderung der lissabon verträge. das wird fein. aber vermutlich sind diese so minimal, dass wir drauf verzichten (und die bundesheer befr. gleich mit).

ökon.reg. und eurobonds sind ja peanuts.

max notax
11

David Rockefeller, 2002, "Memoirs": "..Aber die Welt ist auf einem komplexen und vorbereiteten Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen."

max notax
11
der Zug geht mit dem ESM eindeutig in Richtung

Entmachtung der Landesparlamente. Nur das die Zentrale wo's hingeht keine ausreichend demokratisch legetimierte Strukturen hat, siehe "Gouverneursrat des ESM". Und dass diese Integratien die die Eliten vorantreiben, das bestehende Verfassungsrecht mit Füssen tritt. Die Finanzkrise ist vor allem eines: Ein Instrument, um "alternativenlos" an den Parlamenten vorbei die Internationalisierung voranzutreiben. "MANCHE ..CHARAKTERISIEREN MICH UND MEINE FAMILIE ALS "INTERNATIONALISTEN" UND VERSCHWÖRER, DIE GEMEINSAM MIT ANDEREN WELTWEIT EINE INTEGRIERTE GLOBALE POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE STRUKTUR SCHAFFEN - DIE EINHEITLICHE WELT, WENN SIE SO WOLLEN. WENN DAS DIE ANKLAGE IST, DANN BIN ICH SCHULDIG, UND ICH BIN STOLZ DARAUF" DAVID ROCKEFELLER

Frisch Fisch
01
30.8.2011, 11:50
Westerwelle

Westerwelle will die USE noch erleben, aber wenns die USE irgendwann mal gibt dann haben wir den Westerwelle hoffentlich vergessen.

Alien Nation
11
25.8.2011, 13:52
OH mein Gott!!!

USE und dann noch eine Regierungsstruktur als auch eine Wirtschaftsstruktur wie in den USA?

Mit gefühlten 10 Billiarden Rüstungsausgaben.

Ein entschiedenes : Nein Danke !!!

Posbis
01
24.8.2011, 09:14

Vereinigte Staaten von Europa und dann sowie die USA Weltpolizei spielen und Kriege beginnen, Nein Danke

quick & dirty
11
22.8.2011, 16:25
ich nicht.

und ich bin jünger.
zum glück.
.

Jesasmarandjosef
25
22.8.2011, 15:03
prinzipiell eine gute idee

nicht dass westerwelle solange lebt sondern die vereinigten staaten von europa!

der einzige, wirkliche hinderungsgrund sind die politiker. damit würden sie sich nämlich zu 80% selbst abschaffen.

ein zusammenfinden ganz europas wird jedoch ein wunschtraum bleiben solange sich national- bzw. lokalinteressen bei wahlen besser verkaufen lassen.

aber man wird ja noch träumen dürfen!

PS: bin ausdrücklich kein fan von westerwelle sondern nur ein träumer von einer besseren welt!

Frisch Fisch
00
30.8.2011, 11:51

Der einzige Hinderungsgrund ist die Sprache. Die Politiker würden schon Wege finden um ihre Tröge zu erhalten - aber derzeit ist doch Europa noch lange keine Einheit.

Ggg14
10
15.9.2011, 20:26

Nein, der Hinderungsgrund ist, dass einfach noch zu viele Menschen im Nationalismuswahnsinn des 2. WK aufgewachsen sind, bzw. von diesen Menschen sozialisiert wurden.
Diese Generation hat im Moment noch den Einfluss auf alles, was geschieht. Und wie man mit ihren Ideen einfache und junge Menschen fängt, da haben sie schon ein halbes Jhdt Erfahrung.
Doch dieser Einfluss schwindet.
Man bedenke doch nur, Vereinigte Staaten von Europa überhaupt anzudenken, hätte vor 10-20 Jahren zur öffentlichen Steinigung oder Einweisung geführt. Heute klingt es vielleicht noch ein wenig utopisch, aber zunehmend real.

flieger1961
03
22.8.2011, 14:39
"Westerwelle will "Vereinigte Staaten von Europa" noch erleben"

Ich würd' auch gern 250 Jahre alt werden!

Nathaniel Winerib
10
22.8.2011, 13:45

Da bin ich dabei, aber bitte ohne Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien, Ex-Yu (außer Slowenien), Rumänien, Bulgarien, Weißrussland und der Ukraine.

carl guggelhupf
00
22.8.2011, 15:09
Nicht noch was vergessen?

Kasachstan, Armenien, Aserbaidschan, Georgien und nicht zu vergessen (Deutschland wird am Hindukusch...) Afghanistan.

Animation
 
00
22.8.2011, 14:35
ich hoff die schliessen sich zusammen...

bertl brecht
01
22.8.2011, 13:14

da kann der neoliberale guido noch lange warten. vorher kollabiert nämlich noch das system.

Intelligenzplebejer
68
22.8.2011, 05:49
Imperium Europa

Staaten wie Australien, Japan, Neuseeland, Norwegen, die Schweiz, Kanada usw. sind vielfach wirklich zu beneiden. Die primäre Identifizierung des Bürgers richtet sich an einen souveränen Staat aus, dessen Lebensfähigkeit auch in Zeiten der Globalisierung die dortigen politischen Eliten nicht in Frage stellen. Dem EU-Europäer wird dagegen eine nicht selbst gewählte Solidarisierung mit einem bürgerfernen übernational-imperialen Raum aufgezwungen, an dessen Entwicklung lediglich eine kleine Elite beteiligt ist.

Die praktisch unbegrenzte Zustimmung zu diesem imperialen Projekt seitens der politischen und gesellschaftlichen Eliten ähnelt stark der letztlich kaum noch hinterfragten Hinwendung zur Nationalisierung im Europa des 19. Jh.'s.

Gizmoo
32
22.8.2011, 15:10
klingt ja sehr intelligent,

ist aber leider Blödsinn.

Die EU ist ja das vollkommene Gegenteil zur Nationalisierung!!

Westerwelle beweißt Mut, indem er den Pösen pösen Begriff Vereinigte Staaten in den Mund nimmt. Kaum etwas anderes kann man als Politiker seinen Bürgern heute schlechter verkaufen.

und was "Imperium" oder "imperialistisch" mit der EU zu tun haben soll, ist mir auch schleierhaft.

-----------------

die Vereinigten Statten von Europa wären eine phantastische Sache, leider müssen erst nationalistische Gefühle abgelegt und Kompetenzen abgegeben werden.

Intelligenzplebejer
01
23.8.2011, 11:52

Im 19. Jh. nahmen die Eliten nahezu durchgehend die Idee der Nation positiv auf. Widerspruch erfolgte selten. Nach dem 2. WK wurde die Idee der europäischen Integration ebenso ohne bedeutende Kritik von nahezu allen gesellschatlichen und polit. Eliten akzeptiert. Um diese Ähnlichkeit im Verhalten ging es mir.

Die EU trägt überdeutlich imperiale Züge. Man denke an den Gegensatz von Peripherie und Zentrum, das Phänomen der offenen Grenze, den Zwang zur Expansion, die Sakralisierung der Herrschaft, die Nicht-Anerkennung der Souveränität einfacher Staaten, den Drang einen Großraum samt Interessenssphäre zu ordnen und als Garant dieser Ordnung aufzutreten... Es ist ein häufiger Irrtum zu glauben, Imperien seien eine Sache der Vergangenheit.

Ggg14
10
15.9.2011, 20:32

Ok. Imperium. Per se jetzt noch nicht negativ. Solange hier nicht kriegerisch Interessen durchgesetzt werden und fremde Gebiete unterjocht werden.

Man darf trotz des Begriffs, der aufgrund der Kolonialisierung der Welt äußerst negativ besetzt ist, nicht vergessen, dass diese Gebilde seinen Bürgern über viele Jahrhunderte Friede und Wohlstand gebracht haben. Auch das römische Reich, trotz aller Eroberungen ermöglichte seinen Bürgern bessere Lebensbedingungen als hinter dem Limes. Das steht doch außer Zweifel.

Unsere Aufgabe muss es sein, darauf zu schauen, dass die positiven Aspekte überwiegen. Aber in einer Zeit, wo sich in anderen Weltgegenden globale Player formieren, gibt es keine wirklichen Alternativen.

Dormouse
04
22.8.2011, 11:59

"Die primäre Identifizierung des Bürgers richtet sich an einen souveränen Staat aus"

hmm klingt für mich so mehr nach nationalisierung...

mary jane
 
32
21.8.2011, 23:52

Wenn schon nicht für Kompetenz, ist die Witzfigur Westerwelle sich nicht zu schade für schwülstiges Gequatsche.
So ein Europa wie sich das Angie und ihr Spießgeselle ausmalen, möchte wohl niemand.

Adam Markus
213
21.8.2011, 20:22

Will ich auch, aber sicher nicht die selben wie der Westi.

Sein neoliberaler Wunschtraum ist nämlich eh schon in Erfüllung gegangen und fällt gerade in sich zusammen. Zeit wird's für ein neues Europa!

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