Bregenzer Festspiele im Regenpech

19. August 2011, 17:51

Gute Kritiken für André Chénier auf der Seebühne, aber Auslastungsrückgang

Bregenz - Ende gut, fast alles gut. Zum Saisonschluss streute Präsident Günter Rhomberg Festspiel-Intendant David Pountney, mit dem er die letzten Monate nicht charmant umgegangen war, Rosen: André Chénier sei die beste Produktion in dessen Ära gewesen, die durchwegs positive Fach- und Publikumskritik zeige, dass sich "künstlerisches Risiko lohnt, wenn es so professionell umgesetzt wird".

Vor den drei letzten Seeaufführungen der Saison zogen Rhomberg, Pountney und Michael Diem, der kaufmännische Direktor, am Freitag Bilanz. 121.000 Menschen, 30.000 weniger als bei Aida im Vorjahr, werden Umberto Giordanos Revolutionsoper voraussichtlich gesehen haben, die Auslastung liegt mit 75 Prozent deutlich unter den in Bregenz üblichen Werten. Die Hausoper, Achterbahn von Judith Weir, war hingegen mit 89 Prozent Auslastung ein Erfolg.

Schuld am Seebühnen-Minus war auch das Wetter, der Festspielsommer war schlicht verregnet, zwei Aufführungen mussten abgesagt werden. An eine Überdachung der Tribüne, eine Idee, die in Regensommern immer wieder auftaucht, sei nicht gedacht. Rhomberg: "Stellen Sie sich Epidaurus unter Dach vor ..."

Nächstes Jahr werde man "haushalten" müssen, kündigte Diem an. Nach genauer Analyse der Saison werde man über konkrete Einsparungen entscheiden. Gerüchte, dass es das Avantgarde-Programm "Kunst aus der Zeit", treffen könnte, dementierte der kaufmännische Direktor: "Gestrichen wird KAZ sicher nicht." (jub, DER STANDARD - Printausgabe, 20./21. August 2011)

im übrigen, der regen kann´s nicht gewesen sein - siehe http://derstandard.at/131180287... re-Chenier
könnte es sein, dass diese eventkultur eventuell an seine grenzen gestossen zu sein scheint und dass diese größenwahnsinnigen "kultur"veranstalter kleinere meisterbäckerbrötchen backen beginnen sollten?

Was hat eientlich der Herr Rhomberg geleistet, ausser einen Betrieb geerbt zu haben?

Fortsetzung 30 Jahre Rhomberg

Wenn Rhomberg meint, daß die diesjährige Seeaufführung die Beste st in Pountneys Zeit, dann heißt das ja wohl daß die davor nicht so gut waren. Dem Kommentator Pflaster ohne Trost sei gesagt, daß Rhomberg KEIN Unternehmen geerbt hat. Da sind Sie falsch informiert.

30 Jahre Rhomberg

Rhomberg hat 30 Jahre lang als Aufsichtsratsvorsitzender der Bregenzer Festspiele die Geschicke geleitet und das UNENTGELTLICH! Er hat sie zu dem gemacht, was sie heute sind, ein großes international angesehenes Festspiel, das neben den Salzburger Festspielen Österreich auf diesem Gebiet alle Ehre macht. Er hat 2 Intendanten eingestellt: Alfred Wopmann und ab 2004 David Pountney. Die Schreiberin des Berichtes sollte sich fragen, wer hier mit wem uncharmant umgegangen ist; bitte besser recherchieren. Pountney ist eben ein guter Schauspieler. Ein Aufsichtsvorsitzender muß handeln, wenn sein Geschäftsführer Verträge nicht einhält. Das ist in jedem Unternehmen so. Und wenn er meint, daß die diesjährige Seeaufführung die Beste in der Zeit von Po

von was lebt und leitet man unentgeltlich???

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