Grönlands meistbeobachteter Gletscher schrumpelt ein

20. August 2011, 10:28

Der Mittivakkat ist seit über einem Jahrhundert im Rückzug begriffen

London - Der Mittivakkat-Gletscher im Südosten Grönlands, die bisher am intensivsten beobachtete Eisfläche der Insel, verlor von 2010 auf 2011 ganze 2,45 Meter an Dicke, stellte ein Forscherteam der Universität Sheffield fest. Dies sind 29 Zentimeter mehr als der bisherige Rekordverlust im vergangenen Jahr, ergaben die Beobachtungen der Wissenschafter. Im Durchschnitt der vergangenen 16 Jahre verlor der Gletscher nur knapp einen Meter an Dicke.

Die Gletscherzunge zog sich im Jahr 2011 um 22 Meter zurück. Das waren zwar 10 Meter weniger als 2010, aber der Trend ist eindeutig: Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist der Gletscher im Rückzug begriffen, seit Beginn planmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1931 hat er insgesamt 1,3 Kilometer an Länge verloren.

Ursachen und Folgen

Die Wissenschafter führen die Eisverluste des Mittivakkat-Gletschers vor allem auf höhere Temperaturen und schrumpfende Schneemengen zurück. Sie nehmen an, dass die Beobachtungen in ähnlicher Weise auf die anderen Gletscher in Grönland zutreffen. Diejenigen, die beobachtet werden, zeigten ähnliche Verluste.

"Das Abschmelzen dieser kleineren Gletscher macht das benachbarte Festlandeis anfälliger für Temperaturerhöhungen im Sommer, die wahrscheinlich sind", sagte Edward Hanna von der Universität Sheffield, der die Untersuchung leitete. "Die Ergebnisse unserer Feldstudie sagen viel aus über die schnellen Veränderungen, die man nun in Grönland und um Grönland herum sehen kann." (APA/red)

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Posting 1 bis 25 von 47
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O5
00
21.8.2011, 14:07

Und es wird weitergehen solange Dummheitsextremisten wie Rick Perry die Fakten leugnen und deshalb dringend notwendige politische Schritte blockieren.

meine güte1
00
Welche politischen Schritte zur Verlängerung des Gletschers schweben Ihnen vor?

Fritz Meyer
28
21.8.2011, 06:18
Schön wie sich die meisten...

entweder darüber lustig machen oder den Ignoranten heraushängen lassen.

Die Ressource Dummheit zumindest scheint noch für Jahrhunderte in ausreichenden Mengen vorhanden zu sein.

christianr
00
21.8.2011, 16:53
es ist

meine feste überzeugung und empirische feststellung, dass, ebenso wie der energieerhaltungssatz ein fundamentaler ist, die summe der blöden auf diesem planeten immer gleichbleibt - stirbt oben einer weg, kommt unten einer nach......*seufz*

Pullutbay
00
21.8.2011, 16:26
Unterschied zwischen Intelligenz und Ignoranz?

Intelligenz hat Grenzen.

Pullutbay
00
21.8.2011, 16:23
Unterschied zwischen Intelligenz und Ignoranz?

aleph null
43
20.8.2011, 22:52
Auch die Haifischattacken werden häufiger

man tät net glauben, was die globale Erwärmung alles kann:

http://news.discovery.com/animals/s... 10820.html

irata
00
23.8.2011, 18:22

Angeblich sind ja Kühe viel gefährlicher als Haie,
d.h. mehr Todesfälle pro Begegnung Mensch/Tier?
;-)

Allmächtiger Satan
11
20.8.2011, 19:02

Gut so. Als nächstes schrumpelt die Menschheit davon.

111sonne
51
20.8.2011, 15:50
dann sollen sie sich doch einen gletscher suchen

der größer wird, diese gibt es auch auf grönland und diesen intensiev beobachten. einer legt zu einer schrumpelt lt statistik alles ok

Tingeltangel-Hojac
00
21.8.2011, 20:16
wow...is des a wos?

Ihr Beitrag ist eine Ode an die Intelligenz...NOT!

Michel de Nostredame
33
20.8.2011, 20:39

...und dieser Gletscher, der größer wird, wäre welcher?

.exe
00
23.8.2011, 17:54

da gibt es tatsaechlich einen, der perito moreno in patagonien:

http://www.welt.de/wissensch... echst.html

das ding das aus dem nichts kam
21
20.8.2011, 15:24

Grönland wird endlich wieder grün....

makrialos
01
20.8.2011, 15:01

Schrumpelt ??
Bekommt der Gletscher Falten ??

LinkerSchwulerAusländerfreundlicherÖkoGutmensch
 
02
20.8.2011, 15:00
Überschrift wie in Bild oder Krone :(

schrumpeln ...
Bedeutung:
einschrumpfen und dabei schrumplig werden

schrum­pe­lig ...
Bedeutungen
1. [eingetrocknet und dadurch] viele Falten aufweisend; runzlig, verschrumpelt
2. voller Knitter, knittrig

Quelle: www.duden.de

1000undeine8
54
20.8.2011, 16:46

und die nächste auflage vom gletscherholz, welches der ober-fanatiker der ansässigen klimawandel-leugner-gemeinde nunmehr im wochentakt unter leugnen der präzession der erdachse (und der damit verbundenen verschiebung der baumgrenze) ins rennen wirft.

http://derstandard.at/plink/130... id20707877
http://derstandard.at/plink/130... id21901622
http://derstandard.at/plink/131... id22541508

progo
00
21.8.2011, 13:30

Ich habe die offensichtlich wiederholten Diskussionen dazu nicht verfolgt. Aber was ist so falsch an dem Einwand mit dem Gletscherholz?

Wenn die Erklärung nur eine Veränderung der Präzessionsachse der Erde sind, dann stellen sich ein paar wichtige Fragen:
.) Woher kennen wir die Lage der Präzessionsachse vor detaillierten Himmelsbeobachtungen? Vor allem im geforderten Detail, da ja (wenn das die Ursache ist) sehr kleine Änderungen große Wirkungen haben.
.) Was sind die Prozesse die diese Verschieben und sollten wir dann nicht größere Angst vor einer weiteren Verschiebung dieser haben?
.) Ist die Veränderung der Präzessionsachse auch menschengemacht?

1000undeine8
10
21.8.2011, 16:04

die präzession ergibt sich aus der geoid-gestalt der erde und der anziehungskraft von mond u. sonne. sie ist nicht anthropogen und wird sich nicht ändern. sie hat aber bedingt, dass auf der nordhalbkugel in den letzten 10.000 jahren die einstrahlung im sommer ab- und die im winter zugenommen hat (bei fast gleicher gesamt-einstrahlung). entsprechend waren die sommer wärmer und die gletscherausdehung im frühen/mittleren holozän tendenziell geringer (sie wird auch vom niederschlag/schneefall beeinflusst). mit abnahme der sommerlichen einstrahlung wurden diverse gegenstände (holz, ötzi) von gletschern eingeschlossen. mit dem jetzigen (anthropogenen) klimawandel werden sie wieder freigegeben.

aleph null
01
22.8.2011, 06:24
Und die Frage, die Sie bis jetzt nicht beantworten konnten, lautet:

Wie und auf welche Weise führen wärmere Sommer und kühlere Winter zu einem Gletscherrückgang?

Wie und auf welche Weise beeinflussen wärmere Sommer und kühlere Winter die Niederschlagsmenge, die ja für das Gletscherwachstum maßgeblich ist?

Ihre Vorgangsweise ist jedenfalls absolut unwissenschaftlich. Irgendwelche astronomische Parameter heranziehen und sich den Rest nach Belieben mit hätti-wari-könnti zusammenzureimen, geht halt net.

1000undeine8
10
22.8.2011, 20:49

1. "Wie und auf welche Weise führen wärmere Sommer und kühlere Winter zu einem Gletscherrückgang?

das ist relativ logisch, sofern der verstand nicht von ideologischen scheuklappen blockiert ist: im warmen sommer schmilzt der gletscher. im winter ist die temperatur sowieso oft unter dem gefrierpunkt (die alpinen gletscher liegen ziemlich hoch). es spielt keine eine rolle, ob sie noch ein paar grad tiefer liegt. praktisch jeder niederschlag fällt als schnee. alles, was gefroren ist, bleibt gefroren.

progo
01
24.8.2011, 14:04

Das ist ja alles schön und gut. Aber es wäre schön dazuzusagen, dass der Satz "Vor ein paar tausend Jahren waren zwar an manchen Stellen keine Gletscher wo heute welche sind, das lag aber nicht an höheren Durchschnittstemperaturen, sondern an einer um 1 Grad geneigteren Erdachse, die wärmere Sommer und die kältere Winter zufolge hatte." eine _Hypothese_ ist.

Und zwar nicht das die Achse geneigter war ist die Hypothese, sondern die genaue Auswirkung auf z.B. das lokale Klima um österreichische Alpengletscher. Ist schon klar, noch längere Tage im Sommer bei höher stehender Sonne, noch kürzere im Winter. Ob dieser eine Grad zu genau dieser Situation geführt hat ist die Hypothese.

1000undeine8
10
24.8.2011, 20:40

das ist natürlich nur eine hypothese. man kann nicht in der zeit zurückreisen und sie verifizieren. und natürlich erklärt die präzession nicht die gesamte gletscher-geschichte. es gab auch im mittleren holozän über wenige jahrhunderte gletschervorstöße und -rückzüge, die andere ursachen haben müssen (niederschlag, schwankungen der sonnen-aktivität etc.). jedenfalls zeigen einige gletscher auf der südhalbkugel (auf der die entwicklung der sommer/winter-einstrahlung in etwa gegenläufig war), eine gegenläufige tendenz.

http://www.sfu.ca/~jkoch/re... cings2.jpg
http://www.sfu.ca/~jkoch/pa... s_2006.pdf

progo
01
26.8.2011, 15:09

"das ist natürlich nur eine hypothese. man kann nicht in der zeit zurückreisen und sie verifizieren."

Eben, sie haben sie aber weiter oben (http://derstandard.at/plink/131... /22541593) wie eine Tatsache gebraucht.

Und diese Methodik durchzieht leider die gesamte Klimatologie. Es ist unangebracht von "Klimawandel-Leugnern" zu sprechen. Denn Menschen die eine Hypothese anzweifeln, nennt man im Allgemeinen nicht Leugner, bestenfalls Zweifler. Das Verunglimpfen des Zweifelnden ist meines Erachtens auch ein ernstes Warnsignal, bezüglich der dahinterliegenden Wahrheit.

Es ist auch eine fragwürdige und beängstigende Praxis realpolitische Entscheidungen auf indiziengestützte Hypothesen zu gründen.

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