UNO fordert stärkeres Vorgehen gegen Menschenhandel

19. August 2011, 12:22

Berichterstatterin beklagt Prostitution und Zwangsarbeit

Bangkok - Die Vereinten Nationen haben von Thailand ein stärkeres Vorgehen gegen Menschenhandel gefordert, um die weit verbreitete Prostitution und Zwangsarbeit einzudämmen. Der politische und juristische Rahmen zu Menschenhandel und die Anwendung geltender Gesetze seien "schwach und bruchstückhaft", sagte die UN-Sonderberichterstatterin zu Menschenhandel, Joy Ngozi Ezeilo, am Freitag in Bangkok nach einem elftägigen Besuch in dem südostasiatischen Land. Dies ermögliche die Ausbeutung von Menschen als Prostituierte und unterbezahlte Arbeitskräfte oder gar Zwangsarbeiter.

Es gebe zwar einige Fortschritte, sagte Ezeilo, aber die Behörden gingen nur in seltenen Fällen gegen Menschenhändler vor, was zu einer Kultur der Straflosigkeit führe. Betroffen vom Menschenhandel seien vor allem Einwanderer aus Nachbarstaaten wie Birma, Laos und Kambodscha. Sie kritisierte in diesem Zusammenhang "zutiefst verwurzelte" Korruption in den unteren Hierarchie-Ebenen der Polizei sowie bei Beamten von Provinzregierungen und Kommunen. "Die Regierung sollte null Toleranz gegenüber Korruption fördern und gegenüber Komplizenschaft von öffentlichen Vertretern mit den Händlern", verlangte Ezeilo.

Denn dadurch ermöglichte sexuelle Ausbeutung sei in Thailand "weit verbreitet", sagte die UN-Sonderberichterstatterin. Sie werde zudem durch Sex-Tourismus gefördert und führe insbesondere auch zur Kinderprostitution. Zwangsarbeit steige unterdessen auch in der Landwirtschaft und im Bauwesen und sei in der Fischerei geradezu "notorisch". Ezeilo forderte die thailändische Regierung deshalb auf, das Einwanderungsrecht zu ändern und Zuwanderern rechtlich sichere Arbeitsgenehmigungen zu geben. Nach Angaben des US-Außenministerium sind in Thailand zehntausende Einwanderer aus Nachbarstaaten Opfer von moderner Sklaverei. (APA)

xx Hour1
61
20.8.2011, 13:31

Im Thailand wird niemand zu Prostitution gezwungen.
Ds ist die fereiwillige Entscheidung der Frauen.

Leider die buddistische Glauben ist hier ein Problem und toelriert die jede Auswüchse dieser gewerbe, solange die mönche und kloster von dieser Frauen die oft tief religiös sind, spende bekommen.

Die Thais sollen besser zu Islam konvertieren.

Martin Müller10
 
03
20.8.2011, 13:14
Das ist ein Problem des Wohlstandsgefälles nichts anderes.

Als ob es in Österreich keine moldawischen und ukrainischen Nutten gäbe. Oder Feldarbeiter aus Bulgarien und Rumänien die für fast nichts arbeiten müssen

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