Präsident Basescu will "Vereinigte Staaten Europas"

19. August 2011, 12:13
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    foto: reuters/bogdan cristel

    Traian Basescu hat eine Vision: Um sich gegen Großmächte wie China oder die USA behaupten zu können, müssen Nationalstaaten Souveränität abgeben.

Fragmentierte Wirtschaftspolitikvereitle globale Wettbewerbsfähigkeit

Bukarest - Der rumänische Staatschef Traian Basescu erklärte am Donnerstag laut der Nachrichtenagentur Agerpres, dass er die Idee der "Vereinigten Staaten Europas" unterstütze. Europa, das in den letzten zehn Jahren "konstant gegen Großmächte wie China oder die USA verloren hat", könne "nur durch einen massiven Verzicht auf nationale Souveränität weiterhin eine wirtschaftliche und militärische Macht bleiben", begründete Basescu seine Position. Die Aussagen des Präsidenten erfolgten im Rahmen einer in der Stadt Sulina organisierten Sommerschule für junge Rumänen, die im Ausland leben.

Laut Basescu müsse sich Europa daher in den nächsten zwei oder drei Jahren entscheiden, ob es die "Vereinigten Staaten Europas" gründet, sonst sei seine Zukunft "ungewiss". Wenn die für die Funktionsfähigkeit Europas notwendigen Entscheidungen nicht getroffen werden, "bleibt Europa bloß ein Buch in der Weltgeschichte, in dem man über die anspruchsvollsten Kulturen lesen wird", sagte Basescu. Besonders empfindlich sei dieses Thema, weil eine "kolossale Leadership" auf europäischem Niveau geschaffen werden müsse, der es gelingen müsse, die europäischen Staaten zu überzeugen, wichtige Selbstbestimmungsrechte aufzugeben.

"Wir brauchen als Europäer wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Sicherheit, und diese zwei wesentlichen Elemente kann man nur durch wesentliche politische Entscheidungen erreichen", betonte Basescu. "Wenn man nicht über wirtschaftliche Macht verfügt, kann man auch keine militärische Macht sein. (...) Sicherheit ist wesentlich, und man kann sie nur mit Geld erreichen, das man wiederum nur durch eine leistungsfähige Wirtschaft erreicht. Doch eine fragmentierte Wirtschaft, mit unterschiedlichen Strategien in 27 Staaten, macht uns wirtschaftlich nicht wettbewerbsfähig", erklärte der rumänische Staatschef. (APA)

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quo_vadis_austria
10

"Um sich gegen Großmächte wie China oder die USA behaupten zu können, müssen Nationalstaaten Souveränität abgeben"

Wenn dann die Finanzoligarchie aus den Vereinigten Kriegstreibern von Absurdistan (USA) und der Germanisieren Union (EU) (und eventuell weiteren Sklavenstaaten die ihre Souverenität aufgegeben haben) eine Ein-Welt-Diktatur formt werden solche Hampelmänner wie Basescu die wohl auch ihre Mutter für ein paar Cent verkaufen würden längst in Vergessenheit geraten sein!

salman
 
01
20.8.2011, 17:29

Rumänien ist dann das Mississippi der vereinigten Staaten Europas ...

carmina | burana
00
22.8.2011, 16:32

und wo wäre dann EU-Texas? um Brüllsell herum?

Mormoloc
11
20.8.2011, 13:03
Liebe STANDARD-Redaktion,

Sulina eine südrumänische Stadt? Da gucken wir lieber nochmal in einen Atlas hinein, ja?

Martin Müller10
 
00
20.8.2011, 13:31
Nicht kleinlich sein, Sie sollten froh sein, dass das kleine Städtchen

nicht in die Ukraine gerutscht ist.

Mormoloc
00
20.8.2011, 19:16
Übrigens... die Redaktion hat ausgebessert...

Nun ist es "die Stadt Sulina".

Reinkarnation eines Passivopfers
00
20.8.2011, 17:16
Eher Moldavien, wenn man auf die Karte schaut..

Gelsenzentrum Ost

Martin Müller10
 
10
20.8.2011, 17:38
Nein nicht Moldavien, Sulina liegt an der Schwarzmeerküste

Und da grenzt Rumänien an die Ukraine, Moldawien hat keine Küste am schwarzen Meer.

Reinkarnation eines Passivopfers
00
20.8.2011, 18:28
Uiii - 90 km Luftlinie.....

Mormoloc
21
20.8.2011, 17:35
Hauptsache nicht Molwanîen...

Mormoloc
20
20.8.2011, 14:57
Auch wieder war... man muß mit Kleinigkeiten zufrieden sein.

Martin Müller10
 
24
20.8.2011, 11:31
Herr Basescu hat in jedem einzelnen Punkt recht! Selten von

einem Politiker in Europa so eine vernünftige Aussage gehört.

Mormoloc
11
20.8.2011, 13:04
Nur daß Herr Basescu selber durch eine massiv Pro-USA-Politik an die Macht kam.

Sich jetzt über die USA zu beklagen... nun ja...

herbert backtrack
12
20.8.2011, 11:50

Machtkonzentrationen führen unweigerlich zur Korruption. Eine politische Union ist daher abzulehnen.

Oder wollen sie mir erzählen, dass der Kongress in den USA das Wohl des Volkes im Auge hat.

Die USA mag wohl militärische Stärke haben ... noch ... aber diese militärische Stärke wird ausschließlich benutzt, um die Interessen einiger weniger Mächtiger zu befriedigen und nicht die Interessen des Volkes.

Ein solcher Militärapparat ist daher NICHTS WERT für's Volk.

Ggg14
00
20.9.2011, 20:26

Und die Ortskaiser haben das Wohl ihrer Mitbürger im Auge. Ha, dass ich nicht lache.

rowdy
27
20.8.2011, 11:19

Der Herr Präsident sollte sich zuerst einmal darum kümmern, in seinem Land ein Mindestmaß an politischer und rechtlicher Sauberkeit zu etablieren.

Wladimir Burdajewicz
 
02
20.8.2011, 18:08
Ach so.... Und reicht´s Ihnen nicht eigene rechtliche ...

Sauberkeit?. Straßer, Grasser, "Meischi", Graf "Pauli" und ein Paar andere für die natürlich in österreichischer Gesetzgebung eine Unschuldsvermutng garantiert werden muss. Also vor eigene Türe kehren.

rowdy
10
20.8.2011, 20:58
Gegen Rumänien ist Österreich ein Paraderechtsstaat

Dort geht NICHTS ohne zu schmieren. Und die Herrschenden haben es auch nicht nötig sich mit aufmüpfigen Medien abzugeben oder gelegentlich doch die Staatsanwaltschaft pro froma zu aktivieren. Die haben alle Hebel der Macht und Ressourcen fest in der Hand.

anke wiesen
102
20.8.2011, 10:14

wer möchte schon ein Rumäne sein..da kann man den Mann verstehen:))

Wladimir Burdajewicz
 
13
20.8.2011, 18:40
So was Blödes kann niemand andere/r........

schreiben, als anke wiesen. Das was Sie da verzapfen ist nicht nur unmenschlich, chauvinistisch, blöd (weil keine Begründung gibt es, für Ihre idiotischen Behauptungen), aber auch feindlich gegen einem Land, das zur EU gehört, wie Österreich. Glauben Sie wirklich, dass Europa dreht sich nur um Österreich?. Stellen Sie sich vor. Ihrem eigenen Land zur Unbeliebtheit in Europa haben Sie ein Bärendienst geleistet. Sie haben vielen Rumänen (Menschen) beleidigt.

---- ---
 
03
20.8.2011, 11:35
anke wiesen

ne traurige aussage!
zurück ins jahr 1945 damit dir die russen zeigen was sache ist!

GPWS GPWS
31
20.8.2011, 05:12
Bla,Bla,Bla...

das hatten wir doch schon einmal. Wie war das noch mal vor einigen Jahren, als wir ueber den EU-Beitritt abgestimmt hatten...damals hatten unsere Politiker mit Angstmache den EU-Beitritt erwirkt, indem man dem dummen Volk die Konsequenzen eines "Nein zur EU" klarmachen wollte! Was haben wir heute? Ein Chaos wie's im Buche steht, unglaubwuerdige Vertraege, "strenge Stabilitaetskriterien", die leicht verworfen werden, kuenstl. hoch gehaltener Euro, der keineswegs dem wahren Markt entspricht...Leider wird dieses dumme Volk wahrscheinlich sogar fuer die Vereinigten Staaten von Europa stimmen, sollte dies wirklich zur Diskussion stehen...zum Glueck ist Europa voellig zerstritten u. es wird daher niemals zu einer Solidaritaet kommen.

Wladimir Burdajewicz
 
00
20.8.2011, 18:25
Als "Jörgl", noch wenigstens im ORF vor....

Vereinigten Staaten von Europa gewarnt hat, hat auch viele Befürworter bei den Usern gefunden. Jetzt auf ein Mal soll Basescu Recht bekommen. Typische Hälsedreher. Furchtbar, furchtbar....

sotho talker
 
44
20.8.2011, 04:56
ich denke wir haben da gar keine andere wahl

was soll denn bitte schön die alternative sein?

die europäer haben ja schon probleme mit ein paar migranten und fühlen sich "fremdbestimmt" wenn sie ein paar kopftücher sehen die im europäischen kontext völlig untergehen.

was werden die erst machen wenn eine wirtschaftsmacht von morgen wie china hier stück für stück das finanzielle kommando über die kleinen mini-einzelstaaten übernimmt?

und wer zahlt schafft an.

das problem ist: der europäer ist viel zu sehr von sich überzeugt als das er solche möglichkeiten auch nur in betracht zieht. jeder ministaat glaubt es mit der ganzen welt aufnehmen zu können.

reine träumerei, an europa führt kein weg vorbei.

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