Sportunfall

Österreichischer Paragleiter in Slowenien verünglückt

19. August 2011, 11:20

51-Jähriger blieb in einem Baum hängen - Weiterer Österreicher am Mittwoch in Socatal schwer verletzt

Ljubljana- Der tödlich verunglückte österreichische Paragleiter, der am Donnerstag bei Bohinj abgestürzt ist, stammte aus der Umgebung von Kapfenberg in der Steiermark. Das bestätigte ein Sprecher der Polizeibehörde in Kranj am Freitag. Die Polizei habe nach den bisher gesammelten Informationen ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Derzeit werde noch der Gleitschirm des Opfers überprüft, hieß es.

Der 51-jährige Steirer war am Donnerstag vom Berg Rodica ins Tal geglitten, als sich gegen Mittag der Unfall ereignete. Der Mann stürzte ab und blieb in einem Baum hängen. Zu seiner Rettung kamen die Bergwacht aus Bohinj und ein Hubschrauber der slowenischen Armee, doch die Rettungskräfte konnten laut Polizei nur noch seinen Tod feststellen. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Salzburger schwer verletzt

Bereits am Mittwoch hatte sich ein weiterer österreichischer Paragleiter im Socatal schwere Verletzungen zugezogen. Der 28-jährige Mann aus der Umgebung von Salzburg war gegen 13.00 Uhr vom Startplatz am Kobariski Stol gestartet. Als er etwa 20 Meter Höhe erreichte, klappte sein Gleitschirm wegen eines Windstoßes zu und er stürzte ab. Der Salzburger verletzte sich an der Wirbelsäule und brach sich einen Arm, erklärte ein Sprecher der Polizeibehörde in Nova Gorica zur APA. Er wurde mit einem Armeehubschrauber in die Uniklinik nach Ljubljana gebracht. (APA)

legal eagle
 
40
20.8.2011, 09:50
nur zur info: auch die behandlung in ljubljana wird von der ö sozialversicherung bezahlt -

sachleistungsausgleich gem. eu-sozialrechtskoordination.

ich persönlich ärgere mich immer etwas über menschen, die absichtlich in ihrer freizeit risiken eingehen.

vielleicht täten sie das nicht so leichtfertig, wenn sie sich nicht darauf verlassen könnten, dass die krankenversicherung eh zahlt, wenn was passiert...

rucksackflieger
00
21.8.2011, 00:57
und übrigens

hat man als paragleiter eine pflichthaftplichtversicherung und eine freiwillige unfallversicherung (weil die krankenkasse eben nicht zahlt)

rucksackflieger
00
21.8.2011, 00:48
nur zur info:

beim wandern starben heuer bereits 33 menschen und, wie jedes jahr einige hundert im strassenverkerkehr. von den haushalts- und arbeitsunfällen mal gar nicht zu sprechen.
worüber ärgern sie sich eigentlich, bzw. wie vermeiden Sie jegliches risiko? oder sehen Sie es einfach als ehrenhafter und sozialverträglicher an, beim fensterputzen/gerüstbauen abzustürzen als beim paragleiten?

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