51-Jähriger blieb in einem Baum hängen - Weiterer Österreicher am Mittwoch in Socatal schwer verletzt
Ljubljana- Der tödlich verunglückte österreichische Paragleiter, der am Donnerstag bei Bohinj abgestürzt ist, stammte aus der Umgebung von Kapfenberg in der Steiermark. Das bestätigte ein Sprecher der Polizeibehörde in Kranj am Freitag. Die Polizei habe nach den bisher gesammelten Informationen ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Derzeit werde noch der Gleitschirm des Opfers überprüft, hieß es.
Der 51-jährige Steirer war am Donnerstag vom Berg Rodica ins Tal geglitten, als sich gegen Mittag der Unfall ereignete. Der Mann stürzte ab und blieb in einem Baum hängen. Zu seiner Rettung kamen die Bergwacht aus Bohinj und ein Hubschrauber der slowenischen Armee, doch die Rettungskräfte konnten laut Polizei nur noch seinen Tod feststellen. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Salzburger schwer verletzt
Bereits am Mittwoch hatte sich ein weiterer österreichischer Paragleiter im Socatal schwere Verletzungen zugezogen. Der 28-jährige Mann aus der Umgebung von Salzburg war gegen 13.00 Uhr vom Startplatz am Kobariski Stol gestartet. Als er etwa 20 Meter Höhe erreichte, klappte sein Gleitschirm wegen eines Windstoßes zu und er stürzte ab. Der Salzburger verletzte sich an der Wirbelsäule und brach sich einen Arm, erklärte ein Sprecher der Polizeibehörde in Nova Gorica zur APA. Er wurde mit einem Armeehubschrauber in die Uniklinik nach Ljubljana gebracht. (APA)