Machtlose Generation

"Die Jungen haben ein massives Problem"

Lukas Kapeller, 19. August 2011, 13:31
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    Senioren-Vertreter Blecha (li.), Khol: Politische Kampfgefährten, die sich bis zur Kopfbedeckung absprechen.

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    Markus Roth, Junge Wirtschaft: "Junge Politiker trauen sich nichts sagen oder werden zurückgepfiffen."

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    Meinungsforscher Hajek: Pensionisten sind besser organisiert und durch gemeinsames Anliegen geeint.

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    Mahrer: Jugendvertretungen haben eine schlechte Ausgangslage, sie beschäftigen sich nur mit ihren Zielgruppen.

Pensionisten-Vertreter diktieren der Regierung Wünsche, während Kritik der Jugend ungehört verhallt - Warum eigentlich?

Wien - Es ist ein altbekanntes Spiel, das Charly Blecha und Andreas Khol zur Perfektion gebracht haben: der sommerliche Marschbefehl an die Regierung, wohin es gehen soll mit den Pensionen. Wohin? Das heißt, wie weit nach oben. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat Gespräche bereits zugesichert.

Gewohnt entschlossen trugen Khol und Blecha im Ö1-Morgenjournal ihre Wünsche vor - ihr Selbstbewusstsein ist wohlbegründet, ihr Machtspiel oft erprobt. "Pensionisten sind am Wählermarkt eine riesige Gruppe, die ein vorrangiges Interesse hat: die ökonomische Absicherung des Lebensabends", sagt Harald Mahrer, Autor des Buches "Die Formel der Macht". Österreichs Pensionisten profitierten von der Stärke ihrer Vertreter, sagt Mahrer über Blecha und Khol: "Das sind Spitzenvertreter, die ihr Leben lang ein politisches Netzwerk aufgebaut haben."

Pensionistenvertreter: Macht durch Eintracht

Wie geschickt die Politik-Profis Blecha und Khol vorgehen, zeigt ihr aktueller Vorstoß. Die Inflation von 2,7 Prozent müsse abgegolten werden, für Kleinpensionisten soll es mehr geben. Eine Erhöhung, einfach so? Das wäre den beiden zu einfach. Da zaubert Seniorenbund-Obmann Khol, 70, den Pensionisten-Warenkorb hervor - seine Leute hätten nichts von billigeren Computern, sagt er. Seine Forderung sei die reine Armutsbekämpfung. Und Pensionistenverband-Präsident Blecha, 77, sekundiert: Auch die Jungen hätten etwas davon, dass später "ihre Pensionen pünktlich ausgezahlt und wertgesichert werden".

Aber haben die Jungen überhaupt eine vergleichbare Stimme: "Nein, so etwas haben wir definitiv nicht. Wir Jungen haben ein massives Problem", sagt Markus Roth, 36. Der Obmann der Jungen Wirtschaft sieht ein Grundproblem in der Parteilogik: "Die Jungen wollen in ihren Partei-Organisationen noch etwas werden. Die Alten haben schon alles erreicht." Außer einer Missbilligung durch JVP-Chef Sebastian Kurz, 24, hörte man daher nichts zu dem Thema. Roth vermisst aber einen verantwortlichen Politiker, der den Mut habe, das Pensionssystem tiefgreifend zu reformieren. "Der Generationenvertrag soll aufrecht erhalten werden, aber er soll auch nachhaltig bleiben", sagt der in der Wirtschaftskammer engagierte IT-Unternehmer. Roth fordert zum Beispiel das Ende der Hackler-Regelung und eine Pensionsautomatik: bei höherer Lebenserwartung müsse das Antrittsalter steigen.

Jungpolitiker im Pensions-Clinch

"Diese Debatte greift viel zu kurz und läuft auf das Ausspielen Jung gegen Alt hinaus", hält Wolfgang Moitzi, 27, im Gespräch mit derStandard.at dagegen. Der Chef der Sozialistischen Jugend hat für die Warnrufe aus Junger Wirtschaft und JVP wenig übrig. Diese würden das Geschäft der privaten Pensionsversicherungen erledigen, das "börsenabhängig ung gescheitert" sei. Moitzi räumt zwar ein: "Die Hacklerregelung gehört reformiert, und darüber, gewisse Pensionskassen zusammenzulegen, muss man nachdenken." Roths Kritik, der Staat lebe bei den Pensionen über seine Verhältnisse, hält Moitzi aber für Panikmache.

Über den politischen Gegensatz sind Khol und Blecha hinweg: Der Kampf für die gemeinsame Klientel lässt das alte Lagerdenken verblassen. "Bei den Jungen sind die Interessen sehr unterschiedlich gelagert. Dort gibt es keinen einfachen gemeinsamen Nenner. Das erklärt die Stärke der einen und die Schwäche der anderen", sagt Mahrer. Der Meinungsforscher Peter Hajek sieht es genauso: "Die Pensionistenvertreter eint ihr Anliegen, die Pensionen wertzusichern." Hajek erinnert daran, dass junge SPÖ-Funktionäre das staatliche Pensionssystem in der Regel verteidigen. Er schließt daraus: "Nur weil man jung ist, hat man nicht unbedingt eine kritische Haltung zum Pensionssystem."

"Khol und Blecha halten Deckel drauf"

Die Gründe für die Schwäche der Jungen reichten weit über Parteipolitik hinaus, sagt Hajek. "Wer zählt den zu den Jungen? Wenn man sagt 'alle bis 30', dann sind das Schüler, Lehrlinge, Studierende, aber auch Leute, die schon eine Familie gegründet haben." Unterschiedliche Lebensphasen, unterschiedliche Anliegen.

Doch selbst falls Junge das Pensionsthema für sich entdecken, bleibt das so gut wie folgenlos. "Die Jungen sitzen bei Pensionsverhandlungen nicht einmal am Verhandlungstisch. Sie sind gar kein Player, obwohl sie eigentlich einer sein müssten", sagt Mahrer. Während Blecha und Khol in Verhandlungen gemeinsam die Stimme erheben, bleibt der Protest der Jungen - machtpolitisch gesehen - ein vielstimmiges Piepsen. "Machtpolitisch ist der Kuchen aufgeteilt", aus Sicht der Seniorenvertreter müsse es nur so bleiben, wie es ist, sagt Mahrer. Erstaunlich dabei: Die Bevölkerungsgruppe der Pensionisten ist auch nicht unbedingt homogen, reicht vom ehemaligen Großunternehmer bis zum Mindestpensionisten. Mahrer: "Indem sie für alle etwas rausholen, halten Khol und Blecha aber den Deckel drauf."

Machtloser Nachwuchs

Einig sind sich Wirtschaftskammer-Hoffnung Roth und SJ-Chef Moitzi nur darüber, dass auch ihre Generation bei den Pensionen mitreden sollte. Roth setzt auf die sogenannte "Zukunftsgeneration der Sozialpartner", wo sich junge Wirtschaftstreibende und Gewerkschafter unisono dafür einsetzen, an den Verhandlungstisch zu kommen. "Wir fordern das sehr wohl", sagt Roth. "Das Problem ist: Wir werden viel zu wenig ernstgenommen. Was können wir denn für Sanktionen setzen?"

Die Frage bleibt, warum sich abseits von Parteien und Interessenvertretungen niemand zu den Pensionen zu Wort meldet. Für Hajek liegt die Antwort auf der Hand: "In Österreich geht es den Menschen trotz allem gut. Wir raunzen auf extrem hohen Niveau." Hinzu komme: Während die Pension für Senioren verständlicherweise das große Thema ist, liegt sie "in der Wahrnehmung der Jungen noch wahnsinnig weit weg".

Auch Roth gibt sich, obwohl mit der herrschenden Pensionspolitik höchst unzufrieden, realistisch: "Der Wutbürger ist jetzt nicht das typisch Österreichische", lächelt er. Buchautor Mahrer glaubt: "Wenn die Politik aber weiter Geld ausgibt, das sie nicht hat, wird die Schere größer. Derzeit gibt es keine Rebellion, nur ein Murren. Noch." (Lukas Kapeller, derStandard.at, 19.8.2011)

Kommentar posten
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prado
00
28.8.2011, 18:33
die Alten können sich ihre Pensionen leicht selbst finanzieren

wenn nur eine Erbschaftssteuer in halbwegs vernünftiger Höhe eingehoben würde.

Geld ist genug vorhanden, stirbt nicht aus und wird im Gegenteil je nach Zins- und Inflationssatz nachgedruckt.

Super Saubär
00
24.8.2011, 14:09
Wozu die Aufregung? Das ist doch ein geschlossener Regelkreis!

* Die Alten hauen sich auf Kosten der nächsten Generation den Kanal voll
* Daher muss an allen Ecken und Enden gespart werden
* Am Ende auch bei den Leistungen der Krankenversicherung
* Fein! Dann krepieren die Alten eben früher!
* Das dreht die Bevölkerungspyramide wieder um!
* Alles super! Mehr Beitragszahler als Empfänger!

Und dann beginnt sich das Rad erneut zu drehen ....

Resteverwerter
10
23.8.2011, 20:08
Die Jungen sind mobil

Eines Tages kehren sie diesem Pensionistenland einfach den Rücken, sollen die alten Gierhälse doch selbst schauen, wie sie ihre Pensionen bezahlen.

NaWerSagtsDenn
11
23.8.2011, 15:07
Wozu unter 30-jährige die künftige Pension interessieren soll

wird mir immer ein Rätsel bleiben. Selbst mit meinen 57 Jahren interessiert mich das nicht die Bohne.

Viel wichtiger ist mir, mein Konsumniveau so niedrig zu halten, dass genug Reserven für 5-10 Jahre ohne Einkommen übrig bleibt.
Ob nun die Alten 0% oder 5 % mehr Pension bekommen ist dabei völlig unerheblich, weil keinerlei Auswirkung auf mein derzeitiges Einkommen.

Ob und wieviel Pension ich jemals bekomme ist nicht planbar (vielleicht erlebe ich die Pension gar nicht!).

Daher zurück zu 1: möglichst geringe Fixkosten, geringe Konsumausgaben, immer in dem Bewußtsein: morgen könnte nur mehr die Hälfte des Geldes verfügbar sein, welches ich aktuell verfügbar habe.

Alexander Patjomkin
21
23.8.2011, 11:57
Die Internet-generation hat den Anschluss an die Realitäten des Lebens verpasst.

den Versuchungen der technischen Scheinrealität verfallen... Das ist die einfache Wahrheit. Die heutige Jugend hat 100-mal mehr Möglichkeiten als die Jugend vor 30-40 Jahren. Jammern ist ja immer das Leichteste.

Hans79
11
23.8.2011, 10:24
Solitaritätsbeitrag!

Wann fordern Kohl und Blecha endlich mal einen Solitäritätsbeitrag von ihren Pensionisten.
Damit auch die Jungen noch was kriegen können? Die leben wie die Maden im Speck, bekommen fürs Nichtstun mehr als die meisten aktiv Berufstätigen - von denen niemand die Inflation abgegolten bekommt! Zusätzlich bekommen sie noch allerhand Vergünstigungen (Eintrittspreise, Fahrtkosten...), was ihre Pensionen nochmals kräftig auffettet!
Solange Aktive nicht die Inflation abgegolten bekommen, gibts für die Pensionisten nichts, 0, pech gehabt! Thats live! Wo bitte leben denn die beiden Herren? Sicher nicht auf dieser Welt!
Und ja, die Pensionisten sollen natürlich leben - aber doch nicht in Saus und Braus auf Kosten der Jugend, was soll das?

Gummiknoedel
00
22.8.2011, 08:33
ich war am wochenende auf einer geburtstagsfeier (50er)

nur schüler, studenten, beamte und pensionisten als gäste

von den gästen waren 10-25 in der privatwirtschaft tätig

wir sind ein reiches land, wenn wir usn sowas leisten können

Die Seifenblase
02
23.8.2011, 09:56
Die Gäste auf einer Geburtstagsfeier sind nicht repräsentativ für den Aufbau einer Gesellschaft.

Auf meiner Geburtagsparty würden sie beispielsweise größtenteils Linke antreffen... leider nicht so repräsentativ für Österreich... (;

Und die Statistiken zur Vermögens- und Einkommensverteilung von der Statistik Austria und der AK zeigen eher das Gegenteil von dem was sie behaupten... wir mögen zwar ein "reiches Land" sein, wie sie sagen, allerdings muss man sich dann auch anschauen, wie der Reichtum verteilt ist.

Drizzle
 
00
22.8.2011, 18:45

du meist wir sind reich weil wir pensionen auszahlen und kindern eine ausbildung angedeihen lassen?

Gummiknoedel
00
22.8.2011, 21:24
nun

der zufall hat es gewollt das ich in einer gesellschaft voller "nettoempfänger" gesessen bin

(schüler,studenten,beamte,pensionisten)

allen "gehts gut". nur dabei hab ich mich gefragt - wer zahlt das alles? wie lange bleibt das nocoh so?

nix do
00
22.8.2011, 14:57

wieviel warens gesamt?

Gummiknoedel
00
22.8.2011, 15:47
summe ca 80

in der PW: ca 10-15 (nicht 10-25...) habs ned genau gezählt

Emil Sacklinger
 
00
22.8.2011, 12:50

... war's etwa langweilig?

(in derartigen situationen lass' ich das wort "hacklerregelung" ertönen und schon ist der bär los ...)

opryde
03
22.8.2011, 10:37
aha?

Gummiknoedel
00
22.8.2011, 15:48
wer soll das bezahlen

wer hat soviel geld
wer hat soviel pinke, pinke
wer hat soviel geld?

nosferatus3
02
21.8.2011, 23:02
wieder einmal wird versucht

eine gruppe gegen die andere auszuspielen. hätten wir politiker die ihre sache verstehen würde der generationenausgleich funktionieren. so versuchen die eine gruppe gegen die andere auszuspielen und am ende das geld jenen zuzustecken die ohnehin genug haben

DerVisier
00
21.8.2011, 12:56
Oma und Opa zahlen ja auch beim IPhone auch mit

nennt man das Umwegrentabilität?

da meine ich, dass sich die Jungen auch für Ihre Oldies einsetzten sollten, gleichzeitig muss man sich ja überlegen wie man das alles finanziert.

Und wenn sie was verdienen wollen und nicht nur ihre eigen Zukunft sichern wollen, wird Ihnen hoffentlich einfallen, dass es mit Besteuern und Beeschränken allein nicht reichen wird.

Also laßt sie mit an den Tisch zur Gestaltung!

Hans-Georg Peitl
50
21.8.2011, 10:41
Eines?

Eines? Ich dachte 183 (Abgeordnete).

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundespressesprecher der
Österreichischen Bürgerpartei
http://www.oebp.at
http://jachwe.wordpress.com

cicero53
00
21.8.2011, 10:30
Jung sein allein genügt nicht!

empört euch !
33
21.8.2011, 09:20
Jungpolitiker-Neidgenossenschaft?Vergessen? Die heutigen Pensionisten haben ein Arbeitsleben lang in die staatliche Pensionsversicherung eingezahlt (einzahlen müssen).

Die Pensionisten haben damit das vertragliche Recht auf eine angemessene staatliche Pension.
Wenn die junge Generation glaubt, daß das unangemessen ist, dann muß zuerst eine gesetzliche Vertragsänderung durchgesetzt werden.
Aber jetzt einfach zu sagen, ihr seid zu teuer, ihr bekommt nicht einmal sicher die jährliche Inflation abgegolten, dann ist das ein Vertragsbruch.
Auch die Schüsselsche Pensionsreform sehe ich als Vertragsbruch an, vorallem der neu eingeführte Durchrechnungszeitraum für Frauen, der diese meist im dritten Drittel ihrer Berufstätigkeit und Lebensplanung getroffen hat und die heute eine gestiegene Armut bei Frauen (vor allem mit Kindern) zur Folge hat.

K1981
00
22.8.2011, 22:15

Die Sache ist die: wenn das system wie es bis jetzt weiterläuft, dann wird's für uns "jungen" keinen generationsvertrag mehr geben....weil irgendwann ist halt das geld wirklich aus...

Uns "junge" treffen 40 Jahre durchrechnungszeitraum...wenn das jetzt schon gelten würde, würde sehr viele kaum eine pensi bekommen...

bully bullson
11
22.8.2011, 10:58
..nein, haben sie nicht...bzw nur begrenzt...

..wenn wir alle älter werden und das Geld immer knapper wird, dann sollte auch schön langsam ein Umdenken stattfinden...

Pensionen sollten dazu dasein, um die Ältere Generation zu erhalten, nicht aber, damit sich diese den Super-Urlaub oder ein neues Auto kaufen kann...

...somit sollten die kleinen Penisonen (sogar stark) angehoben, aber ab einen gewissen Niveau alle eingefroren werden...

..außerdem wird kein (aktiver) Arbeitnehmer 2,7% mehr erhalten...wieso also dann die Pensionisten, die von den Aktiven erhalten werden!?
...ansonsten wird es nicht mehr lange so gehen

opryde
00
22.8.2011, 10:42

niemand will pensionisten ihr recht auf die pension absprechen. allerdings ist derzeit mehrheitlich eine generation in pension, die zeitlebens einen job hatte, leistbare lebensumstände und gewerkschaftliche vertretung. das sind dinge, von denen können die meisten "jungen" heute nur träumen. außerdem sitzen die meisten pensionisten einem irrtum auf: sie haben nicht "ein leben lang IHRE pension" eingezahlt, sondern jene ihrer eltern - IHRE pension zahlen im moment WIR ein, also finanzieren WIR auch jede erhöhung!

sollen sie ihre pension bekommen! nur wieso muss diese ständig erhöht werden, während löhne stagnieren oder gar sinken, die lebenserhaltungskosten ebenfalls immer steigen?

1116er
20
21.8.2011, 08:30
"Indem sie für alle etwas rausholen, halten Khol und Blecha aber den Deckel drauf."

der deckel muss weg!

und es ginge unglaublich einfach:
der staatszuschuss zu den pensionen wird nicht mehr errechnet (als summe, was jeder pensionist zu bekommen hat) sondern festgelegt: von mir aus exakt derselbe betrag, aber die pensionistenvertreter sollen sich selbst um die AUFTEILUNG dieser gesamtsumme kümmer.

und schon würden die fetzen und fäuste zwischen khol und blecha und anderen alten säcken fliegen...
wunschdenken, ich weiss, aber das wär soooo schön!

1116er
21
21.8.2011, 08:26
"Der Generationenvertrag soll aufrecht erhalten werden, aber er soll auch nachhaltig bleiben"

würden die heutigen beitragszahler ähnlich wenig einzahlen, wie die heutigen pensionisten seinerzeit, dann würden die pensionisten schlicht verhungern!

würden die heutigen beitragszahler später mal ähnlich viel rausbekommen, wie die heutigen pensionisten, dann würden die künftigen beitragszahler ihr gesamtes einkommen und mehr einzahlen müssen.

wie nennt man einen vertrag, der der einen seite massive vorteile und der anderen massive nachteile bringt?
ungültig!!!

daher: bereits die heutige pensionistengeneration MUSS in summe massive einschnitte hinnehmen, alles andere wäre verarschung der heute aktiven einzahler!

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