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In People Power geht es um Politik, Strategie und gesellschaftliche Änderungen.
Lassen sich ziviler Ungehorsam und Widerstand erlernen? Zumindest wesentliche Grundzüge, meinen die Macher eines Videospiels namens PeoplePower - The Game of Civil Resistance. Dabei ist es mehr als ein Spiel: Es soll Menschen in unterdrückten Ländern helfen, die Komplexität eines politischen Kampfes zu erkennen und auf alle notwendigen Schachzüge vorbereitet zu sein.
Idee durch Dokumentationen zu zivilem Ungehorsam
Die Idee dazu hatte die Washingtoner York-Zimmerman TV and Film Company gemeinsam mit dem unabhängigen International Center on Nonviolent Conflict (ICNC). Filmmacher Steve York hatte davor schon einige Dokumentationen über zivilen Ungehorsam gedreht. Darunter Bringing down a Dictator, in dem die gewaltlosen Strategien gegen den ehemaligen jugoslawisch-serbischen Präsidenten Slobodan Miloseviæ nachgezeichnet werden.
Wie schon in einem anderem von York-Zimmerman mitinitiierten Spiel muss der Nutzer in die Rolle eines "Führers einer Volksbewegung gegen brutale Widersacher, die Polizei, Armee, öffentliche Verwaltung und Medien beherrschen" schlüpfen. Die einzige Waffe in seiner Hand sind sein strategisches Geschick und sein Einfallsreichtum. Aufgabe des Spielers ist es, die Hoheit über die Bevölkerung zu übernehmen, um Menschenrechte sicherzustellen und Diktatoren, Okkupanten oder korrupte Regime zu stürzen.
Software optimiert auch für Einsatz auf alten Computern
Im Vergleich zum Vorläufer wurde PeoplePower in vieler Hinsicht vereinfacht; wurde das Spiel bisher als CD vertrieben, kann es nun aus dem Internet heruntergeladen werden (55 MB statt 760 MB). Auch wurde die Software optimiert, dass sie auch auf schlechter ausgestatteten Computern, die in vielen Entwicklungsländern noch im Einsatz sind, läuft.
Universitärer Einsatz
Der Preis für das Spiel beläuft sich auf zehn Dollar. Wer in einer E-Mail aber glaubhaft machen kann, es sich nicht leisten zu können und es nicht zur Unterhaltung, sondern aus Bildungsgründen spielen zu wollen, bekommt es geschenkt. Derzeit gibt es den "Revolutionssimulator" nur in englischer Sprache. Für heuer sollen aber noch Versionen in Arabisch, Farsi, Russisch und Spanisch herauskommen.
Nicht nur in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und des Nahen Ostens stößt das Spiel auf großes Interesse. Auch in Universitäten proben dem ICNC zufolge hunderte von Politikwissenschaftern, Soziologen und Konfliktforschern den gewaltlosen Widerstand gegen Unrechtsregime. (kat, Printausgabe/DERSTANDARD, 18. August 2011)
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das war noch ein Spiel wo man die Revolution fühlen konnte. Wo man mit 14 so konstruktive gedanken hatte wie: "Hm ein paar dutzend Molotov Cocktails könnte man eigentlich im Handumdrehen herstellen." Sehr empfehlenswertes Spiel, sollte mittlerweile für ein paar Euros zu haben sein.
http://youtu.be/gMaO9iSPjGU
"..muss der Nutzer in die Rolle eines Führers einer Volksbewegung gegen brutale Widersacher .. schlüpfen"
und
"Aufgabe des Spielers ist es, die Hoheit über die Bevölkerung zu übernehmen, um Menschenrechte sicherzustellen und Diktatoren, Okkupanten oder korrupte Regime zu stürzen."
soll heissen: revolution machen und dann selber "besser regieren" als die unterdrücker. gefällt mir überhaupt nicht, dieser ansatz, denn er bleibt in den herrschenden machtpolitischen mustern gefangen. besser ist zu simulieren, wie man als aktivist einer bewegung, als eine/r von vielen, gegen diktaturen kämpft. "die welt verändern ohne die macht zu übernehmen", so der titel eines buches und "no leaders for the free":
http://www.youtube.com/watch?v=cegGbcU1awc
zur Info:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/d... ier_id=852
damit kann man absolut jeden Staat umdrehen. Z.B. mit brennnenden Autos.
Viele Proteste in der Welt entspringen dem Internet. Sei es in England, Ägypten oder Tunesien - letzteres der eigentliche Ursprung dieses "digital protest". Die Rolle der Hacker muss man dahingehend bewerten, dass diese relativ abgeschottet auf ihre Art und Weise protestieren - in Form von Attacken gegen Regierungen, Firmen und Personen. Doch denke ich, dass die Korrelation zwischen Internetusern und Hackern - wie am Fallbeispiel Tunesien - zunehmen wird: http://2010sdafrika.wordpress.com/2011/07/2... nternets/.
Viele Proteste in der Welt entspringen dem Internet. Sei es in England, Ägypten oder Tunesien - letzteres der eigentliche Ursprung dieses "digital protest". Die Rolle der Hacker muss man dahingehend bewerten, dass diese relativ abgeschottet auf ihre Art und Weise protestieren - in Form von Attacken gegen Regierungen, Firmen und Personen. Doch denke ich, dass die Korrelation zwischen Internetusern und Hackern - wie am Fallbeispiel Tunesien - zunehmen wird: http://2010sdafrika.wordpress.com/2011/07/2... nternets/.
nicht eine ähnliche, nur halt etwas subtilere richtung wie dieses spiel hier? es werden doch in tropico diktatoren hinterfragt, indem sie parodiert werden, oder? beispiele für unterdrückungssimulatoren sind eher "age of empires", "civilization" und der ganze restliche abfall.
Die Franzosen wissen eh wie das geht. Das Land hat etwa alle 50-100 Jahre eine Revolution und/oder wird von seinem östlichen Nachbarn zum Neuaufbau der demokratischen Strukturen gezwungen. Die Deutschen haben 1989 ohnehin eindrucksvoll gezeigt, wie man ein Regime stürzt. ;)
englisch lasse ich einmal beiseite, das spricht ja eh die halbe welt, aber auch die 4 anderen genannten sprachen sind amtssprache in fast 80 verschiedenen ländern und werden (als muttersprache!) von insgesamt weit über einer milliarde menschen gesprochen. nun bin ich wirklich neugierig was sie da großartiges über die "feinde amerikas" heraus lesen?
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