Gemeindebau-Bewohner können Box fürs Rad mieten
Wien - Je sicherer und komfortabler die Wiener ihr Rad abstellen können, desto mehr nutzen sie es - hoffen zumindest Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SP) und Grünen-Gemeinderat Christoph Chorherr. Sie präsentierten am Mittwoch im Gemeindebau in der Werndlgasse in Floridsdorf die ersten Fahrradboxen, in denen die Räder versperrt werden können. Schließlich werde laut dem Innenministerium jedes dritte Rad in Wien gestohlen.
Vorbild für andere
Mieterbeiräte und Mieter in Gemeindebauten können sich bei Bedarf an Wiener Wohnen wenden, außerdem sollen die von Ludwig eingesetzten Wohnberater erheben, wo Bedarf für Fahrradboxen besteht. Das städtische Beispiel soll auch bei privaten Vermietern Schule machen, wünschen sich Ludwig und Chorherr.
Installiert wird eine Fahrradbox, wenn die räumlichen Möglichkeiten gegeben sind und mindestens fünf solcher Boxen gebraucht werden. Für die Nutzung wird zwischen Wiener Wohnen und den Mietern ein eigener Vertrag (unabhängig vom Mietvertrag) abgeschlossen; pro Monat kostet die Benutzung des gesicherten und überdachten Fahrradständers 6,05 Euro. (red, DER STANDARD Printausgabe, 18.8.2011)