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Korneuburg/Hollabrunn - Im Kriminalfall Julia Kührer - die Leiche der fünf Jahre vermissten 16-Jährigen wurde Ende Juni in einem Keller im Weinviertel entdeckt - gibt es dem ORF Niederösterreich zufolge einen neuen Ermittlungsansatz: In Litauen sei ein Auto aufgetaucht, das damals dem Verfügungsberechtigten über das Grundstück gehört hatte. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Friedrich Köhl, bestätigte die Ermittlungen.
Laut NÖN-Online (Niederösterreichische Nachrichten) wurde das Fahrzeug in der Vorwoche sichergestellt und bereits vom Landeskriminalamt untersucht. Dabei seien rund 80 Spuren sichergestellt und die Liste der Staatsanwaltschaft Korneuburg übergeben worden. Diese entscheide nun, welche und wie viele Spuren untersucht werden. Dem ORF zufolge habe der Wagen, den Michael K. (50) nach dem Verschwinden des Mädchens verkauft hätte, seither mehrmals den Besitzer gewechselt. Seitens des Bundeskriminalamts gebe es dazu keine Stellungnahme, so der ORF NÖ.
DNA-Test
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Friedrich Köhl, erläuterte am Mittwoch, dass es sich um gefundene Faserspuren handle. Diese werden nun auf DNA untersucht, was sicher mehrere Wochen in Anspruch nehmen werde. Für die Staatsanwaltschaft gelte K. weiter als verdächtig, so Köhl. Ob oder welche Ermittlungsansätze in dem Fall noch verfolgt werden, beantwortete er nicht.
Die Schülerin aus Pulkau im Bezirk Hollabrunn verschwand am 27. Juni 2006. Nach jahrelangen Ermittlungen rollte das Bundeskriminalamt den Fall im neu auf, wieder wurde jedem Hinweis nachgegangen. Im Mai 2010 wurden drei Verdächtige festgenommen, mit denen das Mädchen einer Zeugenaussage zufolge zuletzt gesehen worden war - aber kurz darauf mangels Indizien wieder enthaftet. Am Abend des 30. Juni 2011 entdeckten dann Nachbarn - durch Zufall, wie es hieß - das Skelett des Mädchens in einem Erdkeller auf einem Grundstück im nahen Dietmannsdorf. Auch Überreste von Schulbüchern und einer blauen Decke wurden gefunden.
Zahnanalysen und DNA-Tests bestätigten die Identität der Leiche. Der für die Ermittler tatverdächtige 50-Jährige wurde festgenommen, der zuständige Richter verneinte jedoch das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts und verhängte keine U-Haft. In der Folge lehnte das Oberlandesgericht die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Enthaftung ab. Michael K. selbst beteuerte in zahlreichen Medien seine Unschuld, Unbekannte hätten die Tote auf seinem Grundstück abgelegt. (APA)
Der Beschuldigte weist weiterhin die Anschuldigungen von sich
Rechtsanwalt des Beschuldigten kündigte Beschwerde an
Der Verdächtige leugnet weiter mit Tod des Mädchens zu tun zu haben
Als Mädchen zuletzt gesehen wurde, soll Festgenommener mit Handy in Pulkau eingeloggt und nicht im Ausland gewesen sein
Ausführliche Einvernahme des Beschuldigten - Vorerst kein Kommentar des Bundeskriminalamtes
16-Jährige verschwand im Juni 2006 - Skelettteile im Juni 2011 gefunden - Tatverdächtiger im Dezember 2012 neuerlich festgenommen
DNA-Spuren durch Hautschuppenanalyse auf verkohltem Deckenfragment gefunden
Etwaige Verbindung zu Verdächtigen überprüft
Letzte Spur im Fall des tot gefundenen Mädchens Julia Kührer wird ausgewertet
Weitere polizeiliche Ermittlungen in kommenden Wochen
Finder des Skeletts erhielten jeweils 15.000 Euro
Staatsanwaltschaft Korneuburg wartet auf Gutachten
Spuren weisen auf sechs verschiedene Menschen hin - Anwalt des Grundstück-Eigentümers ortet Entlastung
Auto gehörte 50-Jährigem, auf dessen Grundstück die Leiche des Mädchens gefunden wurde
OLG sieht "keinen dringenden Tatverdacht" - Beschwerde gegen Enthaftung von Staatsanwaltschaft abgelehnt
Die Staatsanwaltschaft hält Michael K. nach wie vor für "dringend tatverdächtig"
Hauptverdächtiger war aus U-Haft entlassen worden
Das Ergebnis der Untersuchungen soll allerdings erst in einigen Wochen vorliegen
50-Jähriger daher auf freien Fuß gesetzt
Staatsanwaltschaft Korneuburg verwies auf Frist von 14 Tagen
Der für die Polizei Hauptverdächtige sagt, Beamte hätten vor zwei Jahren seinen Erdkeller kontrolliert. Stimmt nicht, kontert die Exekutive
254 Hinweise aus der Bevölkerung, davon einer auf Michael K. - Verdächtiger nannte Jugendliche aus Freundeskreis als mögliche Tatbeteiligte
50 Jähriger in Interview: "Ich habe nichts zu verbergen."
Der Tod von Julia Kührer könnte nie vor Gericht landen - Es ist ungeklärt, ob die 16-Jährige überhaupt ermordet wurde
nach meinem Eindruck die Verlogenheit aus allen Poren trieft, verteidigen will, aber: wenn ich ein damals schon betagtes Gefährt vor fünf Jahren gerade noch irgendeinem Ostbewohner um ein paar Euro angedreht hätte, wäre ich heute auch 99%ig sicher, dass das Ding inzwischen verschrottet ist.
veröffentlicht hat man ja noch nichts, aber inzwischen müssts ja schon ergebnisse aus der untersuchung geben.
und selbst wenns mord war so ists wohl weitaus wahrscheinlicher dass die ballsuchenden leichenfinder die täter waren als der hausbesitzer.
ähm ja...
ich glaub ich muss das noch einmal neu aufrollen damit sies auch verstehen.
ein gestohlenes, sich in litauen befindliches, auto würde genauso gefunden werden KÖNNEN.
Da es aber zu viel zeit, geld, ressourcen, etc. verbrauchen würde es zu finden wird es irgendwann zu den akten gelegt und die versicherung zahlt.
da es sich in diesem fall um mord handelt, also das schwerste verbrechen, und sich eine soko seit jahren nur um diesen fall kümmert und sie jetzt einen verdächtigen haben und der noch dazu gesagt hat das auto sei verschrottet obwohl es eigentlich verkauft wurde und man dann eigentlich nur mehr in einer datenbank nach der fahrgestllnummer suchen muss, bin ich nicht sehr verwundert, dass es gefunden wurde.
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