Die bessere Strategie gegen Angsthasen-Latein

Kommentar der anderen | 16. August 2011, 18:52
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    foto: apa/eggenberger

    Kein Ordnungsruf, sondern nur das vertraute Bimmeln der Empörung: FP-Chef H.-C. Strache steht nach wie vor hinter dem Kärntner LH-Stellvertreter Uwe Scheuch.

Die jüngsten Entgleisungen der FPÖ offenbaren den Zustand einer Partei, die sich vom rechten Rand nicht wegzubewegen vermag - Die Regierung und der Rest des Landes verharren dennoch in Lethargie - Ein Weckruf - Von Christina Aumayr

In den blauen Reihen grassiert die Angst. Man fühlt sich von der links-linken Jagdgesellschaft verfolgt. Die Märtyrer der Gerechtigkeit, wie etwa Uwe Scheuch, werden durch die Polit-Justiz zu Fall gebracht. Kurt Scheuch, der Bruder, will einer Verbindung des Richters mit den Freimaurern nachspüren. Der alte Haider-"Claim" "Sie sind gegen ihn, weil er für euch ist" weht immer noch durch die blauen Reihen. Vor wem man sich fürchten muss, den nimmt man ernst. Damit ist Respekt garantiert.

Allein, fürchten muss man sich vor der FPÖ nicht. Diese Polit-Garde ist vielmehr ein Angsthasentrupp, der aus dem Fürchten gar nicht mehr herauskommt - vor der Überfremdung, vor der Globalisierung, dem linken Medienkartell und generell einer immer schlechter werdenden Welt. Es ist auch nicht verwunderlich, dass sich FPÖ-Politiker und ihre Wähler so fürchten müssen. Frei von einem Gefühl der Eigenverantwortlichkeit fühlen sie sich einer unüberblickbar werdenden Welt ausgeliefert. Schuld haben dabei immer die anderen.

Warum ist die FPÖ in der Schüssel-Regierung gescheitert? Man wurde von der ÖVP über den Tisch gezogen, eigene Leute vom Eurofighter-Konzern EADS rausgekauft. Hinter dem Unfalltod von Haider steckt der Mossad, ähnliches wird zum 11. September vermutet. Nach diesem Schema wird von strammen Rechten bis heute das Kriegsende 1945 erklärt: Deutschland war Opfer, nicht Täter. Die historischen Belege? Von Hitchcock und den Amerikaner im Nachhinein produziert.

Schuld an Scheuchs misslicher Lage hat jetzt eben die linke Jagdgesellschaft, wobei bei der Aussicht auf sechs Monate Gefängnis selbst einer Kärntner Frohnatur das Lachen vergeht. Was macht die FPÖ? Die Partei steht hinter Scheuch und lässt die üblichen blauen Propagandaparolen vom Stapel. Und unsere Regierungsvertreter? Sind im Urlaub. Heinz Fischer ließ sich bereits nach zwei Wochen Dauerfeuer auf einen unabhängigen Richter zur Kritik an der FPÖ erwärmen, Justizministerin Karl setze eine an Langeweile kaum zu überbietende OTS-Meldung ab. Kurz vor dem Scheuch-Urteil wurde noch der FPÖ-Abgeordnete Werner Königshofer wegen unsäglicher Äußerungen rund um die Anschläge in Norwegen aus der Partei entfernt. Martin Graf protestierte dagegen, Strache rügte daraufhin Graf, und Graf relativierte flugs seine Kritik. Und wäre das Ganze nicht bittere Realität, könnte man dieses erbärmliche Schauspiel für schlechtes Provinz-Sommertheater halten.

Dabei hatten sich die Blauen in den vergangenen Monaten so schön Richtung 30 Prozent in den Umfragen bewegt. Strache erhob vor lauter Vorfreude bereits den Kanzleranspruch, und der Rest des Landes döste einem FPÖ-Sieg 2013 bereits lethargisch entgegen. Nach fünfzehn Jahren FPÖ-Dauerfeuer ist man an Stil und Inhalt der Blauen gewöhnt. Der Dämmerschlaf wurde jetzt unterbrochen, einzelne FPÖ-Politiker führten in einer zugespitzten Variante öffentlich vor, was sich in der mentalen Welt der meisten FPÖ-Funktionäre ohnehin abspielt - nur eben unausgesprochen.

Die FPÖ ist so rechts wie eh und je, und nichts anderes kann die FPÖ auch jemals sein. Strache will sich vom rechten Rand seiner Partei befreien? Dann sitzt er künftig mit drei Getreuen alleine im Parlament und kopiert Unterlagen selbst, die vielen parlamentarischen Mitarbeiter aus diversen Burschenschaften sind dann nämlich weg. Die FPÖ hat sich personell und thematisch nie in die Mitte bewegt, nur das Potenzial der mit der Politik unzufriedenen Wähler hat sich enorm vergrößert.

Mythos "kleiner Mann"

Der Witz dabei ist, dass viele FPÖ-Sympathisanten die Performance von Blau-Orange in der Regierung vergessen haben. Jörg Haider und weiten Teilen seiner Mannschaft ging es nie um die Belange ihrer Wähler. Genauso wenig wie diese der jetzigen FPÖ-Riege ein Anliegen sind. Unter Schwarz-Blau sind vielmehr die Dämme jeglicher politischer Kultur in diesem Land gebrochen und drücken bis heute auf das Niveau der Politik. Da wurden öffentliche Budgets zur Parteienfinanzierung leergeräumt und Posten besetzt, dass einem nur so schwindlig wurde. Hatte die FPÖ bereits unter Schüssel Probleme beim Stellen einer Regierungsmannschaft, ist die jetzige Garde in etwa so erneuert wie die russische Demokratie. All das könnte sich 2013 dennoch wiederholen.

Doch wie lässt sich diese Neuauflage medial entzaubern? Die FPÖ-Politik kurzerhand als Schwachsinn für Stumpfsinnige abzutun, greift zu kurz. Wer mit Fragen zum Dritten Lager auf einen Fehltritt Straches hofft, darf weiter hoffen und bestenfalls die Erwartungshaltung der eigenen Kollegenschaft erfüllen.

Zu einem wirkungsvolleren Umgang mit der FPÖ wäre ein Gedankensprung notwendig. Dazu müsste man Strache für voll nehmen und als Vizekanzler behandeln. Damit wäre eine inhaltliche Ebene garantiert. Die FPÖ ist stark in der Polemik und schwach im Detail. Es braucht konkrete Fragen zu aktuellen Problemen. Populisten erklären gern, was sie in Zukunft anders machen würden oder in der Vergangenheit besser gemacht hätten, mit heutigen Lösungsmodellen tun sie sich schwer. Dafür braucht es erfahrene Journalisten mit breitem Wissen.

Ein Strategiewechsel wäre auch der SPÖ anzuraten. Denn selbst mit einer massiven Anzeigenschaltung bleibt die FPÖ auf der Überholspur. Da können die Blätter Krone, Österreich und Heute die Person Strache noch so konsequent ignorieren, die Headlines des Boulevard zu Sicherheit und Zuwanderung spielen automatisch der FPÖ in die Hände. Eine mutige und reformfreudige Performance der Regierung würde der FPÖ den Wind aus den Segeln nehmen. Zugegeben, da ist eine Anzeigenkampagne schon bequemer. Wann kam zuletzt ein spannender Gedanke aus der ÖVP? Von EuropeanVoice wurde Michael Spindelegger als "the Austrian silence" tituliert. Noch Fragen?

Und der Rest des Landes? Sollte sich aus der selbstgewählten Lethargie befreien. Abgeklärter Zynismus mag lässig sein, 2013 könnte uns aber das Lachen vergehen. An Stil und Politik der FPÖ sollte man sich nie gewöhnen! Denn ein Wahlsieg der FPÖ ist kein Naturgesetz. (Christina Aumayr-Hajek, STANDARD-Printausgabe, 17.8.2011)

Die Autorin ist Kommunikationsberaterin und war 2005 sechs Monate unter Ursula Haubner Pressesprecherin im Sozialministerium.

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Joerg Haider
00
18.8.2011, 10:40
hier noch kurz

zwei aktuelle beispiele für die braunen verwicklungen der fpö. wer fpö wählt, unterstützt DAS:

http://rfjwatch.wordpress.com/2011/08/1... azi-szene/

http://rfjwatch.wordpress.com/2011/08/1... raunlinge/

ruthwinkler
00
17.8.2011, 17:53
Eine mutige und reformfreudige Performance der Regierung

tja, das ist genau der Punkt, an dem es scheitern wird...

Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
02
17.8.2011, 16:06
"Einzelne FPÖ-Politiker führten in einer zugespitzten Variante öffentlich vor, was sich in der mentalen Welt der meisten FPÖ-Funktionäre ohnehin abspielt - nur eben unausgesprochen."

eben. und inhaltlich ist nix da. die FP zieht im parlament als budgetexperten einen umstrittenen (EGDU), jedenfalls unzureichend qualifizierten ex-investmentbanker aus D heran, der sich dort fürchterlich blamiert. deshalb ist es nicht falsch, diesen funktionär/innen schwachsinn zu unterstellen. die glauben, politik für noch dümmere zu machen. hier gilt nicht die unschuldsvermutung.
ja, der FP muß inhaltlich begegnet werden, aber sobald das geschieht, nimmt die FP sofort die opferrolle ein. die opferrolle muß unglaubhaft gemacht werden!
das problem ist nicht die FP und sind nicht die medien. die probleme sind die politischen versäumnisse der SPVPÖ und die wähler/innen der FP, denen kein niveau zu tief ist.

Flann O'Brien.
03
17.8.2011, 15:41
"Der Witz dabei ist, dass viele FPÖ-Sympathisanten die Performance von Blau-Orange in der Regierung vergessen haben."

Da stellt sich mir doch die Frage, warum die Autorin nach fünf Jahren ebendieser Performance bei einem BZÖ-Regierungsmitglied als Pressesprecherin angeheuert hat. Die völlige Verkommenheit dieser Partie war 2005 schon sonnenklar!

Just N. Opinion
 
13
17.8.2011, 15:41
Die FPÖ-Politik kurzerhand als Schwachsinn für Stumpfsinnige abzutun, greift zu kurz.

Keineswegs, das trifft's genau.
Problem ist nur: Wer das genauso sieht, wählt die Voll-Gepäckstücke sowieso nicht. Wer sie wählt, will seine intellektuelle Minderbegabung nicht wahrhaben.
Die Erkenntnis ist also richtig, bewirkt aber nichts.

Hans Soanders1
01
17.8.2011, 15:15
Ihre Einschätzung ist Falsch, Frau Aumayr-Hajek. Die FPÖ ist kein Angsthasentrupp!

Sie ist vielmehr ein Trupp teilweise korrupter und krimineller Politiker, welche die Angst bei den Leuten zum Politik-Prinzip erklärt hat, mit dem Stimmen gefangen werden kann. Man nennt das auch "Propaganda". Mit dieser Propaganda werden Menschen - ohne dass sie es merken - in eine Richtung geleitet, die dem österreichischen Staat schadet aber der antidemokratischen Partei FPÖ nützt. Die Stimmung gegen den demokratischen Rechtsstaat ist in der Bevölkerung am wachsen. Viele Misstrauen den Gerichten ebenso wie den demokratischen Entscheidungsprozessen überhaupt, nicht zuletzt wegen der Anti-Propaganda der FPÖ. Mit anderen Worten: Angst ist das Machtprinzip der FPÖ, das schon die Nazis der Weimarer Zeit verwendeten!

Don Gino
01
17.8.2011, 14:43
manchmal bin ich ja geneigt zu denken,

dass in den reihen der schwarzen und roten mehr blaue sitzen als bei denen selbst...
ratlosigkeit kann's ja wohl kaum sein, oder?
es wäre so einfach, dem gesindel das handwerk zu legen. aber scheinbar wollen die das nicht.
keine ahnung, was mit denen los ist...
dass 2/3 der ÖVPler nicht nur keine berührungsängste, sondern vielmehr kuschel-ambitionen haben, liegt daran, dass immer noch viel zu viele schüssel-figuren dort herumkrabbeln.
die haben lediglich den mut, kommunisten anzugreifen, aber es gibt halt längst keine kommunisten mehr. darum herrscht beharrliches schweigen und 2013 stürzen sie dieses land in die katastrophe.

Don Quixote1
82
17.8.2011, 14:07
Klug und witzig. Schade ...

Schade, dass die Autorin das Einäschern von Hochhäusern mit einbezogen hat. So lange die Methode: In 2/3 Höhe der Gebäude Kerosin anzuzünden um das Hochhaus im freien Fall in sich zusammensacken zu lassen - nicht patentiert wird, fällt es unter nicht glaubhaft, egal wer den Gegenteil behauptet.

postingleser
02
17.8.2011, 13:18
Sehr guter Kommentar!

I am in the know
01
17.8.2011, 14:33

Trotzdem etwas ironisch dass, die Autorin extra wegen des Jobs bei Haubner nach Österreich zurückgekommen ist. Geläutert oder biegsam?

postingleser
01
17.8.2011, 15:05
geläutert oder biegsam...

.. da war ich auch unsicher. Ich will auch gar nicht hinterfragen, ob das nur ein interessanter Brotjob war oder eine Job aus Überzeugung.
Trotzdem ist die jetzt geäusserte Einschätzung der FPÖ im Kommentar wirklich treffend.

trollvottel
01
17.8.2011, 15:03

Vermutlich biegsam und/oder von Heimweh geplagt.

... wobei, die Haubner war immerhin BZÖ - also die beinahe regierungstauglichen Ex-Rechtsextremisten, die neben Stahlkappenstiefelnazis gelegentlich auch mal Möchtegernliberale haben.

Dreistein
 
11
17.8.2011, 12:44
Ich bin inzwischen schon fast soweit, dass es mir egal wäre, wenn die FPÖ die nächste Wahl gewinnen würde.

Denn was immer diese Recken auch verbrechen, die Regierung und hier vor allem die SPÖ, ist zu schwach oder zu dämlich dazu, daraus einen Vorteil zu ziehen. Es gibt niemanden mehr in dieser Partei, der nicht lächerlich und hilflos wirken würde.

Vielleicht kann sich diese Partei ja in der Opposition neu erfinden.

Am Schönsten wäre es freilich, wenn sich überhaupt eine neue Partei gründen würde, eine, die nicht von irgendwelchen Interessengruppen abhängig ist und diesen verrotteten Staat einmal tüchtig durchlüften würde.

Wulzendorfer
00
17.8.2011, 13:16
Die Schwäche bzw. der Anschein der Schwäche in der Lösungskompetenz der Parteien ist ja ein Grund

warum die FPÖ überhaupt reüssieren kann.

Ich persönlich glaube oft in einem anderen Land, in einer anderen Stadt zu leben, als die "Wut"bürger in meiner Umgebung, die Strache für ihren Messiahs halten, aber vielleicht habe ich auch nur Glück im leben, eine tolle Familie, erfüllende Freizeitgestaltung und eine interessante und gut bezahlte Arbeit und kann mich daher kaum mit "ollas is so scheixxe bei uns" nicht identifzieren.

Es nützt auch keine Regierungsbeteiligung der FPÖ, um die Wahrheit über diese Partei und deren Funktionäre zu offenbaren, denn die letzte und blamable ist ja noch nicht so lange her.

benutzernamenvergesser
12
17.8.2011, 12:30
Die FPÖ-Politik kurzerhand als Schwachsinn für Stumpfsinnige abzutun, greift zu kurz.

Aber geh, passt schon!

Bernhard Lassy2
 
13
17.8.2011, 11:23
Strache ein Mann - ein Wort - und dann passiert es

http://www.youtube.com/watch?v=iu3yGBlrEgg

Es gibt sicher vieles, Strache verbreitet Lügen die einzelne Gruppen in der Bevölkerung gegeneinander aufbringen soll. An konstruktiven Verbesserungen ist er nicht interessiert und es kommt auch nichts was ernst zu nehmen wäre.

http://www.cocon-kultur.com/typo3/pro... e-strache/

Arbeiter
21
17.8.2011, 11:22
Um die FPÖ ist es jetzt endgültig geschehen,

weil die Aktion um den unsäglichen Scheuch wirklich geschlossen von allen politischen Kräften und Medien als einzigartiger Skandal verurteilt wurde. Jetzt halten wirklich alle gegen die FPÖ zusammen. Ausser eine Faktor spielt nicht ganz mit: am Wochenende erinnerte die Kronenzeitung an Heinz Fischers Verteidigung seiner gerichtlich verurteilten Parteifreunde gegen die Justiz. Aber ansonsten ist die Phalanx der Verurteiler der FPÖ so dicht wie gegen Barbare Rosenkranz und die kam nur auf 15%. Rechte Gefahr also gebannt.

O5
07
17.8.2011, 13:16

Richtig. Solange die ÖVP nicht wieder aus wahltaktischen Gründen die FPÖ verharmlost ist die FPÖ derzeit chancenlos. Vranitzky hatte eben doch Recht: nur wer Verbrecher ausgrenzt kann diese von der Macht fernhalten. Schüssels Drachentötungsmythos hingegen ist vollkommen eingefahren.

Arbeiter
00
17.8.2011, 13:34
oje, O5! Gerade sagt uns der Standard, die FPÖ liegt gleichauf mit Rotschwarz!

Angeblich 25% alle 3. Meine These im Posting war also falsch. Bin auch nicht so gescheit. Oder die Krone-LeserInnen sehen Scheucht und Schtrache durch Heinz Fischers Verteidigung von Sinowatz entlastet.

grad ischach
03
17.8.2011, 11:16
Wenn es brauchbare Politiker

bei den anderen Parteien gäbe, die Perspektiven und Lösungen für die Zukunft böten, wäre der Zulauf zu Fundamentalismus und Extremismus nicht so stark und der rechtsrechte Verfolgungswahn nicht so ansteckend.

Misoskop
03
17.8.2011, 11:54
Exakt.

Wir stehen vor einer politischen Wüste und sollen wählen, welche Wanderdüne uns zur nächsten Oase führen soll. Welche Farbe auch immer - alle sind sie Angsthasen, die sich vom Wind hin und her schieben lassen, um nur ja keine möglichen Wähler zu vergraulen. Graugesichtige Wendehälse, die schon in den frühen Jahren ihrer Parteikarriere alles vergessen haben, was je ihre eigene Ideen ausgemacht hat, und abhängig von Meinungsumfragen und Parteilinie Phrasen dreschen.

light sleeper
00
17.8.2011, 11:23
ja,

der liebe konjunktiv!

mag2412
01
17.8.2011, 11:04
noch mal

warum ist der verliebte deutsch politiker zurückgetreten. in erster linie deshalb weil der druck der eigenen partei zu groß wurde. und da ist ein wort gefallen, dass man heut - besonders in österreich - total vergessen hat. MORAL dieses wort wird wie ein altmodisches anhängsel betrachtet, niemand, der bei uns in der politik ist hat viele moralische hemmschwellen, dass ist mir schon klar. aber - will man den menschen ein vorbild sein, will man einer gesellschaft den unterschied zwischen richtig und falsch erklären - ist vorbildhaltund ein wichtiger bestandteil

in österreich geht das so: ich bin nicht schuldig, weil nichts nachweisbar ist. und wenn, dann muss das ein gericht klären, und wenn das gericht schuldig spricht, ist das urteil..

light sleeper
00
17.8.2011, 11:01
pointiert geschrieben,

kann nur zustimmen.
und das von einer ehemaligen pressesprecherin von uschi haubner. na habidiehre!
die angsthasen-partei der effen. genial! nur leider wird's wieder "dumme" leute geben, die ihren angstparolen auf dem leim gehen. wenigstenst uhbp hat mal klare worte gesagt, was man von faymann und spindelegger wohl nie hören wird. da option. könnt ja doch... traurig.

mag2412
00
17.8.2011, 10:58
warum musste der "verliebte deutsche"

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