Wiener Mietervereinigung erstritt 1,18 Millionen Euro

16. August 2011, 13:42

Mehr als tausend Verfahren wurden im ersten Halbjahr angestrengt

Wien - Im ersten Halbjahr 2011 wurden von der SP-nahen Wiener Mietervereinigung insgesamt 1,18 Millionen Euro für ihre Mitglieder vor Gericht erstritten. In den meisten Fällen handelte es sich um zu hoch berechnete Mietzinse und falsche Betriebskostenabrechnungen, wie Präsident Georg Niedermühlbichler am Dienstag in einer Aussendung bekanntgab.

7.079 telefonische und 9.141 persönliche Rechtsberatungen wurden von Jahresbeginn bis Ende Juni 2011 durchgeführt, für 1.319 Mitglieder wurden 1.027 Verfahren angestrengt. "Die derzeitigen Zahlen lassen uns mit Ende des Jahres eine Summe von über 2,3 Millionen Euro erwarten, die wir unseren Mitgliedern ausbezahlen können, und das ist ein wirklich erfreuliches Ergebnis", so Niedermühlbichler.

Aktuell sind 2.209 Fälle bei der Schlichtungsstelle oder bei Gericht anhängig. Dabei handelt es sich meist um zu hoch berechnete Mietzinse und falsche Betriebskostenabrechnungen, "aber auch die Rückforderung von Kautionen und von zu hoch berechneten Maklerprovisionen machen einen nicht unerheblichen Teil aus", so der MVÖ-Präsident. (red)

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25 Postings
die leute flippen aus, wenn sie um 5 cent irgendwo teurer tanken, lassen sich dann aber mindestens in ebenso großem umfang das geld von professionellen immospielern aus der tasche tricksen!

ich wage sogar zu behaupten, weniger als die hälfte aller BK-Abrechnungen sind korrekt.

die materie ist derart kompliziert... dass leider die MV auch nicht wirklich helfen kann - weil sie tw. die entscheidenden informationen gar nicht haben kann.

ja leider

muss ihnen recht geben, habe ich selbst erlebt. traurig dass man alles erstreiten muss und dauernd vor gericht gehen muss nur um eine halbwegs leistbare und halbwegs bewhnbare whng mieten zu können..

die leute flippen aus, wenn sie um 5 cent irgendwo teurer tanken, lassen sich dann aber mindestens in ebenso großem umfang das geld von professionellen immospielern aus der tasche tricksen!

ich wage sogar zu behaupten, weniger als die hälfte aller BK-Abrechnungen sind korrekt.

die materie ist derart kompliziert... dass leider die MV auch nicht wirklich helfen kann - weil sie tw. die entscheidenden informationen gar nicht haben kann.

1,18 Mio erstritten

und wieviel macht das durchschnittlich pro Mietvertrag aus?

Mit dem Enteignungsgesetz wundert mich das gar nicht.

Darfs a bisserl weniger sein? beim Sacher essen und beim Würstlstand zahlen wollen. So wird das nicht mehr lange gehen. Mietervereinigung lebt davon, dass viele Vermieter nichts vom Altbauenteignungsgesetz wissen, ansonsten gäbe es keine Vermietungenmehr im Altbau. Und dann wundern sich die Mieter, dass die am Markt angebotenen Wohnunfen so teuer sind. Dank der Mietervereinigubg wirds bald noch teurer, weil die Wurstsemmel (symbolisch) die man im Altbau verdient, die brauchen die meisten nicht, also wirds als Büro vermietet (keine oder weniger Auflagen).

und wo gibts dieses

mysteriöse "Altbauenteignungsgesetz"?

In Österreich.

da ist noch viel mehr möglich.

die meisten mieter wagen es nicht ihre zu hohen mieten bzw zu hohen betriebskosten einzuvordern.

das dzt. Mietengesetz läßt nur zu:

1. man bezahlt den Preis der vorgeschrieben wird
2. man sucht alle 3 Jahre eine neue Wohnung

leider...

traurige realität in wien

das stimmt nicht herr schlesinger

ist der vorgeschriebene preis zu hoch geht man als erstes zur mietervereinigung um das prüfen zu lassen, danach zur schlichtungsstelle und wenn der liebe vermieter dann noch immer nicht einsichtig ist zu gericht.

wenn man dann gewonnen hat zahlt man den laut mietengesetz erlaubten preis, sogar rückwirkend.

und das mietverhältnis bleibt trotzdem ein unbefristetes!

und das mietverhältnis bleibt trotzdem ein unbefristetes!

und wieviele unbefristete Mietverhältnisse werden noch unterschrieben? - die alten MV laufen aus und neue gibt es nur mehr bei der Gemeinde Wien.

wünsche ein frühliches Übersiedeln alle 3 Jahre - dank Mietervereinigung

stimmt

gibt kaum noch unbefr. mietverträge und die 25% abschlag bei befristeten werden auch gerne vergessen und wenn man es erwähnt bekommt man die whng sowieso gleich nicht mehr :)

ganz sicher nicht herr schlesinger

den dan bekommt der liebe vermieter noch weniger miete.

und es hält sich auch die mehrheit der vermieter an das mietenrechtsgesetz.

es gibt halt überall menschen die gesetze missachten und welche die es achten.....

Die Mehrheit der Neubauvermieter hält sich an das Gesetz.

Und bei den anderen wissen Sie es erst, wenn eine gerichtliche Entscheidung vorliegt.

also jeder denkende mensch kann

das halbwegs abschätzen ob der zins den mietrechtsgesetz entspricht oder nicht.
und warum soll das nicht das gericht klären....
wenn vermieter damit rechnen müssten das mieter zu gericht gehen würde sich die situation blitzschnell ändern.

Es geht hier nicht darum, was ein halbwegs intelligenter Mensch denkt.

Das Gesetz wird vor Gericht entschieden, und war es ein cent zu viel Miete, zahlen Sie als Vermieter die Gerichtskosten. Und bitte: verschonen Sie mich beim Altbauenteignungsgesetz mit dem angeblich intelligenten Denken.

ach mir kommen die tränen

diese armen unglücklichen vermieter
würde gerne was spenden für die asrmen schlucker.....

daraus folgt, dass der wirkliche be§§§§ wesentlich höher ist,

da nur ein bruchteil der mieter die abrechnung beeinsprucht!!

und dann

jammern die mieter über 3-jahresverträge......

würde niemals vermieten

wen interessierts?

angesichts von bures und faymann der think tank der spö

Betriebskostenumlegung nicht pauschal!

Abgesehen von den bösen Vermietern gibt es natürlich ganz dumme Regelungen die die Betriebkosten in die Höhe treiben. Wenn der Wasserverbrauch pro Wohnung erfasst würde und wenn technisch vertretbar die Fixbeträge bei der Aufteilung der Heizkosten sinken, dann würden die Mieter sparen und die Betriebskosten für die einzelnen sinken.

Eigenverantwortung

und die will heute keiner mehr übernehmen.
alle wollen alles und das sofort

wahrscheinlich..

deshalb weil man bei den niedrigen gehältern nicht erst mal 320 jahre auf eine eigentumswhng sparen kann...

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