Adipositas

Macht Geld schlank?

16. August 2011, 14:51
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    foto: dieter schütz/www.pixelio.de

    Der Schluss, dass Geld schlank macht, liegt nahe, denn in den  Industrienationen finden sich Übergewicht und Adipositas überwiegend bei Personen mit niedrigem Einkommen.

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Der Gesundheitsökonom Hans-Helmut König steht Ideen wie der Fettsteuer und Zahlungen für verlorene Kilos kritisch gegenüber

Die Adipositas-Epidemie greift weltweit um sich. Geforscht wird mit Nachdruck, denn das Krankheitsbild ist vielschichtig und die Behandlungsmethoden sind noch immer beschränkt. Um dem Problem beizukommen, denken Ärzte und Politiker immer wieder auch über finanzielle Anreize zum Abnehmen oder zur gesünderen Ernährung nach. Doch lassen sich ausgerechnet Gewichtsprobleme finanziell lösen? Der Gesundheitsökonom Hans-Helmut König steht Ideen wie Fettsteuer und Zahlungen für verlorene Pfunde kritisch gegenüber. Letztlich sei es weniger das Geld, sondern vielmehr die erworbene Bildung, die schlank mache. Das Interview führte Carmen Brückner.

Brückner: Macht Geld schlank?

König: In den Industriestaaten kommen Übergewicht und Adipositas bei Personen mit niedrigem Einkommen deutlich häufiger vor. Insofern könnte man zu dem Schluss kommen, dass Geld schlank macht. Eine denkbare Begründung wäre, dass hochkalorische, fettreiche Lebensmittel vergleichsweise billig sind und die Haushaltskasse weniger belasten als etwa Obst und Gemüse, bei denen die Kosten pro Kalorie deutlich höher liegen. Wichtiger ist jedoch in diesem Zusammenhang, dass höhere Einkommen in der Regel eine Folge des erworbenen Bildungsgrades sind. Bildung beeinflusst auch relevante Einstellungen wie das Gesundheitsbewusstsein oder das Ernährungs- und Bewegungsverhalten.

Man kann schon sagen, dass im Allgemeinen das Gesundheitsbewusstsein und damit verbundene gesunde Verhaltensweisen in höheren Bildungsschichten stärker ausgeprägt sind. Soziale Netzwerke können gesundheitsbewusstes Verhalten zusätzlich verstärken. Letztlich macht also weniger das Einkommen als vielmehr die erworbene Bildung schlank. Mehr Geld kann jedoch mehr Möglichkeiten für einen gesunden Lebensstil bieten. Wer mehr Geld verdient, kann sich zum Beispiel ein Haus mit Garten und viel Raum für Bewegung leisten. Und er kann natürlich auch gesündere und oftmals teurere Lebensmittel kaufen.

Brückner: Halten Sie es prinzipiell für möglich, sinnvoll und erfolgversprechend, ökonomische Anreize in die Behandlung von Adipösen zu integrieren?

König: Die Ergebnisse entsprechender Studien sind bisher leider nicht sehr überzeugend: Es gibt diverse Studien, in denen der Effekt von finanziellen Anreizen auf den Gewichtsverlust analysiert wurde - größtenteils in Kombination mit Verhaltensprogrammen - die nach 12 bzw. 18 Monaten keinen signifikanten Effekt hinsichtlich der Gewichtsreduktion gezeigt haben. Personen, denen finanzielle Anreize angeboten wurden, haben also nicht deutlich mehr Gewicht verloren als Personen, denen man keine finanziellen Anreize geboten hat. Generell hängt die Wirkung solcher Programme aber sicherlich von deren genauen Ausgestaltung und nicht zuletzt von der Höhe der finanziellen Anreize ab. Hier besteht aber noch weiterer Forschungsbedarf. Sind die finanziellen Anreize sehr hoch, so sind die Programme möglicherweise effektiver, aber auch teurer. Dann könnte es sein, dass sich solche Programme einfach nicht rechnen im Vergleich zu verfügbaren Alternativen, wie etwa Verhaltensprogramme ohne finanzielle Anreize oder auch steuerliche Maßnahmen.Wie sähe ein Finanzierungsmodell aus? Ich meine, irgendwoher muss das Geld ja kommen.

Für die Finanzierung eines solchen Programms ließen sich wohl am ehesten Institutionen gewinnen, die von den Effekten profitieren würden. Das könnte sich eventuell für ein Unternehmen lohnen, wenn die Kosten eines solchen Programms durch gesteigerte Produktivität der Mitarbeiter überkompensiert würden. Auch für die Krankenversicherung könnte solch ein Programm interessant sein, wenn sich dadurch medizinische Versorgungskosten einsparen lassen.

Brückner: In Dänemark gibt es seit Juli eine Fettsteuer. Damit will man das Einkaufsverhalten der Verbraucher lenken. Ist das die Lösung allen Übels?

König: Durch eine Besteuerung wird der Preis erhöht, was in der Regel die Nachfrage senkt. Grundsätzlich hat sich dieser Ansatz insbesondere bei Tabakprodukten bewährt. Besonders bei Jugendlichen, die aufgrund ihres geringen Einkommens empfindlicher auf Preissteigerungen reagieren, erzielte die Besteuerung einen Nachfragerückgang. Im Gegensatz zu Tabak und Alkohol sind Fette aber ein wichtiger Bestandteil vieler Grundnahrungsmittel. Die Besteuerung bzw. deren Effekte sind demnach ungleich komplexer und können auch unbeabsichtigte Folgen beinhalten. Die Besteuerung von Grundnahrungsmitteln ist insofern problematisch als sie einkommensschwache Bevölkerungsgruppen stärker belastet und damit als sozial ungerecht betrachtet werden könnte.

Brückner: Stichwort Tabak- und Alkoholsteuer: Gibt es deswegen weniger Raucher oder Alkoholabhängige?

Wahrscheinlich ja. Die Raucherzahlen nehmen seit vielen Jahren stetig ab, während im gleichen Zeitraum die Tabaksteuer stark zugenommen hat. Neben der höheren Besteuerung gab es jedoch viele weitere Maßnahmen, insbesondere Aufklärungskampagnen und Rauchverbote in öffentlichen Räumen, um die Raucherzahlen zu senken. Die Effekte der einzelnen Maßnahmen auf den Tabakkonsum lassen sich nur schwer voneinander trennen. Ähnlich wird es sich wohl für die Besteuerung von ungesunden Lebensmitteln, wie zum Beispiel von Fett in Dänemark, verhalten. Der Effekt der Besteuerung auf die Gewichtsreduktion lässt sich nur sehr schwer von anderen präventiven Maßnahmen trennen. (red)

Hans-Helmut König arbeitet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf im Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie. Er ist Leiter des Forschungsprojekts "Ökonomie von Übergewicht und Adipositas" des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen Leipzig.

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1 2
Kondratjew -Zyklus
 
21
17.8.2011, 13:49
Das ist wohl der dämlichste Umkehrschluss, der mir je untergekommen ist.

Fritz Meyer
33
17.8.2011, 09:22
Der genetischen Diskriminierung Tür und Tor öffnen.

Als nächstes wird man dann Glatzköpfe, Rothaarige und Linkshänder ins Visier nehmen. Denn die leben auch "ungesünder".

Die Versicherungen könnten dem eine MENGE abgewinnen. Und diverse Populisten, die noch einen Sündenbock suchen.

Einfach mal GATTACA anschauen.

rweq
01
17.8.2011, 18:13

ihre degenerierte wohlstandsverwahrlosung auf die gene zu schieben..

MIP1
02
17.8.2011, 14:43

Wieso sollen Glatzköpfe, Rothaarige und Linkshänder ungesünder leben? Haben Sie irgendwelche Scherzstudien auf Lager, die das indizieren? Und was könnten sie tun, um nicht mehr glatzert, rothaarig oder linkshändig zu sein?

Übergewichtige können jedenfalls etwas gegen ihr Übergewicht tun. Nämlich intensiv Sport betreiben und eventuell auch weniger essen.

zellu lloyd
00
18.8.2011, 12:30

Toupets, Haare färben, ...o.k. bei den Linkshändern muss ich passen! ;-)

rr772
03
17.8.2011, 10:18
Also vom Gesundheitsfaschismus

sind solche Untersuchungen weit entfernt und mit Genetik hat es schon mal gar nichts zu tun, Ausnahme die 5% Schilddrüsenerkrankten.

Fritz Meyer
22
17.8.2011, 11:45
Mit der Genetik hat das sehr wohl etwas zu tun.

Man kann nur mit Ihrer Argumentation den 80% der Bevölkerung besser ein schlechtes Gewissen einreden, indem man behauptet, sie müssten nur eifrig Sport treiben und weniger fressen und schon könnten's schlank und gesund sein.

Und Ihren Ausdruck "Gesundheitsfaschismus" nehme ich da sicherlich nicht in den Mund. Das sind vor allem Kapitalisten, die abkassieren wollen und Populisten, die ein bequemes Thema haben, wenn's den Übergewichtigen eine ebenso "ungesunde" und "asoziale" Lebensweise" vorhalten wollen wie den Rauchern.

IncontinentIceweasel
12
17.8.2011, 13:12
Solche Leute kenn ich, selbst erlebt: Bei einer Party

beschwert sich eine hochgradig adipöse Gastin, dass sie sich so kasteien muss und der Erfolg will und will sich nicht einstellen. Während des Klageliedes aber drei Stück vom Schopfbraten ("Die Schwarte ist ein Traum, so knusprig"), ein paar Knödel nachgeholt und natürlich brauchts massig Bier, sonst rutscht es nicht gut runter. Ich zugegebener Maßen hab genauso reingefressen. Mit durchschnittlich 700 - 1000kcal zusätzlich Bedarf pro Tag durch Sport kann bzw. muss ich mir das auch teilweise erlauben (natürlich ist der Schweinsbraten eine denkbar schlechte Variante gewesen).

So ganz glauben konnte ich es nicht, dass das große Fressen bei der Party die Ausnahme war und ohne entsprechnde Bewegung wird sich wohl auch nicht viel abspielen.

Fritz Meyer
23
17.8.2011, 17:15
Wie übertragbar ist Ihr Beispiel auf die Allgemeinheit?

Vorweg: Fettsucht heisst nicht umsonst so.

D.h. die Dame wird wohl wirklich Probleme haben und wenn Sie das amüsant oder als Bestätigung Ihres kruden Weltbildes der "Selbstverantwortung" heranziehen, dann haben's offensichtlich keine Ahnung davon, sind nicht selbst betroffen und kennen auch niemanden mit dieser Problematik.

Der Rest der Bevölkerung aber hat das Problem, als gute Verwerter in einer Gesellschaft zu leben, die Lebensmittel im Überfluss und zu niedrigen Preisen anbietet, Bewegung und Sport am Arbeitsplatz und an der Schule hingegen NICHT.

Stattdessen werden diese systematisch zu Luxus und Freizeitbeschäftigungen und sind für viele schlicht und ergreifend NICHT MACHBAR.

Wenn's Familie haben, können's das besser verstehen.

Rafflesia
 
01
23.8.2011, 15:24

Jetzt sagen Sie mir einmal, was Joggen kostet, und Schwimmen können Sie in der Neuen Donau umsonst von 0 bis 24 Uhr. Für mein Fitnesstudio zahle ich 35 Euro im Monat und kann dafür täglich trainieren und in die Sauna gehen.
Im Übrigen zwingt Sie niemand, alles zu essen, was im Überfluss und zu niedrigen Preisen angeboten wird, aber das wäre ja schon wieder das krude Weltbild der Selbstverantwortung...

nix do
11
29.8.2011, 10:58

oft fehlen nicht die Möglichkeiten, sondern auch die Zeit, oder das Selbstvertrauen, weil man als Dicke/r sowieso bei jedem (auch sportlichen Schritt, auch im Fitnessstudio) abfällig angeschaut wird!

rr772
02
17.8.2011, 13:24
Das Interessante

ist nämlich, dass manche Kreise die Genetik recht wahlweise und selektiv zur Hilfe nehmen. Während es bei Verbrechen empört zurückgewiesen wird, nimmt man bei Übergewicht es sehr gern zur Hilfe. Die Wahrheit wird wohl wie immer irgendwo in der Mitte liegen. Bei einem geringen Prozentsatz ist es tatsächlich eine ungünstige Veranlagung, bei den meisten aber eben der Lebensstil. Präventiv eine gesunde Lebensweise einzuhalten ist aber natürlich wesentlich leichter als später nachhaltig abzunehmen...

Fritz Meyer
21
17.8.2011, 17:18
Schön, dass Sie sich auch nicht festlegen.

Dass die gesellschaftlichen Umstände vermutlich den Hauptfaktor ausmachen und z.B. ein Angebot an Gesundheitserziehung und mehr Sport in den Schulen schlicht und ergreifend nicht existiert - vom Arbeitsleben der Mehrheit ganz zu schweigen - wird sauber ausgeblendet.

D.h. auch für Sie sind die meisten "selber schuld" und sollen gefälligst um "Abhilfe" bemühen.

rr772
01
17.8.2011, 21:21
dass beim Turnunterricht

und allgemein bei der entsprechenden Bildung am falschen Ort gespart wird, da bin ich völlig d'accord.
Meine Sichtweise war zunächst eher eine technische.
Aber am Ende muss es auch von einem selber kommen (oder eben nicht, es gibt ja zum Glück keinen Zwang)

rweq
02
17.8.2011, 18:14

sinds ein kind, dass die das kollektiv brauchen?

rr772
01
18.8.2011, 06:06
Vor allem:

solange man es auf andere schiebt, hat man nicht die geringste Chance, es tatsächlich zu ändern (was die meisten wohl wollen)

IncontinentIceweasel
02
17.8.2011, 13:14
Was ich damit sagen will:

Natürlich gibt es Personen, denen es durch genetische Voraussetzungen besonders schwer fällt, aber die Ausrede hört man von so vielen, da kann man sowas wirklich nicht ernst nehmen.

rr772
01
17.8.2011, 13:26
Vor allem:

warum sollten sich innerhalb von 30 Jahren die genetischen Voraussetzungen so drastisch geändert haben, so schnell ist Evolution nun auch wieder nicht???

Fritz Meyer
22
17.8.2011, 17:23
Was sich geändert hat...

sind die Lebensumstände und das Arbeitsleben.

Und in Kombination mit einer Genetik, die noch aus Zeiten des Mangels aber viel Bewegung herstammt, bekommen viele ein Problem.

Insofern ist die Genetik auf jeden ein Aspekt, auch wenn's nicht, wie einige Schlichtgestrickte meinen, darauf hinausläuft, dass jemand seine Fettleibigkeit damit als Krankheit rechtfertigt.

Darüber hinaus muss man sich fragen, was diese Stigmatisierung der Übergewichtigkeit zum jetzigen Zeitpunkt bedeuten soll.

Rutschen wir da nicht immer mehr in die Gesellschaft, die jedem vorschreibt, wie er gefälligst sein Leben zu leben hat? Beim Rauchen kann ich die "Belästigung" der Umwelt vielleicht noch sehen, aber beim Übergewicht?

Rafflesia
 
02
22.8.2011, 10:02

Niemand verbietet Ihnen Ihr Übergewicht, das ist tatsächlich Ihre Sache. Aber dann stehen Sie auch dazu, dass Sie eben gerne essen und lieber auf der Couch liegen als sich in der Kraftkammer abzustrampeln und beschimpfen Sie nicht die Leute, die Ihnen ganz zu Recht vorhalten, dass jeder das Übergewicht hat, das er verdient.

rr772
01
17.8.2011, 21:30
Natürlich ist es

die Kombination von weniger Bewegung mit reichhaltigerem (und teilweise bedenklichem) Nahrungsangebot. Aber die Genetik hat sich sicherlich nicht (vor allem nicht so rasch) GEÄNDERT, so kam es nämlich zunächst rüber.

Bei mir muss sich auch niemand rechtfertigen, es soll jeder nach seiner Facon glücklich werden, ich habe lediglich die technischen Zusammenhänge genannt (5% Drüsenkranke, der Rest eben Lebensstil und nicht determiniert), was dann aus wissenschaftlichen Erkenntnissen gemacht wird, dafür kann die Wissenschaft nichts.

Ästhethisch finde ich es halt nicht und es hat natürlich auch Einfluss auf meine Partnerwahl. Dafür muss wiederum ich mich nicht rechtfertigen.

Fritz Meyer
20
21.8.2011, 09:50
Und zum Thema Genetik lesen's mal das hier:

http://www.heise.de/tp/artike... 331/1.html

Soso "vor allem nicht so rasch"...

Fritz Meyer
20
21.8.2011, 09:39
Auch wenn dieser Thread schon mausetot ist...

aber die Selbstgerechtigkeit, dieses selbsternannte "Sportmedizinertum" einiger Teilnehmer hier und die Tendenz, nur von sich selber auszugehen ("ich habe kein Problem", "meine Erfahrungswerte" usw.) sprechen BÄNDE.

Oberflächlich und ignorant. Ihr wollt's nur eure Vorurteile bestätigt sehen und fühlt euch ansonsten "auf der Linie".

Wenn die gleiche Entwicklung aber dazu führt, dass ihr für eine genetische Disposition mehr Versicherung oder Steuern zahlt - oder sogar diskriminiert werdet - dann werden's die meisten... wohl auch nicht kapieren.

Schade.

rr772
01
21.8.2011, 22:19

Ich habe nicht befürworet, dass es Steuern bzw. unterschiedliche Versicherungstarife geben soll, das ist administrativer Schwachsinn und auch ungerecht.
Lediglich bei der Notwendigkeit von 2 Flugzeugsitzen müssen wohl auch beide bezahlt werden, weil der anderwertig verkauft werden könnte.
Fühle mich daher nicht wirklich angesprochen.
Und wenn man den Zusammenhang mit Lebensstil und Eigenverantwortung leugnet, so werden diese Personen niemals schlanker (und bei den Extremfällen klarerweise auch gesünder) werden können.
Sie müssen es ja auch nicht, jeder nach seiner Facon..

rr772
10
17.8.2011, 12:12
Also die Veranlagung zur Fettleibigkeit

ist wohl eine Normalverteilung, ich kenne einige, die trotz Mähdrescher-Fressen einen Waschbrettbauch und natürlich die am anderen Ende der Skala ohne Chance auf Besserung.
Bei der überwiegenden Mehrheit ist es aber nun mal der Lebensstil (ohne jetzt Magersucht und den BMI-Fetisch zu forcieren)
Kurzfristige (und dennoch nachhaltige) Erfolge beim Abnehmen gibt es nicht.
Was aus wissenschaftlichen Erkenntnissen dann politisch/populistisch/versicherungstechnisch usw. gemacht wird, ist natürlich eine andere Sache..

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