Junger Mark Zuckerberg plaudert über Pläne zu "The Facebook"
16. August 2011, 09:51
foto: screenshot
Zuckerberg im Interview im Jahr 2005.
Interview von 2005: Barfuß und mit Bierbecher in der Hand
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist längst zu einem der bekanntesten Unternehmer weltweit aufgestiegen. Rückblende: Es ist Juni, 2005. Das 15-monatige soziale Netzwerk feiert seinen dreimillionsten Nutzer und hat zur Feier des Tages ein Fass Bier.
Barfuß mit Bier
In seinem provisorischen Büro wird der junge Zuckerberg von einem Doku-Filmemacher interviewt. In der Mitte des Raums steht ein Bierfass, aus dem sich die Gesprächspartner Bier in einen roten Plastikbecher zapfen. Der damals 23-jährige Jungunternehmer erzählt von seinem Projekt "The Facebook", das die Vernetzung von Studenten einer Universität - eventuell auch mehrerer - zum Ziel hat.
"Müssen nicht unbedingt mehr Leute dazukommen"
Entweder gibt er sich absichtlich keck oder er ist sich tatsächlich nicht über das Potenzial der Seite bewusst. "Es müssen nicht unbedingt mehr Leute dazukommen", antwortet Zuckerberg auf die Frage, ob er plant, sein soziales Netzwerk auf weitere Bildungseinrichtungen auszuweiten. "Viele Start-Ups rüsten sich dafür, die Welt zu erobern. Wir möchten einfach ein richtig cooles Tool für College-Studenten entwickeln", so der Facebook-Gründer.
Firmenwert von 66 Milliarden Dollar
Ein Jahr nach diesem Interview lehnte Facebook ein Kaufangebot in der Höhe einer US-Milliarde ab. Heute zählt die Seite 750 Millionen Mitglieder, hat rund 15 Büros weltweit und einen Unternehmenswert von 66 Milliarden US-Dollar - der WebStandard berichtete. (ez, derStandard.at, 16. August 2011)
Der Mark kommt diesmal wirklich nett und locker rüber - das muss ich ihm auch mal anrechnen, also nicht immer nur Kritik. Dennoch bin ich froh, dass es bald eine wirkliche Alternative zu Facebook gibt.
Aber mein Wunsch ist noch immer nicht in Erfüllung gegangen: eine Vernetzung aller Sozialen-Netzwerke ... also egal ob einem die Oberfläche von Facebook oder Google+ oder MSN mehr zusagt ... alle sind Verbunden.
Mal ehrlich, so haben wirs früher gemacht, als es den Social Network Schnickschnack a la Facebook nicht gab:
Trillian installiert, für ICQ, AIM und MSN ein Konto angelegt und Leute halt je nachdem geaddet, was sie am liebsten hatten. Völlig egal, ob die jetzt MSN am liebsten hatten oder ICQ. Trillian kann alles. Miranda soweit ich weiß auch, ebenso der Pidgen-Messenger (falls der so hieß) für Linux.
Na ja, und dann kam natürlich Skype und hat das Gleichgewicht natürlich durcheinander geworfen, weil das in Trillian nicht so gut ging. (Wenn ich Skype installieren muss, damit es in Trillian läuft dann ist das etwas widersinnig.)
Danke für denn tipp. Wir hatten damals msn und icq ... lief eigentlich perfekt. Allerdings hatten die dann keine chance gegen fb, wo man eine eigene "homepage" bekommt.
Wie wichtig ist es denn für dich persönlich ob es jetzt 300 oder 700 oder meinetwegen 900 Millionen Mitglieder sind?? Was mich betrifft tangiert mich das etwas so sehr wie das berühmte Fahrrad dass gerade in China umfällt...
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