Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Flüchtlinge in Lampedusa im Mai.
Rom - Auf der süditalienischen Insel Lampedusa sind erneut zahlreiche Flüchtlinge angekommen. Über 1.600 Menschen haben in zwei Tagen die Insel erreicht, der Flüchtlingsstrom scheint kein Ende zu nehmen. Die Migranten, die mehrheitlich aus Libyen abgefahren waren, trafen an Bord von insgesamt zehn Booten auf Lampedusa ein. Die ruhige See begünstigte die Überfahrt. An Bord der Boote befanden sich auch 200 Tunesier.
"Ruhige See ist wie Autobahn"
Die italienische Küstenwache berichtete am Sonntag, dass zumindest zwei weitere Flüchtlingsboote mit Hunderten von Migranten aus Nordafrika an Bord südlich von Lampedusa gesichtet worden seien. "Die ruhige See ist zu einer Autobahn für Flüchtlinge aus Afrika geworden", meinten Teams der italienischen Küstenwache am Sonntag.
2.100 Menschen im Lager
Rund 2.100 Migranten befinden sich im Auffanglager von Lampedusa. Sie sollen in den kommenden Tagen mit Schiffen der italienischen Marien aufs Festland gebracht werden. Die italienische Regierung rechnet mit weiteren Ankünften in den kommenden Tagen.
Die Regierung von Silvio Berlusconi hat inzwischen die Liste der Länder ausgedehnt, deren Bürger Italien aus humanitären Gründen Hilfe gewährt. Mehrere afrikanische Länder wurden in die Liste aufgenommen. Der Chef des italienischen Zivilschutzes, Franco Gabrielli, warnte, dass über zwölf Millionen Menschen in Somalia, Kenia und Uganda von der Hungersnot betroffen seien. "Das ist die größte humanitäre Krise der letzten 60 Jahre", warnte Gabrielli. In dieser schwierigen Situation müsse sich Italien auf die Aufnahme weiterer Migranten vorbereiten. (APA)
Die Lage der Flüchtlinge und Papierlosen in Griechenland ist laut der Flüchtlingshelferin Salinia Stroux katastrophal
Nach einem gewalttätigen Einsatz der Polizei in einem Flüchtlingslager, steht das Problem der illegalen Einwanderer in Griechenland wieder auf der Tagesordnung
Zahlreiche afrikanische Flüchtlinge aus Sub-Sahara-Regionen leiden unter Gewalt, Vergewaltigungen und Unterdrückung
Felsinseln vor marokkanischer Küste sollen als Sprungbrett nach Europa dienen - Madrid bleibt hart
Nordafrikaner waren im März 2011 per Boot abgefahren - Seitdem fehlt von ihnen jede Spur
Sieben EU-Staaten machen Druck - Innenministerin: "Griechisch-türkische Grenze ist offen wie ein Scheunentor"
In Griechenland leben mehr als eine Million Migranten - 50 Containerlager geplant
Leitlinien zur Stärkung des Schengen-Systems - Keine Fortschritte bei Polizeidatenbank SIS-II
Über 1000 Migranten mit Schiffen und Luftbrücken evakuiert
Anti-Folter-Komitee: Menschen wie Tiere in Käfigen eingepfercht
Etwa 900 halten sich noch im Auffanglager auf
In Malta gestrandet, wollen sie meist wieder weg: Asylsuchende aus Afrika - Ihre Kinder besuchen derweil die Schule
Die Flüchtlinge auf Lampedusa revoltierten gegen die Zustände im Lager und ihre Abschiebung.
400 Menschen nach Fluchtversuch festgenommen - Flughafen wurde geschlossen
EU-Innenminister wollen Öffnung zu Rumänien und Bulgarien nur schrittweise zulassen
Auffanglager überfüllt, Angst vor Revolten - Kaufleute protestieren: "Unsere Insel ist nicht Alcatraz"
Bewilligung der Mittel im Finanzausschuss gilt als sicher
Europäische "Teams" werden von EU-Grenzschützern aufgestellt
Zöllner sollen vor allem nach "Kriminellen" mit Waffen und Drogen suchen - Keine Passkontrollen geplant
Reformen im Umgang mit Grenzkontrollen werden Chefsache – Die Innenminister beharren darauf, dass sie allein entscheiden
Menschen auf überfülltem Boot an Motorabgasen erstickt
Neue Grenzkontrollen wären katastrophal, aber alle EU-Staaten müssen Beitrag leisten
Die Dublin-II-Verordnung soll Asylmissbrauch verhindern, wird aber zur humanitären Zerreißprobe
wenn ich diese Postings lese....
in AFrika verhungern gerade 100.000e Menschen, wegen Klimawandel, Dürre, Kriegen....
Es ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit was gerade auf unserem Planeten passiert, man hätte diese Katastrophe abwenden können, wenn die Weltengemeinschaft früher reagiert hätte... aber wir sehen ja nur unseren anscheinend "bedrohten Wohlstand" durch 1.600 Flüchtlinge auf Lampedusa....
ich finde die meisten Postings Menschenverachtend, zynisch aber vorallem unnötig...
aber Danke an Hans Soanders1, Frau Trude, Trollvottel, .... diese sprechen mir aus dem Herzen
Das Geld ist nicht das Problem, dass primäre Problem der Helfer in Somalia ist, nicht umgebracht zu werden.
Die Probleme dort sind hausgemacht und die Verantwortlichkeit dafür liegt bei der politischen Führung dieser Länder, die es schon in guten Zeiten nicht schafft, vernünftig zu regieren und umso weniger in schlechten Zeiten.
Im Grunde müsste man solche Länder mit militärischen Mitten befrieden und unter internationale Verwaltung stellen, bevor die Hilfe wirklich greifen kann.
Aber das wäre ja böser Kolonialismus und ein Verstoß gegen das Recht auf Selbstbestimmung...
müsste auch vor Ort bzw. in der näheren Umgebung möglich sein. Ohne hier näher auf das Thema Asyl versus Wirtschaftsflüchtling eingehen zu wollen, kann doch festgehalten werden, dass die Mehrheit der Bev. bei uns eine sinnvolle Hilfe doch nicht ablehnt. Nur hier sehe ich das Grundproblem, nämlich was ist sinnvoll und was nicht. Sicher nicht sinnvoll ist meiner Meinung nach, wenn man diese Heerscharen einfach in die EU einströmen lässt oder so wie seit Jahrzehnten mit der Entwicklungshilfe korrupte Regime und den Apparat bei uns durchfüttert.
Hilfe sollte vor Ort bzw. in einer sicheren Nähe geleistet werden. Das würde auch den Verbliebenen in der Region nützen. Gebe zu, dass bedeutet mehr Anstregung als die Grenzen bei uns zu öffnen.
ist es besser vor Ort zu helfen, wenn das möglich ist - sh. aber Klimaflüchtlinge, wie jetzt am Horn von Afrika - diesen Menschen wurde ihre Lebensgrundlage "entzogen" durch die Dürre - und 1.600 Flüchtlinge auf Lampedusa sind sicher keine "Heerscharen"
ihren letzten Absatz kann ich voll und ganz zustimmen, da "treffen" wir uns.... :-)
Mr. "Delmenhorst" wie die Stadt oder wie Element of crime???
u.z. mit Geld!!!! und wenn nicht mit Geld dann mit viel Geld....
Wir pumpen Milliarden in unsere Finanzsysteme, retten eine Bank nach der anderen, wenige stellen das in Frage, weil es geht ja um unser Wachstum, ohne dieses wir (der Westen) anscheinend nicht "überlebensfähig" sind
jedoch wenn es um Menschenleben geht, dann verschließen wir unsere Herzen....
Ich weiß schon dass meine Postings nicht viel ändern werden, aber es ist doch auch notwendig diesen oft "hasserfüllten" Postings eine Meinung entgegen zu setzen,...
und den Standard lese ich einfach gerne ganz ohne schlechem Gewissen.....
Wir die Bevölkerung die in diesem System lebt.
Weil wir bisher mit diesem System ganz gut gefahren sind. Wir haben mit diesem System Bedingungen gehabt um all den Wohlstand zu erarbeiten den so viele andere nicht erreicht haben.
Das bei all der Ungerechtigkeit und all den Unzulänglichkeiten die die mit diesem System auch verbunden sind und die man bekämpfen muß und in diesem System auch abstellen kann, wenn man nur will.
Aber das System selbst, hat uns den Wohlstand ermöglicht und wir sollten es erst auswechseln wenn wir tatsächlich ein besseres haben.
sie glauben also wirklich, dass die nicht freiwilligen, aber notwendigen Milliarden für die Banken sinnvoller waren als Menschenleben zu retten??? weil von der sogenannten Entwicklungshilfe, können diese Menschen nicht gerrettet werden, gerade Ö hat das Budget für die Entwicklungshilfe gekürzt.....
ein im Sterben liegendes Bankensystem zu erhalten, macht auf alle wenig Sinn, denn über kurz oder lang wird es sowieso "zusammenbrechen"... dass ist nur eine
Frage der Zeit
deshalb ist es für mich sinnvoller im Sterben liegende Menschen zu retten, denn dann gibt es Hoffnung für eine neues Bewußtsein auf unserem Planenten....
Ja. Die Unruhen haben wir bereits - und da denken Sie, es wäre der Situation zuträglich, wenn wir das alles fallen ließen, jegliche Sorge über das Geld und das Wirtschaftssystem vergessen und alles planlos nach Afrika pumpen?
Würden besagte Milliarden aus der Bankenrettung nach Afrika fließen, würden hier nach und nach die Länger pleite gehen, die Leute würden auf die Barrikaden gehen, Regierungen würden gestürzt und bestenfalls würde Chaos herrschen. Und jetzt stellen Sie sich vor:
In Ihrer Utopie könnte sich Afrika mit ein paar Milliarden selbstständig erhalten, Infrastruktur und Grundlage zum Leben schaffen... und was dann?
Dann ist der Westen ruiniert, und Afrika ist erst recht wieder allein.
Es ist nicht alles so einfach.
Staaten zahlungsunfähig werden.
Wenn die Griechen und einige andere Staaten nicht mehr die notwendigsten Ausgaben tätigen können was glauben Sie was dann passiert?
Die Unruhen in England wurden angeblich durch die Schliessung einiger Jugendbetreuungszentren ausgelöst.
Das wird übertrieben sein. Aber man kann sich schon vorstellen was passiert wenn ein großer Teil der Sozialhilfeempfänger kein Existenzmimimum mehr bekommen würden.
es geht hier nicht um Kürzungen im Sozialsystem sondern um die "Rettungsschirme" der Banken,
und es würde sicher keiner Milliarden bedürfen den Menschen in Lampedusa zu helfen, oder den Menschen am Horn von Afrika, da würden schon einige Millionen,l vielleicht hunderte Millionen helfen,.... also ein Klacks im Gegensatz zu den anderen "Hilfeleistungen" der EU
"Aufwachen bitte" solche "künstliche" Systeme werden sich nicht ewig halten können,
also wird es wahrscheinlich über kurz oder lang einen "Neubeginn" geben müssen, der aber global gesehen werden wird, d.h. allen Menschen die gleichen Rechte und Möglichkeiten.... und keinen Hunger mehr, aber auch keine "Gier" mehr - wir könnten heute schon damit beginnen!!!!
und nicht nur um die Banken, die diesen Staaten Kredite gegeben haben.
Vielleicht verstehen Sie es damit besser:
http://derstandard.at/131302448... Pruefstand
Vielleicht wird das System nicht ewig halten, wir müssen es aber so lange wie nur möglich stützen.
Wenn es einen Neubeginn gibt, ist der auch nicht so wie Sie ihn sich erträumen.
Vieles von den Chancen können Sie nicht einfach "gleich verteilen"
Der Unterschied in Bildung und Ausbildung bleibt, so lange die Bevölkerung der 3. W. den nicht aufgeholt hat. D.h. in Generationen.
Die Nachteile in der Organisation d. Gesellschaft müssen vor Ort in den EL geändert werden, gleichen wir uns an sie an hat niemand was davon.
den Griechen einen Teil der Schulden zu erlassen - denn wer ist wieder der Gewinner dieser Rettung????
ich weiß schon, dass dann einige Banken Pleite gehen würden, aber es ist doch sinnvoller, wenn der Staat dann das Geld der Sparer sichert, als in ein Fass ohne Boden zu investieren....
sh. Neubeginn.....
Wenn Griechenland fallen gelassen wird, trifft es ja auch viele andere Staaten die in einer ähnlichen Situation sind.
Die Ausgaben um die Sparer zu retten müssten ja auch aufgebracht werden.
Das Weiterwurschteln ist mMn die billigere Lösung.
Bei all dem, um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, muß klar sein, dass Frieden und Wohlstand in Afrika von uns ohnehin nicht geschaffen und erhalten werden kann. Unabhängig davon ob wir den Schutzschirm finanzieren oder nicht.
Auch wenn die bösen Manager alle umsonst arbeiten würden, könnten wir, mit dem was dabei erspart würde, den Hunger in Afrika nicht besiegen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.