Notebooks

Windows-Konkurrenz hinkt MacBook Air hinterher

Analyse | 14. August 2011, 11:12

Sony, Dell und Co hatten schon früher ultraportable Notebooks, bewiesen jedoch zu wenig Mut zum Neuen

Zur Präsentation Anfang 2008 konnte Apple mit dem Design des MacBook Air zwar bereits für einiges Aufsehen sorgen, doch mit einem Preis ab 1.800 Euro spielte das dünne Notebook in der Luxusklasse. 2011 hat Apple nun die vierte Generation seines flachsten und leichtesten Laptops auf den Markt gebracht. Innerhalb von drei Jahren wurde das Gehäuse nochmals reduziert, die Komponenten aktualisiert und der Einstiegspreis auf 949 gesenkt. Vom Luxusgadget ist das MacBook Air zum Schrittmacher der Notebook-Industrie geworden. Dabei hätte das die Windows-Konkurrenz schon früher schaffen können.

Keine Apple-Erfindung

Die Kategorie extrem dünner und leichter Notebooks ist keine Apple-Erfindung. Hersteller wie Sony oder Dell hatten schon zuvor extrem dünne und leichte Geräte auf den Markt gebracht, erinnert Jason Cross von der PCWorld. Doch Modelle wie das Sony X505 oder Dells Adamo-Serien waren zu teuer und die Akkulaufzeiten zu schwach um den Markt aufzurollen. Anstatt an diesen Problemen zu arbeiten, hätten die Hersteller die Modelle aufgegeben mit der Begründung, dass die Konsumenten daran nicht interessiert gewesen seien.

Radikale Schritte

Apple hingegen ließ sich nicht so schnell einschüchtern und traf für das Air einige waghalsige Entscheidungen: zugunsten des Formfaktors wurde auf ein optisches Laufwerk komplett verzichtet und Festplatten durch (derzeit noch) teure SSDs ersetzt. Dafür wiegt das aktuellste 11-Zoll-Modelle nur knapp mehr als einen Kilogramm und die Akkus halten länger durch - zwei für mobile Computer extrem wichtige Faktoren.

Ultrabooks

Mittlerweile hat Intel den Formfaktor 11- und 13-Zoll-Display bei einer maximalen Gehäusestärke von 2 cm zum Leitprinzip der nächsten Notebook-Generation auserkoren. Das Konzept nennt der Chip-Konzern Ultrabook - die ersten Geräte sollen im Herbst auf den Markt kommen. Angetrieben von der aktuellen Prozessoren-Generation Sandy Bridge sollen sie einen Preis von 1.000 Dollar nicht übersteigen. Um die Hersteller anzuspornen Ultrabook-Designs in die Realität umzusetzen, greift Intel tief in die Tasche. Mit 300 Millionen US-Dollar sollen die Hersteller in den kommenden drei bis vier Jahren unterstützt werden.

Strich durch die Rechnung?

Doch den Ultrabooks werden einige Steinen in den Weg gelegt. So befürchten die Hersteller, dass ein Preis von unter 1.000 Dollar nicht realistisch sei. Intel solle die Chips günstiger machen und sich an den Marketing-Kosten beteiligen, wird gefordert. Andererseits stehen die Produzenten vor der Frage, aus welchem Material die Gehäuse gefertigt werden sollen. Apple hat bei den Produktionsfirmen einen Großteil jener Maschinen reserviert, die ein Notebook-Gehäuse aus einem einzelnen Aluminium-Block fräsen können. Mittlerweile sind alle Apple-Notebooks mit einem Alu-Unibody-Gehäuse ausgestattet. Vor allem bei extrem dünnen Geräten wird dadurch die Stabilität erhöht. Die Konkurrenz überlegt nun auf Fiberglas auszuweichen. 

Kühne Entscheidungen treffen

Cross ist der Meinung, dass es der falsche Weg sei, die Konsumenten zuerst zu fragen, ob sie ein Notebook ohne Laufwerk wollen. Das sei den meisten ein zu radikaler Schritt und Hersteller, die sich danach orientieren könnten sich kaum von der Konkurrenz abheben. Stattdessen müssten Unternehmen von sich aus Entwicklungen bringen, an die die Nutzer vorher gar nicht gedacht hätten. Netbooks hätten diesem Ansatz zwar entsprochen, das Konzept wurde jedoch kaum weiterentwickelt und mittlerweile von Tablets überrollt. Cross vergleicht die Entwicklung mit HPs erstem Taschenrechner im Jahr 1972. Der HP 35 sei mit 350 Dollar eigentlich zu teuer gewesen, um ein Erfolg zu werden. Doch Bill Hewlett habe an das Produkt geglaubt und der Konzern habe trotz des Preises 10.000 Rechner pro Monat verkauft. (red) 

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Posting 1 bis 25 von 174
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Pater W1
00
17.8.2011, 18:08

Wenn das Lenovo X300 dem MBA so überlegen war warum kennt es dann kein Schwein aber alle das MBA?

Mathias
 
01
21.8.2011, 23:38
Apple ist Lifestyle.. so wie Red Bull ...

bonetree
01
20.8.2011, 19:59

http://images.sodahead.com/polls/002... large.jpeg

Na weil Apple alle Medien dafür bezahlt bevorzug über sie zu berichten. Und Drogen mischen sie auch ins Wasser.

Apple ist Kaka
20
16.8.2011, 18:13
Tja beide werden auf dem Foto immer dünner.

3dking
10
17.8.2011, 16:18

werd erwachsen...

beastofburden
11
16.8.2011, 12:52

huhuhu, ist das süss, da hab ich gleich einen schminkspiegel dabei.... gibts das auch in pink.

opryde
11
16.8.2011, 16:57

gibts deine frage auch mit entsprechendem satzzeichen?

omtata
00
20.8.2011, 15:41

welche Frage!

Durin, Sohn des Thar
48
16.8.2011, 11:27
Windows-Konkurrenz hinkt MacBook Air hinterher

also irgendwann isses wirklich genug mit der gratis werbung für die lifestyle-bobo-computerbude aus cupertino. noch dazu wenn sie sich als redaktioneller artikel verbirgt, der nur fanboy-meinung ohne fundament vertritt. bitte lasst das in zukunft bleiben und bleibt bei den fakten.

nikosi
11
16.8.2011, 15:19

Geh bitte erspar uns dein Basher-Meinung und zeig uns ein vergleichbares Produkt der Konkurrenz!

alwayson
00
17.8.2011, 13:59

Samsung NP900X3A

MemoryDragon
11
17.8.2011, 09:34
Gab einige

Lenovo X300 war dem damaligen Air massiv überlegen zumal die erste Generation Air 2500 euro teurer Sondermüll wegen Überhitzungsproblemen war.
Und b) der Webstandard bringt seit einem Jahr wirklich viel Apple Schleichwerbung.

3dking
11
16.8.2011, 13:51

und was genau sind die fakten?
bitte erleuchte uns...

Mike Webman
21
16.8.2011, 11:20
Äppl ist kein Schrittmacher...

...sondern verbaut jetzt ebenfalls angestaubte Wintel Technik in seinem dümmsten äh dünnsten Notebook.
Auf den Luxus weniger Anschlussmöglichkeiten zum Mondpreis kann man getrost verzichten!

Ling Ling
55
15.8.2011, 16:23
Die Überschrift ist ja geradezu dreist.

Gerade Apple, die schon seit Jahren 1-2 Jahre alte Hardware in seinen Rechnern verbaut. Apple verbaut grundsätzlich erst zb. Intel Plattformen, die schon seit längerem auf dem Markt sind.

Ulrich Nagel
14
15.8.2011, 21:04

Apple war jetzt einer der ersten mit der neuen Sandibridge in den MBP. Thunderbolt ebenso wie Firewire. Als erstes serielle schnitstelle abgeschafft und die floppy etc...
Apple kann es sich wegen itegriereter hard und software das brechen von alten traditionen leisten.

AngelusNoctis
00
20.8.2011, 23:37
Witzbold

1) War das MBP nicht das erste Notebook mit Sandy Bridge

2) Firewire wurde von Apple entwickelt

3) Thunderbolt wurde von Intel und Apple entwickelt

Geht dir ein Licht auf?

anyuser
 
22
16.8.2011, 03:05
leute die ihre rechner selber bauen

kriegen immer die neueste hardware, mindestens ein halbes jahr vor apple.

seit linux wirklich gut funktioniert gibt es in wirklichkeit für die meisten user keinen grund macos zu verwenden, wer kein photoshop, logic oder ähnliche unproduktive, den arbeitsfluss nur unnötig störende und unpraktische workflows aufzwingende programme braucht, braucht auch kein mac os.

apple muß seine produkte als lifestyle-produkte vermarkten weil technisch (vor allem software) rückständig.

Fuzzface
00
18.8.2011, 13:59

Photoshop und Logic sind aus gutem Grund de facto-Industriestandards.

Nur weil man auch mit Gimp den Kontrast bei Fotos ändern oder mit einem Spielzeug-Sequencer mit katastrophalem Timing rumalbern kann, heißt das nicht, dass es unter Linux tatsächlich professionelle Alternativen gibt, Sie Kindskopf.

omtata
00
20.8.2011, 15:50

Der aufmerksame Leser bemerkt, dass "anyuser" trotz seines Namens meinte, dass "die meisten User" auch ohne Photoshop etc. auskommen. Und das stimmt doch!
Außerdem: Ein professioneller Photoshop-User würde wohl kaum ein Macbook benutzen!

Hagbard.Celine
00
18.8.2011, 17:25

Ich glaub mit "de facto-Industriestandard" wurde eine tote Leiche geboren ^^

opryde
23
16.8.2011, 10:14

"seit linux wirklich gut funktioniert gibt es in wirklichkeit für die meisten user keinen grund macos zu verwenden, wer kein photoshop, logic oder ähnliche unproduktive, den arbeitsfluss nur unnötig störende und unpraktische workflows aufzwingende programme braucht, braucht auch kein mac os."

ja, wenn man - wie du offensichtlich - noch im kinderzimmer wohnt und die muse hat, dauernd an seinem system herumzuschrauben (hard- wie software), anstatt mit diesen "unproduktiven" programmen seinen lebensunterhalt zu verdienen.

selten so ein schwachsinniges posting gelesen.

anyuser
 
00
18.8.2011, 11:14

im kinderzimmer schrauben meine kinder...

Messknecht
 
22
16.8.2011, 09:23

wenigstens einer hat verstanden, dass apple nur durch lässiges design blendet.
die hard und software ist für heutige maßstäbe rückständig, die produkte von apple sind so aufgebaut, dass bei fehlfunktion eines teils das ganze gerät unbrauchbar wird etc, etc

reines lifstyleprodukt das die preise die sie verlangen nicht rechtfertigt.

opryde
13
16.8.2011, 10:16

erzähl das meinem powermac g4 von 2001, der heute noch läuft wie am ersten tag und dank tiger noch halbwegs aktuelle software fahren kann ...

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