30 Jahre PC

"Weil ich den Mund aufgemacht habe"

Interview | 12. August 2011, 17:35
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    foto: ann yow-dyson

    William Lowe entwickelte den ersten massentauglichen PC.

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    Der erste IBM-PC schlug ein wie eine Bombe: In den ersten drei Jahren wurden zwei Millionen Stück verkauft, viermal mehr als geplant.

Wie es William C. Lowe gelang, bei der in Großrechner verliebten IBM ein Produkt für die Massen zu entwickeln

STANDARD: IBM ist bekannt für seine sehr rigiden Karriere-Hierarchien. Sie, Herr Lowe, waren gerade mal 31 Jahre alt, als der Konzern Sie mit der Entwicklung seines ersten PCs betraute. Wie kam das zustande?

William Lowe: Weil ich den Mund aufgemacht habe. IBM hatte sich in den 1970er-Jahren auf die Entwicklung hochkomplizierter, für die Massen unerschwinglicher Technologien verstiegen. Ich habe das bei einer Präsentation infrage gestellt. Viele meiner Vorgesetzten waren wütend, dass ein kleiner Manager ihre Strategie infrage stellte. Aber keine Woche später hat der IBM-Präsident Frank Cary mich zum Lunch ins New Yorker Hauptquartier bestellt und gefragt, was ich denn anders machen würde. Ich habe geantwortet, dass ich stets die Markttrends beobachte und dass Hewlett Packard gerade einen neuen Taschenrechner für 400 Dollar herausgebracht habe. Das klingt heute nach absurd viel, aber damals war es so viel billiger als der billigste Computer, den IBM verkaufte - der kostete um die 100.000 Dollar. Ich wollte prüfen, wie wir unsere Preise drücken können. Cary hat zugestimmt, und so begann unter dem Namen Manhattan Project meine Arbeit am ersten PC.

STANDARD: Ihr Team stellte den PC in einer Rekordzeit von nicht einmal einem Jahr fertig - viermal schneller als die damals üblichen Zeitspannen in der IBM-Produktentwicklung. Ein Glücksfall?

Lowe: Nicht ganz. Ich hatte erstklassige Mitarbeiter, mir aber auch von Anfang an völlig freie Hand ausbedungen. Das war unser Schlüssel zum Erfolg. Wir kamen deshalb so schnell - und auch billiger als die anderen - voran, weil wir zum ersten Mal in der IBM-Geschichte nach dem Prinzip der "offenen Architektur" arbeiten durften: Statt alles selbst neu zu entwickeln, kauften wir Soft- und Hardware bei Fremdherstellern ein. Der erste IBM-PC schlug ein wie eine Bombe: In den ersten drei Jahren wurden zwei Millionen Stück verkauft, viermal mehr als ursprünglich geplant.

STANDARD: Und doch war der Pionier wenige Jahre später nur noch ein Anbieter von vielen, die IBM-PCs wurden zu Ladenhütern. Wie konnte das passieren?

Lowe: Als Frank Cary in Rente ging, haben sie mir meine Privilegien weggenommen: Die neue Führungsriege wollte, dass ich für die Weiterentwicklung nur noch IBM-interne Technologien verwende. Bill Gates, dessen damals noch winzige Firma Microsoft ich mit ins Boot gebracht hatte, um das Betriebssystem der ersten IBM-PCs zu entwerfen, war so frustriert, dass er sich von uns abgewandt hat. Das war der Anfang vom Ende. Während IBM seine ganze Energie damit verschwendete, sich abzuschotten, entwickelte die Konkurrenz zukunftsfähigere Konzepte mit herstellerübergreifenden Standards, die sich schließlich auch in der Industrie durchgesetzt haben.

STANDARD: 1988 wechselten Sie zu Xerox, wo Sie das erste Digitaldrucksystem Docutech entwickelten, danach haben Sie den Flugzeugbauer Gulfstream geleitet und 30 Start-ups mit aufgebaut. Hatten Sie nie Angst, sich zu verzetteln?

Lowe: Nein, denn ich habe im Prinzip immer nur dieselbe Formel wiederholt, die mir schon bei IBM zum Durchbruch verholfen hatte. Produkt und Firmenname sind letztlich Nebensache. Ob PC, Drucker, Flugzeuge oder Internet: Am Anfang steht für mich stets die Frage, wie richtungsweisend eine neue Technologie ist und wie stark sie dazu beitragen kann, der Welt eine neue Richtung vorzugeben. Dann geht es darum, einen guten Plan auszuarbeiten, der von der Chefetage unterstützt wird. Ich fand es nie sinnvoll, um die Gunst des mittleren Managements zu buhlen. Innovationen werden von ihnen oft mit Argwohn betrachtet, weil jeder seinen kleinen Verantwortungsbereich schützen will.

STANDARD: Welche Entwicklung hat Sie seit dem PC am meisten überrascht?

Lowe: Ich bin bis heute sprachlos, wie zutreffend die Prognose einer meiner früheren IBM-Berater war. Noch ehe es PC und Internet gab, sagte er: "Eines Tages werden alle Informationen für alle Menschen zugänglich sein, wann immer sie wollen und egal, wo sie sich auch befinden." Der heutige Zugang ist gewaltig, aber zugleich eine große Herausforderung. Wenn ich mir etwa anschaue, wie sehr sich die Berichterstattung in den Medien verändert hat: Die Nachrichten kommen mittlerweile so schnell, dass sie mitunter gar nicht mehr überprüft werden. Der Unterschied zwischen wichtig und banal, zwischen richtig und falsch ist schwierig geworden.

STANDARD: Und was halten Sie von dem Siegeszug der sozialen Netzwerke? Sind Sie auf Facebook?

Lowe: Aber klar doch, und ich finde das klasse. Viele Menschen behaupten, dass Facebook unseren Kindern schadet, weil sie zu viel Zeit damit vergeuden. Dem halte ich entgegen, dass mein fünfzehnjähriger Sohn ein ziemlich guter Basketballspieler und fitter ist als die meisten seiner Kameraden, obwohl er jeden Tag zwei Stunden vor seinem Computer verbringt. Ob man es mag oder nicht, diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Es hat keinen Zweck, der Jugend den Zugang dazu zu verbieten, das macht sie nur weltfremd. Unsere Aufgabe ist es vielmehr, unseren Kids beizubringen, wie sie das, was ihnen zur Verfügung steht, sinnvoll und balanciert nutzen können.

STANDARD: Welche Innovationen erwarten Sie für die nahe Zukunft?

Lowe: Schwer einzuschätzen. Aber ich kann Ihnen sagen, wofür ich mich einsetze: Die USA haben ein gravierendes Bildungsproblem. In Städten wie Detroit schafft noch nicht einmal ein Viertel der Schüler den High-School-Abschluss. Diese Tragik wurde lange unterschätzt, weil es genug gutbezahlte Fabrikjobs gab, für die es keinerlei Qualifikationen bedurfte. Dem ist heute nicht mehr so. Ich will dieses Problem lösen. Ich glaube, dass die neuen Technologien uns dabei helfen können. Ich arbeite seit anderthalb Jahren wieder mit IBM zusammen, und zwar an einem CloudComputing-Thin-Client-Programm für Schüler. Wir geben ihnen die Möglichkeit, übers Internet auf Unterrichtssoftware zuzugreifen. Die Kids können selbst entscheiden, in welchem Tempo sie das Material bewältigen wollen.

STANDARD: Und das funktioniert?

Lowe: Absolut. Die ersten Testläufe waren sehr vielversprechend. Es gab Schüler, die zwei oder drei Semester in einem einzigen Semester bewältigt haben. Da die Lehrer nicht mehr ständig selbst alles wiederholen müssen, bleibt mehr Zeit für Kinder, die zusätzlich Hilfe brauchen. Weder der PC noch der Macintosh sind für unsere Klassenzimmer geeignet, da sie häufig abstür-zen, und viele Schulen haben weder genügend Geld noch Personal für die Wartung. Die Thin Clients lösen dieses Problem, weil sie zwar über einen Bildschirm und eine Tastatur verfügen, aber nicht über eine Recheneinheit. (Beatrice Uerlings, DER STANDARD Printausgabe 13. August 2011)

William LOWE (70) entwickelte für IBM den ersten massentauglichen und erschwinglichen Rechner, der unter dem Begriff PC - Personal Computer vermarktet wurde. Nachzulesen in seinem Buch "No Nonsense Innovation" (2009).

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IBM

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 99
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Mathias
 
00
16.8.2011, 12:49
Die Thin Clients lösen dieses Problem, weil sie zwar über einen Bildschirm und eine Tastatur verfügen, aber nicht über eine Recheneinheit.

War ja klar, daß "big blue" wieder mit dieser Idee kommt. Das hatten die schon in den 80ern für große Betriebe auf dem Markt :-)

Nur interessant, wie das ganze medial 30 Jahre später als Innovation geprisen wird ;-)

Fred89
00
17.8.2011, 16:43
das stimmt ;)

hatten in der Oberstufe damals genau solche Clients wo nur Grafik- und Netzwerkkarte drinnen war, der ganze Rechenprozess lief am Server ab. Hatten damals sogar schon ein 10Mbit Netzwerk und Yahoo-Mail gabs auch schon! :D
aber ist schon cool was IBM alles macht - ist jetzt einfach die Weiterentwicklung von damals. Tablets gabs auch schon einmal, nur eben zur falschen Zeit. IBM entwickelt sich öfters neu und das ist als Großunternehmen besonders schwer!
haters a gonna hate and lovers a gonna love - es wird immer kritiker geben ;)

Cheesus1
20
15.8.2011, 13:19
"Weder der PC noch der Macintosh

...sind für unsere Klassenzimmer geeignet, da sie häufig abstürzen..."

Hahaha... so ein Spaßvogel. Mein Mac ist mir seit ca. 8 Jahren nicht mehr abgestürzt, obwohl ich täglich 8-9 Stunden dran arbeite. Und angeblich soll das tolle Windows 7 doch auch so stabil sein...

Der Mann hört sich für mich an, als ob er noch in 1981 leben und der 5 1/4 Zoll Floppy nachtrauern würde.

Peter_23
01
15.8.2011, 10:52
Wenn es nicht IBM und der IBM-PC gewesen wäre, hätte es halt in der Zeit irgendwer anderer gemacht

bzw. gab es das ja auch. Von Apple-II oder diese diversen CP/M mit Zilogs Z80 Home-brews.

*Der* Super-Gag von IBM war aber, alle technischen Unterlagen von IBM-PC (und dann von dem IBM-XT, 8086 mit 4.77MHz und maximalen 640KByte "Real-Mode" Memory) offen zu legen.

Da gab es von IBM so dicke Schmöcker offen zu kaufen, wo sogar die Schaltpläne vom IBM-XT drinnen waren. Und die konnte jeder kleine Chinese (oder Tawainese - weiss nicht, welche politische Bezeichnung gerade politisch korrekt ist) *kostenfrei* nachbauen.

Diese quasi Open-Hardware war der Durchbruch vom IBM und dem Personalcomputer. IBM hat spezifiziert wie das aufzubauen ist, ISA-Bus etc. pp. Und die kleinen Chinesen haben fleissig geschraubt. Der Rest ist Geschichte.

adman
00
15.8.2011, 10:19
Das sollten sich viele Firmen ins Stammbuch schreiben!

....Dann geht es darum, einen guten Plan auszuarbeiten, der von der Chefetage unterstützt wird. Ich fand es nie sinnvoll, um die Gunst des mittleren Managements zu buhlen. Innovationen werden von ihnen oft mit Argwohn betrachtet, weil jeder seinen kleinen Verantwortungsbereich schützen will....

FinalDestinati0n
00
15.8.2011, 03:26
thats what she said....

rabe wunderbar
00
15.8.2011, 02:41
eingang-übertragen-laden und dann den namen der datei

esnerschien ein schwarzer bildschirm mit grüner schrift ... und dann ga's da so einen nadeldrucker ... und dann endlich :-) word 3 - da konnte man text auch in spalten eingeben - allerdings immer mit dem völligen hindernis, dass man sein werk erst nach dem ausdrucken sah, und für die ganz g'scheiten gab's word perfect 2 ... und der stein der weisen - ein progrämmchen, das nicht ibm-kompatibles geistiges aus der kleinen 36k festplatte des angebissenen pektin-lieferanten in ibm kompatibles verwandelte und umgekehrt.

das war die stille überwindung eines damals echten strukturproblems der horte der vermittlung des höheren wissens, um wieder im hier und heute anzukommen.

Hefeweizerlbier
02
14.8.2011, 21:36
IBM-kompatibel

Das war das Schlagwort.

Und dann begann IBM PCs zu bauen, die nicht IBM-kompatibel waren. Ein Treppenwitz!

Eigene Gehäuse, eigene Slots, eigenes BIOS...

Da fällt mir der Rechner ein, den wir damals in der Firma neu bekamen. Ein IBM 486 DX2 mit 66 MHz im Desktop-Gehäuse. Was keiner wusste, der hatte einen Gehäusekontakt, dass beim Öffnen des Gehäuses automatisch der Rechner abgeschaltet wurde.
Zum Zeichnen hatten wir einen 19" Monitor, ordentlich schwer. Dadurch verbog sich langsam das Gehäuse und der Rechner schaltete sich im Sekundentakt aus und ein, bis das Netzteil kaputt war.

Andere Sachen waren dann noch das Erweitern des Speichers auf der eigenen Grafikkarte. Kostete ein halbes Vermögen.

JosefGott
00
15.8.2011, 11:48

Das Problem damals mit dem Gehäusekontakt habe ich durch das abstecken des Kabels gelöst.

Peter_23
00
15.8.2011, 10:57
Die Idee von IBM den den PC und dessen Aufbau offen zu legen, so dass es jeder Nachbauen konnte

war der Erfolg des IBM-PC. Danach kamen bei IBM wieder typische Manager ans Ruder, die alles was Know-How betraf rund um PC und dessen Saftware eher beschränkten. Nicht nur die Hardware.

Erinneren Sie sich noch an OS/2? Das war so ein typischer IBM-Flop und ein beispiel für massiv gescheiterte Projekte. Zwar massiv gepusht, und ich möchte gar nicht wissen wieviele Millionen oder Milliarden da in Summe rausgeworfen wurden, aber schlussendlich war es doch nur ein Schuss in den Ofen.

Mathias
 
00
16.8.2011, 12:40
Erinneren Sie sich noch an OS/2? Das war so ein typischer IBM-Flop und ein beispiel für massiv gescheiterte Projekte.

Vielleicht für den Privathaushalt, jedoch nicht für den Banken- und Versicherungssektor. Manche Bank bzw. Versicherung nutzte OS/2 noch bis mind. 2005 oder 2006 :-)

Obwohl Mitte der 90er Jahre Escom und Vobis das OS/2 Warp quasi gratis zu Dos 6.22 und Windows 3.11 mitgeliefert haben. Das System war stabiler und besser als Windows, doch mangels Unterstützung der Softwarehersteller ging das bessere OS flöten ;-)

helmson
00
14.8.2011, 23:58

den selben hatte ich auch mit 16mb ram :)

John W
02
14.8.2011, 16:45
Opa PC-Bauer weiß es besser!

1) Der erste IBM-PC schlug ein wie eine Bombe
2) William Lowe entwickelte den ersten massentauglichen PC.

Der IBM-PC schlug nicht ein wie eine Bombe, ganz im Gegenteil. Alle PC-Hersteller die schon vorher massentaugliche, gute, sehr leistungsstarke und qualitätsmäßig bessere PC herstellten warteten auf den IBM-PC, weil große Kunden sich scheuten, ein Produkt zu kaufen, das ggf. nicht kompatibel mit dem zu erwarteten IBM-PC war. Als der dann da war, stand der sog. Industriestandard fest und die Fertigung und die Weiterentwicklung der PC begann. Weil IBM der Entwicklung nicht mehr folgen konnte, verkauften sie die PC-Sparte an die Chinesen.

Völkerball
10
14.8.2011, 16:14
Ein Pionier der Geschichte

Ohne ihn gäbe es heute keine Hockkultur des Postens für Jedermann.

Peter_23
00
15.8.2011, 11:00
Doch.

Nur wäre es dann vielleicht nicht eine 8088-Intel-Krücke die auch heute noch in jeder hochgezüchteten Pentium-Quad-Core im zentralen bereich drinnen hockt. Das A20-Gate und den Real-Modus beim Booten gibt es auch noch immer.

Aber, glauben Sie mir, es gäbe auch das heutige Internet ohne 8088-Core und ohne A20-Gate. Ganz sicher.

onlooker
01
15.8.2011, 07:41
vor dem ibm pc hat es schon den commodore, den apple und andere die den markt aufbereiteten

OGHaha
01
14.8.2011, 20:11
Wos, die Leserbriefe hota a erfundn?

Toll.

depp am huegel
00
14.8.2011, 13:21

wenn der typ 70 ist und mit 31 den pc entwickelt hat und es PCs jetzt seit 30 jahren gibt - dann hatte er für die entwickung aber verdammt lange zeit ;-)

Elettra
01
14.8.2011, 09:19
G7000

Kann er doch sagen der Typ,

Sein Freund hatte ein G7000 von Phillips,
Ein Computerspielcomputer mit Folientastatur.

tennisplatzis
01
14.8.2011, 11:22
Jessas!

Das hatte ich auch mal, sogar mit Assembler Modul. War eine echte Herausforderung, auf den 100 2-Byte Speicherplätzen so was ähnliches wie 17 & 4 zu programmieren.
Aber man lernte dabei zumindest speicheroptimiertes Codieren ;)

Reinhold Loecker
00
13.8.2011, 20:32
Schnäppchenpreis

Den Original IBM-PC mit Diskettenlaufwerk gab's damals bei Vobis um 9.999 Mark. Ein Super-Schnäppchenpreis.

artcore
05
14.8.2011, 16:31

da fällt der 84er hartlauer katalog ein

http://www.informatik-forum.at/attachmen... 1194950869

Mathias
 
00
16.8.2011, 12:42
cool...

... haben Sie noch zufällig ein Prospekt vom aller ersten Intel Pentium Prozessor bzw. Computer?

Hans-Peter Dollhopf
11
14.8.2011, 08:11
Capitalism does it!

"Und doch war der Pionier wenige Jahre später nur noch ein Anbieter von vielen, die IBM-PCs wurden zu Ladenhütern."

Ich bin dankbar für unser System.

Combjuder Exberde
01
14.8.2011, 11:16
Genau das war der "Geniestreich" vom IBM

Wie im auch u. a. C't Artikel erwähnt, hat IBM mit dem XT die gesamte Spezifktation (HW+SW) mit geliefert, ich hab selber auch viel Zeit mit der Lektüre verbracht.
Daher was es allen möglich PC's nachzubauen und (leider?) auch zu verbessern.

So gesehen war IBM die erste "Opensource" Bude in dieser Zeit und das hat ihnen das Genick gebrochen. Bei allen nachfolgenden Entwicklungen (wie PS/2) haben sie diese "Fehler" korrigiert und hatten daher keine Chance im Massenmarkt.

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